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Der Telebasel News Beitrag vom 25. September 2020.
Basel

Basler bleiben in der Schweiz – Reisebranche leidet

Die Reisebranche leidet seit Beginn der Pandemie. Mit den steigenden Fallzahlen bleibt die Situation unsicher. Auch die Herbstferien können das nicht ändern.

Schweiz, Bad Bellingen, Genf, Bielersee und Basel. Diese Antworten erhielten wir am Freitag in der Basler Innenstadt auf die Frage: «Wohin geht es in den Herbstferien?».

Die Basler scheinen Urlaub in der Umgebung zu machen, passend zu den Empfehlungen, welche der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen gegenüber Telebasel gab: «Ich würde wirklich eher ein bisschen in der Region bleiben, wenn es nicht unbedingt weit weg sein muss.»

Reisebranche angezählt

Solche Aussagen erfreut die bereits angezählte Reisebranche natürlich nicht. «Es gibt jetzt in den Medien generell sehr viele Fachärzte, Virologen, was auch immer, die solche Aussagen machen», sagt Claudia Stucki, Filialleiterin Kuoni Basel. Das führe zu noch grösserer Verunsicherung bei der Kundschaft. Stucki berichtet von grossen Umsatzeinbussen für das aktuelle und kommende Jahr.

Ferienrückkehrer zu testen, statt sie in Quarantäne zu schicken, wäre ihrer Meinung nach die bessere Lösung. Die laufenden Stornierungen gingen massiv ins Geld, besonders auch bei Reisen, die in Länder auf der Quarantäneliste geplant waren: «In dem Fall übernehmen wir die ganzen Annulationskosten und was wir von den Leistungsträgern nicht zurück erhalten, bleibt natürlich am Reisebüro oder Veranstalter hängen», so Stucki.

Einige verreisen dennoch

Es gebe aber auch Baslerinnen und Basler, die es ins Ausland ziehe: Griechenland, Ägypten oder Italien seien beliebte Destinationen, erklärt die Filialleiterin. Kantonsarzt Thomas Steffen hat für diejenigen auch noch ein Tipp, was in den Koffer gehört:

«Die Schutzmaske ist etwas ganz wichtiges und dann ist wichtig, was man im Kopf hat. Also sich gut informieren, wie sind die Regeln im Land. Wir sind für verschiedene Länder auch ein Risikogebiet. Nicht dass man irgendwo ankommt und merkt, man muss 2 Wochen im Hotel bleiben.»

Wie lange es geht, bis die Reiselust wieder voll ausgelebt werden darf, ist natürlich noch unklar. Viele Angestellte der Reisebüros bleiben somit bis auf Weiteres in Kurzarbeit.

1 Kommentar

  1. Unverantwortlich! Frau Stucki trägt dazu bei, coronaverseuchte Touristen um den Globus zu senden.
    Reisebüros sind wie Banken: 90% von allem, was vor 10 Jahren angeboten wurde, ist nicht mehr gefragt. Digitalisierung verpennt. KI bedeutet deren Untergang – tschüss!Report

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