Bernhard Burgener stellt sich nicht mehr zur Wahl. (Bild: Keystone)
Basel

Bernhard Burgener tritt an der GV nicht mehr als Vereinspräsident an

Die FCB-Clubleitung beschloss am Dienstag in einer Sitzung, die 126. GV des Vereins am 9. November abzuhalten. Nicht mehr wählbar: Bernhard Burgener.

Am Dienstagnachmittag vermeldet der FCB den definitiven Termin für die 126. Generalversammlung. Besonders spannend: Bernhard Burgener stellt sich nicht mehr zur Wahl als Vereinspräsident. Dies gab der Verein auf seiner Homepage bekannt.

Keine Doppelfunktion mehr

Die Generalversammlung habe die Aufgabe, den Vorstand des Vereins neu zu besetzen. Die Doppelfunktion als Präsident des Vereins und der FC Basel 1893 AG sei zu hinterfragen, sagte Bernhard Burgener bereits an der letztjährigen GV. Daher habe er sich entschieden, sich an der bevorstehenden GV nicht mehr als Vereinspräsident zur Wahl zu stellen. Ebenfalls nicht mehr antreten werden die derzeitigen Clubleitungsmitglieder Roland Heri, Marco Streller und Peter von Büren.

«Damit ist sichergestellt, dass jene Personen, die operativ für die FC Basel 1893 AG oder die Holding tätig sind, künftig nicht gleichzeitig auch die Leitung des Vereins verantworten», sagt Bernhard Burgener. «Damit nehmen wir ein dringliches Anliegen der letztjährigen Vereinsversammlung auf und sorgen für eine Entflechtung der Strukturen und für klare Verantwortlichkeiten.» Zur Wiederwahl antreten werden die bisherigen Clubleitungsmitglieder Reto Baumgartner, Dominik Donzé und Benno Kaiser.

Die Clubleitung bittet die Vereinsmitglieder darum, vor der Zustellung der konkreten Angaben der Modalitäten zum Bewerbungs- und Wahlprozedere, welche zusammen mit der Einladung der Generalversammlung versendet werden, vorerst auf die Einsendung von Wahlvorschlägen für zusätzliche Vorstandsmitglieder zu verzichten, wie es in der Mitteilung heisst.

Statutenanpassung

Die Clubleitung wird an dieser Versammlung eine umfassende Anpassung der Vereinsstatuten zur Abstimmung vorlegen, wie es bereits an der letztjährigen GV angekündet wurde. Gemäss den aktuellen Statuten ist der Präsident des Vereins automatisch auch Delegierter für den Verwaltungsrat der FC Basel 1893 AG, zu der die 1. Herrenmannschaft des FCB gehört und an welcher der Verein mit 25% beteiligt ist. Diese Doppelfunktion soll durch die vorgeschlagenen Statuten aufgehoben werden. Neu soll der Delegierte für die FC Basel 1893 AG unabhängig vom Präsidenten des Vereins gewählt werden.

Auch interessierte Vereinsmitglieder konnten im Frühjahr ihre Ideen und Anregungen einbringen. Diese Vorschläge seien bei der Neufassung der Statuten berücksichtigt worden. Wie an der letzten GV erwähnt, seien zusätzlich alle Statutenänderungen seit 2006, die zwar beschlossen, aber nicht im Handelsregister eingetragen worden waren, aufgenommen worden und am 3. Oktober 2019 im Handelsregister zum Eintrag angemeldet worden. Die Neufassung der Statuten werde allen Mitgliedern rechtzeitig mit der Einladung zur Generalversammlung zugestellt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Covid-19-Situation und Schutzmassnahmen

Aufgrund der Corona-Situation, konnte die 126. Generalversammlung nicht im Frühsommer stattfinden, sondern musste in den Herbst verlegt werden. Damit die Versammlung unabhängig von Wettereinflüssen durchgeführt werden kann, wird sie in der St. Jakobshalle abgehalten. Somit steht einer ordentlichen GV nichts im Weg und der FCB kann auf andere Formen (schriftliche Abstimmung, virtuelle Durchführung) verzichten.

Aufgrund der Vorgaben der Behörden und zum Schutz der Gesundheit der Teilnehmer/innen wird die GV nach Massgabe eines Schutzkonzepts durchgeführt. Das bedingt, dass sich die Teilnehmer/innen zu registrieren haben und beim Zugang ausweisen müssen. Die technischen Informationen zum Registrierungsprozess erhalten die Mitglieder zusammen mit der Einladung und den übrigen Unterlagen, welche voraussichtlich am 10. Oktober 2020 versendet werden.

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