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Der Telebasel News Beitrag vom 21. September 2020.
Basel

Die Vielfältigkeit der Grossratskandidaten

Mehr als 700 Personen kandidieren am 25. Oktober für den Grossen Rat. Darunter auch einige mit Migrationshintergrund. Zwei davon hat Telebasel getroffen.

Für die diesjährigen Grossratswahlen am 25. Oktober gibt es über 700 kandidierende. Darunter sind die beiden Anwar Hossain (CVP) und Harry John Kennedy (SVP). Beide haben einen Migrationshintergrund und wollen jetzt Teil der städtischen Politik in Basel werden.

«Die Schweizer Politik finde ich die beste der Welt»

Anwar Hossain tritt für die CVP an. Er kommt ursprünglich aus Bangladesch. Seine grosse Liebe hat ihn nach Basel gezogen. Hier lebt er nun schon über 10 Jahre mit seiner Frau und seinen beiden Kindern. Er führt das Warenhaus Clara Kolosseum an der Clarastrasse.

«Die Schweizer Politik finde ich im Allgemeinen die beste Politik von der ganzen Welt», so der CVP-Grossratskandidat am Montag gegenüber Telebasel. Die Politiker würden eine hervorragende Arbeit machen, nun will er auch einer von ihnen werden.

«Wenn ich gewählt werden würde, würde ich mich für die Energie im Kanton Basel-Stadt einsetzen», zeigt sich Hossain. «Wir wollen etwas für Wasserstrom und Wind- und Sonnenenergie machen», für diese drei erneuerbaren Energien will sich Hossain im künftig Stadtkanton einsetzen.

«Wir müssen alle zusammen mitspielen»

Harry John Kennedy kommt aus Nigeria und tritt für die SVP als Grossratskandidat an. Diese Parteiwahl, wirft laut dem Kandidaten überall Fragen auf, doch er ist überzeugt von der Volkspartei. «Man muss nicht immer sagen, dass die SVP eine rassistische Partei ist. Auch dass es eine Rechte oder Linke Seite gibt. Wir müssen alle zusammen mitspielen, dass die Schweiz besser wird.»

Dass die SVP rassistisch sei, sei auch nicht richtig. «Die SVP hat nichts gegen Ausländer, sie sind willkommen», so Kennedy. «Es ist einfach so, dass unsere Gesetze respektiert werden müssen und man sich möglichst schnell hier integriert», so der seit 1993 in Basel Wohnhafte.

Nun will sich Kennedy politisch engagieren. «Das ist der Grund warum ich eingestiegen bin. Die, die hier schon lange wohnen, müssen auch ein Teil davon werden und anfangen mitzuspielen», Kennedy will sich als Grossrat für die Sicherheit, eine saubere Stadt und genügend Arbeitsplätze einsetzen.

Überblick behalten

Die Vielfältigkeit, besonders bei den Grossratskandidaten zeigt, wie unterschiedlich die Bewohner und auch deren Bedürfnisse im Stadtkanton sind. Umso wichtiger ist es, bis zum 25. Oktober im eigenen Interesse wählen zu gehen.

Bei über 700 Personen verliert sich dabei jedoch schnell die Übersicht. Auf telebasel.ch finden sie auf dem Channel Wahlen 2020 einige Inputs über die Kandidaten für die Regierungs- wie auch die Grossratswahlen.

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