Basel

Selbsttest: Wie kaputt sind meine Haare wirklich?

Mit diesem Test findet Ihr es heraus, ob Eure Haare wirklich so gesund sind, wie Ihr denkt.

Die Haare richtig zu pflegen, ist überhaupt nicht einfach. Muss man jetzt alle drei Monate zwingend zum Friseur, wie viel Pflege ist zu viel Pflege, was benötigt meine Kopfhaut für Produkte, usw. Aber auch die Porosität ist ein wichtiges Thema, wenn es um die Haarpflege geht. Schonmal etwas davon gehört? Leider kennen es zu wenig Leute, dabei ist die Porosität der Haare so wichtig.

Haarporosität

Mit Haarporosität wird der Zustand der Schuppenschicht der Haare beschrieben. Sie bestimmt, wie viel Feuchtigkeit das Haar aufnehmen kann. Man unterscheidet hier drei Porosität-Typen:

  • Geringe Porosität: Die Schuppen sind dicht am Haar. Nährstoffe können gut aufgenommen und behalten werden.
  • Normale Porosität: Die Schuppen sind leicht geöffnet.
  • Hohe Porosität: Die Schuppen stehen weit ab. Nährstoffe gehen schnell verloren.
Quelle: dichtehaare.de
Quelle: dichtehaare.de

Selbsttest

Jetzt wollt Ihr wissen, wie Ihr Eure Haarporosität selbst bestimmen könnt? Das geht ganz einfach! Ihr füllt ein Glas mit normalem Leitungswasser auf, legt ein Haar ins Wasser hinein und seht dann, wie sich das Haar verhält.

  • Schwimmt das Haar auf der Oberfläche, dann hat es eine geringe Porosität. Die Schuppen sind dicht am Haar und das Wasser dringt kaum ein, sodass das Haar nicht schwerer wird.
  • Sinkt das Haar langsam auf den Boden, dann hat es eine normale Porosität.
  • Sinkt das Haar sofort auf den Boden, dann hat es eine hohe Porosität. Die Schuppen stehen weit ab, das Haar saugt sich mit Wasser voll, wird schwerer und sinkt schnell ab.

Gut, jetzt haben wir zwar die Porositäts-Fragen geklärt. Aber: Wie verhält man sich bei welcher Porositäts-Stufe am besten? Auch hier helfen wir gerne.

Geringe Porosität Do’s

  • Pflanzliche Öle mit gesättigten Fettsäuren: Kokos-, Leinsamen-, Rizinus- und Sonnenblumenöl
  • Feuchthaltemittel

Geringe Porosität Don’ts

  • Protein-Produkte
  • Zu viele und zu schwere Produkte
  • Filmbildende Produkte

Normale Porosität Do’s

  • Ausgleichende Öle: Argan-, Macadamia-, Moringa- und Olivenöl
  • Naturkosmetik

Normale Porosität Don’ts

  • Strapazieren
  • In der Pflege vernachlässigen

Hohe Porosität Do’s

  • Protein-Produkte (Weizen-, Milch- und Sojaprotein)
  • ungesättigte Haaröle (Lein-, Traubenkern- und Hanföl)
  • Weichmacher (Shea-Butter oder Fettalkohole)

Hohe Porosität Don’ts

  • Kokosöl
  • Hitze
  • Reibung

Und jetzt: Happy Styling! Euer Glam-Team!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel