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Joe-Pick landet während der Dreharbeiten zu «Plätzli gsuecht» auf der Schulter des Kameramanns. (Video: Telebasel)
Basel

Das war nicht geplant – Vogel «Joe-Pick» landet auf dem Kameramann

Unser Kameramann wollte den Vogel Joe-Pick eigentlich nur filmen. Der hatte aber anderes im Sinn: Plötzlich landete Joe hoch oben auf seiner Schulter.

In der aktuellen Folge von «Plätzli gsuecht» möchte der aufgeweckte Agapornide Joe-Pick, wie viele andere Tiere auch, in ein neues Zuhause vermittelt werden. Nebst der Suche nach einer neuen Unterkunft geht es aber auch um das Thema Aussenhaltung der Tiere in kalten Tagen. Der Winter rückt immer näher und die Tage werden kälter. Für uns Menschen heisst das: Jacke anziehen, Winterstiefel rausholen und eine Doppelschicht Pullover anziehen. Wie schützt man aber die eigenen Tiere am besten gegen die Kälte?

Aussenhaltung von Kaninchen im Winter

Bei den aktuellen Temperaturen kann man die Kaninchen noch problemlos im Aussengehege halten, vor allem haben sie dann noch genügend Zeit, um sich ein Winterfell aufzubauen und sich eine Fettschicht anzufressen. Ab Mitte/Ende Oktober wird es in der Regel aber langsam zu kalt und man muss die Kaninchen für die kalten Tage ausrüsten. Ein winterfestes Aussengehege für Kaninchen sollte einen überdachten Bereich, genug Schutzhäuschen und ausreichend Auslauf bieten. Polstern Sie zudem die Schutzhäuschen reichlich mit Einstreu, Stroh und Heu, damit es Ihre Kaninchen auch schön warm haben.

Wie sich Schildkröten während den kalten Tagen warm halten und wie Sie Igeln im Winter eine Freude im Garten bereiten, erfahren Sie in der aktuellen Folge «Plätzli gsuecht».

Folgende Tiere suchen ausserdem ein neues Zuhause:

Joe-Pick benötigt eine grosse Voliere

Der Agapornide Joe-Pick ist seit anfangs August im Tierheim. Er zeigt sich sehr aufgeschlossen und freundlich gegenüber Menschen. Aufgrund seiner grossen Zutraulichkeit und aufgeweckten Art ist er der Liebling der Tierpfleger. Beim Putzgang des Geheges fliegt er den Pflegern gerne auf die Schulter und knabbert freundschaftlich an den Ohren und Haaren. Agaporniden werden auch die «Unzertrennlichen» genannt, weil sie sich sehr stark an ihren Partnervogel binden und leiden, wenn sie alleine leben müssen. Daher sollte im neuen Zuhause bereits ein neuer Artgenosse auf Joe-Pick warten.

«Plätzli gsuecht» vom 24. September 2020 (Video: Telebasel)

Fiona und Rilli (weiblich, unkastriert, ca. 1 Jahr alt)

Die beiden Kaninchen Fiona und Rilli hängen stark aneinander und kuscheln gerne. Daher werden sie nur zu zweit vermittelt. In ihrem neuen Zuhause sollte es eine grosse Anlage geben, welche sie täglich erforschen können. Diese sollte abwechslungsreich und spannend gestaltet sein. Heu und Wasser sollte ihnen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Auf eine gesunde und abwechslungsreiche Nahrung ist jederzeit zu achten. Rilli und Fiona sind nicht kastriert, deswegen sollte in ihrem neuen Zuhause kein unkastrierter Bock auf sie warten.

Oogway (männlich) benötigt ein grosses Terrarium

Oogway ist ein Bartagame. In der freien Natur bewohnt er Savannen und trocken Wälder mit heissem Klima. Wichtig für diese Tierart ist, dass sie ein genügend grosses Terrarium bekommt, um ihrem Bewegungsdrang gerecht zu werden. Weiter sollte es auch genügend Liege-, Kletter-, und Bademöglichkeiten geben.

Gia (weiblich, unkastriert, 1 Jahr alt)

Die Kaninchendame Gia ist seit Mitte Juli im Tierheim. Gia ist stets sehr neugierig und interessiert und möchte immer wissen, was aktuell in ihrem Stall alles vorgeht. Da sie alleine sehr unglücklich wäre, muss in ihrem neuen Zuhause bereits ein weiteres Gspänli auf sie warten. Da Gia noch unkastriert ist, darf nur ein kastrierter Bog oder weitere weibliche Kaninchen auf sie warten. Ihr neues Zuhause sollte möglichst gross und spannend eingerichtet sein. Kaninchen sind darauf angewiesen, dass ihnen Rund um die Uhr Wasser und Heu zur Verfügung steht und dass sie genügend Nageobjekte in ihrer Anlage haben, um ihre Zähne abzunutzen. Gia erfreut sich über die täglichen Gaben einer Körnermischung, sowie von frischem Gemüse, Obst und Kräutern.

Angel und Freddi (weiblich, beide 3 Jahre alt und unkastriert)

Die beiden Kaninchendamen Angel und Freddi sind sehr scheu und mögen es nicht wirklich, gehalten zu werden. Daher möchten sie ihre Zeit lieber in einer grossen und spannenden Anlage verbringen, als auf dem Schoss eines Menschen. Sie mögen es sehr, Neues zu entdecken und ihre Umgebung zu beschnuppern. Da sie bisher nur gemeinsam gehalten wurden, werden sie auch nur zu Zweit vermittelt. In ihrem neuen Zuhause dürfen gerne auch weiter Artgenossen auf sie warten. Jedoch ist zu beachten, dass die zwei Damen beide nicht kastriert sind und deshalb nicht mit einem unkastrierten Bock gehalten werden sollten.

Spoonie (männlich, kastriert, ca. 4 Monate alt)

Der süsse Kater Spoonie ist anfangs noch etwas unsicher, jedoch sehr neugierig. Sobald er Vertrauen gefasst hat, zeigt er seine liebe und anhängliche Seite. Mit den anderen Katzen ist er sehr sozial und verspielt. Da Spoonie die erste Zeit seines Lebens draussen verbracht hat, ist er nicht für eine reine Wohnungshaltung geeignet. In seinem neuen Zuhause sollte der Kater in einer verkehrsarmen und ländlichen Gegend mit genügend Freigang wohnen. Spoonie kann durchaus Teil einer Familie mit älteren Kindern werden, sofern er genügend Rückzugs und Ausweichmöglichkeiten hat, um sich in Ruhe einleben zu können.

Felius (männlich) und Flixi (weiblich, beide unkastriert und ca. 1 Monat alt)

Die beiden jungen Kaninchen Felius und Flixi sind ca. einen Monat alt und wurde anfangs August mit ihrer Mutter ins Tierheim gebracht. Beide sind schneeweiss und haben wunderbar rote Augen. Sie sind äusserst zutraulich und suchen aktiv den Kontakt zu Menschen. Da Kaninchen sehr gesellig sind, werden die beiden nur zu zweit bzw. zu anderen Artgenossen vermittelt. In ihrem neuen Zuhause sollte eine abwechslungsreiche und spannende Aussenanlage auf sie warten. Ebenfalls brauchen sie genügend Versteckmöglichkeiten und Schattenplätze, da ihre Haut noch sehr empfindlich auf die Sonne reagiert.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs:

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach 4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten, noch weiterleiten.

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