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Der Telebasel News Beitrag vom 19. Oktober 2020.
Region

Weil am Rhein will Grenzverkehr aufrechterhalten

Zehn Kantone wurden von Deutschland bereits auf die Risikoliste gesetzt. Bald könnte die ganze Schweiz folgen. Der Grenzverkehr soll aber weiterhin stattfinden.

Wer aus einem Schweizer Risikogebiet nach Deutschland reist, muss entweder einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen oder für 14 Tage in Quarantäne. Wenn Basel-Stadt auf diese Liste käme, würden die Bestimmungen auch für die Basler gelten. Es gibt aber viele Ausnahmen. Weiterhin uneingeschränkt verkehren dürfen: Pendler, der grenzüberschreitende Güterverkehr, Schülerinnen und Schüler, Verheiratete oder Paare in einer festen Beziehung sowie Personen, die zwingend notwendig aus beruflichen oder medizinischen Gründen einreisen müssen.

Diese Kantone hat Deutschland bereits als Risikogebiete eingestuft. (Bild: Telebasel)

Bis Samstag waren also vor allem Touristen und Einkaufstouristen von dieser Regelungen betroffen. Für Letztere ist es seit diesem Tag jedoch doch möglich die Grenzen zu queren, ohne in Quarantäne zu müssen. «Die aktuelle Situation ist die, dass Einkäufer respektive Pendler eine 24 Stunden Regelung haben. Das bedeutet, sie können, wenn sie am gleichen Tag zurückreisen, ohne Begrenzung einreisen in die Bundesrepublik Deutschland», erklärt Wolfgang Dietz, Oberbürgermeister von Weil am Rhein gegenüber Telebasel.

Lockdown-Situation unbedingt verhindern

Viel würde sich für die Baslerinnen und Basler nicht ändern, bestätigt auch Regierungssprecher Marco Greiner. Dies sei aber auch wichtig. Eine Situation wie von März bis Mitte Mai wollen beide Seiten verhindern. «Wir sehen sicher, wie angewiesen wir darauf sind, dass die Grenzen offen sind. Nicht nur im politischen, institutionellen Bereich, sondern rein persönlich. Die Bevölkerung ist es gewohnt, über die Grenzen zu gehen», so Greiner.

Dietz fügt an, dass alles daran gesetzt werde, den Ist-Zustand zu wahren. Die weitere Entwicklung der Infektionszahlen und damit auch der Grenzbestimmungen seien aber auch vom Verhalten der Menschen abhängig. «Jeder einzelne Bürger kann etwas dazu beitragen, indem er sich an die ganz einfachen Regeln hält.»

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