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Schweiz

Rund 500 Personen demonstrieren gegen «Corona-Lüge»

Am Samstag versammelten sich rund 500 Menschen um gegen die Corona-Schutzmassnahmen zu protestieren. Noch offen ist, ob sie den Demonstrationszug durchführen.

Rund 500 Personen haben sich am Samstagnachmittag in Zürich versammelt, um gegen die «Corona-Lüge» und die Corona-Schutzmassnahmen zu protestieren. Ob sie ihren geplanten Demonstrationszug zum Platzspitz durchführen, ist noch offen. Weil sich die Demonstranten der Corona-Demo weigerten, den Mindestabstand einzuhalten oder eine Maske zu tragen, will die Polizei zu Massnahmen greifen und die Teilnehmer verzeigen.

Die Organisatoren hatten eigentlich zu einem Demonstrationszug vom Turbinenplatz im Kreis 5 zum Platzspitz beim Hauptbahnhof aufgerufen. Die Stadtpolizei bewilligte ihnen allerdings nur eine stehende Aktion auf dem Turbinenplatz, ohne Marsch zum Platzspitz.

Die Polizisten kündigten an, Personenkontrollen durchzuführen und Teilnehmer vom Turbinenplatz wegzuweisen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei die Teilnehmenden über ein Megafon mehrmals dazu aufgefordert, die Corona-Auflagen einzuhalten. Die Polizisten wurden jedoch ausgepfiffen und ausgebuht. Die Stadtpolizei war mit einem grösseren Aufgebot und so genannten «Dialog-Teams» vor Ort, welche mit den Demonstranten das Gespräch suchten.

Als «Stargäste» wurden Komiker Marco Rima und Satiriker Andreas Thiel eingeladen. Hinter dem Anlass steht das Bürgerforum Schweiz, das vom ehemaligen Zürcher SVP-Gemeinderat Daniel Regli gegründet wurde. Der gläubige Christ steht auch hinter der Anti-Abtreibungs-Demonstration «Marsch fürs Läbe». Bis zur Ankündigung des Eingreifens der Polizei hatte allerdings erst Thiel eine kurze Rede gehalten. Darin sagte er, dass ihn die aktuelle Situation an den Faschismus erinnere. Eine abweichende Meinung zu sagen, sei nicht mehr erlaubt.

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