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Der Telebasel News-Beitrag vom 19. Oktober 2020.
Region

Schlange stehen für Coronatests

Immer mehr Personen lassen sich auf das Coronavirus testen. Vor dem Testcenter des Unispitals in Basel kommt es deshalb zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden.

Mit den steigenden Infektionszahlen steigt auch die Anzahl Personen, die sich testen lässt. Am Montag kam es beim Testcenter des Unispital Basel zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden.

Kapazitäten ausreichend

Die vielen Testpatienten sorgen zwar für längere Wartezeiten, sind aber kein Problem für das Testcenter vom Universitätsspital Basel. «Die Anzahl Personen, die sich testen lässt, ist zwar gestiegen», meint Mediensprecher Nicolas Drechsler und fügt hinzu, «so weiter testen könnten wir trotzdem noch lange.»

Eher besorgniserregend seien die Testergebnisse. «Je mehr positive Tests wir sehen – und das tun wir – desto mehr müssen wir davon ausgehen, dass wir in zwei Wochen mehr Leute im Spital haben und nochmals zwei Wochen später auf der Intensivstation», so Drechsler.

Auch der Kanton Baselland hat mit der steigenden Anzahl von Personen, die sich sich testen lassen, keine Mühe. Ab dem 14. November sollen im Landkanton, im neuen Testcenter im Feldreben, Tausend Personen pro Tag getestet werden können. Zweihundert mehr als im Unispital.

Kürzere Wartezeiten in Baselland

Die Wartezeiten belaufen sich im Kanton Baselland auf 30 Minuten. Um das weiterhin zu ermöglichen, hat das aktuelle Testcenter im Spenglerpark in Münchenstein aufgestockt.

«Da der Spenglerpark in der letzten Woche an seine Kapazitätsgrenzen gekommen ist, wurde diese am Wochenende erhöht», schreibt der Kanton auf Anfrage. «Dazu wurden die Untersuchungsboxen im symptomatischen Bereich verdoppelt, ebenso wurden die administrativen Stationen aufgestockt», hiess es weiter.

So sei es möglich, täglich bis zu 500 Personen zu testen, ohne dass die Testpatienten länger als 30 Minuten warten müssen, erklärt der Kanton Baselland am Montag gegenüber Telebasel.

Alternativen

Dass sich nicht jeder aus dem Kanton Basel-Stadt beim Universitätsspital testen lassen muss, sei ein wichtiger Punkt. «Es gibt nach wie vor die Möglichkeit, sich bei Hausärzten testen zu lassen. Auch andere Spitäler hätten immer wieder das Angebot», laut Drechsler könne man sich auch in privaten Labors testen lassen.

«Klar, es läuft am Ende hier bei uns zusammen. Aber je mehr wir unterstützt werden, desto besser ist es für uns», so der Mediensprecher vom Universitätsspital. Auch im Baselbiet könne man ausweichen.

«Im Moment verfügt der Spenglerpark über ein mobiles Testteam. Geplant ist die Aufstockung auf ein zweites Team», schreibt der Kanton. «Wenn es die Situation verlangt, hat das Team des Spenglerparks aber jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, die Kapazitäten ad hoc aufzustocken, um mobile Tests durchzuführen.»

Diese mobilen Testteams sollen vor allem in Alterspflegeheimen und ähnlichen Institutionen eingesetzt werden. Somit seien bis zu hundert Tests möglich. Auch im Landkanton ist es möglich, sich auf Absprache bei einem Hausarzt testen zu lassen.

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