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International

Frankreich meldet über 32’000 Neuinfektionen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Nach einem Monat Corona-Lockdown: Erste Lockerungen in Israel

Nach einem Monat Corona-Lockdown sind in Israel am Sonntag erste Lockerungen in Kraft getreten. Kindergärten und Vorschulen öffneten zu Beginn der israelischen Arbeitswoche ihre Tore für Hunderttausende Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren. Auch Einrichtungen ohne Publikumsverkehr dürfen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Auflage, dass Bürger sich nicht weiter als einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernen dürfen, wurde aufgehoben.

Auch Naturparks und Strände können wieder besucht werden. Restaurants dürfen Mahlzeiten zur Abholung verkaufen. Die Klagemauer, die Grabeskirche sowie der Tempelberg in Jerusalem sollen unter Auflagen für Besucher zugänglich sein. Es gelten jedoch weiterhin Versammlungsbeschränkungen.

Mehr als 32 000 Corona-Neuinfektionen in Frankreich

In Frankreich sind binnen 24 Stunden erstmals mehr als 32’000 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Gesundheitsbehörde meldete am Samstagabend 32’427 neu erfasste Ansteckungen. Damit gab es einen Spitzenwert innerhalb eines Tages seit Beginn der grossflächigen Corona-Testung in Frankreich. In Frankreich leben rund 67 Millionen Menschen.

Der Place de la Concorde in Paris ist aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre menschenleer. (Bild: Keystone)
Slowakei will massenhaft Corona-Tests durchführen

Angesichts steigender Zahlen von Neuinfektionen mit dem Coronavirus will die Slowakei landesweite Testmöglichkeiten anbieten. Bürger würden sich an rund 6000 Stationen im ganzen Land kostenlos testen lassen können, sagte Regierungschef Igor Matovic am Samstag nach Angaben der slowakischen Agentur TASR. Kinder unter zehn Jahren seien davon ausgenommen. Unklar war zunächst, ob die Tests freiwillig oder verpflichtend sein werden.

Die Regierung habe rund 13 000 Millionen Antigen-Tests bestellt, von denen sie sich schnelle Ergebnisse erhoffe. Die Aktion sollte demnach an den kommenden beiden Wochenenden stattfinden. Polizei und Militär sollten bei der Durchführung unterstützen. «Wenn wir das schaffen, werden wir der ganzen Welt ein Vorbild sein», sagte Matovic.

Epidemiologe Althaus drängt auf rasche Massnahmen

Der Berner Epidemiologe Christian Althaus fordert die Behörden dazu auf, rasch Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu ergreifen. Wenn der Trend nicht rasch gebrochen werde, dann werde es schnell prekär.

Seit Juni hätten sich die Fallzahlen alle vier Wochen verdoppelt. Mit Beginn des Herbstes habe sich das Leben nach drinnen verlagert, wo das Virus sich besser verbreiten könne, sagte Althaus in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Deshalb habe die Schweiz, noch vor dem Winter, die Kontrolle komplett verloren.

Der Epidemiologe Christian Althaus blickt besorgt auf die Entwicklung der Corona-Pandemie in der Schweiz. (Archivbild: Keystone)

Es bereite ihm Sorgen, dass offenbar viele Entscheidungsträger nach wie vor die Dringlichkeit der Einführung von gezielten Massnahmen nicht sähen oder nicht realisierten, dass es jetzt wirklich um jeden Tag gehe. Man hätte besser schon vor zwei Wochen gehandelt. Jetzt sei es wichtig, das neue Massnahmen so schnell wie möglich umgesetzt würden.

Italien meldet fast 11’000 neue Fälle

In Italien hat das Gesundheitsministerium 10’925 Neuinfektionen in 24 Stunden registriert – ein neues Allzeithoch, wie NTV berichtet. 47 weitere Menschen sind in Zusammenhang mit dem Covid-19 gestorben. Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte soll am Sonntag weitere Massnahmen im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus verkünden.

 

In Italien steigen die Ansteckungszahlen wieder stark: 10’925 neue Fälle wurden am Samstag gemeldet. Ein neuer Rekord. (Bild: Keystone)

Tschechische Armee verlädt Feldkrankenhaus für Prag

Die tschechische Armee hat mit den Vorbereitungen für den Aufbau eines Feldkrankenhauses auf dem Prager Messegelände begonnen. Im rund 100 Kilometer entfernten Hradec Kralove (Königgrätz) wurden am Samstag die ersten Container mit medizinischem Gerät verladen, wie das Verteidigungsministerium bekanntgab. Der Konvoi soll sich am Montag auf den Weg in die Hauptstadt machen. «Der Kampf gegen die Pandemie ist jetzt nicht nur für die Armee die Aufgabe Nummer eins», sagte Verteidigungsminister Lubomir Metnar.

Das Feldkrankenhaus soll im Fall einer Überlastung der Krankenhäuser mit Corona-Patienten als Reservekapazität zur Verfügung stehen. Es hat einen voll ausgerüsteten Operationssaal, eine Intensivstation, ein Labor und Röntgengeräte. Insgesamt sollen knapp 500 Betten zur Verfügung stehen.

In Tschechien wird die Corona-Pandemie mit Hilfe der Armee eingedämmt. (Symbolbild: Keystone)
Neuer Ansteckungsrekord in Österreich

In Österreich ist erneut eine Rekordzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Samstag 1747 neue Fälle binnen 24 Stunden registriert. Der bisher höchste Tageswert war am Donnerstag mit 1552 Fällen gemeldet worden. Die Fallzahlen sind seit Anfang September stetig gestiegen – damals lagen sie noch bei unter 400 pro Tag. Die österreichische Regierung will am Montag mit Vertretern der neun Provinzen über neue Schutzmassnahmen beraten.

Nächtliche Ausgangssperre wegen Corona - In Paris geht das Licht aus

Wegen der drastisch steigenden Corona-Zahlen gilt in Paris und anderen französischen Städten nun eine nächtliche Ausgangssperre. Die neue Regelung trat in der Nacht zu Samstag um Mitternacht in Kraft. Die Ausgangssperre gilt für mehrere Wochen zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Zu dieser Zeit dürfen sich Menschen nur aus einem triftigen Grund vor der Tür aufhalten. Auch ein Gesundheitsnotstand ist seit diesem Samstag wieder in Kraft. Mit ihm kann die Regierung Einschränkungen per Verordnung durchsetzen.

In Paris herrscht nun eine Aussgangssperre während der Nacht. (Bild: Keystone)

Frankreich kämpft seit Wochen mit steigenden Corona-Zahlen. Am Donnerstag wurden binnen 24 Stunden erstmals mehr als 30’000 neue Corona-Infektionen gemeldet, am Freitag waren es rund 25’000. Frankreich hat rund 67 Millionen Einwohner. Mehr als 33 000 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Besondere Sorge herrscht über die Auslastung der Intensivstationen in grossen Städten wie Paris. Immer mehr Covid-19-Patienten belegen dort die Betten.

Belgische Aussenministerin infiziert

Die belgische Aussenministerin Sophie Wilmes hat Corona. Sie sei positiv getestet worden, schreibt sie auf Twitter. Vermutlich sei die Ansteckung innerhalb ihrer Familie erfolgt. Bereits am Freitag teilte sie mit, sie werde sich selbst isolieren, weil es einen Verdacht auf Covid-19-Symptome gebe. Wilmes hatte am 12. Oktober an Gesprächen mit den anderen EU-Aussenministern in Luxemburg teilgenommen, wie NTV berichtet.

Höchste Alarmstufe in Baden-Württemberg

Wegen des starken Anstiegs der Infektionszahlen ruft die Landesregierung von Baden-Württemberg die höchste Corona-Alarmstufe aus. Dies berichtet NTV. Weitere Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie sollen ab Montag gelten. Dazu gehören eine verschärfte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und weitere Kontaktbeschränkungen.

Bundespräsident Steinmeier negativ auf Coronavirus getestet

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist negativ auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes in Berlin am Samstag mit, nachdem Steinmeier sich zuvor wegen der Infektion eines Personenschützers in Quarantäne begeben hatte. Der Bundespräsident bleibe selbstverständlich weiter in Quarantäne, in den kommenden Tagen seien weitere Tests geplant. Alles dazu lesen Sie hier.

Mehr als 20'000 Regierungskritiker protestieren in Bangkok
 

Eigentlich gilt in Thailand aktuell ein Versammlungsverbot: Trotzdem demonstrierten Tausende Menschen in Thailand für mehr Demokratie. (Bild: Keystone)

In Bangkok hat es erneut grosse Proteste gegen die Regierung von Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha gegeben. Rund 23’000 Menschen demonstrierten am Samstag trotz eines Versammlungsverbots an verschiedenen Orten der Stadt, wie die thailändische Polizei mitteilte. Die Demonstrationen seien ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Polizei griff demnach nicht ein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Drohnen liefern Corona-Tests in Grossbritannien

Drohnen sollen künftig Corona-Tests und Schutzausrüstungen zwischen Kliniken in Grossbritannien liefern. Das Projekt «Apian» habe dafür die Genehmigung der britischen Raumfahrtbehörde bekommen, teilte die Regierung am Samstag in London mit. Der Service wurde von Mitarbeitern des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS im Rahmen eines Förderprogramms gegründet. Die Nutzung von Drohnen verringere im Vergleich zu herkömmlichen Kurierdiensten den Zeit- und Personalaufwand sowie das Infektionsrisiko, betonten Mitarbeiter des Start-ups.

Jede Drohne kann etwa zwei Kilogramm transportieren und mit ihrem Hybrid-Antrieb ein fast 100 Kilometer entferntes Ziel erreichen. Sie fliegt in 90 Metern Höhe auch bei schlechtem Wetter. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Neuer Ansteckungsrekord in Polen

Trotz Corona-Auflagen ist in Polen die Anzahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Virus auf einen Rekordwert gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden kamen 9622 Fälle hinzu, wie am Samstag aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Das war der bisher höchste registrierte Wert an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Am Donnerstag hatte das Ministerium bekanntgegeben, dass die Anzahl der täglich registrierten Neuinfektionen erstmals die Marke von 8000 überschritten habe.

Insgesamt verzeichnete Polen bisher 167’230 bestätigte Infektionen und 3524 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Das Land hat rund 38 Millionen Einwohner.

Seit vergangenem Samstag gilt in Polen im gesamten Land wieder eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit – sogar im Freien. In sogenannten roten Zonen sind die Auflagen strenger, unter anderem müssen Bars und Restaurants nun um 21.00 Uhr schliessen.

Personenschützer infiziert - Bundespräsident Steinmeier in Quarantäne

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am Samstag in Quarantäne begeben. Wie eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes in Berlin mitteilte, ist ein Personenschützer des Staatsoberhauptes positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Der Deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier muss wegen einem infizierten Personenschützer in Quarantäne. (Bild: Keystone)

Merkel in Videobotschaft: «Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause»

Die Zahlen steigen fast in allen Länder in Europa weiter stark an. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrem am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Podcast nun an die Bürger appelliert: «Wir müssen jetzt alles tun, damit das Virus sich nicht unkontrolliert ausbreitet. Dabei zählt jetzt jeder Tag», sagte die CDU-Politikerin.

(Bild: Keystone)

Und weiter: «Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort.» Deutschland befinde sich in einer «sehr ernsten Phase» der Pandemie, so die Bundeskanzlerin.

Rekordwert bei Corona-Fällen in Lettland und neue Schutzmassnahmen

In Lettland hat die Zahl an Corona-Neuinfektionen am zweiten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. In dem baltischen EU-Land wurden am Samstag 188 positive Tests innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie die Gesundheitsbehörde in Riga mitteilte. Der bisherige Höchstwert war am Freitag mit 148 erreicht worden.

Lettland mit seinen 1,9 Millionen Einwohnern verzeichnet bislang 3392 bestätigte Infektionen und 43 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Dabei hatten die täglichen Infektionszahlen zuletzt deutlich zugenommen – es wurde aber auch mehr getestet.

Nach Angaben der EU-Behörde ECDC lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen in Lettland zuletzt bei 65,6 und damit unter dem deutschen Wert von 71,6. Der Baltenstaat ist als eines von wenigen EU-Ländern vom Auswärtigen Amt in Berlin bisher nicht als Risikogebiet eingestuft worden.

Neuenburg führt Maskenpflicht im öffentlichen Raum ein

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus verschärft nun auch der Kanton Neuenburg seine Massnahmen. So sind Masken ab Montag in allen geschlossenen öffentlichen Räumen Pflicht und Versammlungen von mehr als 30 Personen im öffentlichen Raum werden verboten.

Das Contact Tracing des Kantons stosse an seine Grenzen und die Spitäler stünden unter Druck, teilte der Neuenburger Regierungsrat am Samstag mit. Deshalb gelte bis am 30. November eine Maskenpflicht in allen Verwaltungsgebäuden, Bibliotheken, Museen, Kinos, Theatern, Gebetsstätten, Bahnhöfen, Postämtern, Geschäften, aber auch in Bars, Nachtclubs und Restaurants oder auf Märkten.

In den Restaurants dürfen die Gäste nur im Sitzen konsumieren, die Bereitstellung von Desinfektionsmittel müssen am Eingang bereit stehen und auch das Personal muss Schutzmasken tragen. Ausserdem besteht ab dem 23. Oktober eine elektronische Registrierungspflicht in allen öffentlichen Räumen.

Doch es gibt auch Ausnahmen: So müssen in den Empfangshallen von Banken, in Fitnessstudios und Sporthallen keine Masken getragen werden.

Jetzt mehr als 30'000 Corona-Tote im Iran

Die Anzahl der Corona-Toten hat im Iran nach Angaben des Gesundheitsministeriums die Schwelle von 30’000 überstiegen. Binnen 24 Stunden seien 253 Tote registriert worden; die Sterbefälle hätten damit 30’123 erreicht, sagte die Ministeriumssprecherin Sima Lari am Samstag. Gleichzeitig sei die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen seit dem Ausbruch der Pandemie Ende Februar auf 526’490 gestiegen, sagte sie laut der Nachrichtenagentur IRNA.

(Bild: Keystone)

Der drastische Anstieg der Fallzahlen hat zu kritischen Engpässen bei der medizinischen Versorgung der Corona-Patienten im Iran geführt. Nach Einschätzung des Corona-Krisenstabs spiegeln die Zahlen ausserdem nur die Testergebnisse wider und es könnte weitaus mehr Corona-Tote und Infizierte im Land geben.

Österreichs Aussenminister positiv getestet

Der österreichische Aussenminister Alexander Schallenberg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befinde sich in Quarantäne, zeige bisher aber keine Symptome, sagte seine Sprecherin am Samstag der österreichischen Agentur APA. Die Infektion wurde demnach bei einem Routinetest am Freitag festgestellt.

(Bild: Keystone)

Schallenberg sagte für nächste Woche angesetzte Reisen nach Grossbritannien, Dänemark, Griechenland und Zypern ab. Es sei möglich, dass sich der 51-Jährige bei einem Treffen der EU-Aussenminister in Luxemburg am vergangenen Montag mit dem Virus angesteckt habe, sagte die Sprecherin.

Neuinfektionen in Tschechien überschreiten 10'000er-Marke

Mit dem erstmaligen Überschreiten der 10’000er-Marke hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Tschechien einen Rekordwert erreicht. In dem EU-Land wurden am Freitag 11’105 positive Tests innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie am Samstag aus Daten der Gesundheitsbehörden hervorging. Das war der bisher höchste registrierte Wert an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Der vorherige Höchstwert von knapp 9’700 Neuinfektionen war am Vortag registriert worden. In Tschechien wurde zuletzt auch mehr getestet.

(Bild: Keystone)

Insgesamt verzeichnete das knapp 10,7-Millionen-Einwohner-Land bisher 160’112 bestätigte Infektionen und 1’283 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Der tschechische Präsident Milos Zeman rief die Bürger in einer Fernsehansprache am Freitagabend zu mehr Disziplin beim Maskentragen auf. «Uns steht nur eine Waffe zur Verfügung, solange es keine Impfung gibt: Diese Waffe ist ein kleines Stück Stoff», mahnte der 76-Jährige. Er empfahl den Menschen, auf Fachleute zu hören und nicht auf Verschwörungstheorien hereinzufallen.

Lugano Tigers unter Quarantäne gestellt

Die Lugano Tigers sind unter Quarantäne gestellt, nachdem in ihrem Kader ein positiver Coronavirus-Fall entdeckt wurde. Das für Samstag geplante NLA-Spiel gegen die Lions de Genève wurde verschoben.

Die Basketballer aus dem Tessin konnten bereits die erste Runde der Meisterschaft am vergangenen Wochenende nicht bestreiten. Ihr Duell mit den Starwings musste wegen nachgewiesener Fälle bei den Baslern verschoben werden. Die Spieler der Starwings befinden sich ebenfalls in Quarantäne.

Königsfamilie bricht Urlaub wegen Medienberichten ab

Nach harscher Kritik hat die niederländische Königsfamilie eine trotz der Corona-Krise unternommene Urlaubsreise nach Griechenland abgebrochen. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Bundesrat Maurer warnt vor Corona-Hysterie

Vor dem Hintergrund rasant steigender Corona-Fallzahlen hat Bundesrat Ueli Maurer vor einer Hysterie gewarnt. Nötig sei vielmehr eine faktenbasierte Analyse, sagte Maurer in einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende». Lesen Sie hier mehr.

(Bild: Keystone)
Mehr als 25.000 neue Fälle in Frankreich

Frankreich meldet am späten Freitagabend 25.086 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit liegt der Durchschnitt der letzten sieben Tage über 20.000. Am Donnerstag waren es sogar 30.000.

(Bild: Keystone)

Wegen der exponentiell steigenden Zahlen geht das Land in einen Teil-Lockdown. So dürfen ab dem Wochenende die Menschen in den Ballungsräumen und Corona-Hotspots Paris, Marseille, Lyon, Lille, Rouen, Saint-Etienne, Grenoble, Toulouse und Montpellier ihre Häuser zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens nicht mehr verlassen. Ausgenommen sind Fahrten zur Arbeit, medizinische Gründe, das Ausführen eines Hundes oder die Pflege eines Angehörigen.

Reisewarnungen für Regionen in 15 EU-Ländern in Kraft

Wegen der sprunghaft steigenden Corona-Infektionszahlen in Europa gelten seit Samstag um Mitternacht Reisewarnungen für weitere Regionen in 15 EU-Ländern. Die Niederlande, das französische Festland, Malta und die Slowakei sind nun ganz Corona-Risikogebiete, für die das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen warnt. Erstmals stehen mit Kampanien und Ligurien beliebte Touristenregionen in Italien sowie fünf Gebiete in Polen einschliesslich der Metropolen Danzig und Krakau auf der Risikoliste. Hinzu kommen acht Kantone der Schweiz, darunter der an Deutschland grenzende Kanton Zürich, erstmals Gebiete in Schweden und Finnland sowie weitere Regionen in Grossbritannien, Irland, Kroatien, Portugal, Slowenien und Ungarn.

Die Bundesregierung hatte die Erweiterung der Risikoliste bereits am Donnerstag mit Wirkung ab Samstag beschlossen. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst grosse abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für den Urlauber: Er kann eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn sein Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus Risikogebieten müssen derzeit noch für 14 Tage in Quarantäne, können sich aber durch einen negativen Corona-Test davon vorzeitig befreien lassen.

Wegen Corona verdreifacht: US-Defizit steigt auf 3,1 Billionen

Das Haushaltsdefizit der US-Regierung ist wegen der Corona-Hilfen sprunghaft angestiegen. Die Verhandlungen zu einem weiteren Konjunkturpaket scheinen in einer Sackgasse zu stecken. Unterdessen steigt auch in den USA die Zahl der Neuinfektionen wieder an.

In den USA hat sich das Haushaltsdefizit wegen der Corona-Konjunkturpakete im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht: Im Geschäftsjahr bis einschliesslich September hat die US-Regierung 3,1 Billionen Dollar (2,65 Billionen Euro) Miese gemacht. Das Defizit für 2020 war damit um zwei Billionen höher als noch zu Jahresbeginn veranschlagt, wie das Finanzministerium am Freitag erklärte. Im Vorjahr hatte der Fehlbetrag noch 984 Milliarden Dollar betragen.

US-Präsident Donald Trump. (Bild: Keystone)
Forscher: Mehr als acht Millionen Corona-Infektionen in den USA

Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als acht Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit verzeichneten die USA die höchste absolute Zahl an nachgewiesenen Infektionen, gefolgt von Indien mit mehr als 7,3 Millionen Fällen. An dritter Stelle steht Brasilien, wo mehr als 5,1 Millionen Ansteckungen registriert wurden. Experten gehen zugleich von einer hohen Dunkelziffer an Corona-Infektionen aus.

Die USA bekommen die Pandemie nicht unter Kontrolle. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen stieg am Donnerstag über die Marke von 60’000. Besonders stark war der Anstieg zuletzt in einigen Bundesstaaten des Mittleren Westens wie North Dakota, South Dakota und Missouri.

Mehr als 218’000 Menschen sind gestorben – mehr als in keinem anderen Land. Allerdings sind die USA ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Auf 100’000 Einwohner kommen damit rund 66 Tote, während es in Peru rund 100, in Brasilien und Spanien rund 72 sind. In Deutschland wurden rund zwölf Tote pro 100’000 Einwohner verzeichnet. Weltweit starben laut Johns-Hopkins-Universität gut 1,1 Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2.

Bundesrat plant Maskenpflicht und Verbot grösserer Menschengruppen

Der Bundesrat plant im Kampf gegen das Coronavirus laut einem Verordnungsentwurf eine klare Verschärfung der Massnahmen. Vorgesehen sind eine Maskenpflicht und ein Verbot für Ansammlungen mit über 15 Personen im öffentlichen Raum sowie eine Empfehlung für Homeoffice.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Strikte Regeln für Heimbewohner im Tessin

Der Kanton Tessin hat am Freitag die Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus verschärft. Neu gilt ab Montag in allen öffentlich zugänglichen Räumen eine Maskentragpflicht. Bewohner von Altersheimen dürfen ab sofort praktisch nur noch für Spaziergänge nach draussen.

Heimbewohnerinnen und -bewohner sollen sich nicht einem hohen Infektionsrisiko aussetzen, darum sind für sie vorläufig Geschäfte, Bars und Restaurants, Hausbesuche und die öffentlichen Verkehrsmittel tabu, wie das Tessiner Gesundheitsdepartement mitteilte.

Aktivitäten mit geringerem Ansteckungsrisiko wie etwa einfache Spaziergänge dürfen stattfinden. Erlaubt sind den Angaben zufolge allerdings nur noch zwei statt vier Begleitpersonen. Alle müssen eine Maske tragen.

Spanien meldet Rekordzahl von mehr als 15'000 Neuinfektionen

In Spanien sind am Freitag 15’186 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden, so viele wie noch nie an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Allerdings sind die Zahlen nur bedingt mit denen vom Frühjahr vergleichbar, weil inzwischen viel mehr getestet wird. Der Prozentsatz der positiv getesteten Personen ist mit über 11 Prozent hoch, wie das Gesundheitsministerium in Madrid weiter mitteilte.

Belgien beschliesst wegen Corona Teil-Lockdown

In Belgien sollen wegen der drastisch gestiegenen Corona-Infektionszahlen alle Restaurants und Gaststätten für vier Wochen schliessen. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Freitagabend unter Berufung auf Informationen aus einem Krisentreffen von Vertretern der Zentralregierung und der Gemeinschaften und Regionen. Zudem soll es täglich von Mitternacht bis 5 Uhr morgens landesweit eine Ausgangssperre geben.

Belgien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Europas. Die Behörden des Elf-Millionen-Einwohner-Landes meldeten zuletzt im Sieben-Tages-Schnitt knapp 6’000 registrierte Fälle innerhalb von 24 Stunden. In den vergangenen 14 Tagen wurden nach aktuellen Zahlen rund 550 Infektionen pro 100’000 Einwohner gemeldet.

Maskenpflicht ab 30 Personen in Appenzell Ausserrhoden

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden verschärft die Einschränkungen wegen steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Er verzichtet aber auf eine allgemeine Maskentragpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen.

Masken auf heisst es aber ab (dem morgigen) Samstag an öffentlichen und privaten Anlässen mit mehr als 30 Personen. Eine allgemeine Gesichtsmasken-Pflicht wird ebenfalls eingeführt für das Servicepersonal in der Gastronomie und bei Veranstaltungen, wie die Regierung am Freitag vermeldete.

Weiter darf – wie in anderen Kantonen – in Gastwirtschaftsbetrieben nur sitzend konsumiert werden. Das Tanzverbot betrifft nicht nur öffentlich zugängliche Einrichtungen sowie öffentliche Veranstaltungen, sondern überdies Tanzschulen und Sportvereine.

Notfallsitzung des Bundesrats am Sonntag

Der Bundesrat wird sich am Sonntag um 11 Uhr zu einer Notfallsitzung wegen der aktuellen Corona-Situation treffen. Das berichtet der «Tages-Anzeiger» und beruft sich dabei auf «gut unterrichtete Quellen in Bern».

Kanton Bern verschärft Massnahmen

Nur noch maximal hundert Personen auf einmal dürfen sich ab sofort in den Bars, Clubs und Discotheken im Kanton Bern aufhalten. Der Regierungsrat hat am Freitag angesichts der ansteigenden Coronafallzahlen die Massnahmen zur Eindämmung des Virus verschärft.

Die Regierung stuft die Entwicklung der Pandemie als dramatisch ein, wie sie in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Auch im Kanton Bern, der bisher im Schweizer Vergleich unterdurchschnittliche Werte verzeichnete, sei die Zahl der Ansteckungen in den letzten Tagen stark angestiegen.

(Bild: Keystone)
Post und BAG wollen mehr Menschen von der SwissCovid-App überzeugen

Die Schweizerische Post und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führen eine gemeinsame Aktion durch, damit mehr Leute die Corona-App herunterladen. Mit der grösseren Verbreitung der SwissCovid-App soll das Contact Tracing, also die Rückverfolgung der Ansteckungsketten, verbessert werden. Am Montag, 19. Oktober, startet die Aktion schweizweit in den Postfilialen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Die Poststellen-Mitarbeitenden während zwei Wochen am Schalter einen BAG-Flyer zur App abgeben. Und sie beraten die Kundinnen und Kunden bei Fragen zur App. Sie helfen der Kundschaft auch, die App auf dem Handy zu installieren.

Berner Gesundheitsdirektor wendet sich an die Öffentlichkeit

Baden-Württemberg führt 24-Stunden-Regel ein

Deutschland hat zehn Kantone auf die Risikoliste genommen. Das Bundesland Baden-Württemberg will die Situation unter anderem für Einkaufstouristen entspannen. Es braucht keinen negativen Corona-Test, wenn Schweizer innerhalb von 24 Stunden Baden-Württemberg wieder verlassen, heisst es auf der Website des Bundeslandes, berichtet der «Blick».

Ausbrüche in acht Walliser Pflegeheimen

In acht Walliser Pflegeheimen gibt es derzeit Ausbrüche der Lungenkrankheit Covid-19. Bislang sind 90 Bewohner positiv getestet worden. Zwei Personen befinden sich in Spitalpflege.

Zudem wurden 66 Mitarbeitende der betroffenen Heime positiv auf das Viruus getestet. Einige davon sind ohne Symptome. Die Walliser Gesundheitsdirektorin Esther-Waeber-Kalbermatten (SP) bestätigte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA Informationen des Nachrichtenportals nouvelliste.ch. Die Staatsrätin äusserte sich besorgt über die Lage im Wallis und in der Schweiz.

(Symbolbild: Keystone)
Kanton Freiburg verschärft Maskenpflicht

Der Kanton Freiburg hat die Massnahmen für die Maskentragepflicht verschärft. Wegen des Anstiegs der Corona-Fallzahlen gilt in allen geschlossenen, öffentlichen Räumen ein Maskenobligatorium.

Zu den öffentlichen Räumen gehören unter anderem Museen, Bahnhöfe und Unterführungen, Bibliotheken, Kinos, Gemeinschaftsbereiche von Sporthallen oder Empfangshallen der öffentlichen Verwaltung, wie der Kanton Freiburg am Freitag mitteilte.

Bar in Baden AG geschlossen

Der Kanton Aargau hat eine Bar in Baden AG per sofort geschlossen. Der Betreiber konnte nach dem Besuch einer mit dem Coronavirus infizierten Person keine Kontaktdaten der Besuchenden vorlegen.

Wegen der positiv getesteten Person, die neben der geschlossenen Viva Bar & Lounge am gleichen Abend ein weiteres Lokal besucht hatte, müssen 132 Personen in Quarantäne, wie das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Freitag mitteilte.

Die Bar wurde sofort geschlossen. (Bild: Keystone)
Biontech und Pfizer im Endstadium der Impfstoff-Forschung

Das deutsche Biotechunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer peilen bei positiven Studienergebnissen mit ihrem Corona-Impfstoff einen Zulassungsantrag Ende November an. Ende Oktober könnten die beiden Partner wissen, ob der Impfstoff wirksam sei, erklärte Pfizer-Chef Albert Bourla am Freitag.

Weitere Eishockey-Spiele werden verschoben

Die positiven Corona-Fälle bei Fribourg-Gottéron und Lugano haben zwei weitere Spielverschiebungen in der National League zur Folge. Neu können auch die Spiele zwischen Davos und Lugano am Dienstag und Fribourg gegen Genève-Servette am kommenden Freitag nicht stattfinden. Sie wurden nun am 27. Dezember respektive am 5. Januar in den Kalender aufgenommen.

Kantone wollen vom Bund einheitliche Regeln bei Maskenpflicht

Der föderale Flickenteppich bei der Maskentragpflicht soll beseitigt werden. Die kantonale Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) fordert den Bund auf, in diesem und weiteren Bereichen einheitliche Regeln zu schaffen und durchzusetzen. Das teilte die GDK am Freitag mit.

Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz, und Bundesrat Alain Berset. (Bild: Keystone)
EU-Gipfel in Berlin wegen Corona abgesagt

Die Europäische Union hat ihren für November geplanten Gipfel in Berlin zur China-Politik wegen der dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen abgesagt. «Im Sinne der Kontakte ist das glaube ich eine notwendige Botschaft», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Brüssel.

Tanzverbot im Appenzell

Wegen steigender Anzahl von Ansteckungen mit dem Coronavirus verhängt Appenzell-Innerrhoden eine Maskentragpflicht für Veranstaltungen mit über 30 Personen. Zudem herrscht ab Montag ein Tanzverbot.

Allein in der letzten und der laufenden Woche verzeichnete der Kanton über 70 Ansteckungen, wie die Kantonsregierung am Freitag mitteilte. Ansteckungsorte sind demnach das private Umfeld, Veranstaltungen sowie Bars und Clubs.

Bei grösseren öffentlichen oder privaten Veranstaltungen mit über 30 Personen müssen deshalb laut Beschluss der Regierung ab nächstem Montag Masken getragen werden. Für Essen und Trinken, Reden und weitere Spezialfälle gebe es Ausnahmen, hiess es. Bei kleineren Veranstaltungen besteht eine Maskenpflicht, wenn der Abstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann.

Das Tanzen in öffentlich zugänglichen Einrichtungen sowie an öffentlichen Veranstaltungen wird verboten. Ausnahmen bestehen für das professionelle Tanzen. Weiter muss das Bedienungspersonal in Gastronomiebetrieben Schutzmasken tragen. Der Konsum von Getränken und Esswaren ist nur noch sitzend an den Tischen erlaubt.

Ab Montag gilt im Kanton ein Tanzverbot. (Bild: Keystone)
Ausgangssperren in Frankreich – Premier gegen Ausnahmen für Kultur

Frankreichs Premierminister Jean Castex hat sich gegen grössere Ausnahmen bei den anstehenden Ausgangssperren ausgesprochen. «Damit die Regeln akzeptiert werden, müssen sie für alle gleich sein», sagte er am Freitag bei einem Besuch in Lille. Zuvor hatte es Forderungen aus der Regierung gegeben, Ausnahmen für Theatervorführungen oder Kinovorstellungen zu erlauben. «Jeder muss ab 21 Uhr zu Hause sein – abgesehen von ganz speziellen Ausnahmen, die ich gestern aufgelistet habe», sagte Castex.

Im Kampf gegen das Coronavirus gelten Ausgangssperren von diesem Samstag an in Paris und acht weiteren Städten. Ausnahmen gelten für Menschen, die zur Arbeit gehen oder von der Arbeit kommen. Wegen medizinischer Notfälle, der Pflege von Angehörigen oder um den Hund auszuführen, dürfen die Menschen zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens ebenfalls vor die Tür. Sie müssen dann ein entsprechendes Formular bei sich tragen. Wer zum Bahnhof oder Flughafen will, muss das entsprechende Ticket vorzeigen.

Coronainfektionen im belgischen Atomkraftwerk Doel

Im belgischen Atomkraftwerk Doel hat es zahlreiche Coronafälle gegeben. Mindestens 26 Mitarbeiter seien mit dem Virus infiziert worden, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Freitag unter Berufung auf den Energieerzeuger Engie Electrabel.

Die positiv getesteten Personen seien unter Quarantäne. Das Unternehmen bemühe sich, ihre Kontakte zurückzuverfolgen. Die Beschäftigten würden nun in dem Masse, in dem das möglich sei, vom Homeoffice aus arbeiten.

Im AKW-Betrieb Doel kam es zu einem Covid-19-Ausbruch. (Bild: Keystone)
Omlin und sieben weitere Montpellier-Profis positiv getestet

Der französische Ligue-1-Klub Montpellier meldet zwölf positiv auf das Coronavirus getestete Teammitglieder. Gemäss der Zeitung «Midi Libre» ist auch der Schweizer Torhüter Jonas Omlin unter den Betroffenen.

Bereits diesen Sommer hatte Montpellier mit sieben Infizierten einen grösseren Corona-Ausbruch im Team zu beklagen gehabt. Ob das Ligue-1-Spiel der 7. Runde am Sonntag auswärts gegen Monaco stattfinden kann, ist noch unklar. (Keystone)

Nebst Omlin seien sieben weitere Spieler sowie vier Betreuer, unter ihnen auch Trainer Michel Der Zakarian, positiv getestet worden. Sie sind alle isoliert worden, wie der Klub verkündete.

Omlin hatte beim 1:2 im Testspiel gegen Kroatien vor gut einer Woche sein Debüt im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft gegeben und war erst am Mittwoch aus dem Camp des Teams nach Frankreich zurückgekehrt.

Nidwalden führt Maskentragpflicht für grössere Anlässe ein

In Nidwalden gilt ab Montag eine Maskentragpflicht für öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen. Bei kleineren Anlässen oder in Läden sowie in Gastronomiebetrieben mit stehender Konsumation muss nur dann eine Maske getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.

Der Regierungsrat reagiere mit dieser zweistufigen Maskenpflicht auf die zuletzt starke Zunahme der Corona-Fallzahlen, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. Er ziele auf Veranstaltungen ab, weil diese sich zuletzt als häufigste Übertragungsquelle erwiesen hätten. Den Ladenbesitzern stehe es frei, eine Maskentragpflicht einzuführen.

Obwalden verschärft Schutzmassnahmen gegen Corona-Ausbreitung

Der Kanton Obwalden führt auf Montag eine Maskentragpflicht für öffentlich zugängliche Innenräume wie Läden, Post- und Bankfilialen, Kultureinrichtungen, Gotteshäuser oder Verwaltungsgebäude ein. Das Obligatorium gilt auch für Märkte im Freien. In Restaurationsbetrieben muss das Personal eine Maske aufsetzen.

Dies teilte das Gesundheitsamt am Freitag mit. Der Regierungsrat reagiert demnach auf die Erkenntnis, dass viele Ansteckungen auf Kontakte in Innenräumen zurückzuführen sind. Seit Montag hat der kleine Zentralschweizer Kanton 47 neue Corona-Fälle registriert.

BAG meldet 3'105 neue Corona-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden 3105 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Freitag 5 Todesfälle und 68 Spital-Einweisungen.

Am Donnerstag hatte das BAG 2613 Neuansteckungen gemeldet. Auf dem Höhepunkt der Epidemie betrug der Höchststand der Neuansteckungen am 23. März 1464 gemeldete Fälle. Mehr hier.

Gericht kippt Sperrstunde in Berlin

Das Berliner Verwaltungsgericht hat eine vom Senat beschlossene Sperrstunde in der deutschen Hauptstadt gekippt. Das sagte ein Gerichtssprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Mehrere Gastronomen hatten Eilanträge gegen die Verordnung eingereicht.

Insgesamt hatten sich nach Angaben von Rechtsanwalt Niko Härting rund ein Dutzend Berliner Bars und Clubs gegen die Sperrstunde gewandt. Sie kritisierten die Sperrstunde als unverhältnismässig. Aus ihrer Sicht gibt es keine überzeugende Begründung für die Schliessung der Gaststätten um 23:00 Uhr. Mit einer Sperrstunde für die Gastronomie werde erreicht, dass sich junge Menschen dann an anderen Orten träfen, für die keine Hygienekonzepte gelten, so die Argumentation.

In Berlin wird die Sperrstunde für die Gastronomie und Geschäfte per Gerichtsentscheid gekippt. (Symbolbild: Unsplash)

Der Senat hatte am Dienstag vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Infektionszahlen beschlossen, dass Restaurants, Bars, Kneipen und die meisten Geschäfte künftig zwischen 23:00 und 6:00 Uhr geschlossen sein müssen. Die neue Regelung war am vergangenem Wochenende in Kraft getreten.

Höchststand seit August: Mehr als 63'000 neue Corona-Fälle in USA

Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in den USA hat erneut einen Höchststand seit Mitte August erreicht. Am Donnerstag (Ortszeit) verzeichnete die Johns Hopkins Universität in Baltimore binnen 24 Stunden rund 63’600 Neuinfektionen, rund 4’000 mehr als am Vortag.

Ähnlich hoch waren die Zahlen zuletzt am 14. August gewesen, als rund 64’600 neue Fälle gemeldet wurden. Besonders stark war der Anstieg in einigen Bundesstaaten des Mittleren Westens wie North Dakota, South Dakota und Missouri. Die Zahl der neuen Todesfälle blieb relativ stabil bei 904.

Die bislang höchste Anzahl der Coronavirus-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnete die Universität am 16. Juli mit mehr als 77’300.

Ski-Weltcup-Rennen in der Schweiz ohne Zuschauer

Die Weltcup-Anlässe im Ski alpin und Skispringen in der Schweiz finden in diesem Winter wegen der Corona-Pandemie grundsätzlich ohne Zuschauer statt. Dies beschlossen die Veranstalter und Swiss-Ski gemeinsam.

Dass Zuschauer in den kommenden Monaten kaum möglich sein werden, war im Prinzip schon länger klar. Nun folgte von Swiss-Ski die Bestätigung, dass bei den alpinen Rennen in St. Moritz, Adelboden, Wengen, Crans-Montana und Lenzerheide sowie dem Skispringen in Engelberg keine Fans zugelassen werden.

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Bund bestellt bis zu 5,3 Millionen Impfdosen von AstraZeneca

Der Bund setzt seine Bemühungen um die Beschaffung eines Covid-19-Impfstoffes fort und bestellt nun auch beim britischen Unternehmen AstraZeneca bis zu 5,3 Millionen Impfdosen. Ob sich dieser Impfstoff durchsetzen wird, ist allerdings noch nicht klar.

Bei der Bestellung des Impfstoffes kann sich die Schweiz an der Vereinbarung zwischen der Europäischen Kommission und AstraZeneca beteiligen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mitteilte.

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Masken- und Meldepflicht bei Veranstaltungen im Kanton Thurgau

Zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat der Thurgauer Regierungsrat eine Masken- und Meldepflicht für öffentliche und private Veranstaltungen ab 30 Personen beschlossen. Die Anordnung tritt in einer Woche in Kraft und dauert bis Ende Jahr.

Organisatoren müssen ihre Veranstaltungen 14 Tage vorher bei den Behörden anmelden, wie die Thurgauer Regierung am Freitag mitteilte. Betroffen sind Anlässe, an denen zwischen 30 und 1’000 Personen teilnehmen. Organisatoren müssen zudem ein Schutzkonzept erstellen. Der Kanton schaltet die dafür nötigen Formulare demnächst auf seiner Webseite auf.

Ausserdem müssen bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen die Kontaktdaten der Teilnehmenden in elektronischer Form erfasst werden. Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen mit über 30 Personen sind weiter verpflichtet, eine Schutzmaske zu tragen.

Ein Dutzend Covid-19-Positive bei Montpellier

Montpellier mit dem Schweizer Torhüter Jonas Omlin meldet zwölf positiv auf das Coronavirus getestete Teammitglieder. Dazu gehören acht Spieler, deren Identität nicht bekannt gegeben worden ist, und vier Mitglieder des Trainerstabs. Sie sind alle isoliert worden. Montpellier wird am Sonntag im Rahmen der 7. Runde der Ligue 1 nach Monaco reisen.

Beim französischen Ligue-1-Verein Montpellier mit Goalie Jonas Omlin sind acht Spieler und vier Personen aus dem Trainerstab positiv aufs Coronavirus getestet worden. (Bild: Keystone)
Kanton Wallis eröffnet neun neue Coronavirus-Testzentren

Der Kanton Wallis hat seine Coronavirus-Testkapazitäten um neun Zentren erhöht. Als Grund gibt das Wallis die zunehmende Anzahl Fälle sowie den Beginn der winterlichen Grippesaison an.

Dieses Testangebot bestehe zusätzlich zu den bereits in den meisten Arztpraxen und Notaufnahmen der Spitäler durchgeführten Tests, teilten die Walliser Behörden am Freitag mit. Es handle sich um Zentren ohne ärztliche Konsultation für Personen ohne Symptome oder nur mit leichten Symptomen.

Deutschland will Ausnahmen für Einkaufstouristen aus Risikogebieten

Wer aus einem Risikogebiet in der Schweiz nach Deutschland reist, muss entweder einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen oder sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Gerade für den Grenzverkehr hat das massive Auswirkungen. Es gibt aber auch viele Ausnahmen.

Pendler, der grenzüberschreitende Güterverkehr, Schülerinnen und Schüler, Verheiratete oder Paare in einer festen Beziehung sind ebenso ausgenommen wie Personen, die zwingend notwendig aus beruflichen oder medizinischen Gründen einreisen müssen. Von den Einschränkungen betroffen sind also vorrangig Touristen und Einkaufstouristen.

Jedoch gibt es für Letztere Bestrebungen, sie von der Quarantänepflicht auszunehmen. Der Schweizer Botschafter in Deutschland, Paul Seger, sprach am Freitag gegenüber Radio SRF von einer Musterverordnung, die am 8. November in Kraft treten soll.

«Wenn diese Musterverordnung in Kraft tritt, wäre es möglich, den Einkaufstourismus weiter vorzunehmen, ohne Coronavirus-Beschränkungen. Bis zu 24 Stunden Aufenthalt wäre es dann möglich nach Deutschland zu reisen», sagte Seger. Momentan sei dies noch nicht der Fall. «Aber wenn diese Musterverordnung so verabschiedet wird, wie wir es gehört haben, wäre es dann ab 8. November möglich.»

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Die deutschen Behörden planen, Einkaufstouristen von den Corona-Einreisebeschränkungen auszunehmen. (Symbolbild: Keystone)
Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Räumen in Graubünden

Im Kanton Graubünden muss ab dem (morgigen) Samstag in den öffentlich zugänglichen Räumen eine Maske als Schutz vor einer Coronavirus-Ansteckung getragen werden. Bei Widerhandlungen droht eine Busse.

Gemäss den am Freitag im Kantonsamtsblatt veröffentlichen Angaben müssen Masken unter anderem in Geschäften, Einkaufszentren, Poststellen, Museen, in Gotteshäusern, auf Bahnhöfen und in Gastronomiebetrieben getragen werden. Von der Maskenpflicht ausgenommen hat die Kantonsregierung Kinder unter 12 Jahren.

An den öffentlichen und privaten Volksschulen gilt für alle Erwachsenen eine Maskenpflicht, ausgenommen in Unterrichtsräumen. Sollte allerdings im Unterricht der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Lehrpersonen und Schülern nicht eingehalten werden, müssen Masken aufgesetzt werden. Zuständig für die Kontrollen sind die Gemeinden.

Australien erlaubt quarantänefreie Einreise aus Neuseeland

Neuseeländer aus Corona-freien Landesteilen dürfen erstmals wieder quarantänefrei ins Nachbarland Australien reisen. Ein Flugzeug aus Auckland mit 200 Passagieren an Bord landete am Freitag in Sydney. Es ist das erste Mal seit Ende März, dass internationale Gäste keine 14 Tage in Corona-Isolation müssen. Voraussetzung ist, dass sich die Besucher in den zwei Wochen zuvor nicht in einem Covid-19-Hotspot in ihrer Heimat aufgehalten haben. Zwei weitere Flüge sollten im Laufe des Tages landen.

In Australien können Neuseeländer nun die australischen Bundesstaaten New South Wales mit der Metropole Sydney und dem Badeort Byron Bay sowie das Northern Territory mit dem Berg Uluru (Ayers Rock) besuchen. Andere Regionen bleiben noch gesperrt.

Am Freitag durften die ersten Passagiere aus Neuseeland seit März wieder nach Australien einreisen. (Bild: Keystone)
Trump verbreitet Falschaussage zu Masken

Auch nach seiner inzwischen überstandenen Covid-19-Erkrankung zieht US-Präsident Donald Trump den Sinn von Masken im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Zweifel – mit falschen Aussagen. «85 Prozent der Menschen, die eine Maske tragen, fangen es sich ein», sagte Trump am Donnerstag bei einem Wahlkampfauftritt in Greenville im US-Bundesstaat North Carolina. Er verwies dabei fälschlicherweise auf Daten der Gesundheitsbehörde CDC. Tatsächlich hatten nach einer CDC-Untersuchung 85 Prozent einer Gruppe von Coronavirus-Infizierten im Juli angegeben, sie hätten in den 14 Tagen zuvor oft oder immer eine Maske getragen.

Stoffmasken schützen nach Einschätzung von Experten andere Personen vor infizierten Trägern eines Mund-Nasen-Schutzes – nicht den Träger selber. Beim Wahlkampfauftritt am Donnerstag trugen Trump und die grosse Mehrheit seiner Anhänger keinen Mund-Nasen-Schutz. «Masken, keine Masken, Sie können alles tun, was sie wollen, aber sie brauchen trotzdem die Hilfe vom Boss», sagte der Präsident, der dabei in Richtung Himmel zeigte und sich offensichtlich auf Gott bezog.

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Donald Trump verdrehte an einem Wahlkampfauftritt Erkenntnisse der Gesundheitsbehörde CDC zum Nutzen von Masken in der Corona-Pandemie zu einer falschen Aussage. (Bild: Keystone)
Forscher ziehen positive Zwischenbilanz bei chinesischem Impfstoff

Einer der vielversprechendsten chinesischen Impfstoff-Kandidaten hat in Tests mit Menschen die Produktion von Antikörpern ausgelöst und ist bislang frei von Nebenwirkungen. Das berichten Forscher.

Der Impfstoff «BBIBP-CorV» ist vom Pekinger Institut für biologische Produkte entwickelt worden. Anerkannt wird er erst, wenn er erfolgreich die Phase-III-Studien durchläuft. «BBIBP-CorV» ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation einer von mindestens zehn Impfstoffen, die mit der «Phase-III» begonnen haben.

In Grossbritannien wächst derweil laut einem Bericht des medizinischen Online-Fachmagazins «Pulse» die Zuversicht, schon im Dezember einen Impfstoff anwenden zu können. Dies werde derzeit zwischen dem Nationalen Gesundheitsdienst und dem britischen Ärzteverband erörtert. Eine Person habe die Chance für die Verfügbarkeit eines Impfstoffs im Dezember mit 50 zu 50 bewertet.

Ein chinesischer Impfstoff löste in ersten Tests keine Nebenwirkungen aus und hat die Produktion von Antikörpern ausgelöst. (Symbolbild: Keystone)
Eckerle: Spitäler dürften wieder an Kapazitätsgrenze stossen

Angesichts massiv steigender Corona-Fallzahlen rechnet die Genfer Virologin Isabelle Eckerle damit, dass die Spitäler in der Schweiz rasch wieder an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Die Spitäler dürften die Auswirkungen der Zunahme erst mit Verzögerung spüren.

Das Labor am Unviversitätsspital Genf arbeite beinahe wieder rund um die Uhr, sagte Eckerle in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung». Noch verfüge das Spital über genügend Testmaterial. Aber der Bedarf sei weltweit hoch. Bald könne das Spital vielleicht nicht mehr alle testen, die getestet werden sollten.

Auch das Contact Tracing stosse an gewissen Orten an seine Grenzen. Das sei bedenklich. Es brauche jetzt zusätzliche Massnahmen. Sie habe überhaupt kein Verständnis dafür, das derzeit immer noch über den Nutzen von Masken diskutiert werden müsse. Es sei bekannt, dass Masken einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung leisten könnten.

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Die Schweizer Spitäler werden bald wieder an ihre Kapazitätsgrenzen stossen, befürchtet die Genfer Virologin Isabelle Eckerle. (Symbolbild: Keystone)
7'334 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen 7’334 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Am Vortag war mit 6’638 neuen Fällen der bis dato höchste Wert seit Beginn der Pandemie in Deutschland registriert worden. In der vergangenen Woche meldete das RKI am Freitag 4’516 Neuinfektionen. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird – und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Bei den intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten zeichnet sich ein deutlicher Anstieg ab. Laut RKI-Lagebericht wurden am Donnerstag 655 Corona-Infizierte intensivmedizinisch behandelt, 329 davon wurden beatmet. Eine Woche zuvor (8.10.) hatte der Wert noch bei 487 (239 beatmet) gelegen, in der Woche davor (1.10.) bei 362 (193 beatmet). Rund 8’700 Intensivbetten sind in Deutschland derzeit jedoch noch frei.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 348’557 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 16.10., 0:00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9’734. Das waren 24 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 287’600 Genesene.

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EU-Länder wollen bei Corona-Bekämpfung enger zusammenarbeiten

Angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen in ganz Europa haben die Staats- und Regierungschefs der EU eine intensivere Zusammenarbeit bei der Pandemiebekämpfung vereinbart. In einer Erklärung nach dem ersten Tag des EU-Gipfels in Brüssel sprachen sie sich in der Nacht zu Freitag für eine bessere Koordination bei den Quarantänevorschriften, der grenzüberschreitenden Kontaktverfolgung sowie bei Teststrategien, dem Aufbau von Impfkapazitäten und Reisebeschränkungen aus. Die derzeitige Situation sei «beispiellos» und gebe «Anlass zu ernsthafter Besorgnis».

Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte nach den Beratungen, es gehe darum, ein ungebremstes Wachstum der Infektionszahlen zu verhindern. Deshalb werde es künftig regelmässigere Konsultationen auch über Video geben. «Die Frage, wie wir aus dieser Pandemie herauskommen, die entscheidet über die Gesundheit von ganz vielen Menschen. Die entscheidet über die Frage: Wie viele Menschen müssen sterben? Und sie entscheidet auch über unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit», betonte die CDU-Politikerin.

Zahl der Corona-Infektionen in Israel übersteigt Marke von 300'000

In Israel haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie mehr als 300’000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Donnerstagabend 300’201 Infektionen registriert. Mehr als 200’000 Fälle waren in dem Land am 23. September und mehr als 100’000 Fälle am 21. August ausgewiesen worden. Israel hat rund neun Millionen Einwohner. In Deutschland, das etwa neunmal so viele Einwohner hat, wurden zuletzt insgesamt 341’223 Infektionen registriert.

Die Pandemie verlief in Israel zunächst glimpflich, auch wegen eines strikten Kurses der Regierung. Nach Lockerungen und einer massiven Zunahme der Fallzahlen im Laufe des Sommers gilt seit dem 18. September und mindestens bis Sonntag ein zweiter landesweiter Lockdown mit strikten Regeln wie Ausgangsbeschränkungen. Zuletzt zeichnete sich ab, dass die Zahl der Neuinfektionen abnimmt. In Israel starben bislang 2’127 Menschen in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Mehr als 30'000 Corona-Infektionen in Frankreich registriert

In Frankreich sind binnen 24 Stunden erstmals mehr als 30’000 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Gesundheitsbehörde meldete am Donnerstagabend 30’621 neu erfasste Infektionen. Damit gab es einen neuen Spitzenwert innerhalb eines Tages seit Beginn der grossflächigen Corona-Testung in Frankreich. Zudem habe es gut 1200 neue Fällen gegeben, die in Krankenhäuser gebracht werden mussten, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 33’125. In Frankreich leben rund 67 Millionen Menschen.

Die Corona-Lage in Frankreich verschlechtert sich seit Wochen. Die Regierung hatte am Mittwoch die Wiedereinführung des Gesundheitsnotstands von diesem Samstag an angekündigt. In mehreren französischen Städten, darunter in Paris, gelten ab Samstag zudem von 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens Ausgangssperren. Ausserdem sind private Feiern wie etwa Hochzeiten in Festsälen oder anderen öffentlichen Orten landesweit nicht mehr erlaubt. Zur Überwachung der Ausgangssperren in den Metropolen sollen rund 12’000 Polizisten eingesetzt werden.

Medizinische Fachkräfte in einer Strassburger Klinik. (Bild: Keystone)
Polen ergreift weitere Massnahmen

Vor dem Hintergrund sprunghaft steigender Corona-Neuinfektionen führt Polen erneut massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens ein.

Ab Samstag werden mehr als 150 Regionen im ganzen Land, darunter die Hauptstadt Warschau und mehrere andere Grossstädte, als sogenannte rote Zonen deklariert, in denen schärfere Auflagen gelten. Dort sind Hochzeitsfeiern künftig verboten, Schwimmbäder und Fitnessclubs werden geschlossen. Restaurants dürfen für Gäste nur von sechs bis 21 Uhr geöffnet haben, nach dieser Zeit können sie ihre Speisen nur zum Mitnehmen anbieten. Die Schulen gehen wieder zu Fernunterricht über.

In Polen steigen die Zahlen weiter. (Bild: Keystone)
Österreich stellt Corona-Ampel teilweise auf rot

Angesichts der sich ausweitenden Pandemie hat Österreich erstmals seine Corona-Ampel für vier Bezirke in drei westlichen Bundesländern auf Rot gestellt. Betroffen seien Wels Stadt in Oberösterreich, Hallein in Salzburg sowie Innsbruck Stadt und Innsbruck Land in Tirol, wie die Nachrichtenagentur APA am Donnerstagabend nach einem Treffen der zuständigen Expertenkommission berichtete. Für diese Bezirke bestehe ein sehr hohes Risiko, hiess es. Innsbruck-Land und Hallein grenzen an Bayern.

Noch nie so viele Infektionen an einem Tag in Italien

Die Kurve der Corona-Infektionen in Italien steigt weiter rasant: Die Gesundheitsbehörden zählten in dem Mittelmeerland am Donnerstag mehr als 8’800 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das waren rund 1’500 mehr als am Vortag. Zugleich wurde damit der bislang höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie im Februar erreicht.

In Italien werden allerdings inzwischen sehr viel mehr Tests als am Anfang der Pandemie gemacht, so dass viele Experten von einem direkten Vergleich der Werte mit der ersten Welle abraten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Rom registrierte das Land mit seinen 60 Millionen Einwohnern am Donnerstag 83 neue Covid-19-Tote – fast doppelt so viele wie am Mittwoch.

In Italien steigen die Fallzahlen weiter an. (Bild: Keystone)
Die Übersicht über den bisherigen Verlauf
Die BAG-Bilanz zum bisherigen Verlauf, Stand 15.10.2020. (Grafik: BAG)
Niederlande will Covid-Patienten nach Deutschland verlegen

Die Niederlande wollen wieder Corona-Patienten ins benachbarte Deutschland bringen. Er erwarte, dass die ersten Patienten am Freitag oder Samstag verlegt werden könnten, sagte der Leiter des Netzwerkes Akute medizinische Versorgung, Ernst Kuipers, am Donnerstag. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, wolle das Nationale Koordinierungszentrum für Patientenverteilung nicht warten, bis die niederländischen Krankenhäuser keine ausreichenden Kapazitäten mehr haben.

Deutsche Kliniken hatten im Frühjahr zahlreiche Patienten aus dem Nachbarland aufgenommen, weil es dort anfangs nicht genügend Plätze auf Intensivstationen gab. Allein in Nordrhein-Westfalen hatten Krankenhäuser bis Anfang April mehr als 100 Betten für niederländische Corona-Patienten zur Verfügung gestellt.

Covid-19-Patienten aus den Niederlanden sollen in deutschen Kliniken behandelt werden können. (Bild: Keystone)
EZB-Chefin Lagarde: Wirtschaftliche Erholung bleibt unsicher

Die wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum bleibt aus Sicht von EZB-Präsidentin Christine Lagarde wegen der Viruspandemie nach wie vor unsicher. Zwar zeigten wirtschaftliche Indikatoren einen starken Aufschwung im dritten Quartal an, erklärte Lagarde am Donnerstag anlässlich virtueller Beratungen des Internationalen Währungs- und Finanzausschusses (IMFC) im Rahmen der IWF-Herbsttagung.

Die Erholung sei aber dennoch uneinheitlich in den wirtschaftlichen Sektoren und in den Regionen.

Sieben weitere Schweizergardisten positiv auf Coronavirus getestet

In der Päpstlichen Schweizergarde im Vatikan sind weitere sieben Gardisten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit stieg die Zahl der Erkrankten laut Angaben der Leibgarde des Papstes vom Donnerstag auf elf Personen.

Die positiv getesteten Gardisten seien sofort isoliert worden, hiess es in der Mitteilung. Zudem seien weitere Kontrollen veranlasst worden. Darüber hinaus ergriffen die Verantwortlichen zusätzliche Massnahmen, um weitere Ansteckungen auf den Dienstposten zu verhindern, etwa mit der Dienstplanung.

Die Traditionstruppe der Schweizergarde ist für die Sicherheit im Vatikan und für den Personenschutz des Papstes verantwortlich. Sie zählt derzeit 113 Mann. Am Montag war bekannt geworden, dass sich vier Gardisten mit dem Coronavirus angesteckt hatten.

Das Virus greift im Vatikan um sich. (Bild: Keystone)
Weitere Kantone auf Deutscher Quarantäneliste

Deutschland hat seine Corona-Risikoländerliste aktualisiert. Die Bundesregierung hat die ganzen Niederlande, fast ganz Frankreich und erstmals auch Regionen in Italien und Polen mit Wirkung ab dem kommenden Samstag zu Corona-Risikogebieten erklärt. Ausserdem werden dann Malta und die Slowakei komplett sowie einzelne Regionen in neun weiteren EU-Ländern auf die Risikoliste gesetzt, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag auf seiner Internetseite mitteilte.

Dazu zählen acht Regionen der Schweiz, darunter der an Deutschland grenzende Kanton Zürich, erstmals Gebiete in Schweden und Finnland sowie weitere Regionen in Grossbritannien, Irland, Kroatien, Portugal, Slowenien und Ungarn. Diese Schweizer Kantone sind gelistet:

  • Fribourg (seit 17. Oktober)
  • Genf (seit 9. September)
  • Jura (seit 17. Oktober)
  • Neuchâtel (seit 17. Oktober)
  • Nidwalden (seit 17. Oktober)
  • Schwyz (seit 17. Oktober)
  • Uri (seit 17. Oktober)
  • Waadt (Vaud) (seit 9. September)
  • Zürich (seit 17. Oktober)
  • Zug (seit 17. Oktober)

Wer aus diesen Kantonen einreist oder sich in den letzten 14 Tagen dort aufgehalten hat, muss in Deutschland in Quarantäne.

Neuer Höchstwert im Aargau

Am Mittwoch sind im Aargau 142 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Nach den 128 Infektionen am Dienstag handelt es sich um einen weiteren Tageshöchstwert, seit die Daten erfasst werden.

Am Montag waren 44 und am Sonntag 24 neue Fälle registriert worden. Per Mittwoch wurden im Aargau insgesamt 3’335 bestätigte Infektionen gezählt, wie der Kanton am Donnerstag auf seiner Website bekannt gab. Bislang starben im Aargau 58 Personen an den Folgen von Covid-19. Am Mittwoch kam ein Todesopfer hinzu.

Solothurner Rotlicht-Betriebe vorübergehend geschlossen

Das Solothurner Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat mehrere Rotlicht-Betriebe wegen Missachtung von Corona-Massnahmen vorübergehend geschlossen. Laut Polizei müssen die Betreiberinnen und Betreiber mit einer Strafanzeige rechnen.

Rund zehn Rotlicht-Etablissements in Olten und Wöschnau hätten Polizei und AWA in der Nacht auf Donnerstag kontrolliert, teilte die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstag mit. Neben den Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus seien auch Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen überprüft worden.

Sobald die nun geschlossenen Betriebe die geforderten Auflagen erfüllen würden, prüfe das AWA, ob sie wieder öffnen dürfen, hiess es in der Mitteilung weiter.

Viele Rechtsstreitigkeiten rund um Corona

Seit Ausbruch der Coronapandemie werden Rechtsschutzversicherer mit Anfragen überhäuft. Klärungsbedarf gibt es vor allem am Arbeitsplatz oder bei rechtlichen Problemen, wenn es ums Shoppen im Internet und rund um die geplanten Ferien geht.

Die Anfragen beim schweizweit grössten Rechtsschutzversicherer Axa-Arag sind in den ersten acht Monaten 2020 in die Höhe geklettert. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen sie um knapp einen Fünftel an, wie die zur Axa-Gruppe gehörende Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Im März allein habe man gar einen Anstieg der Meldungen um 42 Prozent gemessen.

Das Bedürfnis nach Klärung rechtlicher Fragen spürt auch der Touring Club Schweiz (TCS). Seit März häuften sich bei der Rechtsschutzversicherung die neuen Fälle deutlich. Jeder zehnte Fall stehe im Zusammenhang mit der Coronapandemie, schrieb der TCS auf Anfrage.

Die Arbeitsplatzsituation in der Corona-Pandemie beschäftigt die Versicherungen. (Bild: Keystone)
SP Schweiz führt Parteitag digital durch

Entgegen ihrer ursprünglichen Absicht eines realen Parteitags in Basel führt die SP die Wahl des neuen Präsidiums am Samstag digital durch. Das Präsidium beschloss das in mit Blick auf die steigenden Coronavirus-Infektionen und zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten.

Zudem hätten aufgrund von Quarantänemassnahmen zahlreiche Delegierte gar nicht nach Basel reisen können, wie die Partei am Donnerstag mitteilte. Noch-Parteipräsident Christian Levrat zeigte sich froh über die Flexibilität dank der modernen Technik.

Die SP überträgt den Parteitag auf drei verschiedenen Youtube-Kanälen, einmal original, einmal Deutsch und einmal Französisch.

Im Rennen um das Parteipräsidium steht neben dem Kandidierendenduo Mattea Meier und Cédric Wermuth der 26-jährige Martin Schwab aus Nidau. Die Wahl der Zürcher Nationalrätin und ihres Aargauer Parlamentskollegen gilt als sicher. Daneben fasst der digitale Parteitag die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 29. November.

Mattea Meyer und Cedric Wermuth wollen Parteipräsident Christian Levrat beerben. (Bild: Keystone)
Schwyzer Kantonsrat sagt Sitzung ab

Der Schwyzer Kantonsrat hat seine Sitzung vom kommenden 21. Oktober abgesagt. Die Ratsleitung will damit den Regierungsrat in seinem Appell an alle Bürgerinnen und Bürger unterstützen, alles zu unternehmen, um die weitere Ausbreitung der Pandemie zu stoppen.

Grössere Menschenansammlungen insbesondere in geschlossenen Räumen seien derzeit zu vermeiden, hält die Ratsleitung in einer Mitteilung vom Donnerstag fest. Es sei deshalb nur konsequent, wenn auch die kommende Kantonsratssitzung mit über hundert Teilnehmenden abgesagt werde.

So tagte der Rat während der Pandemie. (Bild: Keystone)
«Ausserordentlichen Lage» soll nur im Extremfall zur Anwendung kommen

Für den Bundesrat ist ein erneutes Ausrufen der «ausserordentlichen Lage» zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie nicht absehbar. Ein solcher Schritt solle auch bei einem weiteren Anstieg der Fälle nur als allerletzte Massnahme zur Anwendung kommen.

Das unterstreicht der Bundesrat in einem am Donnerstag publizierten Schreiben an die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S). Er nimmt darin Stellung zu verschiedenen offenen Fragen, welche ihm die Kommission Anfang September gestellt hat.

Der Bundesrat betont, dass die «ausserordentliche Lage» nur dann wieder ausgerufen würde, «wenn auch die nun mit dem Covid-19-Gesetz ermöglichten Massnahmen nicht genügen, um die epidemiologische Situation bewältigen zu können.» Das wäre etwa der Fall bei einer plötzlich auftretenden extremen Zunahme der Krankheitsfälle und damit einhergehend einer untragbaren Überlastung der Gesundheitseinrichtungen.

Grundsätzlich hält der Bundesrat aber fest: «Selbst wenn ausserordentliche Umstände vorliegen, ist eine Intervention des Bundes nicht unbedingt erforderlich.» Der Bund solle vor allem dann tätig werden, wenn die Mittel der Kantone nicht ausreichten.

Bundesrat Alain Berset zieht eine Hygienemaske an. (Bild: Keystone)
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