Die Betroffene wolle nicht so bald wieder im Internet bestellen. (Symbolbild: Unsplash)
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Der Inhalt ihrer bestellten Tasche hätte eine Spanierin töten können

Eine Spanierin erlebte eine böse Überraschung, als sie ihre im Internet bestellte Tasche auspackte. Ein Skorpion stach sie in die Hand.

Die Freude über den Empfang einer im Internet bestellten Handtasche aus China ist bei einer Spanierin einem höllischen Schmerz gewichen. Als die junge Frau die Tasche bei sich zu Hause in Algemesí nahe Valencia öffnete und hineingriff, spürte sie am Daumen plötzlich einen Stich, wie Medien am Mittwoch berichteten.

«Der Schmerz war sehr stark», sagte die Spanierin der Zeitung «Información». Sie liess die Tasche nach eigenen Angaben aufs Bett fallen und sah, wie ein Skorpion herauskroch – und wie ihre linke Hand schnell anschwoll.

Zum Glück sei ihr Bruder dabei gewesen, erzählte sie. Der habe das giftige Tier gefangen, es in ein verschliessbares Glas gesteckt und sei danach mit ihr ins Krankenhaus gefahren. «Der Arzt hat mir gesagt, dass ich viel Glück gehabt habe. Wäre ich allergisch gewesen, hätte ich es nicht rechtzeitig in die Klinik geschafft», erzählte die Frau über die böse Überraschung, die sich am Montag ereignet hatte.

Der Skorpion lebt jetzt im Glas

Die junge Psychologin rief den Verkäufer an und bekam eine unbefriedigende Antwort. Der schob die Schuld auf den Hersteller. «Wir bedauern das. Wir haben Polyethylen-Tüten, um die Taschen zu schützen. Der Skorpion war also von Anfang an da drin», habe man ihr gesagt.

Die Spanierin erstattete Anzeige bei der Polizei. Den Skorpion behält sie auf Empfehlung der Beamten im Glas, denn sie könnte das Tier bei einem eventuellen Prozess als Beweismittel benötigen. Derweil will sie «eine Zeit lang nichts mehr im Internet kaufen».

Bei dem etwa vier bis fünf Zentimeter langen Skorpion handelt es sich nach Angaben von Experten des Zoos in Valencia um einen Mesobuthus eupeus aus der Mandschurei, dessen Gift eine neurotoxische Wirkung hat und in einigen Fällen tödlich sein kann.

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