Am 19. November wird der Basler Pop-Preis vergeben. Einer der früheren Gewinner ist James Gruntz. (Archivbild: Key)
Basel

Basler Pop-Preis mit höheren Preisgeldern dotiert

Der Basler Pop-Preis wird nach zweijährigem Unterbruch mit diversen Änderungen neu lanciert. So gibt es ein neues Auswahlverfahren und höhere Preisgelder.

Der Basler Pop-Preis hat diese Änderungen bereits vor zehn Tagen angekündigt. Erstmals nach dem Modus vergeben wird der Pop-Preis am 19. November, wie der RFV Basel, der Verein, sich im Auftrag der beiden Basel um die Förderung der Pop-Musik kümmert, am Montag mitteilte.

Ins Auswahlverfahren wird zum ersten Mal die breite Öffentlichkeit einbezogen: Musikfans können auf der Website des RFV vorschlagen, wer den Preis gewinnen soll. Möglich sind bis zu drei Vorschläge.

Die RFV-Geschäftsstelle überprüft danach die Vorschläge. Jene Bands und Musiker, welche eine Reihe strenger Kriterien erfüllen, werden darauf an eine fünfköpfige Fachjury weitergeleitet. Diese ermittelt in einer digitalen Vorselektion jene vier Nominierten, die zwei Wochen vor der Preisverleihung öffentlich bekanntgegeben werden.

20’000 statt 15’000 Franken für den Sieg

Bisher war der Pop-Preis mit 15’000 Franken nominiert. Neu gibt es nach Angaben des RFV 20’000 Franken. Die Fachjury entscheidet wie bisher erst unmittelbar vor der Preisverleihung, wer das Rennen macht. Neu können auch den drei weiteren Nominierten je 4000 Franken zugesprochen werden. Statt mit 5000 Franken wie bisher wird zudem der Anerkennungspreis mit 6000 Franken dotiert.

Wegen der Coronakrise findet die Preisverleihung dieses Jahr nur im kleinen Rahmen mit den Nominierten statt. Verliehen wird der Preis künftig alle zwei Jahre.

2022 solle es wieder einen würdigen Event geben, hofft der RFV. Mit dem Pop-Preis werden seit 2009 Musikerinnen und Musiker aus der Region Basel auf ihrem Weg auf den nationalen oder internationalen Markt unterstützt.

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