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Der Telebasel News Beitrag vom 19. Oktober 2020.
Basel

Kein sprechender Elch am Weihnachtsmarkt

Die jüngsten Massnahmen des Bundesrats und Unkosten wegen des Schutzkonzepts sorgen beim Weihnachtshütten-Betreiber Robert Gasser für Verunsicherung.

Die sprechenden Elche fehlen. Auch die kleine Eisenbahn bleibt mitsamt der Weihnachtshütte in Planen eingepackt. Auf solche Publikumsmagnete muss Robert Gasser dieses Jahr verzichten. Zwar darf er mit seinem Beizli beim Weihnachtsmarkt dabei sein. Das Corona-Schutzkonzept schreibt aber einen verdünnten Betrieb und grössere Abstände vor. Daher muss er auf eine Ersatzhütte ausweichen. Das und mehr sei mit grossen Unkosten verbunden. Und dies bei voraussichtlich begrenzten Einnahmen. Schliesslich ist der Genuss von Glühwein nur noch im Sitzen gestattet. «Es wäre schön und vernünftig, wenn uns die Stadt entgegenkäme», sagt Gasser gegenüber Telebasel. So etwa mit einer Reduktion der Standgebühren. Auch sein Marktfahrerfahrer Oskar Herzig äusserte kürzlich gegenüber der «BaZ» Kritik an den Behörden.

Letzte Hoffnung dieses Jahr

Verminderte Gebühren sind aber kein Thema, so Sabine Horvath, Leiterin Standortmarketing beim Präsidialdepartement. Schliesslich habe man mit dem Schutzkonzept vielen Standbetreibern absagen müssen. «Für diejenigen, die eine Zusage bekommen haben, setzen wir alles daran, diesen Markt durchzuführen und entsprechend rechtfertigen sich die Gebühren.»

Trotz steigender Fallzahlen hält der Kanton an einem «Weihnachtsmarkt light» fest. Nach den gestrigen Verschärfungen durch den Bundesrat, muss er aber nochmals über die Bücher. Wie Sabine Horvath erklärt, werde das Schutzkonzept nochmals überarbeitet und im November präsentiert.

Unsicherheit nach Bundesratsentscheid

Bis dahin bleibt für Robert Gasser der Weihnachtsmarkt der letzte Rettungsacker. «Hoffentlich findet der Weihnachtsmarkt statt – dann können wir dieses Jahr wenigstens einmal etwas machen». Da nahezu sämtliche Anlässe ins Wasser fielen, mussten seine Catering- und Messestände auf dem Prattler Lagergelände verharren. Not macht aber erfinderisch: Statt Raclette und Würste liefert er momentan Desinfektionsspender.

2 Kommentare

  1. Lächerlich einfach nur noch lächerlich basel wie war das woer ticken anders haaaa wers glaubt.
    In der markthalle finden whein degustationen stat aner sonst alles verbieten sprechende elche verbieten hant ihr den schuss nicht gehöhrt?Report

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