Schweiz

Zehn Prozent der Betriebe haben noch freie Lehrstellen

Die Rekrutierung neuer Lernenden läuft bei Herbstbeginn immer noch. 10, 5 Prozent der Lehrbetriebe suchen weiterhin Berufslernende für den Lehrbeginn.

Das zeigt eine am Donnerstag publizierte Erhebung des LehrstellenPuls-Teams der ETH Zürich und der Lehrstellenplattform Yousty. Demnach dürften davon vor allem Firmen in der lateinischen Schweiz betroffen sein, deren Rekrutierungsphase erst im Frühling begonnen hatte.

Laut den Autoren der Studie zeigen die Ergebnisse dieser sechsten Erhebung seit Beginn der Corona-Pandemie eine relativ stabile Situation im Vergleich zu den Vormonaten. Im nächsten Jahr will ein Grossteil (84 Prozent) der befragten Betriebe gleich viele oder mehr Lehrstellen als im laufenden Jahr anbieten.

Rezession bringt mehr Herausforderungen

Berufseinsteigende sind gemäss der Umfrage nach der Lehre mit Schwierigkeiten bei der Suche nach einer Anschlusslösung konfrontiert. So stehen sie während einer wirtschaftlichen Rezession am Übergang von der Berufslehre in den Arbeitsmarkt und konkurrieren dabei mit erfahrenen Berufsfachleuten, die ebenfalls eine Stelle suchen.

41 Prozent der befragten Betriebe haben Berufseinsteigerinnen und -einsteiger eingestellt, die im Sommer den Lehrabschluss machten. 94 Prozent dieser Berufsteinsteigenden konnten in ihrem Lehrbetrieb bleiben. 62 Prozent von ihnen erhielten einen unbefristeten Vertrag, während 38 Prozent befristet angestellt wurden.

An der LehrstellenPuls-Befragung im September beteiligten sich 2764 Lehrbetriebe. Diese Betriebe repräsentieren 25’527 Berufslernende.

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