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International

BAG meldet 2’613 neue Corona-Ansteckungen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Kommt jetzt die nationale Maskenpflicht?

Bund und Kantone haben am Donnerstag in Bern gemeinsam die aktuelle Corona-Lage analysiert. Das Fazit: Die «besondere Lage» bleibt bestehen, konkrete neue Massnahmen oder Empfehlungen wurden nicht beschlossen. Das dürfte sich aber in den nächsten Tagen ändern.

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Streit um Corona-Beherbergungsverbot in deutschen Bundesländern

Die in verschiedenen deutschen Bundesländern geltenden Beherbergungsverbote für Gäste aus Corona-Risikogebieten sorgen weiter für Streit. Der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg gab mit Beschluss vom Donnerstag einem Eilantrag gegen das Verbot in dem südwestlichen Bundesland statt. Dieses gilt bislang für Gäste aus deutschen Regionen, in denen 50 oder mehr neue Corona-Fälle pro 100’000 Einwohner binnen 7 Tagen registriert wurden.

Die Antragsteller kommen aus dem Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen, der über dieser Marke liegt. Sie hatten einen Urlaub im Kreis Ravensburg gebucht.

Das Beherbergungsverbot ist in Baden-Württemberg damit vorläufig mit sofortiger Wirkung ausser Vollzug gesetzt, wie das Gericht am Donnerstag in Mannheim mitteilte. Es können keine Rechtsmittel eingelegt werden.

Brüssel drängt EU-Staaten zu Impfvorbereitungen

Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedsstaaten in der Corona-Krise eine gemeinsame Strategie zur vorrangigen Impfung bestimmter Bevölkerungsgruppen. Dabei geht es um die Frage, wer das heiss ersehnte Mittel zuerst bekommt, sollte sich einer der Impfstoff-Kandidaten als wirksam erweisen.

Zudem müssten die EU-Staaten Vorbereitungen für die Impfungen treffen, etwa Kühlketten und medizinisches Personal organisieren, sagte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Donnerstag in Brüssel.

Vor der Zulassung eines Impfstoffs habe Sicherheit oberste Priorität, und anschliessend werde das Mittel auch keine Patentlösung gegen die Pandemie sein. Aber es werde helfen, Leben zu schützen und die Wirtschaft aufrecht zu erhalten. «Es wird den Bürgern Hoffnung geben und das, was sie ebenfalls brauchen: Berechenbarkeit in ihrem Leben», sagte Kyriakides.

Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides empfiehlt den Mitgliedsstaaten in der Corona-Krise eine gemeinsame Impfstrategie. (Bild: Keystone)
USA: «Sweet 16»-Geburtstagsparty wird zum Superspreader-Event

Nach einer grossen Geburtstagsfeier eines Teenagers im US-Bundesstaat New York sind mindestens 37 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Dutzende Menschen von der Sweet-16-Party sind erkrankt», sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch (Ortszeit). «Das zeigt, wie ein Event so viele Fälle erzeugen kann». Mehr als 80 Menschen hätten an der Feier teilgenommen, die Ende September von einem Partyveranstalter auf der Halbinsel Long Island vor New York organisiert worden sei.

Dabei ist die Teilnehmerzahl bei solchen Events in der Region aufgrund von Corona-Auflagen derzeit auf 50 beschränkt. Mehr als 270 Menschen mussten den Angaben nach im Zusammenhang mit der Party in Quarantäne, darunter zahlreiche Jugendliche aus umliegenden Schulen. Eine davon habe sogar vorübergehend geschlossen werden müssen.

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Die Geburtstagsfeier eines Teenagers im US-Bundesstaat New York entpuppte sich als Superspreader-Event. (Symbolbild: Pixabay)

«Nez Rouge» verzichtet wegen Corona auf Heimfahrdienst

«Nez Rouge» wird über die bevorstehenden Festtage den traditionellen Heimfahrdienst nicht anbieten. Der Freiwilligen-Fahrdienst setzt wegen der Coronakrise ausschliesslich auf die Präventionskampagne «Sicher nach Hause».

Die Freiwilligen bieten zum Jahresende keinen Heimfahrdienst an, wie «Nez rouge» am Donnerstag mitteilte. Als Dienstleistung, die der Sicherheit der Menschen verpflichtet sei, könne man angesichts der aktuellen Lage keinen solchen Dienst anbieten, sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Freiwilligen von «Nez Rouge» leisteten 2019 über 35’000 Heimfahrdienste in der ganzen Schweiz. Seit der ersten Aktion im Jahr 1990 haben sie über 493’000 fahruntüchtige Menschen über die Festtage sicher nach Hause gebracht.

Christchindli-Markt abgesagt

Der bekannte Christchindli-Markt in Bremgarten AG wird dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie definitiv abgesagt. Mitte September hiess es vom Verein hinter dem Markt noch, dass allenfalls eine kleine Alternative durchgeführt werden könnte.

Nun haben der Stadtrat zusammen mit den Marktverantwortlichen entschieden, auf eine Durchführung im Dezember 2020 zu verzichten. Ein alternativ durchgeführter Markt, egal welcher Art, würde enttäuschen, teilte der Stadtrat am Donnerstag mit.

Er befürchtet, dass sich bei Besucherinnen und Besuchern ein falsches Bild vom Christchindli-Markt einprägen könnte und diese in Zukunft nicht mehr kämen.

In Bremgarten wird dieses Jahr definitiv kein Christchindli-Markt durchgeführt. (Archivbild: Key)
2'613 Neuansteckungen am Donnerstag

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden 2613 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Donnerstag zwei Todesfälle und 41 Spital-Einweisungen. Bei 19’750 neu vorgenommenen Tests liegt die Positivitätsrate bei 13,2 Prozent.

Am Mittwoch hatte das BAG 2823 Neuansteckungen gemeldet, eine Verdoppelung der Zahl vom Dienstag. Auf dem Höhepunkt der Epidemie im Frühjahr betrug der Höchststand der Neuansteckungen am 23. März 1464 gemeldete Fälle.

Seit Beginn der Pandemie gab es insgesamt 71’317 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus, wie das BAG am Donnerstag weiter mitteilte.

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Mehr als doppelt so viele Corona-Fälle wie in der Vorwoche

In der Woche 41 vom 5. bis 11. Oktober sind in der Schweiz 8’732 neue laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden, gegenüber 3’442 in der Vorwoche. Somit hat sich die Fallzahl der Woche 41 im Vergleich zur Vorwoche mehr als verdoppelt.

Alle Kantone waren von diesem Anstieg betroffen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in seinem am Donnerstag veröffentlichen neusten Wochenbericht schreibt.

Die aktuellen Fallzahlen könnten mit denen der Phase vor Ende April nur bedingt verglichen werden, da die Teststrategie geändert worden sei, hält das BAG fest. Bis Ende April seien nur symptomatische Personen mit erhöhtem Infektions- beziehungsweise Komplikationsrisiko getestet worden.

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Alain Berset: «Es gibt eine starke negative Dynamik»

Gesundheitsminister Alain Berset hat angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen Klartext gesprochen: «Die Situation ist beunruhigend, es gibt eine starke negative Dynamik.» In den nächsten Tagen könnten deshalb auch auf Bundesebene neue Massnahmen getroffen werden.

Berset wird am Freitag zusammen mit dem Vorstand der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) besprechen, welche weiteren Massnahmen ergriffen werden müssen, um die Situation im Griff zu behalten. «Wir reden beispielsweise über die Maskenpflicht und die Organisation der Gesellschaft.»

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Sommaruga ruft dringend zur Einhaltung der Corona-Regeln auf

«Wir haben viel zu gewinnen, denn es ist fünf vor zwölf.» Dies sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga nach einem Treffen mit Vertretern der Kantone am Donnerstag vor den Bundeshausmedien in Bern.

Es sei wichtig, den steigenden Trend brechen: «Je schneller uns dies gelingt, desto weniger Einschnitte hat es für die Bevölkerung, die Wirtschaft, die Familien und die Risikogruppen», sagte Sommaruga.

Was sich nun sofort ändern müsse sei, dass sich alle wieder an die Grundregeln von Händewaschen, Distanzhalten und Maskentragen halten. Bund und Kantone seien sich zudem einig: «Wir blieben bei der besonderen Lage.» Die Kompetenz für Massnahmen bleibt bei den Kantonen.

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Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga appelliert an die Bevölkerung, sich an die Hygiene- und Schutzmassnahmen zu halten, um die Lage in den Griff zu kriegen. (Archivbild: Keystone)
Cevi-Jugendlager wird zum Corona-Herd

In einem Herbstlager des Cevi Rapperswil-Jona SG in Brigels GR haben sich Anfang Oktober etwa die Hälfte der 73 teilnehmenden Kinder und Betreuer mit dem Coronavirus infiziert. Alle Teilnehmer mussten in die Quarantäne gehen.

Felix Furrer vom Cevi Schweiz bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der «Linth-Zeitung». Die Quarantänezeit für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lagers sei bereits vorbei. «Unseres Wissens gab es keine ernsten Erkrankungen», sagte Furrer der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

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In einem Jugendlager des Cevi in Rapperswil-Jona SG haben sich rund 36 Personen mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild: Keystone)
Rund 300 Personen im Kanton Uri in Quarantäne

Für rund 300 Besucherinnen und Besucher von zwei Nachtlokalen in Altdorf im Kanton Uri ist durch das Contact-Tracing-Team eine zehntägige Quarantäne verfügt werden. Letztes Wochenende hatten sich zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen in den Lokalen aufgehalten.

Sie wurden am Dienstag positiv auf das Virus getestet, wie der Sonderstab Covid-19 des Kantons Uri am Donnerstag mitteilte. Leider sei die Arbeit des Contact Tracings erschwert, weil die Kontaktangaben nicht immer vollständig, korrekt und lesbar angegeben worden seien. Trotzdem sei es gelungen, mit dem Grossteil der Besucherinnen und Besucher Kontakt aufzunehmen.

Wer jedoch in der fraglichen Nacht von Samstag auf Sonntag in einem der beiden Nachtlokale in Altdorf unterwegs war und bisher nicht kontaktiert wurde, wird gebeten, sich unverzüglich beim Contact-Tracing-Team Uri zu melden.

Frankreichs Gastrobranche verärgert über neue Ausgangssperren

Bei Frankreichs Gastronomen herrscht grosse Wut über die von Präsident Emmanuel Macron angekündigten nächtlichen Ausgangssperren. «Wir sind am Ende unserer Kräfte, wir können das nicht mehr», sagte Didier Chenet, Präsident des Hotel- und Gastroverbands GNI, dem Sender Franceinfo am Donnerstag. Diese Massnahme werde ergriffen, um eine bestimmte Anzahl von Menschen abzuschrecken, die Gastronomen seien diejenigen, die den Preis dafür zahlten.

«Wie gehen wir mit unseren Mitarbeitern um, die um 21:00 Uhr zu Hause sein müssen? Wie gehen wir mit unseren Kunden um? Wann schmeissen wir sie raus?», fragte Chenet. «Wir sind keine Bettler, wir wollen arbeiten, aber da wir an der Arbeit gehindert werden, sollten die Schuldigen die Verantwortung übernehmen.» Die Schuld liege bei der Regierung. Dass Kurzarbeit zu 100 Prozent finanziell vom Staat ausgeglichen werden, reiche nicht aus, so Chenet.

Bei Frankreichs Gastronomen herrscht grosse Wut über die von Präsident Emmanuel Macron angekündigten nächtlichen Ausgangssperren. (Bild: Keystone)
So viele Entlassungen in deutscher Industrie wie seit 2010 nicht mehr

Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist wegen der Corona-Krise so kräftig gesunken wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Ende August waren gut 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes tätig.

Das teilte das Deutsche Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Das waren 179’000 oder 3,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. «Dies ist der höchste prozentuale Rückgang der Beschäftigtenzahl zum Vorjahresmonat seit Mai 2010», erklärte die Behörde.

Damals hatte die Industrie mit den Folgen der Finanzkrise zu kämpfen. Den exportabhängigen Firmen macht derzeit die weltweit gesunkene Nachfrage aufgrund der Corona-Rezession zu schaffen. In fast allen Branchen sank deshalb die Zahl beim Personal.

Israel lockert Flugbeschränkungen in Corona-Krise

Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen hat die israelische Regierung eine Lockerung der Flugbeschränkungen beschlossen. Von Freitag an sollten Restriktionen am internationalen Flughafen Ben Gurion für Reisende aufgehoben werden, teilte das Büro des Ministerpräsidenten am Donnerstag mit.

Seit Verhängung eines zweiten Lockdowns am 18. September sind internationale Flugreisen nur in Ausnahmefällen erlaubt gewesen. Wenn Israelis in sogenannte «grüne Länder» mit niedrigen Corona-Infektionszahlen reisen, müssen sie nach ihrer Rückkehr nicht in Quarantäne.

Es ist die erste Lockerungsmassnahme seit Beginn des Lockdowns Mitte September. Andere Beschränkungen sollen mindestens bis Sonntag in Kraft bleiben.

Westschweizer Kantone wollen Covid-Patienten in Spitälern besser verteilen

Covid-19-Patienten sollen in der Romandie besser verteilt werden können. Die Westschweizer Kantone schaffen eine Einheit, die Patientenverlegungen koordiniert, falls in einem Spital die Intensivstation ausgelastet ist.

«Das Ziel der französischsprachigen Kantone ist es, allen Patienten, die eine Intensivpflege benötigen, die Möglichkeit zu geben, in einer französischsprachigen Region hospitalisiert zu werden», erklärt Stéphanie Monod, Direktorin des Amtes für öffentliche Gesundheit des Kantons Waadt, am Donnerstag im Radio RTS.

Diese vom Universitätsspital Chuv in Lausanne verwaltete Einheit sei noch nicht einsatzbereit. Aber sie werde bald aktiviert werden, angesichts der zunehmenden Spitalaufenthalte im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19.

Sollte eine Intensivstation in der Westschweiz überlastet sein, könnte sie sich an die Koordinierungszelle wenden und beantragen, dass ein Platz für einen Patienten in einer anderen Klinik gefunden wird.

An Zürcher Schulen gilt bis Ende Jahr generelle Maskenpflicht

Zur Aufrechterhaltung eines möglichst uneingeschränkten Schulbetriebs gilt im Kanton Zürich ab 19. Oktober eine generelle Maskenpflicht auf dem Areal aller Schulen. Die Massnahme ist vorerst bis Ende Jahr befristet.

Die Bildungsdirektion begründet den Schritt mit dem starken Anstieg der Neuansteckungen in den vergangenen Wochen. (Symbolbild: Keystone)

Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat die entsprechende Verfügung am Donnerstag kommuniziert. Die Massnahme könne je nach Entwicklung der epidemiologischen Lage vorzeitig aufgehoben oder verlängert werden, heisst es in einer Mitteilung. Mehr dazu hier.

Nidwalden steckt 400 Personen nach Ausgang in Quarantäne

400 Personen müssen im Kanton Nidwalden in Quarantäne. Sie sind am Freitag- und Samstagabend in zwei Ausgehlokalen mutmasslich mit einer Person zusammengetroffen, bei der sich nachträglich eine Covid-19-Erkrankung herausgestellt hatte.

Beide Lokale verfügten zwar über gültige Schutzkonzepte, eine Maskenpflicht oder getrennte Sektoren waren darin aber nicht enthalten. (Symbolbild: Keystone)

Dabei handelt es sich um eine jüngere Person, welche eine Diskothek in Wolfenschiessen und ein Jugendlokal in Stans besucht hatte, wie die Nidwaldner Gesundheits- und Sozialdirektion am Donnerstag mitteilte. Die Kontakte konnten aufgrund der Gästelisten ermittelt werden. Mehr dazu hier.

Brasilien verzeichnet 749 weitere Corona-Tote

Das brasilianische Gesundheitsministerium meldet in den letzten 24 Stunden 27’235 Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Kumuliert ergibt das eine Gesamtzahl von  5’140’863 seit Messbeginn. Insgesamt sind seit dem Ausbruch der Pandemie 151’747 Menschen nachweislich an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Innerhalb des letzten Tages waren es 749 Personen.

Ex-Task-Force-Chef schlägt Alarm und fordert Maskenpflicht in Inneräumen und Homeoffice

Der Berner Epidemiologe Matthias Egger fordert angesichts der explodierenden Fallzahlen weitere Massnahmen zur Eindämmung des Virus auf nationaler Ebene.

Mit dem jüngsten Anstieg der Neuinfektionen auf 2’823 innert 24 Stunden habe die Schweiz die USA mit Sicherheit überholt, sagte Egger gegenüber der Pendlerzeitung «20 Minuten». (Bild: Keystone)

Eine Maskenpflicht in Innenräumen sei sinnvoll. Auch sollte die Arbeit im Home-Office erneut empfohlen werden, sagte Egger, ehemals Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes, in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen. Kantonal könnte eine Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Anlässen beschlossen werden, wie dies am Mittwoch der Kanton Genf verfügt habe.

Die Schliessung von Bars, Clubs und Diskotheken sei ein weiterer Schritt, der in einigen Kantonen sinnvoll wäre. Es sei bekannt, dass sich in Bars und Clubs viele Personen ansteckten. Und im Home-Office liessen sich Kontakte mit anderen Personen verringern.

Bund und Länder vereinbaren schärfere Regeln für Corona-Hotspots

Aus Sorge vor einer unkontrollierbaren Ausbreitung der Corona-Pandemie mit unabsehbaren Folgen für Bürger und Wirtschaft verschärfen Bund und Länder die Gegenmassnahmen in Hotspots. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten verständigten sich am Mittwoch auf einheitliche Regeln für Städte und Regionen mit hohen Infektionszahlen. Dazu gehören eine Ausweitung der Maskenpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl bei privaten Feiern, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und eine Sperrstunde für die Gastronomie. Bund und Länder schliessen noch härtere Massnahmen nicht aus, wenn sich die Infektionslage in den kommenden zehn bis zwölf Tagen nicht bessert.

Merkel rief nach dem Treffen die Menschen in Deutschland zu einer gemeinsam Kraftanstrengung auf: «In dieser entscheidenden kritischen Phase des Herbstes ist es ganz, ganz wichtig, dass alle auch mitmachen weiter.»

Merkel zeigte sich in den Beratungen im Kanzleramt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mit den Beschlüssen jedoch unzufrieden. «Die Ansagen von uns sind nicht hart genug, um das Unheil von uns abzuwenden», sagte die CDU-Politikerin nach übereinstimmenden Angaben von Teilnehmern. «Es reicht einfach nicht, was wir hier machen.» Nach der Sitzung betonte Merkel, ob die Beschlüsse reichen oder nicht, werde man sehen. «Deshalb ist meine Unruhe mit dem heutigen Tag noch nicht weg.» Beunruhigt sei sie vom exponentiellen Anstieg der Infektionen. «Den müssen wir stoppen. Sonst wird es in kein gutes Ende führen.» Merkel machte deutlich, dass sich ihre Unzufriedenheit vor allem auf die umstrittenen Beherbergungsverbote bezieht.

RKI meldet Rekordwert bei Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der binnen eines Tages mit dem Coronavirus neu infizierten Menschen in Deutschland ist erneut sprunghaft gestiegen und hat damit einen Rekordwert erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen 6638 Neuinfektionen – rund 1500 mehr als am Mittwoch. Bislang waren Ende März mit knapp 6300 Neuinfizierten die meisten registriert worden. Allerdings sind die jetzigen Werte nicht mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird – und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Portugal ruft wegen Corona Katastrophenfall aus

Das bisher relativ gut durch die Krise gekommene Portugal hat am Mittwoch wegen auch dort stark steigender Infektionszahlen den landesweiten Katastrophenfall ausgerufen. Die Anordnung gelte zunächst ab Donnerstag für 15 Tage und ermögliche es der Regierung, bei Bedarf Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und andere einschneidende Massnahmen zu durchzusetzen, sagte Regierungschef António Costa nach einem Treffen mit seinem Kabinett in Lissabon, wie die Regierung mitteilte.

Die Gesamtzahl der Fälle kletterte den amtlichen Angaben zufolge auf mehr als 91’000. Die Zahl der Menschen, die mit Covid-19 starben, stieg um 7 auf 2117. (Keystone)

So sollen sich in der Öffentlichkeit nur noch maximal fünf Menschen versammeln dürfen, bei privaten Feiern solle die Höchstzahl der Teilnehmer auf 50 reduziert werden, ausserhalb der eigenen Wohnung sollten Masken obligatorisch und bei der Arbeit und in Schulen solle die Corona-Warn-APP «Stay Away» (Halte Abstand) Vorschrift werden. Das Parlament muss den Massnahmen noch zustimmen.

Melania Trump: Auch Sohn Barron hatte Corona

Fast zwei Wochen nach ihrer Corona-Diagnose hat First Lady Melania Trump bekanntgegeben, dass sich neben US-Präsident Donald Trump und ihr auch Sohn Barron mit dem Virus angesteckt hatte. Der 14-Jährige habe keine Symptome gezeigt und sei mittlerweile wieder negativ auf das Coronavirus getestet worden, erklärte Melania Trump am Mittwoch.

Die 50-Jährige blickte in ihrer Mitteilung auf ihre eigene Covid-19-Erkrankung zurück. «Ich hatte grosses Glück, dass meine Diagnose mit minimalen Symptomen einherging, obwohl sie mich alle auf einmal trafen und es in den Tagen danach eine Achterbahn der Symptome zu sein schien.» Sie sei mittlerweile negativ auf das Coronavirus getestet worden und werde demnächst wieder ihren Verpflichtungen nachkommen.k

Macron kündigt Ausgangssperren in Paris und anderen Städten an

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für Paris und zahlreiche weitere grosse Städte im Land nächtliche Ausgangssperren im Kampf gegen das Coronavirus angekündigt. Diese Ausgangssperren würden ab Samstag zwischen 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens für mindestens vier Wochen gelten, sagte Macron am Mittwochabend in einem TV-Interview.

Neben dem Grossraum Paris seien die Metropolen Grenoble, Lille, Rouen, Lyon, Aix-Marseille, Saint-Étienne, Toulouse und Montpellier betroffen, so Macron. Die Sperre gelte unter anderem für Kinos, Restaurants, Theater. Über diese Massnahme war bereits zuvor spekuliert worden. Es werde Kontrollen und Strafen geben, kündigte der Staatschef an.

Das Ziel sei es, das Wirtschaftsleben weiter am Leben zu halten – Hilfen für die Unternehmen würden fortgeführt. «Wir werden weiter arbeiten», betonte Macron. «Wir haben die Kontrolle nicht verloren“, betonte er ausserdem, aber die Situation sei «besorgniserregend».

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für Paris und zahlreiche weitere grosse Städte im Land nächtliche Ausgangssperren im Kampf gegen das Coronavirus angekündigt. (Bild: Keystone)

Die Corona-Lage im Land verschlechtert sich seit Wochen. Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern hatte am Wochenende annähernd 27.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet – ein Rekord.

Malta verzeichnet starken Corona-Anstieg

Der Inselstaat Malta hat am Mittwoch eine Rekordzahl neuer Corona-Fälle registriert. Die Behörden meldeten 111 zusätzliche Virusfälle innerhalb eines Tages. Bisher hatte der Höchstwert bei 106 Neuinfektionen gelegen und stammte vom 16. September. Danach gingen die Werte aber wieder zurück. Malta, wo rund 500.000 Menschen leben, war mit Blick auf die Pandemie über viele Monate recht glimpflich davon gekommen. Doch seit Oktober hat sich der Anstieg der Zahlen stark beschleunigt.

Das kleine EU-Land zählte bisher insgesamt gut 4000 Infektionen seit März, 45 Patienten starben im Zusammenhang mit Covid-19. Behörden und Politiker hatten wiederholt gewarnt, dass die Bürger die Vorsichtsmassnahmen zur Eindämmung des Virus nicht erst genug nähmen.

Frankreich führt Gesundheitsnotstand wieder ein

Im Kampf gegen steigende Corona-Zahlen wird in Frankreich der Gesundheitsnotstand von diesem Samstag an wieder eingeführt. Das teilte die Regierung am Mittwoch in Paris nach einer Kabinettssitzung mit. Der Ausnahmezustand im Gesundheitsbereich bietet einen rechtlichen Rahmen für Beschränkungen, zu denen in letzter Konsequenz auch Ausgangssperren gehören können.

Mehr als 7000 Neuinfektionen in Italien

Italiens Gesundheitsbehörden haben am Mittwoch mehr als 7000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gezählt. Insgesamt kamen in dem Mittelmeerland innerhalb von 24 Stunden 7332 weitere Fälle hinzu. Das war der höchste offiziell gemessene Tagesanstieg seit Beginn der Pandemie. Allerdings werden inzwischen viel mehr Tests als am Anfang gemacht, so dass viele Experten von einem direkten Vergleich der Werte abraten.

(Bild: Keystone)

Am 21. März, in der Hochphase der Pandemie, waren knapp 6600 neue Fälle verzeichnet worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Rom registrierte Italien mit seinen 60 Millionen Einwohnern am Mittwoch zudem 43 neue Covid-19-Tote.

Insgesamt stieg die Zahl der Infektionen mit Sars-CoV-2 in dem Land auf 372.799 Fälle. Fast 36 300 Menschen starben an oder mit dem Virus.

Fabio Fognini vom Coronavirus ausgebremst

Fabio Fognini (ATP 16) musste sich am Mittwoch vom ATP-Turnier auf Sardinien wegen eines positiven Corona-Tests zurückziehen. Er verspüre leichte Symptome wie Fieber, Husten und Kopfschmerzen, erklärte der 33-Jährige.

(Bild: Keystone)
«Wir können das nicht stemmen, wenn die Zahlen weiter steigen»

Das Spital Schwyz schlägt Alarm: Immer mehr Patienten müssen beatmet werden. Die Bevölkerung solle sich dringend an die Schutzmassnahmen halten. Hier lesen Sie mehr.

Russland registriert zweiten Impfstoff gegen Corona

Im Kampf gegen das Coronavirus gibt es in Russland einen zweiten Impfstoff. Dieses Vakzin sei am Mittwoch registriert worden, sagte Präsident Wladimir Putin. Hier lesen Sie mehr.

Mitte August wurde in Russland bereits der Impfstoff «Sputnik V» freigegeben, nun folgt «EpiVacCorona». (Archivbild: Keystone)
Ronaldo flog offenbar zurück nach Turin

Cristiano Ronaldo ist einem Medienbericht zufolge trotz seiner Corona-Quarantäne am Mittwoch zu seinem Klub Juventus Turin in Italien zurückgeflogen. Der Captain der portugiesischen Nationalmannschaft war positiv auf das Coronavirus getestet worden und hatte sich deshalb am Dienstag in Lissabon isoliert.

Der 35-Jährige, der keine Krankheitssymptome aufwies, sei zum Flughafen von Lissabon gefahren worden, wo er an Bord eines Privatflugzeuges gegangen sei, berichtete die portugiesische Sportzeitung «A Bola» weiter. In Turin werde er die Quarantäne fortsetzen.

Nationaltrainer Fernando Santos hatte zuvor betont, er habe keine Ahnung, wie oder wo sich Ronaldo infiziert haben könnte. Im Trainingslager der Nationalmannschaft in der Cidade do Futebol könne es zumindest nicht gewesen sein, meinte Santos. «Seit Montag sind wir hier völlig eingesperrt. Die Mitarbeiter und Spieler sind reingekommen und sonst niemand», zitierten ihn portugiesische Medien. Alle Sicherheitsregeln seien strikt eingehalten worden.

Die anderen Spieler des Teams waren negativ getestet worden. Portugal spielte am Mittwoch in der Nations League in Lissabon gegen Schweden.

Kanton Bern findet Reisequarantäne nicht mehr angebracht

Für den Kanton Bern ist es angesichts der steigenden Fallzahlen im Inland nicht mehr sinnvoll, Reisende nach der Rückkehr aus Risikoländern in eine Quarantäne zu schicken. Das haben die Berner Behörden dem Bund mitgeteilt.

Gundekar Giebel, Mediensprecher der bernischen Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion, bestätigte am Mittwoch auf Anfrage eine entsprechende Meldung der Tamedia-Zeitungen vom gleichen Tag. Er wies darauf hin, dass sich im Kanton Bern derzeit rund 2700 Personen in Rückreisequarantäne befinden.

Den Berner Behörden erscheine es sinnvoller, diesen Personen mit verordneter Maskenpflicht den Weg zur Arbeit zu ermöglichen und eventuell regelmässig zu testen, als in Quarantäne zu schicken. Bei Symptomen sei eine Isolation angebracht.

Die Berner Behörden reagierten auf eine Umfrage des Bundes. Laut den Tamedia-Zeitungen geht es um den Vorschlag, die Quarantäneregeln zu verändern. Beim Eidgenössischen Departement des Innern EDI hiess es dazu auf Anfrage, es handle sich nicht um eine Vernehmlassung, sondern nur um eine Konsultation. Deshalb seien die Unterlagen nicht öffentlich.

Katalonien verfügt Schliessung von Bars und Restaurants

Zur Eindämmung wieder stark steigender Corona-Infektionen hat die spanische Region Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona die Schliessung aller Bars und Restaurants angeordnet.

Die Anweisung gelte zunächst für 15 Tage und trete am Freitag in Kraft, sagte die regionale Gesundheitsministerin Alba Vergés am Mittwoch. Die Behörden reagierten damit auf einen starken Anstieg der Corona-Zahlen seit etwa eineinhalb Wochen.

Nach den jüngsten Zahlen des spanischen Gesundheitsministeriums in Madrid wurden binnen der vergangenen sieben Tage in Katalonien fast 11 000 Neuinfektionen registriert. In den Wochen zuvor waren es jeweils etwa 7000. Gerechnet auf 100 000 Einwohner lag der Wert der Neuinfektionen binnen sieben Tagen bei gut 142.

Der geschäftsführende katalanische Regionalpräsident Pere Aragonès rief die rund 7,6 Millionen Einwohner der im Nordosten Spaniens gelegenen wirtschaftsstarken Region zudem auf, ihre Wohnung möglichst nur noch aus dringendem Grund zu verlassen und soziale Kontakte einzuschränken. «Familienbesuche können auch ein wenig warten, wenn wir umfassende Ausgangsbeschränkungen vermeiden wollen», sagte Aragonès.

Zugleich ordnete die Regionalregierung weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens an. Einkaufszentren und grössere Supermärkte müssen die Zahl der Kunden auf 30 Prozent ihrer normalen Kapazität beschränken.

Für Fitnesszentren, Kinos und Theater gelte eine Beschränkung auf 50 Prozent. Spielplätze müssten ab 20.00 Uhr geschlossen werden. Zuvor war schon dringend angeraten worden, wo immer möglich zur Arbeit von Zuhause aus zurückzukehren.

Neuer Tageshöchstwert an Corona-Infektionen im Kanton Aargau

Im Aargau sind am Dienstag 128 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das ist der bislang höchste Tageswert, seit die Daten erfasst werden.

Am Montag waren 44, am Sonntag 24 und am Samstag 63 neue Fälle registriert worden. Per Dienstag wurden im Aargau insgesamt 3192 bestätigte Infektionen gezählt, wie der Kanton am Mittwoch auf seiner Website bekannt gab. Bislang starben im Aargau 56 Personen an den Folgen von Covid-10, wobei am Dienstag ein Todesopfer hinzukam.

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist im Aargau angestiegen. (Symbolbild: Keystone)

Am Dienstag betreute das Contact Tracing Center 200 infizierte Personen, die sich in Isolation befanden. Seit Beginn der Rückverfolgung im Mai waren es insgesamt 1788 Personen. In Quarantäne befanden sich am Dienstag 479 Kontaktpersonen – 66 Menschen mehr als am Vortag.

In einem Spital wurden 20 Personen behandelt, davon eine auf einer Intensivstation. Nach Angaben des Kantons gab es auf den Intensivstationen noch 24 freie Betten.

Bielersee-Schifffahrt verzichtet wegen Corona auf Winterbetrieb

Auf dem Bielersee und der Aare zwischen Biel und Solothurn verkehren ab dem 26. Oktober keine Kursschiffe mehr. Die Bielersee-Schifffahrtsgesellschaft verzichtet wegen des Coronavirus auf den Winterfahrplan.

Wie sie am Mittwoch mitteilte, hat sie seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie einen 50-prozentigen Passagierrückgang hinnehmen müssen. Der Ausfall bei Events auf den Schiffen liegt bei 80 Prozent, und von den geplanten Extrafahrten konnte weniger als ein Drittel durchgeführt werden.

Ein Kursschiff vor der Kulisse des Städtchens Erlach. (Archivbild: Keystone)

In dieser Situation mache es wirtschaftlich keinen Sinn, im Winter Schiffe zu betreiben. Das Event-Programm bliebt aber bestehen, sofern die Schutzkonzepte das zulassen. Auch Extrafahrten bleiben möglich.

Das Unternehmen rechnet für das Jahr 2020 mit einem Verlust von rund einer Million Franken und hat erneut Kurzarbeit beantragt. Die im Winter anfallenden Unterhaltsarbeiten werden auf ein Minimum reduziert. Auch werden als Folge der aktuellen Situation grössere Projekte auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die Wiederaufnahme der Kursschifffahrt ist für den Sonntag, den 21. Februar 2021, geplant.

Kanton Genf verschärft Massnahmen im Kampf gegen Coronavirus

Der Kanton Genf hat angesichts der weiter steigenden Covid-19-Fälle die Massnahmen weiter verstärkt. So werden im öffentlichen Raum nur noch Veranstaltungen mit maximal 15 Personen geduldet, bei privaten Anlässen dürfen maximal 100 Personen vereint sein.

Von der Beschränkung auf 15 Personen sind Versammlungen im öffentlichen Raum, insbesondere auf öffentlichen Plätzen, am Seeufer oder in Pärken betroffen, wie die Genfer Regierung am Mittwochnachmittag an einer Medienkonferenz bekannt gab.

Zudem müsse unbedingt der Abstand von 1,5 Metern respektiert werden. Auch würden die üblichen Hygienevorschriften gelten. Wenn der Abstand nicht eingehalten werden könne, müsse eine Schutzmaske getragen werden. Für Versammlungen von mehr als 15 Personen sei eine Bewilligung notwendig, für die ein Schutzkonzept des Organisators Voraussetzung sei.

In allen Räumlichkeiten, die öffentlich zugänglich seien, sei das Tragen von Schutzmasken obligatorisch. Von der Maskentragpflicht ausgenommen seien Kinder unter zwölf Jahren oder Menschen, die aufgrund von speziellen Gründen, insbesondere auf ärztliche Anweisung, auf das Tragen von Masken verzichten dürften.

Kroatien und Slowenien verzeichnen Corona-Rekorde

Die EU-Länder Kroatien und Slowenien haben am Mittwoch jeweils Rekordwerte an neuen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet.

In den vergangenen 24 Stunden sei in Kroatien bei 748 Menschen Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, teilte der Krisenstab in der Hauptstadt Zagreb mit. Die bisher höchste Zahl von 542 Neuinfizierten war im 4,2-Millionen-Einwohner-Land am 8. Oktober registriert worden.

Vier Menschen starben demnach in den letzte 24 Stunden in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. Seit Beginn der Pandemie im letzten Februar haben sich in Kroatien nachweislich 21 741 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 334 Patienten starben mit dem Virus.

Im benachbarten Slowenien, einem Land mit 2,1 Millionen Einwohnern, meldeten die Behörden am Mittwoch 707 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die bisher höchste Zahl war am 10. Oktober mit 411 neuen Fällen registriert worden.

Seit Beginn der Pandemie im März wurde bei 9.938 Menschen das Coronavirus nachgewiesen. 175 Patienten starben an den Folgen der Infektion, zwei von ihnen in den letzten 24 Stunden.

Die amtlichen Stellen in Zagreb zeigen sich besorgt, dass viele Menschen die Empfehlungen zur Eindämmung der Pandemie nicht beachteten.

Mitarbeiter infiziert – Bundesrat Parmelin in Quarantäne

Bundesrat Guy Parmelin muss in Quarantäne. Einer seiner Mitarbeiter ist mit Corona infiziert. Parmelin selbst wurde negativ getestet. Hier lesen Sie mehr.

Corona-Zahlen steigen markant

Das Spital Schwyz schlägt Alarm: Immer mehr Patienten müssen beatmet werden. Die Bevölkerung solle sich dringend an die Schutzmassnahmen halten. So appellieren Spital-Mitarbeitende in einem Video:

(Video: Youtube, Spital Schwyz)

Genf verbietet Versammlungen mit mehr als 15 Personen

Genf reagiert auf den starken Anstieg der Fallzahlen im Kanton und verschärft die Massnahmen. Versammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum, insbesondere auf öffentlichen Plätzen, Promenaden und in Parks, sind neu verboten. Dies berichtet SRF.

Das Tragen von Masken in öffentlich zugänglichen Einrichtungen ist zudem obligatorisch.

Zwei Handball-Cup-Partien verschoben

Im Handball kam es am Mittwoch zu zwei kurzfristigen Spielabsagen. Wegen eines positiven Corona-Tests bei einem NLA-Spieler wurden die Achtelfinal-Partien zwischen dem BSV Bern und GC Amicitia Zürich sowie Stäfa gegen Endingen verschoben. Auch das Meisterschaftsspiel zwischen GC Amicitia Zürich und dem RTV Basel vom kommenden Sonntag kann nicht wie geplant stattfinden.

Der infizierte Spieler kommt aus den Reihen von GC Amicitia Zürich. Mannschaft und Staff wurden deshalb in Quarantäne gesetzt. Weil der Spieler am Sonntag mit leichten Symptomen noch gegen Endingen gespielt hat, wurde auch die Partie von Endingen gegen Stäfa verschoben.

Merkel und Länderchefs beraten über weitere Corona-Massnahmen

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer sind am Mittwochnachmittag in Berlin zusammengekommen, um angesichts steigender Infektionszahlen über weiter Corona-Massnahmen zu beraten.

Zuvor wurde bereits ein Beschlussentwurf bekannt, wonach sich die Bundesregierung dafür einsetzt, dass für Bewohner von Regionen mit hohen Corona-Infektionszahlen neue Beschränkungen gelten sollen.

So soll es eine erweiterte Maskenpflicht und eine Sperrstunde in der Gastronomie geben in Regionen, die in einer Woche 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner registrieren. Die Maskenpflicht soll überall dort eingeführt werden, wo Menschen dichter oder länger zusammenkommen. Alles zum Thema gibt es hier.

St. Galler Asylzentrum Thurhof unter Quarantäne
Elf Personen in einem St. Galler Asylzentrum wurden positiv auf das Coronavirus getestet. (Symbolbild: Keystone)

Im Asylzentrum Thurhof in Oberbüren sind elf Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Zentrum mit derzeit 74 Bewohnerinnen und Bewohnern steht unter Quarantäne, es gelten strenge Schutzvorkehrungen.

Vergangene Woche wurde ein Bewohner positiv auf das Virus getestet, diese Woche sieben weitere, wie die St. Galler Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Auch drei Mitarbeitende erhielten einen positiven Testbefund. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Deckungsgrad der Pensionskassen bleibt über 100 Prozent

Die Schweizer Pensionskassen bleiben solide finanziert: Den Berechnungen der Beraterfirma Willis Towers Watson zufolge lag der Deckungsgrad der Kassen zum Ende des dritten Quartals über der Marke von 100 Prozent. Die sehr tiefen Zinsen bereiten aber nach wie vor Kopfzerbrechen.

Per Ende September sank der Pensionskassenindex von Willis Towers Watson leicht auf 100,1 Prozent nach 100,7 Prozent Ende Juni. Der Index misst quartalsweise auf Basis des International Accounting Standards (IAS 19) die Veränderung des Verhältnisses von Pensionsvermögen zu Pensionsverpflichtungen.

Stellenabbau in MEM-Industrie bisher noch glimpflich

Die Industrieunternehmen in der Schweiz haben sich in der Corona-Pandemie bisher recht wacker geschlagen. Corona zwang zwar viele Unternehmen zu Sparmassnahmen, zu grösseren Kahlschlägen ist es dank Kurzarbeit bisher aber höchstens vereinzelt gekommen. Dies dürfte kaum so bleiben.

Unbestritten hat das Instrument der Kurzarbeit bisher grösseren Schaden verhindert. Laut einer Schätzung des Seco hätte die Arbeitslosenquote in der Schweiz ohne dieses Instrument in der Krise auf über 20 Prozent steigen können. Nun lag sie per Ende September bei überraschend tiefen 3,2 Prozent.

Bundesrat liess sich zu Corona-Lage informieren - keine Entscheide

Der Bundesrat ist am Mittwoch angesichts der sich zuspitzenden Lage rund um das Coronavirus in der Schweiz vor seiner ordentlichen Sitzung von Vertretern des Bundesamts für Gesundheit (BAG) über die aktuelle Situation informiert worden. Entscheide habe die Landesregierung danach aber keine Entscheide getroffen, sagte Bundesratssprecher André Simonazzi vor den Bundeshausmedien.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Gesundheitsminister Alain Berset machen sich Sorgen aufgrund der Situation. Sie haben daher mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin die Kantone für Donnerstag zu einem Gipfeltreffen eingeladen, um die weiteren Schritte zu besprechen und koordinieren. Über die Ergebnisse soll am späten Donnerstagmorgen informiert werden.

Notaufnahmen in Krankenhäusern zeitweise geschlossen

Durch die Verbreitung des Coronavirus ist die Gesundheitsversorgung in den Niederlanden gefährdet.

In Amsterdam, Rotterdam und Den Haag mussten die Notaufnahmen von Krankenhäusern bereits zeitweilig geschlossen werden, wie der Leiter des Netzwerkes Akute medizinische Versorgung, Ernst Kuipers, am Mittwoch dem Parlament in Den Haag mitteilte. Weil alle Betten belegt waren und zu wenig Personal zur Verfügung stand, mussten Erste-Hilfe-Abteilungen für mehrere Stunden schliessen und Krankenwagen Patienten in andere Krankenhäuser oder Städte bringen.

In Krankenhäusern und auf Intensivstationen in den Niederlanden nimmt die Zahl der Covid-19-Patienten indes schnell zu. Die Regierung verschärfte die Massnahmen und verhängte einen «Teil-Lockdown». Alle Hintergründe lesen Sie hier.

Guy Parmelin negativ getestet

Ein Corona-Test bei Guy Parmelin ist negativ ausgefallen. (Bild: Keystone)

Bundesratssprecher André Simonazzi bestätigt, dass Bundesrat Guy Parmelin in Quarantäne ist. Ein Corona-Test am Dienstag sei negativ ausgefallen. Dennoch bleibt der Bundesrat gemäss den Richtlinien in Quarantäne und arbeitet vom Homeoffice aus.

(Video: Keystone-SDA)

Österreich mit Corona-Rekord - 1346 Fälle in Tagesfrist

In Österreich ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf einen Rekordwert gestiegen. Binnen Tagesfrist wurden nach Angaben des Gesundheits- und Innenministeriums vom Mittwoch 1346 neue Fälle gezählt.

Unter Berücksichtung der Zahl der Einwohner ist der Wert in etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Die meisten neuen Fälle verzeichneten Wien (402), Oberösterreich (234), Tirol (184), Niederösterreich (139) und Salzburg (134).

Auch die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten auf Intensiv- wie Normalstationen in Österreichs Kliniken stieg zuletzt an.

Kanton Zürich verhängt Maskenpflicht in Clubs

Der Zürcher Regierungsrat hat am Mittwoch neue Massnahmen gegen zur Eindämmung des Coronavirus verordnet. In Gastronomiebetrieben und Bars, in welchen die Konsumation nicht ausschliesslich sitzend erfolgt, sowie in Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen gilt im Innenbereich neu überall eine Maskentragpflicht. Dies berichtet «20 Minuten».

Die Massnahme begründet der Regierungsrat mit wiederholten Ausbrüchen und Clusterbildungen in den Clubs, Discos und Tanzlokalen.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen gilt in Innenräumen ebenfalls neu eine Maskentragpflicht, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Bisher galt dies für Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Personen sowie in Innen- und Aussenräumen mit mehr als 300 Personen. Mit dieser Senkung der zulässigen Personenzahl ohne Maskenschutz oder Abstand wollen die Behörden das Übertragungsrisiko an Veranstaltungen mindern. Alles dazu lesen Sie hier.

In Zürcher Clubs gilt neu die Maskenpflicht. (Bild: Keystone)

Weltgrösster Kinobetreiber AMC braucht frisches Kapital

Wegen ausbleibender Zuschauerzahlen in Corona-Zeiten erwägt der weltweit grösste Kinobetreiber AMC Entertainment sich eine Finanzspritze über eine Kapitalerhöhung zu sichern. Es gebe derzeit keine weitere Notfallplanung, ausser zusätzliches Kapital zu beschaffen, sagte Vorstandschef Adam Aron der Nachrichtenagentur Reuters.

Über das Volumen einer Kapitalerhöhung machte er keine Angaben. Aron dementierte einen früheren Bloomberg-Bericht, wonach AMC eine Reihe von Optionen in Betracht ziehe, darunter einen möglichen Insolvenzschutz. Der Bericht sei «falsch» und «völlig ungenau».

 

Der grösste Kinobetreiber AMC Entertainment braucht dringend mehr Kapital. (Bild: Keystone)

«Im Moment ziehen wir keinen Plan B in Betracht», betonte der Manager. «Wenn uns buchstäblich das Geld ausgehen würde, müssten wir uns einen Plan B ausdenken, und wir haben ein ziemlich gutes Gespür dafür, was dieser Plan B sein würde, aber das ist etwas, worüber wir heute nicht aktiv nachdenken.»

Büros laufen Gefahr, Corona-Herde zu werden

Die Corona-Situation in der Schweiz verschärft sich mit den kalten Temperaturen massiv. Mitschuld sind die Lüftungen in vielen Büro-Gebäuden. Weshalb das so ist und was dagegen unternommen werden kann, lesen Sie hier.

Deutschland ändert Test-Regime
 

Deutschland ändert sein Regime bei den Corona-Tests. (Bild: Keystone)

Am Donnerstag tritt in Deutschland eine neue Corona-Testverordnung in Kraft, das sagte Jens Spahn. Corona-Tests sollen damit künftig stärker auf Risikogruppen und das Gesundheitswesen konzentriert werden – weniger auf Reiserückkehrer. Geplant sei unter anderem, dass Pflegeheime und Krankenhäuser «Antigen-Schnelltests» grosszügig nutzen können, damit Besucher, Personal und Patienten regelmässig getestet werden können, wie NTV berichtet.

Spahn hatte kürzlich von zusätzlichen Tests «in grosser Millionenzahl pro Monat» gesprochen. Er finde besorgniserregend, dass die Infektionszahlen jetzt auch bei Älteren wieder anstiegen. «Ob Sie 10’000 Infizierte 20-Jährige haben oder 10.000 infizierte 80-Jährige (…) macht einen großen Unterschied.»

Kantone behalten in Zeiten von Corona hohe Kreditwürdigkeit

Die Finanzen der Schweizer Kantone sind weiterhin grundsolide und ihre Kreditwürdigkeit bleibt trotz Coronakrise auf einem sehr hohen Niveau. Die Grossbank Credit Suisse hat daher die Kreditratings beinahe aller Kantone bestätigt.

Die Ratings der Kantone und von sechs Schweizer Städten profitierten von zumeist gesunden Finanzen, soliden Wirtschaftsdaten und von der Rating-Bestnote «AAA» der Eidgenossenschaft, heisst es in dem am Mittwoch von der CS veröffentlichten «Kantonshandbuch Schweiz». Corona habe 2020 zwar zu einem historischen Jahr gemacht, die Schweiz erhole sich aber verhältnismässig rasch davon.

Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Finanzen der Kantone und Gemeinden seien allerdings noch kaum abschätzbar, heisst es weiter. In einer Befragung der CS gehen die Kantone davon aus, dass sie tiefere Einnahmen aus Unternehmenssteuern im kommenden Jahr am stärksten treffen dürften. Zudem müssten im laufenden Jahr hohe Kosten für Notfallmassnahmen zur Pandemie geschultert werden.

130 Millionen Franken vom Bund für coronageplagten Kultursektor

Die von verschiedenen Corona-Einschränkungen gebeutelte Kulturbranche erhält auch im kommenden Jahr Hilfe von Bund und Kantonen. Der Bundesrat sieht in der entsprechenden Verordnung Beiträge von 130 Millionen Franken vor.

2020 stellt der Bund 50 Millionen Franken für verschiedene Massnahmen im Kultursektor zur Verfügung. Das Parlament hat der Weiterführung der Finanzhilfen zugestimmt. Das beschlossene Covid-19-Gesetz schafft die Grundlage. Alles zum Thema gibt es hier.

Lugano-Präsident Renzetti mit Corona infiziert

Angelo Renzetti, Klubpräsident des FC Lugano, ist mit dem Coronavirus infiziert. Der 67-Jährige sei nach einem viertägigen Italien-Aufenthalt positiv getestet worden, teilte der Super-League-Klub mit. Renzetti sei symptomfrei und habe keinen Kontakt mit der Mannschaft oder Staffmitgliedern gehabt seit der Rückkehr aus Italien.

2823 neue Corona-Fälle in der Schweiz

Die Ansteckungszahlen in der Schweiz explodieren: 2823 neue Covid-Fälle wurden am Mittwoch gemeldet. Das sind doppelt so viele, wie am Vortag. Und: Ein neuer Rekord: Auf dem Höhepunkt der Epidemie betrug der Höchststand der Neuansteckungen am 23. März 1464 gemeldete Fälle. 57 Personen mussten ins Spital. Acht starben nach einer Infektion mit dem Virus. Alles dazu gibt es hier.

Polen mit neuem Höchststand an Corona-Infektionen
In Polen wurden erstmals über 6000 Corona-Fälle verzeichnet. (Bild: Keystone)

In Polen überschritt die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals die Marke von 6000. Dies berichtet NTV. Von Dienstag auf Mittwoch kamen 6526 neue Fälle hinzu. Am stärksten betroffen war mit 1188 Fällen die Region um die Hauptstadt Warschau. In den letzten 24 Stunden starben zudem 116 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt gab es in Polen 3217 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. Seit Samstag gilt in Polen im gesamten Land wieder eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Diese gilt auch im Freien.

Swissmechanic warnt vor neuem «Lockdown»

Swissmechanic, der Dachverband der KMU der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Branche), warnt angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen eindringlich vor einem zweiten «Lockdown» in der Schweiz. Denn viele Betriebe befänden sich bereits in einer schwierigen Lage und nicht wenige kämpften gar ums Überleben, teilte der Verband am Mittwoch mit.

Die Corona-Krise setze den kleineren und mittleren Betrieben in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) zu. «In dieser kritischen Situation wäre ein zweiter Lockdown Gift», wird Swissmechanic-Präsident Roland Goethe in der Mitteilung zitiert. Der Werkplatz Schweiz würde «in die Knie gezwungen» und wertvolle Arbeits- und Ausbildungsplätze gingen verloren.

Parmelin in Quarantäne

Bundesrat Guy Parmelin ist in Quarantäne. Eine Person aus seinem beruflichen Umfeld wurde positiv getestet, wie mehrere Schweizer Medien berichten. Er ist der erste Bundesrat, der in Quarantäne muss.

An der heutigen Sitzung des Bundesrates nahm Parmelin nur virtuell teil. Der SVP-Politiker ist 60 Jahre alt.

Muss in Quarantäne: Bundesrat Guy Parmelin. (Bild: Keystone)

Was geschieht mit den Grenzen zu Deutschland?

Dürfen Schweizerinnen und Schweizer bald nur noch mit negativem Corona-Test nach Deutschland? Das wäre möglich, wenn Deutschland die Schweiz am Mittwoch auf die Risikoliste nimmt. Für Tschechien gilt diese Regelung bereits. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Geschlossen werden soll die deutsch-schweizerische Grenze wie hier im März nicht mehr. Aber ein negativer Corona-Test könnte für die Einreise nach Deutschland verlangt werden. (Bild: Keystone)
Keine Dividendenauszahlung nach Corona-Hilfskredit

Unternehmen, die wegen der Corona-Krise Hilfskredite vom Bund erhalten haben, sollen keine Dividenden ausschütten dürfen. Dieser Auffassung ist die zuständige Kommission des Nationalrats.

Mit 14 zu 11 Stimmen will die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) beim Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz weitergehen als der Bundesrat und die Auszahlung von Dividenden ganz verbieten, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten.

Ein Antrag, die Auszahlung von Boni an die Geschäftsleitung und den Verwaltungsrat eines Unternehmens zu verbieten, wurde hingegen mit 17 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

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