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International

BAG meldet 552 neue Corona-Fälle

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Corona schlägt auf Italiens Staatsfinanzen durch

Die Corona-Rezession hat auf die italienischen Staatsfinanzen durchgeschlagen. Die Neuverschuldung schnellte im ersten Halbjahr auf 10,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) nach oben, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte.

Ein Jahr zuvor hatte das Defizit noch bei 3,2 Prozent gelegen. Für Italien sind das schlechte Nachrichten, ist es doch ohnehin schon eines der am höchsten verschuldete Industriestaaten weltweit. Der EU-Kommission zufolge dürfte der Schuldenberg in diesem Jahr auf 158,9 Prozent des BIP anwachsen. Die EU-Verträge sehen eigentlich eine Obergrenze von 60 Prozent vor.

Donald Trump ist infiziert: Das wird Folgen haben

Ein ohnehin dramatischer US-Wahlkampf wird nochmal unübersichtlicher. Nur einen Monat vor dem Urnengang der gespaltenen Supermacht. US-Präsident Donald Trump ist mit dem Coronavirus infiziert. Je nachdem, wie der Gesundheitszustand des Präsidenten sich in den kommenden Tagen entwickelt, sind gravierende Szenarien denkbar. Aber schon jetzt ist klar, dass die Infektion Folgen haben wird. Wie diese Aussehen könnten, lesen Sie hier.

US-Aussenminister Pompeo negativ auf Coronavirus getestet

US-Aussenminister Mike Pompeo ist nach eigenen Angaben nicht mit dem Corona-Virus infiziert. Er sei kurz vor seiner Ankunft im kroatischen Dubrovnik an Bord seines Flugzeugs getestet worden, sagte Pompeo bei seiner Ankunft in Kroatien laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur AP. Auch seine Frau sei negativ getestet worden.

Als Vorsichtsmassnahme wolle er prüfen, ob geplante, bevorstehende Reisen nach Florida und nach Asien stattfinden sollen. Eine Entscheidung darüber sei noch nicht gefallen.

Bei US-Aussenminister Mike Pompeo fiel der Corona-Test negativ aus. (Bild: Keystone)

Pompeo sei dem infizierten Trump zuletzt vor etwa zwei Wochen, am 15. September, im Weissen Haus persönlich begegnet, sagte er. «Wir beten für den Präsidenten und die First Lady und hoffen, dass sie schnell genesen», sagte der US-Aussenminister.

BAG meldet 552 neue Corona-Fälle

Die Ansteckungszahlen in der Schweiz bleiben auch am Freitag hoch: Das BAG meldet 552 neue Corona-Fälle. Sechs Menschen mussten ins Spital. Es gab keine neuen Todesfälle.

Linke fordern Steuererhöhung im Kanton Jura

Die alternative Linkspartei CS-POP und die Grünen des Kantons Jura schlagen eine temporäre Erhöhung der kantonalen Vermögenssteuer zur Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie vor. Die Steuererhöhung wäre auf das Jahr 2021 beschränkt. Mehr zum Thema gibt es hier.

Inflation im Euro-Raum auch im September negativ

Die Konsumentenpreise in der Euro-Zone sind im September erneut gesunken. Sie fielen binnen Jahresfrist um 0,3 Prozent, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Getrieben wurde der Preisverfall vor allem durch Energie.

Im August waren die Konsumentenpreise um 0,2 Prozent gesunken. Es war das erste Mal seit 2016, dass die Inflation ins Minus rutschte. Für die Europäische Zentralbank (EZB) dürften damit die Sorgen zunehmen. Sie geht für dieses Jahr lediglich von einer Inflationsrate von plus 0,3 Prozent aus. Die Währungshüter streben knapp unter zwei Prozent Teuerung als Optimalwert für die Wirtschaft an. Diese Marke wird aber bereits seit Jahren verfehlt.

Salvini: Nur Idioten feiern eine Krankheit

Der italienische Oppositionsführer Matteo Salvini hat US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania nach ihrer Corona-Diagnose schnelle Genesung gewünscht. Mit Blick auf politische Gegner, die sich womöglich über Trumps Erkrankung freuen könnten, betonte der Chef der rechten Lega, dass es bei einer Krankheit nichts zu feiern gebe.

«In Italien wie in der Welt gilt: wer die Krankheit eines Mannes oder einer Frau feiert, wer gar seinem Nächsten den Tod wünscht, entpuppt sich als das, was er ist: ein seelenloser Idiot. Eine Umarmung für Melania und Donald #Trump», schrieb Salvini am Freitag auf Twitter.

Spaniens Jobmarkt erholt sich trotz steigender Corona-Infektionen

Nach dem Konjunktureinbruch wegen der Corona-Krise im Frühjahr erholt sich Spaniens Jobmarkt allmählich. Mehr als drei Viertel der wegen der Virus-Pandemie beurlaubten Beschäftigten sind wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, wie aus Daten des Sozialministeriums am Freitag hervorging.

Rund 83’500 Menschen haben demnach die Kurzarbeiterregelung (ERTE) im September verlassen, während etwa 728’900 Beschäftigte davon noch betroffen waren. Zum Vergleich: Im April waren dies mehr als drei Millionen Arbeitnehmer. Alles zum Thema gibt es hier.

Merkel wünscht Trump gute Besserung

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Donald Trump baldige Genesung gewünscht. «Kanzlerin Merkel: Ich sende Donald und Melania Trump all meine guten Wünsche», hiess es in einem Tweet, den Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag über Twitter verbreitete. «Ich hoffe, dass sie ihre Corona-Infektion gut überstehen und bald wieder ganz gesund sind» wurde die Kanzlerin weiter zitiert.

Polens Staatschef Andrzej Duda schreibt indes: «Polen und die USA werden die Belastungen überstehen und im Kampf gegen Covid-19 siegen».

Putin wünscht Trump rasche Genesung, «Lebensenergie und Optimismus»

Russland hat US-Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania nach ihrer Infektion mit dem Coronavirus eine rasche Genesung gewünscht. «Ich bin mir sicher, dass Ihnen Lebensenergie, ein frischer Geist und Optimismus helfen werden, mit dem gefährlichen Virus fertig zu werden», hiess es in einem vom Kreml am Freitag veröffentlichen Schreiben des russischen Präsidenten Wladimir Putin an Trump.

Putin betonte seine «aufrichtige Unterstützung in diesem schwierigen Moment». Putin lässt sich nach Angaben seines Sprechers Dmitri Peskow regelmässig auf das Virus testen. Er werde sich zudem mit dem russischen Mittel «Sputnik V» impfen lassen – das gab das Präsidialamt in Moskau bekannt.

 

Will sich mit dem russischen Impfstoff behandeln lassen: Kreml-Chef Wladimir Putin. (Bild: Keystone)

Was geschieht, wenn Trump ausfällt?

Wie geht es in den USA weiter, wenn der US-Präsident wegen seiner Corona-Erkrankung nicht regieren kann? Dann wäre Vize Mike Pence am Zug. Geregelt ist der Ablauf mit dem 25th Amendment. Was dieses genau besagt, lesen Sie hier. 

Vize-Präsident Mike Pence würde übernehmen, sollte es Trump schlechter gehen. (Bild: Keystone)
Rechnung 2020 des Kantons besser als erwartet

Die Rechnung 2020 des Kantons Zürich fällt voraussichtlich besser aus, als erwartet. Nach neuesten Schätzungen könnte sie mit einem Plus von 274 Millionen Franken schliessen. Auch die Prognosen für die Jahre bis 2024 sind etwas günstiger. Jedoch belasten die jüngsten Abstimmungsergebnisse die kommenden Rechnungsjahre.

Aufgrund der aktualisierten Daten unterbreitet der Regierungsrat dem Kantonsrat diverse Nachträge zum Budgetentwurf 2021, wie er am Freitag mitteilte. Dies hatte Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP) bereits angekündigt.

Die Nachbudgetierung umfasst Mehr- und Mindererträge in 20 Leistungsgruppen. Das eingeplante Defizit reduziert sich von 558 auf 541 Millionen Franken. Wegen der Corona-Pandemie gibt es in diesem Jahr auch Anpassungen der Finanzplanung 2022 bis 2024.

Drei Viertel weniger Touristen in Spanien

Die Zahl der Auslandstouristen in Spanien ist währendes Augusts im Vergleich zum Vorjahr um 76 Prozent gesunken. Bis anfangs September reisten nur 15,7 Millionen Menschen in das beliebte Urlaubsland, wie das nationale Statistikamt INE mitteilt. Die Touristen gaben demnach allein im August insgesamt 79 Prozent weniger Geld aus als vor Jahresfrist.

 

76 Prozent weniger Auslandstouristen verzeichneten die Spanier bis Ende August. (Bild: Keystone)

FIFA passt Abstellungspflicht an

Die FIFA hat aufgrund des Coronavirus die Bestimmungen zur Abstellung von Nationalspielern temporär angepasst. Im Gegensatz zu den Länderspielen im September ist eine Aufhebung der Abstellungspflicht künftig an Bedingungen geknüpft, die den Forderungen der Klubs entgegen kommen.

Die Profi-Teams müssen ihre Spieler für Einsätze mit der Nationalmannschaft nicht abstellen, wenn am Ort des Vereins oder am Spielort des Länderspiels eine zwingende Quarantäne von fünf Tagen oder eine Reisebeschränkung besteht. Abstellungspflicht besteht hingegen, wenn die Behörden den Mannschaften eine «spezifische Ausnahmebewilligung» erteilt haben. Die Regelung gilt vorerst bis Jahresende und damit für die Länderspiel-Fenster im Oktober und November.

Zwölf Festnahmen bei Demonstrationen gegen Netanjahu in Tel Aviv

Bei Demonstrationen von Gegnern des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat die Polizei in Tel Aviv zwölf Menschen vorübergehend festgenommen. Ihnen wurden Störungen der öffentlichen Ordnung vorgeworfen, wie die Polizei mitteilte.

Medienberichten zufolge beteiligten sich am Donnerstagabend Tausende im ganzen Land an den Demonstrationen. Sie fanden sich demnach in kleinen Gruppen zusammen und protestierten etwa auf Strassen sowie Brücken.

Parlament und Regierung hatten in dieser Woche eine umstrittene Einschränkung für Demonstrationen beschlossen: Wer protestieren will, darf dies demnach während des kompletten Lockdowns nur innerhalb eines Umkreises von 1000 Metern von seinem Zuhause und in Gruppen von maximal 20 Menschen.

Netanjahu hatte Demonstrationen wegen der damit einhergehenden Ansteckungsgefahr unlängst als «Brutstätten» des Coronavirus bezeichnet. Kritiker sehen in der Einschränkung den Versuch, die wöchentlichen Proteste gegen den Regierungschef zu verhindern. Netanjahu steht auch wegen seiner Corona-Politik und eines gegen ihn laufenden Korruptionsprozesses massiv in der Kritik.

Tessin verlängert Corona-Schutzmassnahmen bis 19. Oktober

Die Tessiner Kantonsregierung hat die Corona-Schutzbestimmungen bis zum 19. Oktober verlängert. Die Situation sei stabil, es gebe nichts Neues, das eine Überprüfung der derzeit geltenden Massnahmen erfordere, teilte der Staatsrat am Freitag mit.

Damit bleiben namentlich das Verbot spontaner Zusammenkünfte von mehr als 30 Personen im öffentlichen Raum sowie die Begrenzung auf 100 Personen in Bars und Nachtclubs bestehen. Bestätigt hat der Staatsrat auch den Weiterbetrieb der vier Gesundheitskontrollpunkte.

Zudem wird die Bereitschaft in den Spitälern bis Ende November aufrecht erhalten, um die Kapazitäten bei einem möglichen Anstieg von Covid-19-Patienten zu garantieren.

Michel und Johnson schicken Genesungswüsnche

EU-Ratspräsident Charles Michel hat Donald Trump und dessen Frau Melania eine rasche Genesung gewünscht. Michel schrieb am Freitag auf Twitter: «Covid-19 ist eine Schlacht, die wir weiter schlagen. Jeden Tag. Egal wo wir leben.»

«Meine besten Wünsche für Präsident Trump und die First Lady. Ich hoffe, sie werden beide schnell wieder gesund», schrieb indes der britisch Premierminister Boris Johnson auf Twitter.

Das Aussenministerium in Taiwan hat US-Präsident Donald Trump und der First Lady Melania ebenso eine rasche Genesung gewünscht. «Unsere besten Wünsche an den US-Präsidenten und die First Lady für eine schnelle Genesung und Rückkehr zur vollen Gesundheit», twitterte das Ministerium am Freitag. Alles zur Diganose im Weissen Haus lesen Sie hier.

Börsen nach Trump-Infektion im Minus

Die Börsen reagieren weltweit mit Verlusten nach den Nachrichten um die Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump. Dies berichtet NTV. So fällt der Nikkei-Index ins Minus, Deutschland verzeichnet einen schwachen Start und der Dax dürfte nach Berechnungen von Brokern mit einem Minus von 1,1 in den Tag starten. Die US-Futures weiten indes die wichtigsten Indizes ihre Verluste aus. Die Futures auf den S&P 500, den Dow Jones und den Nasdaq-Index liegen allesamt rund 1,5 Prozent im Minus. Der Schweizer Leitindex SMI fiel gegen 09.15 Uhr um 0,73 Prozent auf 10’163,33 Punkte. Weitere Informationen finden Sie hier.

Weltweit verzeichnen die Börsen Kursrutsche, nachdem bekannt wurde, dass US-Präsident Donald Trump positiv auf das Coronavirus getestet wurde. (Bild: Keystone)

Pence wünscht Trump rasche Genesung

US-Vizepräsident Mike Pence hat Präsident Donald Trump nach dessen Corona-Diagnose rasche Genesung gewünscht. «Karen und ich senden unsere Liebe und Gebete an unsere lieben Freunde Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump», schrieb Pence auch im Namen seiner Ehefrau Karen am Freitag auf Twitter. «Wir schliessen uns den Millionen quer durch Amerika an, die für die volle und schnelle Genesung beten. Gott segne Sie, Präsident Trump & unsere wundervolle First Lady Melania», schrieb Pence. Alles zum Thema finden Sie hier.

Sprecherin nach Corona-Diagnose: Amerika steht vereint

Nach der Corona-Diagnose für US-Präsident Donald Trump hat die Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, den Zusammenhalt der Nation beschworen. «Amerika steht vereint», schrieb sie am Freitag auf Twitter. Die Kraft des ganzen Landes sei mit Präsident Trump und der First Lady, betonte sie. «Euer Präsident wird weiterhin das Volk an die erste Stelle stellen», schrieb McEnany. Alles zu Trumps Diagnose lesen Sie hier.

Melania Trump: Es geht uns gut

US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau sind nach Aussage von First Lady Melania nach ihrer Corona-Diagnose wohlauf. «Wie viel zu viele andere Amerikaner in diesem Jahr sind der Präsident der Vereinigten Staaten und ich in häuslicher Quarantäne, nachdem wir positiv auf Covid-19 getestet wurden. Es geht uns gut, und ich habe alle bevorstehenden Verpflichtungen abgesagt», schrieb Melania Trump am Freitag auf Twitter. «Passt bitte auf euch auf, und wir werden alle gemeinsam da durchkommen», schrieb sie weiter. Alles zum positiven Corona-Test des US-Präsidenten und seiner Frau lesen Sie hier.

Schulstart in Syriens Rebellengebieten trotz steigender Corona-Zahlen

Trotz steigender Zahlen von Corona-Fällen haben in den Rebellengebieten im Nordwesten Syriens die Schulen wieder geöffnet. Es gehe darum, die Bildungslücken auszugleichen, die bei vielen Kindern im vergangenen Schuljahr wegen Bombardierungen und Vertreibungen entstanden seien, sagte der Leiter der Bildungsbehörde in der Provinz Idlib, Mustafa al-Hadsch Ali.

Damit sich das Coronavirus nicht verbreite, seien die Klassen in mehrere Gruppen aufgeteilt worden, erklärte er weiter. Schüler müssten Masken tragen, die Klassenräume würden desinfiziert.

Viele Kinder in Vertriebenenlagern erhalten das erste Mal seit langer Zeit wieder Unterricht. Die Schulbildung dort habe sich wegen der schwierigen Umstände im Allgemeinen verschlechtert, sagte Schams al-Din Ibrahim, Lehrer in einem Lager in dem Ort Batanta nordwestlich der Rebellenhochburg Idlib. Es fehlen Unterrichtsmaterial und Mobiliar.

Tausende Migranten ziehen von Honduras in Richtung USA

Mehrere Tausend Menschen sind von Honduras zu Fuss in Richtung USA aufgebrochen. Es handelt sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie um die erste grössere Gruppe von Menschen, die auf der Flucht vor Gewalt und Armut ein besseres Leben in den USA suchen.

Guatemala, das zwischen Honduras und Mexiko liegt, hatte vor etwa zwei Wochen seine Grenzen nach der Schliessung im März wieder geöffnet. Nach Angaben der guatemaltekischen Migrationsbehörde reisten am Donnerstag rund 3000 Menschen ein – die meisten von ihnen unerlaubt. Sie waren in der Nacht zuvor in der honduranischen Stadt San Pedro Sula aufgebrochen.

Trumps Leibarzt: Präsident kann Amtsgeschäfte weiterführen

Der Leibarzt des US-Präsidenten erwartet, dass Donald Trump trotz seiner Corona-Infektion die Amtsgeschäfte «ohne Unterbrechung» weiterführen kann. Sean Conley erklärte in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in einer Mitteilung, Trump und seiner Ehefrau Melania gehe es gut und die beiden würden während ihrer Genesung im Weissen Haus bleiben. «Seien Sie versichert, dass ich erwarte, dass der Präsident während der Genesung weiterhin ohne Unterbrechung seinen Pflichten nachkommen wird», erklärte Conley.

Er und das medizinische Team des Weissen Hauses würden wachsam sein. Conley machte deutlich, dass dem Präsidenten und der First Lady die Unterstützung einiger der «grossartigsten» medizinischen Experten und Institutionen des Landes zur Verfügung stünden. Trump ist 74 Jahre alt. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Trump positiv getestet

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte Trump in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) auf Twitter mit. Alle Hintergründe gibt es hier.

19'000 US-Mitarbeiter bei Amazon seit März mit Corona infiziert

Beim US-Onlinehändler Amazon haben sich in diesem Jahr rund 19’000 US-Mitarbeiter mit Kundenkontakt mit dem Corona-Virus infiziert. Dies seien 1,44 Prozent der Beschäftigten in dem Bereich und in Amazons Lebensmittel-Läden «Whole Foods Market». Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Mehrheit steht in der Schweiz hinter der Corona-Politik des Bundes

Trotz vereinzelter Kritik steht eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hinter der Corona-Politik des Bundes. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Tamedia und «20 Minuten» bei gut 15’000 Teilnehmenden hervor.

Demnach halten 53 Prozent der befragten Personen die Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus für angemessen. Die Gruppe jener, die die Massnahmen zu streng oder eher zu streng finden, ist mit 21 Prozent etwa gleich gross wie jene Gruppe, die sich schärfere Massnahmen wünschen würde (24 Prozent). Mehr zum Thema gibt es hier.

Trump-Beraterin hat Corona: US-Präsident und First Lady isolieren sich
 
Bei der infizierten Trump-Beraterin handelt es sich um Hope Hicks. (Bild: Keystone)

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben sich einem Coronatest unterzogen, nachdem eine enge Beraterin positiv auf das Virus getestet wurde. Trump bestätigte am Donnerstagabend im Interview mit Fox News, dass sich Hope Hicks angesteckt habe. «Sie wurde positiv getestet», sagte Trump. «Wir verbringen viel Zeit mit ihr.» Trump erwarte, sein Ergebnis später am Abend oder Freitagmorgen zu bekommen. «In der Zwischenzeit werden wir unseren Quarantäne-Prozess beginnen», schrieb der 74-Jährige nach dem Interview auf Twitter. Alles zum Thema lesen Sie hier.

New Yorker Guggenheim Museum öffnet nach Pause in Corona-Krise wieder

Als letztes der grossen New Yorker Ausstellungshäuser will am Samstag auch das Guggenheim Museum nach fast siebenmonatiger Corona-Pause seine Türen wieder für Besucher öffnen. Zum Neustart zeigt das Museum am Central Park in Manhattan unter anderem eine Schau mit abstrakt-expressionistischen Werken sowie eine Ausstellung über ein Wandbild des US-Künstlers Jackson Pollock (1912-1956). Ausserdem ist in der berühmten Rotunde des Museums die unter anderem vom niederländischen Star-Architekt Rem Kolhaas konzipierte Schau «Countryside, the Future», die im Februar eröffnet hatte, bis Februar 2021 verlängert worden.

Tickets für das Guggenheim Museum müssen vorab online gebucht werden, ausserdem werden weniger Menschen gleichzeitig in die Ausstellungsräume hineingelassen – und es gelten Hygiene-, Abstands- und Maskenregeln.

Quarantäne für 300 Personen im Thurgau nach Party

300 Personen müssen in Quarantäne nach dem Besuch einer Party am vergangenen Samstag in Fritschen im Thurgau. Der Grund: unter ihnen wurden drei Coronavirus-Ansteckungen nachgewiesen. Alle Party-Besucher sollen sich nun laut Behörden für zehn Tage zurückziehen; die Quarantäne dauert bis Dienstag, 6. Oktober.

Paris droht Schliessung von Bars und Restaurants

Paris droht wegen der angespannten Corona-Lage die Schliessung der Bars und Restaurants. In der französischen Hauptstadt und den Vorstädten habe sich die Situation zuletzt rapide verschlechtert, sagte Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag. Sollte sich diese Dynamik bestätigen, werde dort am Montag die «maximale Alarmstufe» ausgerufen. «Wir werden die Indikatoren am Sonntag mit der Pariser Bürgermeisterin und allen gewählten Vertretern überprüfen.»

In Paris müssen Bars bisher um 22 Uhr schliessen, Restaurants dürfen auch länger geöffnet bleiben. (Bild: Keystone)

Es gebe eine «sehr besorgniserregende» Entwicklung in mehreren grossen Städten, so Véran. Dazu zählten etwa Lille, Lyon oder Grenoble. Auch hier könnte bald die «maximale Alarmstufe» ausgerufen werden. Frankreich ist von der Pandemie schwer getroffen, mehr als 30’000 Menschen sind bisher gestorben.

Corona zeigt laut UN-Chef «Verweigerung von Frauenrechten»

Die Corona-Pandemie hat nach Einschätzung von UN-Generalsekretär António Guterres rund um den Globus eine «anhaltende Verweigerung von Frauenrechten» offen gelegt. Frauen bekämen die Auswirkungen des Virus deutlich stärker zu spüren als Männer, sagte Guterres am Donnerstag in New York anlässlich des 25. Jahrestags einer UN-Weltfrauenkonferenz in Peking. Sie litten unter einer «Schatten-Pandemie von geschlechtsbasierter Gewalt».

Der UN-Chef rief die internationale Gemeinschaft auf, sich deutlich stärker für Gleichberechtigung einzusetzen. Sie habe ihre «ehrgeizigen Visionen» bislang nicht erfüllt. So erlebe eine von drei Frauen weltweit in ihrer Lebenszeit Gewalt. 12 Millionen minderjährige Mädchen würden jedes Jahr verheiratet. Frauen hätten global nur 75 Prozent der gesetzlich festgelegten Rechte, die Männer haben.

Positiver Fall bei Seewen - Cupspiel gegen Davos verschoben

Die Partie der Cup-Sechzehntelfinals vom nächsten Sonntag zwischen dem MSL-Team Seewen und dem HC Davos findet erst am 14. Oktober statt. Ein Spieler der Schwyzer wurde positiv auf das Coronavirus getestet, weshalb der Kantonsarzt die ganze Mannschaft für zehn Tage in Quarantäne schickte. Die Ligaspiele gegen Wiki-Münsingen, Huttwil und Bülach werden ebenfalls auf noch zu bestimmende Daten verschoben.

Waadt sagt Schullager auf Sekundar- und Mittelstufe ab

Der Kanton Waadt hat wegen der Coronavirus-Krise sämtliche Schullager von Sekundar- und Mittelschulen bis zum Ende des Semesters im Januar 2021 abgesagt. Nicht betroffen sind die Primarschulen. Deren Lager finden statt, sofern die geltenden Gesundheitsvorschriften eingehalten werden können.

Dies hat das Waadtländer Bildungsdepartement entschieden. Damit solle verhindert werden, dass Schullager zu neuen Ausbrüchen der Epidemie führen, teilte der Kanton am Donnerstag mit. Ende Dezember will das Departement die Situation für den Rest des Schuljahres neu bewerten.

Gut 10 Prozent der Betriebe suchen noch Lehrlinge für dieses Jahr

Die Rekrutierung neuer Lehrlinge läuft bei Herbstbeginn immer noch. 10, 5 Prozent der Lehrbetriebe suchen weiterhin Berufslernende für den Lehrbeginn in diesem Jahr.

Das zeigt eine am Donnerstag publizierte Erhebung des LehrstellenPuls-Teams der ETH Zürich und der Lehrstellenplattform Yousty. Demnach dürften davon vor allem Firmen in der lateinischen Schweiz betroffen sein, deren Rekrutierungsphase erst im Frühling begonnen hatte.

Laut den Autoren der Studie zeigen die Ergebnisse dieser sechsten Erhebung seit Beginn der Corona-Pandemie eine relativ stabile Situation im Vergleich zu den Vormonaten. Im nächsten Jahr will ein Grossteil (84 Prozent) der befragten Betriebe gleich viele oder mehr Lehrstellen als im laufenden Jahr anbieten. Alle Details gibt es hier.

Boom bei Firmengründungen hält auch im September an
 

Die Schweizer Handelsregister hatten im September alle Hände voll zu tun. (Bild: Keystone)

In der Schweiz werden trotz der Unsicherheiten wegen Corona weiterhin fleissig neue Firmen gegründet. Im September leg die Zunahme sowohl im Vergleich mit dem Vorjahresmonat als auch gegenüber August im zweistelligen Bereich.

Die Zuversicht bei Gründerinnen und Gründern in der Schweiz halte an und es könne mit einem fortlaufenden Anstieg im Jahr 2020 gerechnet werden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag des IFJ Instituts für Jungunternehmen zu der entsprechenden monatlichen Erhebung. Alle Hintergründe gibt es hier.

Corona-Krise prägt Budget von Appenzell Ausserrhoden

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat am Donnerstag ein Budget für 2021 mit einem operativen Minus von 10,8 Millionen Franken vorgestellt. Bei den Investitionen gibt es keine Abstriche. Geplant sind Einsparungen, um die steigende Verschuldung zu stabilisieren.

Wie in anderen Kantonen steht auch der Voranschlag für Appenzell Ausserrhoden im Zeichen der Corona-Krise: Das Ergebnis werde um 11 Millionen Franken schlechter ausfallen als in der Aufgaben- und Finanzplanung erwartet, heisst es in der Mitteilung des Kantons vom Donnerstag.

Lockdown macht Vorjahresvergleich bei Sport-Gewalt schwierig

Die Zahl der Gewalttaten im Umfeld von Fussball- und Eishockeyspielen der beiden höchsten Spielklassen ist konstant. Ein Vergleich ist allerdings schwierig, weil die letzte Saison aufgrund des Corona-Lockdowns Anfang März 2020 abgebrochen wurde.

Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) hat am Donnerstag zum zweiten Mal das Gesamtschweizerische Lagebild Sport (GSLS-Reporting) veröffentlicht. Das Reporting zeigt auf, in welcher Phase rund um Sportveranstaltungen welche Ereignisse vorgefallen sind. Fussballspiele sind demnach deutlich anfälliger für Gewaltereignisse als Eishockeyspiele.

Star-Virologe Drosten mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Der Virologe Christian Drosten ist neu Träger des Bundesverdienstkreuzes. Das Berichtet NTV. Die Ehrung für Drosten begründete das Präsidialamt damit, dass der Virologe «weltweit anerkannte Erkenntnisse zum Corona-Infektionsgeschehen» beigetragen habe.

Ist neu Träger des Bundesverdienstkreuzes: Star-Virologe Christian Drosten. (Bild: Keystone)

Genfer Grossanlass Escalade fällt Corona-Krise zu Opfer

In Genf ist die diesjährige Escalade wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Das jährlich im Dezember stattfindende Volksfest erinnert an die erfolgreiche Verteidigung der Stadt gegen die Truppen des Herzogs von Savoyen im Jahr 1602.

Die Genfer Escalade fällt wegen der Corona-Pandemie aus. (Bild: Keystone)

Die Platzverhältnisse an den verschiedenen Standorten in den engen Gassen der Altstadt stellten ein grosses Risiko für die Verbreitung des Virus dar, das nicht vollständig kontrolliert werden könne, schreiben die Organisatoren in einem Communiqué vom Donnerstag.

Am Umzug, dem Höhepunkt der Feierlichkeiten, beteiligen sich jedes Jahr mehr als 800 Figuranten in historischen Kostümen. Es ist eine der grössten Veranstaltungen dieser Art in Europa. Den Umzug verfolgen jeweils Tausende Zuschauer.

«Delikate Phase»: Berset wirbt zu Herbststart für Corona-Regeln

Gesundheitsminister Alain Berset hat zum Herbstbeginn von einer «delikaten Phase» bei der Bekämpfung des Coronavirus gesprochen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Video appellierte der Bundesrat an die Bevölkerung, die Hygienemassnahmen weiter einzuhalten. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Umfrage: Umsatzverlust für Solothurner Läden wegen Maskenpflicht

Seit der Einführung der Maskenpflicht in Läden im Kanton Solothurn vor knapp einem Monat haben zahlreiche Geschäfte nach eigenen Angaben einen Umsatzverlust hinnehmen müssen. In einer Umfrage gaben über 80 Prozent der Läden an, dass sie weniger Umsatz machen würden. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Kanton Uri mit weniger Steuereinnahmen

Der Kanton Uri rechnet weiterhin mit roten Zahlen in der Erfolgsrechnung. Für 2021 liegt der Fehlbetrag bei 7,9 Millionen Franken. Das ist zwar etwas besser als im laufenden Jahr, doch spürt der Kanton die sinkenden Erträge aus dem nationalen Finanzausgleich.

Im Budget 2020 hatte der Fehlbetrag noch 9,2 Millionen Franken betragen. Die Urner Regierung rechnet für 2021 mit einem 10,2 Millionen Franken höheren Aufwand, teilte sie am Donnerstag mit. Dieser beläuft sich auf 439,5 Millionen Franken. Zudem wirkt sich die Corona-Krise auf die Steuereinnahmen aus.

550 neue Fälle in der Schweiz und in Liechtenstein

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag 550 Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Zudem registrierte das Amt einen neuen Todesfall. 18 Personen mussten ins Spital eingewiesen werden. Alle Details gibt es hier.

Triebwerksbauer Rolls-Royce will sich frische Milliarden beschaffen
Rolls-Royce ist von der Corona-Krise stark betroffen. Nun will das Unternehmen 5,9 Milliarden Franken besorgen. (Bild: Keystone)

Der stark angeschlagene britische Triebwerksbauer Rolls-Royce will sich über die Ausgabe von Aktien und Anleihen sowie neue Kredite dringend benötigtes Geld beschaffen. Insgesamt will sich das Unternehmen 5 Milliarden britische Pfund (5,9 Mrd Franken) besorgen.

Die Emission neuer Anteile soll rund zwei Milliarden Pfund bringen, wie Rolls-Royce am Donnerstag in London mitteilte. Über die Platzierung einer Anleihe soll eine Milliarde Pfund ins Haus geholt werden. Zudem will sich das Unternehmen neue Kredite über zwei Milliarden Pfund sichern. Das Unternehmen ist wie die gesamte Luftfahrtbranche stark von der Corona-Pandemie getroffen.

Neue Daten für Weltmeisterschaften fixiert

Die Daten für die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschobenen Unihockey-Weltmeisterschaften der Männer in Helsinki und der Frauen in Uppsala in Schweden sind fixiert. Das Turnier der Männer findet vom 3. bis 11. Dezember 2021 statt. Um eine Terminkollision zu vermeiden, wurde die WM der Frauen um eine Woche vorgezogen. Sie ist nun vom 27. November bis 5. Dezember vorgesehen.

Arbeitslosenquote im Euroraum im August weiter gestiegen

In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im August den fünften Monat in Folge gestiegen und hat den höchsten Stand seit Juli 2018 erreicht. Die Quote habe um 0,1 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Zudem wurde die Quote für Juli nach oben revidiert, von zuvor 7,9 Prozent auf 8,0 Prozent.

Im März hatte die Quote noch bei 7,2 Prozent einen Tiefstand erreicht, sie stieg in der Folge in der Corona-Krise an. Seit dem Rekordhoch von mehr als zwölf Prozent im Jahr 2013 hatte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt bis zur Corona-Krise stetig verbessert.

Lara Gut-Behrami mit negativem Corona-Test
 

Lara Gut-Behrami ist nicht am Coronavirus erkrankt. Ihr Mann Valon wurde positiv getestet. (Bild: Keystone)

Ski-Star Lara Gut-Behrami musste sich auf das Coronavirus testen lassen, nachdem ihr Mann Valon erkrankt ist. Wie Blick berichtet, sei der Test bei der Tessinerin aber negativ aus gefallen. Lara Gut-Behrami nahm nicht an den Werbetagen von Swiss-Ski von dieser Woche in Dübendorf teil. Der mit den Verantwortlichen des Verbandes getroffene Entscheid war eine Vorsichtsmassnahme, wie es am Dienstag hiess (Telebasel berichtete).

Homeoffice in der Schweiz nur leicht rückläufig

Noch immer arbeitet ein grosser Anteil der Schweizer Beschäftigten von zuhause aus. Im Dienstleistungssektor beträgt der Anteil 29 Prozent, im Industriesektor 16 Prozent.

Dies ergab eine Umfrage der Credit Suisse und des Fachverbands Procure.ch unter Einkaufsmanagern im September, welche am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Gegenüber dem Juli haben sich die Anteile von Mitarbeitern im Homeoffice somit nur leicht verändert. Auf dem Höhepunkt der Krise lag der Anteil jedoch deutlich höher, in der Industrie bei rund einem Drittel, im Dienstleistungssektor bei über 50 Prozent. Die weiteren Hintergründe lesen Sie hier.

Mehrwertsteuer-Guthaben in Corona-Krise rasch ausbezahlt

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat von März bis Mitte September 235 Millionen Franken Vorsteuerguthaben bei der Mehrwertsteuer (MWST) beschleunigt ausbezahlt. Wegen der Corona-Pandemie hat sie Gesuche um vorzeitige Rückvergütung prioritär behandelt.

Während der Corona-Pandemie seien bislang 470 Gesuche um vorzeitige Vergütung von MWST-Guthaben bei der ESTV eingegangen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die ESTV habe die Gesuche im Umfang von 235 Millionen Franken innerhalb von einem bis sieben Tagen bearbeitet und das Geld den Unternehmen ausbezahlt.

Die rasche Rückvergütung erhöhe die Liquidität der Unternehmen und helfe namentlich der Exportbranche, die in der MWST-Abrechnung in der Regel Guthaben ausweise.

H&M will trotz Erholung von Corona-Krise Filialnetz reduzieren

Der von der Corona-Krise getroffene schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will sein Filialnetz ausdünnen. Im kommenden Jahr soll die Zahl der Geschäfte unter dem Strich um rund 250 schrumpfen, wie das Unternehmen am Donnerstag zur Vorlage seiner endgültigen Zahlen für das bis Ende August gelaufene dritte Geschäftsquartal bekanntgab.

Die Erholung des Konzerns von der Krise setzt sich fort. Wie bereits bekannt, war dem Einzelhändler im Sommerquartal die Rückkehr in die schwarzen Zahlen gelungen, nachdem H&M in dem besonders von der Pandemie betroffenen zweiten Quartal Verluste geschrieben hatte.

Obwohl sich H&M in der Corona-Krise erholt, will der Konzern 250 Filialen streichen. (Bild: Keystone)
Corona-Pandemie vermindert Zuwanderung nach Deutschland

Die Corona-Reisebeschränkungen haben die Zuwanderung nach Deutschland gedrosselt. Nach vorläufigen Zahlen gab es im ersten Halbjahr 2020 rund 529’000 Zuzüge und 455’000 Fortzüge über die Grenzen Deutschlands, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Die Zuzüge gingen demnach im Vorjahresvergleich um 29 Prozent und die Wegzüge um 22 Prozent zurück. Unter dem Strich seien 74’000 Personen mehr gekommen, als weggezogen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres belief sich die sogenannte Nettozuwanderung noch auf 167’000 Personen.

Detailhandel erholt sich im August weiter

Die Umsätze im Schweizer Detailhandel haben sich im August im Vorjahresvergleich weiter erholt. Das war im zweiten Haupt-Ferienmonat August erneut besonders im Lebensmittelhandel der Fall.

Im August nahmen die Detailhandelsumsätze verglichen zum Vorjahr kalenderbereinigt nominal um 1,6 Prozent zu. Unter Berücksichtigung der Teuerung ergab sich real gar ein Anstieg um 2,5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) gemäss provisorischen Zahlen am Donnerstag mitteilte. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 
Schweizer Lebensmittelhändler verzeichneten im August ein erneutes Plus. (Bild: Keystone)
Inflation im September bei -0,8 Prozent

Die Inflation in der Schweiz liegt weiterhin deutlich im negativen Bereich. Die Konsumentenpreise haben sich derweil gegenüber dem Vormonat nicht verändert.

Konkret blieb der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) im September 2020 unverändert bei 101,2 Punkten, wie des Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Innert eines Jahres sank das Preisniveau damit um 0,8 Prozent. Im Vormonat August hatte dieser Wert, der als Inflation bezeichnet wird, bei -0,9 Prozent gelegen.

Ökonomen hatten die Inflation im Vorfeld zwischen -0,6 und -0,8 Prozent erwartet. Die monatliche Veränderung des Indexes wurde auf -0,1 bis +0,2 Prozent geschätzt.

Eishockey-Meisterschaft startet mit vielen Fragezeichen

Mit gut zwei Wochen Verspätung beginnt am Donnerstag die Schweizer Eishockey-Meisterschaft. Die Klubs und die Liga verschoben den Start auf den 1. Oktober, weil nun wieder mehr als 1000 Zuschauer in den Stadien erlaubt sind. Dennoch zeichnet sich eine herausfordernde Saison mit vielen Fragezeichen ab. Wie geht man mit Corona-Fällen in einer Mannschaft um? Wie sieht es mit der Hallenauslastung aus, wenn die Covid-19-Zahlen in einem Gebiet deutlich zunehmen? Was passiert, wenn einzelne Kantone Einschränkungen erlassen und die Chancengleichheit nicht mehr gewährleistet ist? Alles zum Thema gibt es hier.

Darum befolgen wir die Corona-Regeln

Maskentragen, Abstandhalten und Händewaschen: Wer sieht, dass sich andere an die Corona-Regeln halten, tut es auch selbst. Solidarität spielt ebenso eine Rolle. Das haben Forscher an der ETH Zürich herausgefunden. Alle Details dazu können Sie hier nachlesen.

Rekord an Corona-Neuinfektionen in Israel - Mehr als 8900 neue Fälle

Knapp zwei Wochen nach Beginn eines Lockdowns hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel einen Rekord erreicht. Das Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, am Vortag seien 8919 neue Fälle registriert worden. Die Zahl der Schwerkranken lag mit 810 weiterhin oberhalb einer von Experten als kritisch für eine Überlastung des Gesundheitssystems bezeichneten Marke. Von allen am Mittwoch gemachten Tests fielen 13,6 Prozent positiv aus.

In Israel wurde ein erneuter Rekord an Corona-Ansteckungen verzeichnet. (Bild: Keytstone)

Die Pandemie war in Israel zunächst glimpflich verlaufen, auch wegen eines strikten Kurses der Regierung. Nach von Experten kritisierten Lockerungen im Mai schnellten die Fallzahlen jedoch in die Höhe. Seit dem 18. September gilt ein Lockdown mit Restriktionen wie Ausgangsbeschränkungen; am vergangenen Freitag wurden die Massnahmen verschärft. In der Nacht zum Donnerstag beschloss das Coronavirus-Kabinett, den Lockdown um drei Tage bis zum 14. Oktober zu verlängern.

Grossveranstaltungen sind wieder möglich

Ab heute, dem 1. Oktober, sind Grossveranstaltungen unter strengen Auflagen wieder möglich. Die Kantone entscheiden teilweise autonom über die Massnahmen.

Für Veranstaltungen mit mehr als tausend Personen ist in jedem Fall eine Bewilligung des jeweiligen Kantons notwendig. Das legte der Bundesrat Mitte August fest. Des Weiteren gab er auch Richtlinien für Veranstalter vor. Dazu gehören Risikoanalysen, das Sammeln von Kontaktdaten und dergleichen mehr. Alles zum Thema lesen Sie hier.

American Airlines beurlaubt 19'000 Mitarbeiter wegen Coronakrise

Wegen des Einbruchs des Reisegeschäfts infolge der Coronavirus-Pandemie startet die US-Fluglinie American Airlines an diesem Donnerstag mit der Zwangsbeurlaubung von 19’000 Mitarbeitern. Das ging am Mittwoch (Ortszeit) aus einem Schreiben von Konzernchef Doug Parker hervor.

In der Erklärung wird auf Verhandlungen des Weissen Hauses und Vertretern des US-Repräsentantenhauses und -Senats verwiesen, die sich bislang nicht auf ein weiteres Hilfspaket im Zuge der Corona-Krise einigen konnten, das auch Hilfen für die Fluggesellschaften verlängern könnte. Mehr dazu gibt es hier.

19’000 Mitarbeitende der American Airlines müssen ab Donnerstag in den Zwangsurlaub. (Bild: Keystone)

Armut in Argentinien nimmt in Corona-Pandemie zu

In der Corona-Pandemie hat die Armut in Argentinien deutlich zugenommen. In dem einst reichen Land leben inzwischen 40,9 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze, wie die Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte. Das sind 5,5 Prozentpunkte mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. 10,5 Prozent der Menschen leben demnach in extremer Armut – 2,8 Prozentpunkte mehr als im Vergleichzeitraum ein Jahr zuvor.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, hatte die Regierung bereits Mitte März recht strenge Ausgangsbeschränkungen erlassen, die zumindest im Grossraum Buenos Aires noch immer gelten. Die harten Restriktionen trafen auch die Wirtschaft, vor allem informell Beschäftigte können seit Monaten nicht ihrer Arbeit nachgehen.

Pauschale Reisewarnung für Länder ausserhalb der EU aufgehoben

Nach mehr als einem halben Jahr hat die Bundesregierung in der Nacht zu Donnerstag die pauschale Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder ausserhalb der Europäischen Union aufgehoben. Jedes Land der Welt wird nun einzeln bewertet – so wie bisher bereits die Länder der EU und des grenzkontrollfreien Schengen-Raums. Eine Reisewarnung wird nur noch für die Länder ausgesprochen, die den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Das gilt derzeit für mehr als 130 Länder ganz oder teilweise.

Deutschland warnt nicht mehr pauschal vor Reisen ausserhalb der EU. (Bild: Keystone)

Für etwa 50 weitere Länder wird unabhängig von der Infektionslage von Reisen abgeraten. Der Grund: Dort gelten noch Einreisebeschränkungen oder eine Ausreisesperre in die EU. Zu dieser Staatengruppe gehört beispielsweise das beliebte Winterurlaubsland Thailand, wo es kaum Corona-Infektionen gibt, aber ausländische Touristen auch nicht einreisen dürfen. Alles zur neuen Reisewarnliste gibt es hier.

Dow nach robusten Wirtschaftsdaten wieder im Aufwind

An den US-Börsen ist es am Mittwoch wieder mit Schwung nach oben gegangen. Robuste Konjunkturdaten sorgten für neuen Schub, der den Dow Jones Industrial in der Spitze über die Marke von 28 000 Punkten trieb. Letztlich ging der Index mit einem Aufschlag von 1,20 Prozent auf 27 781,70 Punkte aus dem Handel. Er betrieb so zu Monatsschluss noch Kurskosmetik, indem er sein September-Minus auf 2,3 Prozent reduzierte. Das dritte Quartal beendete er aber mit einem Anstieg um 7,6 Prozent.

Die erste, erbitterte Fernsehdebatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden wurde an den Börsen letztlich kein Kurstreiber. Die im September anziehende Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft stimmte die Anleger aber optimistisch für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag. Dazu wusste das Geschäftsklima in der Region Chicago die Anleger zu überzeugen. Ein wichtiges Thema blieb auch die schwankende Hoffnung auf eine Einigung auf ein neues Massnahmenpaket in der Corona-Krise.

Lateinamerika hat 34 Millionen Stellen wegen Corona verloren

Mindestens 34 Millionen Menschen in Lateinamerika und der Karibik haben wegen der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 ihre Jobs verloren. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht, den die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Mittwoch vorgestellt hat.

Dieser Bericht beruht auf Daten aus neun Ländern mit zusammen mehr als 80 Prozent der Gesamtbevölkerung der Region. Die Uno-Organisation warnte vor einer beispiellosen Krise der Arbeitsmärkte und einem drastischen Schrumpfen von Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Einkommen. Alles zum Thema gibt es hier.

Kanton Freiburg ist nicht mehr Corona-Risikogebiet

Die deutsche Regierung hat den Kanton Freiburg von der Corona-Risikoliste genommen. Dieser Kanton gilt damit aus Sicht Deutschlands nicht mehr als Risikogebiet. Nach wie vor auf der Liste stehen seit dem 9. September die Kantone Genf und Waadt.

Deutschland hat seine Reisewarnliste aktualisiert. (Bild: Keystone)

Das Robert Koch-Institut aktualisierte am Mittwochabend seine Risikoliste. Wegen steigender Infektionszahlen hat das Institut ganz Belgien, Island und einzelne Regionen in neun weiteren europäischen Ländern zu Corona-Risikogebieten erklärt. Erstmals stehen mit Wales und Nordirland auch Gebiete Grossbritanniens auf der Liste. Alles zur neuen Reisewarnliste gibt es hier.

Mnuchin lehnt Corona-Hilfspaket in Höhe von 2,2 Billionen Dollar ab
 

«Wir werden keinen 2,2-Billionen-Dollar-Deal machen», sagt der US-Finanzminister Steven Mnuchin zum heiss diskutierten Corona-Hilfspaket in den USA. (Bild: Keystone)

Im Ringen um ein weiteres milliardenschweres US-Hilfspaket gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie ist weiterhin keine Einigung in Sicht. Die Regierung werde den Vorschlag der Demokraten nicht akzeptieren, sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Mittwoch in einem Interview mit dem Sender Fox Business Network.

«Wir werden keinen 2,2-Billionen-Dollar-Deal machen.» Auf die Frage, ob ein Kompromiss von 1,5 Billionen Dollar akzeptabel sei, antwortete er: «Es liegt in diesem Bereich.»

Muchin hatte zuvor nach einem Treffen mit der Präsidentin des Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, erklärt, es seien zwar viele Fortschritte erzielt worden. Eine Einigung gebe es jedoch nicht.

Fed verlängert Verbot von Aktienrückkäufen für Grossbanken

Grossbanken in den USA müssen ihr Geld wegen der Corona-Krise weiter zusammenhalten. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hält angesichts der ungewissen Aussichten wegen der Pandemie an weitreichenden Auflagen zur Schonung der Kapitalausstattung der Geldhäuser im Land fest, wie sie am Mittwoch nach US-Börsenschluss in Washington mitteilte. Aktienrückkäufe und Dividendenerhöhungen bleiben für die grössten Banken auch im vierten Quartal tabu. Die Notenbank hatte die Massnahme im Juni zunächst für die drei Monate bis Ende September beschlossen. Vorangegangen war ein Stresstest, der Risiken durch die Corona-Krise für den Finanzsektor offenbarte.

Coronavirus bei Behrami

Zu den Spielern des Serie-A-Klubs Genoa, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, gehört auch der Schweizer Valon Behrami. Am Montag, 28. september 2020, hatte der Verein aus Ligurien 14 Covid-19-Fälle – zehn Spieler und vier Betreuer – bekannt gegeben. Da gehörte Behrami noch nicht dazu, doch am Mittwoch setzten sie den Ex-Internationalen auf die Liste.

Am Sonntag war Genoa bei Napoli 0:6 unter die Räder geraten, nachdem es wegen eines ersten Corona-Falls erst am Matchtag nach Neapel gereist war. Die vielen Fälle haben in Italien eine Diskussion darüber ausgelöst, ob die Meisterschaft allenfalls unterbrochen werden sollte. Genoa sollte am Freitag gegen Torino spielen.

Armut in Argentinien nimmt in Corona-Pandemie zu

Während der Corona-Pandemie hat die Armut in Argentinien deutlich zugenommen. In dem einst reichen Land leben inzwischen 40,9 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze, wie die Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte. Das sind 5,5 Prozentpunkte mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. 10,5 Prozent der Menschen leben demnach in extremer Armut – 2,8 Prozentpunkte mehr als im Vergleichzeitraum ein Jahr zuvor.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, hatte die Regierung bereits Mitte März recht strenge Ausgangsbeschränkungen erlassen, die zumindest im Grossraum Buenos Aires noch immer gelten. Die harten Restriktionen trafen auch die Wirtschaft, vor allem informell Beschäftigte können seit Monaten nicht ihrer Arbeit nachgehen.

Das wirtschaftlich stark angeschlagene südamerikanische Land steckt seit 2018 in einer Rezession. Die Inflationsrate lag in der zweitgrössten Volkswirtschaft Lateinamerikas im vergangenen Jahr bei 54 Prozent. Das Land leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht.

Zentralregierung will Madrid drakonische Corona-Regeln aufzwingen

Die spanische Zentralregierung hat ungeachtet des Widerstands mehrerer Landesregionen die Abriegelung von Grossstädten im Falle hoher Corona-Infektionszahlen angekündigt. «Die Anordnung wird mit Veröffentlichung im Amtsblatt in den nächsten Tagen in Kraft treten», sagte Gesundheitsminister Salvador Illa am Mittwochabend in Madrid. Nach den aktuell vorliegenden Zahlen wären von den Abschottungsmassnahmen Madrid und neun weitere Städte im Grossraum der Hauptstadt betroffen, so Illa.

Der Anordnung zufolge sollen Bewegungsfreiheit und soziale Kontakte immer dann eingeschränkt werden, wenn in einer Stadt mit mindestens 100.000 Einwohnern die 14-Tage-Inzidenz über 500 Neuinfektionen liegt, mindestens zehn Prozent aller Corona-Tests positiv ausfallen und die Betten auf Intensivstationen zu mehr als 35 Prozent mit Corona-Patienten belegt sind.

Salvador Illa sagte, der «Vorschlag» sei beim Treffen des Interterritorialen Gesundheitsrates in Madrid mit grosser Mehrheit angenommen worden. Seine Ankündigung kam aber sehr überraschend, denn zuvor hatte es geheissen, zur Annahme müssten alle 17 Regionen zustimmen. Gegen die Pläne der Zentralregierung votierten neben Madrid auch Katalonien, Murcia, Galicien und Andalusien. Sprecher dieser Regionen sagten, das Abkommen gelte als zurückgewiesen. Auch Politiker der Sozialistischen Partei von Ministerpräsident Pedro Sánchez äusserten Zweifel über die Rechtmässigkeit der von Illa angekündigten Anordnung.

Eislauf-Weltverband sagt Veranstaltungen bis Jahresende ab

Der Eislauf-Weltverband ISU hat die wichtigsten internationalen Wettbewerbe im Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Shorttrack angesichts der Entwicklungen der Corona-Pandemie abgesagt. Darunter fallen auch der für Dezember geplante Grand-Prix-Final der Eiskunstläufer und die Weltcups der Shorttracker in China. In beiden Sportarten sollten die Wettkämpfe in Peking (Eiskunstlauf vom 10. bis 13. Dezember und Shorttrack vom 18. bis 20. Dezember) als Testwettbewerbe für die Olympischen Winterspiele 2022 gelten.

Die ISU will nun in Absprache mit allen Beteiligten und unter Berücksichtigung der Pandemie-Entwicklungen eine Neuplanung der olympischen Testveranstaltungen vornehmen. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt werden.

Britische Regierung behält sich noch schärfere Corona-Massnahmen vor

Der britische Premierminister Boris Johnson hat angesichts des weiter grassierenden Coronavirus und steigender Infektionszahlen die Briten erneut zu mehr Disziplin aufgerufen. „Wenn die Zahlen es erfordern, werden wir nicht zögern, wieder schärfere Massnahmen einzuführen“, sagte Johnson am Mittwoch in London. Ob dies nötig werde, hänge „einzig und allein davon ab, wie effektiv wir dieses Virus unterdrücken“. Er wolle unbedingt vermeiden, Grossbritannien in einen „vollständigen Lockdown“ zurückzuführen.

Derzeit setzt die Regierung noch darauf, nur in lokalen Verbreitungs-Brennpunkten schärfere Massnahmen einzuführen. So gelten etwa im Nordosten Englands sowie in Schottland und Nordirland Kontaktbeschränkungen.

Corona-Tod 200-mal wahrscheinlicher als tödlicher Autounfall

Laut dem deutschen Top-Virologen Christian Drosten sei das Risiko, an Corona zu sterben, bei Personen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren 200-mal höher, als im Auto tödlich zu verunfallen. Das habe Drosten in der neusten Folge seines Podcasts erzählt, wie «Focus» schreibt. Die Daten stammen aus einer neuen US-Studie zum Thema Corona-Sterblichkeit. «Das Alter macht es aus und sonst praktisch nichts», so der Wissenschaftler.

(Bild: Keystone)

Des Weiteren sei Covid in Sachen Sterblichkeit 16-mal gefährlicher als die übliche Grippe. In der Gruppe der Senioren im Alter zwischen 65 und 74 Jahren komme im Verhältnis ein Grippetoter auf 30 Covid-Opfer.

Slowakische Regierung verhängt Corona-Notstand

Wegen der zuletzt rasant gestiegenen Zahl an Corona-Infektionen hat die slowakische Regierung am Mittwoch den Notstand ausgerufen. Mit dem Inkrafttreten des Notstandes ab Donnerstag erhalten die Behörden ausserordentliche Befugnisse.

So dürfen sie zum Beispiel medizinisches Personal auch aus dem Urlaub heraus zur Arbeit verpflichten und dringend benötigtes Gesundheitsmaterial unabhängig von gültigen Bestellungen umverteilen.

(Bild: Keystone)

Umstritten ist der Notstand aber vor allem, weil er auch ein Verbot von Demonstrationen und Versammlungen sowie weitere Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Bürger ermöglicht. Erstmals galt der Notstand in der Slowakei schon während der ersten Corona-Welle von Mitte März bis Mitte Juni. Diesmal solle er für zunächst 45 Tage gelten, teilte der populistisch-konservative Regierungschef Igor Matovic auf Facebook mit.

Die neuerliche Ausrufung des Notstandes hatte der nationale Corona-Krisenstab am Montagabend empfohlen, beschliessen kann ihn aber nur die Regierung.

Tessin lässt vorerst nur Risikopersonen für Grippeimpfung zu

Bis Ende November dürfen sich im Tessin nur Risikopersonen und Mitarbeitende des Gesundheitswesens gegen die Grippe impfen lassen: Dies hat die Tessiner Regierung am Mittwoch verfügt. Mit dieser Massnahme soll der Nutzen der Grippeimpfung maximiert werden. Hier lesen Sie mehr.

Zur Grippeimpfung zugelassen sind vorerst Risikopersonen und Mitarbeitende des Gesundheitswesens. (Symbolbild: Keystone)
Coronaviruskrise schlägt auf Neuenburger Budget

Die Coronaviruskrise und der Wirtschaftseinbruch reissen ein Loch von knapp 110 Millionen Franken in das Neuenburger Budget 2021. Das Minus wird jedoch durch die Mechanismen zur Abfederung von Konjunkturschwankungen und durch die erwarteten ausserordentlichen Erträge der Schweizerischen Nationalbank ausgeglichen.

Ohne die Auswirkungen der Gesundheits- und Wirtschaftskrise hätte ein Einnahmenüberschuss von 21,5 Millionen Franken budgetiert werden können, teilte der Kanton Neuenburg am Mittwoch mit. Die Kantonsregierung sieht sich finanzpolitisch auf dem richtigen Weg.

Mit einer Nettoverbesserung von fast 33 Millionen Franken im Vergleich zum letzten Rechnungsabschluss und mehr als 16,1 Millionen Franken im Vergleich zum laufenden Jahr hätte der Haushalt 2021 die Rückkehr zu ausgeglichenen Staatsfinanzen bestätigt, heisst es. Trotz der Krise werde der Haushalt 2021 aller Wahrscheinlichkeit nach die Grenzen der Schuldenbremse respektieren.

131 Hochzeitsgäste müssen wegen Corona-Fall in Quarantäne

Eine Hochzeit in Schattdorf endet für die 131 Gäste in der Quarantäne. Der Grund: Eine Person wurde positiv auf Corona getestet. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Polen verzeichnet noch immer Rekorde bei Ansteckungszahlen

Polen meldet 1552 am Mittwoch neue Fälle an Coronavirus-Ansteckungszahlen und liegt damit knapp unter dem Rekordwert von vergangener Woche. Am Freitag war der bisherige Höchststand von 1587 registriert worden, wie NTV berichtet. Besonders betroffen ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Südosten des Landes. Die Regierung entschied am Dienstag, dass die meistens Bars und Restaurants spätestens um 22.00 Uhr schliessen müssen.

Neandertaler-Gene erhöhen Risiko für schweren Corona-Verlauf

Einer Studie zufolge gibt es einen möglichen Zusammenhang zwischen dem uralten Neandertaler-Erbe in unserem Erbgut und schweren Verläufen von Covid-19. Das berichten Forschende im Fachmagazin «Nature».

«Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen, die diese Genvariante geerbt haben, bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 künstlich beatmet werden müssen, ist etwa dreimal höher», erklärte Hugo Zeberg vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig (MPI EVA). Alles Thema lesen Sie hier.

 

Einfluss der Vergangenheit: Wer Neandertaler-Gene in sich trägt, dem droht eher Gefahr einen schweren Coronavirus-Verlauf zu haben. (Symbolbild: Keystone)

Wie wirksam wäre ein Impfstoff

90 Forscherteams arbeiten weltweit daran, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu finden. Mehrere Impfstoffe sind  nahe daran, fertig entwickelt zu sein. 40 Mittel werden derzeit an Menschen getestet – zehn davon in der dritten und letzten klinischen Phase.

Was überaus positiv klingt, muss aber noch nicht das Ende der Pandemie bedeuten. Daniel Speiser, Impfstoff-Experte der wissenschaftlichen Covid-19-Taskforce warnt bei SRF vor zu grossen Hoffnungen. So könnte das Mittel bei Risikogruppen weniger gut anschlagen, Nebenwirkungen auftreten und die Pandemie durch den Impfstoff nicht wirklich eingedämmt werden. Alle Hintergründe lesen Sie hier.

411 neue Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch 411 Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Zudem registrierte das Amt einen neuen Todesfall. Elf Personen mussten ins Spital eingewiesen werden. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Ermittlungen gegen vier Personen zu Corona-Hotspot Ischgl

Zu den folgenschweren Ereignissen in der Corona-Krise in Ischgl ermitteln die Behörden in Österreich gegen vier Beschuldigte.

Nach Prüfung von mehr als 10 000 Seiten Beweismaterial hätten sich die Ermittlungen konkretisiert, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr, am Mittwoch mit. «Insbesondere wird die Umsetzung von Verordnungen in Bezug auf Verkehrsbeschränkungen in Ischgl beziehungsweise die Quarantäne im Paznauntal näher geprüft.» Die Identitäten der Beschuldigten nannten die Behörde nicht.

Der Wintersportort Ischgl in Tirol galt im März als Corona-Hotspot, der massgeblich zur Verbreitung des Virus in Teilen Europas beigetragen haben soll. Eine Frage ist, ob gemäss vorliegenden Erkenntnissen rechtzeitig gehandelt wurde, um die Verbreitung einzudämmen.

Shell kündigt Abbau von bis zu 9000 Stellen an

Shell will wegen der Corona-Pandemie bis zu 9000 Stellen abbauen. (Bild: Keystone)

Wenn die Autos still stehen, herrscht Flaute an der Tankstelle: Ölkonzerne gehören zu den besonders von der Pandemie getroffenen Branchen. Shell kündigt nun drastische Massnahmen an und baut wegen des drastischen Ölpreisverfalls während der Corona-Krise Tausende Stellen ab.

Bis Ende 2022 sollen 7000 bis 9000 Stellen gestrichen werden, teilte der britisch-niederländische Ölkonzern am Mittwoch in London mit. Darin seien die rund 1500 Mitarbeiter enthalten, die bereits eine Abfindung in einem seit einiger Zeit laufenden Stellenabbau angenommen haben. Shell beschäftigte zuletzt eigenen Angaben zufolge mehr als 80’000 Menschen in über 70 Ländern. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Vorerst keine Absenzen im Zeugnis der Aargauer Oberstufe

Im Zwischenbericht und im Jahreszeugnis der Oberstufe der Aargauer Volksschule werden im laufenden Schuljahr keine Absenzen aufgeführt – weder entschuldigte noch unentschuldigte. Das hat das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) aufgrund der Corona-Pandemie entschieden.

 

Wegen der Corona-Pandemie werden an der Oberstufe der Aargauer Volksschule im laufenden Schuljahr keine Absenzen ins Zeugnis eingetragen. (Symbolbild: Keystone)

Im aktuellen Schuljahr 2020/21 hätten im Zwischenbericht und im Jahreszeugnis erstmals neben den unentschuldigten auch die entschuldigten Absenzen eingetragen werden sollen. Das BKS hat nach eigenen Angaben verschiedene Rückmeldungen erhalten, dass diese Neuerung wegen der Corona-Pandemie zu einem ungünstigen Zeitpunkt komme.

Schülerinnen und Schüler würden häufiger im Unterricht fehlen als in anderen Jahren, teilte das BKS am Mittwoch mit. Sie müssten sich etwa an angeordnete Quarantänemassnahmen halten oder würden auch wegen normalerweise unproblematischen Erkältungssymptomen zu Hause bleiben. Für das laufende Schuljahr gelte deshalb in Bezug auf die Absenzen eine Ausnahmeregelung.

Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt im September weiter

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist trotz der Corona-Krise im September um 108’000 im Vergleich zum Vormonat gesunken. Sie lag bei 2,847 Millionen und damit noch um 613’000 höher als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag im September bei 6,2 Prozent.

Auch die Zahl der Kurzarbeiter ist in der Corona-Krise weiter zurückgegangen, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Im Juli wurde den Angaben zufolge für 4,24 Millionen Menschen Kurzarbeitergeld gezahlt, nach 4,6 Millionen im Juni. Vor einem Monat war die Bundesagentur für Juni noch von 5,36 Millionen Kurzarbeitern ausgegangen. Der bisherige Höchststand war im April mit 5,95 Millionen erreicht worden.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

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