Eigentlich hatte die Swiss das Ziel verfolgt, bis Dezember etwa die Hälfte des geplanten Flugplans wieder anbieten zu können. (Symbolbild: Key)
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Lufthansa legt noch mehr Flieger still

Die Lufthansa verschärft wegen der nicht nachlassenden Corona-Krise ihren Sparkurs. Mehr Flugzeuge als geplant werde stillgelegt, teilt die Swiss-Mutter mit.

Wegen der nicht nachlassenden Corona-Krise verschärft die Lufthansa ihren Sparkurs. Eine grössere Zahl an Flugzeugen als ursprünglich geplant werde stillgelegt, teilte die Swiss-Mutter am Montag mit.

Davor hatte bereits die Swiss mitgeteilt, das Hochfahren der Flugkapazitäten laufe holpriger als noch im Sommer gehofft. Die Swiss rechnet aufgrund der Reiserestriktionen damit, im Winterflugplan etwa 30 bis maximal 40 Prozent der Kapazitäten des Vorjahres anzubieten. Eigentlich hatte die Swiss das Ziel verfolgt, bis Dezember etwa die Hälfte des geplanten Flugplans wieder anbieten zu können.

Lufthansa legt mehr Flieger still

Die Lufthansa argumentiert gleich: Die langsame Erholung des Luftverkehrs von der Corona-Pandemiekrise. So soll die Flotte von Lufthansa und den anderen Airlines des Konzerns bis zu dem erst für Mitte des Jahrzehnts erwarteten Ende der Krise um 150 Maschinen auf dann rund 610 Flugzeuge schrumpfen und damit um 50 mehr als bislang vorgesehen.

Mit der Flotte plant Lufthansa-Chef Carsten Spohr auch einen noch grösseren Stellenabbau, um die Kosten zu senken. Der rechnerische Personalüberhang von zunächst erwarteten 22’000 Vollzeitstellen erhöhe sich. Durch Krisenpakete mit den Gewerkschaften soll die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen begrenzt werden.

Von Einbruch kaum erholt

Der Passagierluftverkehr hat sich von der vor einem halben Jahr ausgebrochenen Corona-Pandemie bisher kaum erholt. Nach einer leichten Belebung im Sommer sind die Buchungszahlen bei der Lufthansa seit September wieder gesunken, weil mit steigenden Infektionszahlen in Europa wieder mehr Reisewarnungen und Quarantäneauflagen verhängt wurden.

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