Die Corona-Krise zwingt das Brooklyn Museum in New York dazu, einen Teil seiner Sammlung an einer Auktion zu versteigern. (Bild: Wikipedia, Jim Henderson)
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Brooklyn Museum muss wegen Corona-Krise Werke versteigern

Das New Yorker Brooklyn Museum hat in der Corona-Krise zahlreiche Werke zur Auktion freigegeben, um die Instandhaltung der restlichen Sammlung zu gewährleisten.

«Das ist etwas, was für uns sehr schwer ist», sagte Direktorin Anne Pasternak am Donnerstag der «New York Times». «Aber es ist das Beste für unsere Institution und die Langlebigkeit und Pflege unserer Sammlungen.» Zu den zwölf Werken, die im Oktober beim Auktionshaus Christie’s versteigert werden sollen, gehören Stücke von Lucas Cranach dem Älteren und Gustave Courbet.

Zuvor hatte der US-Verband der Museumsdirektoren aufgrund der Corona-Krise eine Regelung für zwei Jahre ausgesetzt, nach der Werke aus dem Bestand nur zum Ankauf neuer Werke verkauft werden dürfen.

Die Corona-Krise trifft die Kulturbranche der Millionenmetropole New York, die im Frühjahr eines der weltweiten Zentren der Pandemie war, seit Monaten hart. Das 1887 eröffnete Brooklyn Museum, das zweitgrösste Ausstellungshaus der Stadt, öffnete am vergangenen Wochenende nach rund sechsmonatiger Pause seine Türen wieder für Besucher. Es beherbergt sowohl naturwissenschaftliche und ethnologische Sammlungen als auch Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts.

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