Der Schiffs-Güterverkehr auf dem Rhein soll konzeptuell analysiert werden. (Bild: Keystone)
Schweiz

Schiffs-Güterverkehr auf dem Rhein soll trotz Klima-Wandel weiterfunktionieren

Der Bundesrat soll Vorschläge machen, wie der Schiffs-Güterverkehr auf dem Rhein in Zeiten des Klimawandels künftig funktionieren kann.

Falls nötig, soll er dem Parlament Anpassungen in der Gesetzgebung und allenfalls Geldmittel beantragen.

Der Ständerat unterstützte am Dienstag eine Motion von Eva Herzog (SP/BS) stillschweigend. Herzog hatte die Motion mit dem Klimawandel begründet und den damit verbundenen tiefen Pegelständen. Während der Grenzschliessungen in der Corona-Krise habe sich der Schiffsverkehr für die Landesversorgung bewährt.

Als Abhilfe denkbar wären andere Schiffstypen, eine Vertiefung der Fahrrinne im Rhein, zusätzliche Staustufen oder digitale Informationssysteme für Wasserstandprognosen, wie Herzog in der Motion schrieb. «Die Umsetzung ist notwendigerweise mit zusätzlichen Investitionen verbunden.»

Der Bundesrat soll gemäss der Motion prüfen, ob der Bund Infrastrukturen für Häfen, die für den Gütertransport genutzt werden, weiterhin unterstützen soll. Der Bundesrat erklärte sich mit dieser Motion einverstanden. Sie geht nun an den Nationalrat.

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