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«Plätzli gsuecht» vom 8. Oktober 2020 (Video: Telebasel)
Basel

Wie schütze ich mein Haustier vor der Kälte?

In der aktuellen Folge von «Plätzli gsuecht» geht es um fallende Temperaturen und was Sie als Tierbesitzer dann zu beachten haben.

Der Herbst ist da und der Winter steht vor der Türe. Die Temperaturen fallen und wir Menschen ziehen uns immer wie wärmer an. Wir können einen Mantel anziehen, wenn uns kalt ist – Tiere haben diese Möglichkeit nicht. Drum ist es wichtig, dass wir als Tierbesitzer für warme Temperaturen sorgen können. Je nach Tierart ist dies nötig. So z.B. bei Kaninchen. Diese leben am besten in der Aussenhaltung. Wenn die Temperaturen draussen sinken, dann wechseln die Kaninchen ihr Fell für den Winter. Trotzdem muss aber der Aussenstall von uns Besitzern winterfest gemacht werden.

Das wichtigste sei, das der Stall schön isoliert ist, so Laura Gut, eidg. dipl. Tierpflegerin im Tierheim an der Birs. Sobald man als Besitzer merkt, dass die Temperatur immer öfters unter 5 Grad fällt, sollte der Stall winterbereit sein. Dies bedeute, dass es im Aussenstall eine konstante Temperatur von fünf bis zehn Grad haben muss. Was sonst noch zu beachten ist und welche anderen Tiere im Winter besondere Aufmerksamkeit benötigen, sehen Sie in der aktuellen Folge von «Plätzli gsuecht».

Natürlich zeigt Telebasel auch wieder Tiere, die ein neues Zuhause suchen:

Angel & Freddi (weiblich, unkastriert, 3 Jahre alt)

Die beiden Kaninchen Damen Freddi und Angel sind 3 Jahre alt und unkastriert. Seit Ende August leben sie im Tierheim. Ihre vorherigen Besitzer wollten die beiden abgeben, weil sie keine Zeit mehr für sie hatten, so Laura Gut eidg. dipl. Tierpflegerin im Tierheim an der Birs. Nun sucht das Tierheim ein neues Zuhause für die beiden Damen. Da sie seit der Geburt zusammen sind, werden sie auch nur zusammen vermittelt. Beide suchen ein Zuhause, wo sie viel Platz haben und draussen sein dürfen. Im Winter brauchen sie einen isolierten Stall mit einer Innentemperatur von fünf bis zehn Grad.

Leon (Perser, männlich, kastriert, 28.08.2010)

Der hübsche Perserkater Leon kam im April zusammen mit Felix ins Tierheim. Leider war sein Fell stark verfilzt und die Tierpfleger mussten dieses deshalb stark kürzen. Darunterliegend kam eine ziemlich grosse Wunde zum Vorschein, welche über Wochen behandelt werden musste. Leon zeigte sich bei jeder Behandlung von seiner besten Seite und lies alles brav über sich ergehen. Mittlerweile ist sein Fell toll nachgewachsen und schön sanft und weich geworden. Damit er nicht noch einmal auf seine Haarpracht verzichten muss, sollten seine neuen Besitzer sein Fell täglich bürsten. Typisch für Perserkater sind die tränenden Augen. Deshalb ist das Reinigen seiner Augen ein täglicher Bestandteil seines Lebens. Doch auch dies lässt Leon gerne zu, wenn er dafür ein paar Streicheleinheiten bekommt. Leon hat bisher mit Felix zusammengelebt. Da dieser jedoch sehr dominant und grob zu ihm ist, sucht Leon einen Einzelplatz oder einen Ort mit einem netteren Mitbewohner. Zudem sollten die Menschen in seinem neuen Zuhause mit dieser Rasse bereits genügend Erfahrung haben. Kinder dürfen gerne mit im Haushalt leben. Diese sollten ihm jedoch genügend Zeit für seine Schläfchen und Ruhepausen lassen. Als bisheriger Freigänger sollte in seinem neuen Zuhause eine Katzenklappe vorhanden sein.

Felix (Hauskatze, männlich, kastriert, 2005)

Die Kater Felix kam im April zusammen mit dem Kater Leon ins Tierheim. Nach anfänglicher Schüchternheit zeigt Felix mittlerweile, dass er ein echter Schmusekater ist, der die Aufmerksamkeit der Menschen liebt. Mit seinen grossen Augen, beäugt er jeden Fremdling ganz genau und wenn er diesen nett findet, fordert er sofort Streicheleinheiten ein. Bei der Fütterung steht er immer in erster Reihe und wenn man nicht aufpasst, schlägt er einem aus Ungeduld schon mal den Napf aus der Hand. Bei Felix muss gut darauf geachtet werden, dass er den Kopf in seinem Napf behält, denn sein Hunger ist oft grösser als die Gesundheit zulässt. Felix wurde gemeinsam mit Leon ins Tierheim gebracht. Da er jedoch ein eher dominanter Kater ist, der gerne bestimmt, wo es langgeht, möchte das Tierheim Felix als Einzelkater vermitteln. In seinem neuen Zuhause dürfen gerne Kinder auf ihn warten. Diese sollten jedoch in einem bereits fortgeschrittenen Alter sein. Eine Katzenklappe ist ein absolutes Muss, denn Felix ist ein Freigänger und möchte nach Draußen. Eine ländlich gelegene und verkehrsarme Gegend wäre perfekt.

Hubi (Hauskatze, rot-weiss, männlich, kastriert)

Gerd (Hauskatze, schwarz-weiss, männlich, kastriert)

Das Katzen Vater-Sohn-Duo Hubi und Gerd sind im August ins Tierheim eingezogen. Sie leben zusammen, seit Hubi auf die Welt gekommen ist. Die beiden Herren hängen sehr aneinander, weshalb sie auch nur gemeinsam vermittelt werden. Da sie bisher in einer Wohnung gelebt haben, möchte das Tierheim die Beiden als Wohnungskatze vermitteln. Leider haben die zwei Kater noch nicht so viel Menschenkontakt und sind daher eher scheue Tiere, die sich im Hintergrund halten. Ihr neues Zuhause sollte ihnen unbedingt genügend Rückzugsmöglichkeiten bieten. Sie möchten ohne weitere Artgenossen und auch lieber ohne Kinder ihre neuen vier Wände erkundigen. Während Hubi sich mittlerweile gut streicheln lässt und auch aufgehoben und getragen werden kann, zeigt sich Gerd noch sehr unsicher. Gerne möchten die Pfleger des Tierheims anmerken, dass keiner der Beiden jemals Anzeichen von Aggressivität gezeigt hat. Sie sind überzeugt, dass aus beiden zwei richtige Schmusekater werden können. Sie brauchen einfach nur Zeit, um sich jemandem öffnen zu können.

Loris (Wellensittich, männlich, weiss mit blau, ca. 2019)

Frieda (Wellensittich, weiblich, grün – gelb)

Die Wellensittiche Loris und Frieda haben sich im Tierheim kennen und lieben gelernt. Frieda war vor Loris ins Tierheim gekommen. Trotz vielen Versuchen einen Partner zu finden, konnte Frieda bis vor kurzem keines der Männchen für sich gewinnen. Als Loris dann auf die Gruppe traf, war es für die beiden, wie Liebe auf den ersten Blick. Als ob sie sich schon ewig kannten, flog Loris direkt auf ihre Sitzstange und sie begannen Zärtlichkeiten auszutauschen. Nun sucht das Tierheim für das verliebte Pärchen einen Platz, wo sie gemeinsam aufgenommen werden. Da Wellensittiche in der freien Natur in grossen Schwärmen leben, würden sich die Beiden bestimmt freuen, wenn in ihrem neuen Zuhause weitere Artgenossen auf sie warten. Die neue Voliere sollte möglichst gross sein und ihnen genügend Platz zum Klettern und fliegen bieten. Auch sollte ihnen täglich Freiflug angeboten werden. Wellensittiche können auch in einer Gartenvoliere untergebracht werden. Sie müssen jedoch jederzeit die Möglichkeit haben, sich in einen gewärmten und gut isolierten Teil zurückziehen zu können. Ein Wasserbad sowie einen Wetzstein für den Schnabel sollte ihnen unbedingt zur Verfügung gestellt werden. Über eine spannend eingerichtete Voliere würden sich Loris und Frieda sehr freuen.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs:

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach 4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten, noch weiterleiten.

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