Der «GNU Taler» soll weniger Energie verbrauchen wie zum Beispiel die Kryptowährung Bitcoin. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Berner Informatiker entwickeln elektronisches Bezahlsystem mit Kryptowährungen

Informatiker an der Berner Fachhochschule haben ein neues Bezahlsystem entwickelt. Der «GNU Taler» soll weniger Energie verschlingen.

Forschende der Berner Fachhochschule (BFH) in Biel haben ein neues elektronisches Bezahlsystem entwickelt. Mithilfe der Kryptografie sei es so datenschutzfreundlich wie Bargeld, weise aber alle Vorteile des Online-Bezahlens auf, teilte die Fachhochschule am Donnerstag mit.

Die Forschenden tauften das neu entwickelte e-Geld auf den Namen «GNU Taler». Dieser soll weniger Energie als beispielsweise die Kryptowährung Bitcoin verschlingen.

Das Ziel der Informatiker ist die Schaffung eines Systems für einen, von der Zentralbank herauszugebenden e-Franken. Denn Konsumenten sehnten sich nach einem benutzerfreundlichen Online-Zahlungssystem, sind sie überzeugt. Und Händler würden auf einen kostengünstigeren Ersatz der derzeitigen kreditkartenbasierten Systeme hoffen.

«Technik überzeugt»

Das Team baute das neue Bezahlsystem bereits in Snackautomaten der BFH ein. Sie entwickelten ebenfalls eine App, die es Studierenden und Mitarbeitenden erlaubt, e-Geld gegen physisches Bargeld zu tauschen. So können sie mit «GNU Talern» ihren Durst löschen und Hunger stillen.

Thomas Moser, Mitglied des Erweiterten Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB), machte sich bereits ein Bild: «Die SNB plant keinen e-Franken, aber ein System basierend auf der Technik von Taler überzeugt durchaus», sagte er gemäss der Mitteilung.

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