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Der Telebasel Glam Beitrag vom 22. September 2020.
Basel

In Basel grüsst ein schnaubendes Ungeheuer

Nach über drei Jahren Bauzeit hat der Versicherungskonzern Baloise heute seinen neuen Hauptsitz beim Bahnhof SBB feierlich eingeweiht.

Drei Gebäude, ein 90 Meter hoher Turm und ein Fünfsternehotel: Dies alles beheimatet der heute eröffnete Baloise Park. Der neue Hauptsitz des Basler Versicherungskonzerns wurde in dreieinhalb Jahren aufgebaut. Unter den Augen von Regierungsrat Wessels und Baloise-CEO Andreas Burckhardt ertönte der Trommelwirbel von Basel Tattoo-Chef Erik Julliard zur Enthüllung der angekündigten Überraschung: Eine riesige Plastik, die irgendwo zwischen Pferd, Drachen, Robbe und Tapir anzusiedeln ist und Dampf aus ihren Nüstern stösst.

Der Telebasel News Beitrag vom 16. September 2020.

Grosse Überraschung

Die riesige Skulptur vom international renommierten Künstler Thomas Schütte wird das neue Herzstück des Baloise-Parks bilden. Doch die Skulptur auf dem Platz vor dem Gebäude ist nicht das einzige Werk des Künstlers, das zu sehen sind. Im Firmensitz selbst gibt es kleinere Werke des Künstlers zu bestaunen. Doch nicht nur Plastiken von Schütte sind im Bürogebäude zu finden, auch andere Werke von renommierten Künstlern, wie Jeff Wall hängen an der Wand.

Das dampfschnaubende Ungetüm auf dem Vorplatz wird, wie Künstler Schütte sagt, nicht nur die grossen Kunstfans begeistern: «Hier kommen laufend Schulkinder vorbei. In Bregenz waren die innerhalb von einer Minute auf dem Kopf und dann gibt es ein Sicherheitsproblem. Wie eine Versicherung das händelt, möchte ich mal sehen.»

Beziehung zu Basel

Künstler Schütte stellte zu Beginn seiner Karriere oft in der Kunsthalle in Bern aus, es folgten Ausstellungen in Winterthur. Vor sieben Jahren würdigte die Fondation Beyeler sein Schaffen. Seit da kamen immer wieder Projekte am Rheinknie dazu und er hat mittlerweile eine fast schon familiäre Verbundenheit mit der Stadt. «Jetzt hab ich so viel machen dürfen die letzten zehn Jahre, dass das familiär ist. Ich hab auch mal so ein Fasnachtszug ausgestattet.» Diese Sichtbarkeit im Stadtbild führte dann dazu, dass er selbst in der Tram nach Autogrammen gefragt wurde.

Ungeheuer begrüsst die Touristen am Bahnhof

Thomas Schüttes Skulptur wird für Kunstenthusiasten ein neues Highlight in Basel. Durch die Nähe zum Bahnhof wird das schnaubende Ungeheuer von jetzt an die Besucher in Basel, Stadt der Museen und Kunst, begrüssen.

1 Kommentar

  1. Schade steht vor der Baloise nicht ein schnaubender Basilisk.
    Schade gibt es keine „inländische“ Künstler
    Schade gibt sogar der Künstler zu, dass die Skulptur für Kinder eine Unfallgefahr darstellt.Report

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