Die Dargebotene Hand stellt der ETH Zürich ihre in der Corona-Zeit gesammelten Daten zur Verfügung. (Bild: Keystone)
Schweiz

Dargebotene Hand und ETH starten Zusammenarbeit

Die Wechselwirkungen zwischen mentaler Gesundheit und Konjunktur sollen weiter erforscht werden. Dazu stellt die Dargebotene Hand der ETH Daten zu Verfügung.

Die Dargebotenen Hand, die Betreiberin der Telefonnummer 143, hat entschieden, ihre Daten künftig der Konjunkturforschungsstelle (Kof) der ETH zur Verfügung zu stellen. Damit soll die Forschung zu Wechselwirkungen zwischen mentaler Gesundheit und Konjunktur gefördert werden.

Zwischen Anfang März und Ende August 2020 wurden 39’090 Gespräche über die nationale Notrufnummer 143 geführt. Das entspreche einer Zunahme von neun Prozent gegenüber der Vorjahresperiode, wie die Dargebotene Hand am Donnerstag mitteilte.

Druck auf psychische Gesundheit erhöht sich

Es sei zu befürchten, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie den Druck auf die psychische Gesundheit in den nächsten Monaten erhöhten. Obwohl die erhobenen Daten nicht repräsentativ seine, zeichneten sie ein «unverfälschtes» Bild der nationalen Stimmungslage, heisst es in der Mitteilung. Dies aufgrund der grossen Anrufzahlen sowie des grossen Leidensdrucks, den es brauche, um anzurufen.

Nebst der Kof stellt die Dargebotene Hand die Daten auch dem Bundesamt für Gesundheit für einen Bericht zur psychischen Gesundheit in der Schweiz zur Verfügung.

Das Angebot der Dargebotenen Hand ist kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar. Um Hilfe ersucht werden kann per Telefon E-Mail oder Chat, am einfachsten sei der Einstieg über www.143.ch.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel