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Der Telebasel Glam Beitrag vom 11. September 2020.
Basel

Lindi Mlaba: «Meine Mutter wollte nicht, dass ich HipHop tanze»

Lindi Mlaba hat mit namhaften Künstlern wie Jay-Z und Beyoncé gearbeitet. Jetzt verrät sie, dass nicht alle zu Beginn mit ihren Träumen einverstanden waren.

Die 29-jährige Basler Tänzerin mit südafrikanischen Wurzeln Lindi Mlaba tanzt, seit sie sechs Jahre alt ist. Ihre Leidenschaft hat sie mittlerweile zum Beruf gemacht und ist HipHop-Trainerin, belegte den vierten Platz bei den HipHop-Weltmeisterschaften und hat mit vielen grossen Künstlern bereits zusammengearbeitet.

Ihre grösste Bezugsperson und Stütze ist ihre Mutter. Sie war aber zu Beginn überhaupt nicht glücklich über die Entscheidung, dass Lindi gerne HipHop tanzen möchte: «Sie fand HipHop überhaupt nicht toll. Sie wollte immer, dass ich Ballett tanze. Als ich dann angefangen habe, mich für diese Tanzrichtung zu interessieren, meinte sie: ‹Nein, Lindi, das ist nicht Tanzen!› Jetzt aber ist sie stolz auf mich.»

«Ich kam wegen der grossen Liebe in die Schweiz»

Geboren und aufgewachsen ist die schöne Baslerin in Südafrika. Bei einem Austausch in Deutschland hat sie ihren damaligen Freund kennengelernt, der in der Schweiz gelebt hat. Deshalb zog sie von Südafrika in die Schweiz. Ausserdem hat man hier bessere Chancen, eine Tanzkarriere aufzubauen. «In Europa oder in Amerika stehen die Chancen besser, Südafrika ist einfach zu weit weg!», so die 29-Jährige. Mit der grossen Liebe hat es dann doch nicht geklappt, dafür aber mit der Karriere.

Zukunftspläne

Irgendwann möchte Lindi ein Kosmetikstudio in Südafrika eröffnen. «Ich habe viele Erfahrungen in Europa sammeln können. Ich möchte einfach in Südafrika etwas aufbauen und den Leuten sagen: ‹Schaut, so läuft das.›» Lindi geht es dabei aber nicht ums Geld, sondern um die innere Zufriedenheit: «Ich bin jemand, der das Glück und die Gesundheit meines Inneren mehr als Geld, wertet. Und genau das pusht mich, alles so weiterzumachen wie bisher.»

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