Mit dieser Botschaft demonstrierten die Aktivisten am Donnerstag in Zürich. Auch in Basel wurde eine Aktion gestartet. (Bild: Keystone)
Schweiz

Klima-Aktivisten fordern: «Wach auf, Roger»

Credit Suisse-Investitionen in Erdöl rufen Klima-Aktivisten auf den Plan. Sie fordern Roger Federer zum Handeln bei seiner Sponsoren-Bank auf.

In sieben Schweizer Städten haben Umweltaktivisten am Donnerstag Tennisprofi Roger Federer dazu aufgefordert, sich für eine klimaneutrale Credit Suisse einzusetzen. Im Visier waren Investitionen in den Handel mit Erdöl.

In Bern, Basel, Lausanne, Genf, Freiburg und Neuenburg bildeten sich über Mittag an einzelnen Filialen der Credit Suisse Menschenkolonnen. Anlass war ein Aufruf der Koalition «Roger Wake Up Now», wie die Organisation mitteilte.

Nach Treffen enttäuscht

In Zürich sei es am Sitz der Roger Federer Foundation zu einem Gespräch zwischen Vertretern der Stiftung und der Koalition gekommen. Die teilnehmenden Klima-Aktivisten hätten das Treffen nach eineinhalb Stunden enttäuscht verlassen.

Mit persönlichen Briefen wurde Roger Federer gebeten, sich bei seiner Sponsoren-Bank für eine Änderung der Geschäftspolitik einzusetzen. Die Credit Suisse müsse aufhören, die als besonders klimaschädlich geltenden fossilen Unternehmen weiterhin zu finanzieren.

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