Der Braunbär mit der Nummer 747 und dem Spitznamen «Jumbo Jet» wurde zum fettesten Pelztier des Katmai-Nationalparks gekürt. (Screenshot: Instagram/katmaiconservancy)
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630-Kilo-Braunbär gewinnt Titel des fettesten Bären Alaskas

Der Gewinner des kuriosen «Fat Bear»-Wettbewerbs in Alaska steht fest: Ein massiger Braunbär mit der Nummer 747 und dem Spitznamen «Jumbo Jet».

Der Gewinner des kuriosen «Fat Bear»-Wettbewerbs in Alaska steht fest: Ein massiger Braunbär mit der Nummer 747 und dem Spitznamen «Jumbo Jet» wurde zum fettesten Pelztier des Katmai-Nationalparks gekürt. Er setzte sich in dieser Saison gegen Anwärter Nummer 32 mit dem vielsagenden Beinamen «Chunk» (zu deutsch «Klotz») durch.

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THE PEOPLE HAVE SPOKEN AND THE WORLD MUST KNOW. May we present to you, the lord of lard, the thiccest of thicc boys, the talented, brilliant, incredible, amazing, showstopping, spectacular, bear to rule all bears, fattest bear in the entire world JUMBO JET 7 4 7. Yes 747 has finally found his rightful place on the throne of fattest bear at Brooks Falls and you all made it happen. He would like to thank the 30+ salmon consumed every day for his luscious rolls, and the constant water massage of Brooks Falls to keep him relaxed. Let us all bask in the celebrity and glory that is bear force one, 747. . . . If you’d like to catch more 747, and the in’s and out’s of what makes fat bear week work, tune in this Saturday at 1PM Alaska time on explore.org. There will be exclusive fat bear merchandise available for purchase to support the @katmaiconservancy and The Otis Fund. #fatbearweek

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Der «Graf der Üppigkeit»

Zwölf Braunbären waren in dem Nationalpark eine Woche lang im Rennen gewesen. Beim Finale der letzten beiden Kandidaten war 747 mit gut 68 Prozent der Stimmen klarer Gewinner. Der «Graf der Üppigkeit» sei zum Champion gewählt worden, teilte der Nationalpark im nördlichsten US-Bundesstaat am Dienstagabend mit.

747 werde nun seinem Schicksal folgen, «fett und fabelhaft» in den Winterschlaf zu ziehen. Das genaue Gewicht des über 16 Jahre alten Männchens ist nicht bekannt – im vorigen Jahr schätzten die Ranger rekordverdächtige 630 Kilogramm. In diesem Sommer habe der Bär so viele Lachse verspeist, dass sein Bauch scheinbar den Boden streifte, witzelten die Tierhüter in einer Mitteilung. Der ebenfalls stämmige «Chunk» hatte es ins Finale geschafft, doch am Ende kam das etwa gleichaltrige Männchen mit dem ausladenden Hinterteil gegen «Jumbo Jet» nicht an.

Wettbewerb für einen guten Zweck

2019 war «Holly» zur üppigsten Braunbärin im Katmai-Nationalpark gekürt worden. «Sie ist fett, sie ist fabelhaft», gratulierten damals die Ranger dem stattlichen Pelztier – doch diesen Titel konnte das Weibchen in diesem Jahr nicht verteidigen.

Zum sechsten Mal veranstaltete der Park im Südwesten von Alaska die «Fat Bear Week». Mehr als 650’000 Stimmen wurden abgegeben. Online konnten Besucher und Bären-Fans eine Woche lang Vorher-Nachher-Fotos anschauen und ihre Favoriten auswählen.

Mit dem «Fat Bear»-Wettstreit will der Park über das Ökosystem und den Lebensraum der über 2’000 Braunbären in der Region informieren. Im Frühjahr sind die Bären noch mager, bis zum Herbst haben sie sich Fettreserven für den Winterschlaf angefressen. In diesem Jahr war das Buffet am Brooks-River, wo Dutzende Braunbären von Juni bis Oktober Lachse fangen, besonders opulent.

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