Featured Video Play Icon
International

Deutsches Biotech-Unternehmen: «Haben nahezu perfekten Impfstoff»

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Grosse Zuversicht bei BioNTech

Der Impfstoff, den Pfizer and BioNTech entwickelt haben, soll bereits im Oktober zu gelassen werden. Das sagt BioNTech-Gründer und CEO Ugur Sahin gegenüber «CNN». Der Impfstoff sei «nahezu perfekt» und habe «ein nahezu perfektes Profil». Die Firma habe durch die bisherigen Testergebnisse grosses Vertrauen in den Stoff.

«Wir glauben, dass wir ein sicheres Produkt haben und wir glauben, dass es effizient sein wird.» 100 Millionen Impfdosen wollen die beiden Pharmazie-Unternehmen bis Ende des Jahres entwickeln. Im Jahr 2021 sollen weitere 1,3 Milliarden Dosen folgen.

BioNTech-Gründer und CEO Ugur Sahin zeigt sich sehr zuversichtlich, über den Impfstoff von seiner Firma und Pfizer entwickelten Impfstoff: Er sei «nahezu perfekt». (Bild: Keystone)

Deutlicher Anstieg der Corona-Fälle in Grossbritannien

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Grossbritannien wieder deutlich angestiegen. In den vergangenen Tagen gab es jeweils fast 3’000 bestätigte Neuinfektionen pro Tag, wie aus den offiziellen Zahlen der Regierung von Dienstag hervorgeht.

Experten in Grossbritannien sehen die Zahlen mit Sorge und warnen vor einer zweiten Welle. (Keystone)

Das ist der höchste Stand seit Ende Mai. Derzeit stecken sich vor allem junge Menschen mit dem Virus an. Das erklärt auch den bislang niedrigen Anstieg der Todesfälle, da Covid-19 bei Jüngeren oft glimpflicher verläuft. Töte nicht deine Oma, indem du dir das Coronavirus einfängst und sie ansteckst», warnte Gesundheitsminister Matt Hancock im Sender BBC und appellierte an die Briten, Abstands- und Hygieneregeln weiter einzuhalten und sich nicht in grösseren Gruppen zu versammeln.

Russland verzeichnet über 5000 neue Fälle

In Russland wurden in 24 Stunden 5185 Neuinfektionen registriert. Das berichtet «NTV». Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle im Land nach Behördenangaben auf 1’030’690. Nach den USA, Indien und Brasilien ist das der vierthöchste Wert weltweit. 51 weitere Menschen sind zudem an oder mit dem Coronavirus gestorben, die Gesamtzahl der Todesfälle liegt bei 17’871.

Keine Fasnacht 2021 in Olten - Alternative gesucht

Die Oltner Fasnachtsfamilie habe sich schweren Herzens entschieden, die Fasnacht 2021 zu streichen, teilten die Organisatoren am Dienstag auf ihrer Website mit. Man fühle sich verpflichtet, die Verantwortung zum Schutz der Bevölkerung wahrzunehmen und den Grossanlass mit rund 30’000 Besucherinnen und Besuchern abzusagen.

In der Stadt Solothurn beschloss der Vorstand der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft, eine Taskforce zu bilden. Diese werde ab nächster Woche Varianten für eine Fasnacht 2021 ausarbeiten, die zwischen dem 11. und dem 17. Februar stattfinden solle. Der Vorstand sei sich einig, dass es an der kommenden Solothurner Fasnacht weder drinnen noch draussen unkontrollierte Menschenansammlungen geben dürfe, hiess es am Dienstag in einer Mitteilung.

BAG meldet 245 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag 245 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Am Montag waren es 191 gewesen. Es gab zudem sechs neue Spital-Einweisungen. Total wurden in den letzten 24 Stunden 8835 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate liegt bei 2,8 Prozent.

Grüner Nationalrat Daniel Brélaz befindet sich in Quarantäne

Mit Daniel Brélaz (Grüne/VD) sitzt der erste Bundesparlamentarier während der Herbstsession in Quarantäne. Der 70-Jährige zeigt zwar keinerlei Corona-Symptome, muss aber bis und mit Freitag zu Hause bleiben, weil sein Sohn positiv getestet wurde.

Daniel Brelaz, GP-VD, ist der erste Bundesparlamentarier der während der Herbstsession in Quarantäne sitzt. (Keystone)

Das sagte Brélaz am Dienstag in einem Interview mit dem Westschweizer Portal von «24 heures». Er bestätigte damit Informationen der Zeitung «Blick» vom gleichen Tag.

Das Testergebnis von Nationalrat Brélaz steht noch aus, er hatte sich am Sonntag testen lassen. Nach eigenen Angaben zeigt er bisher keine Symptome. Sein Sohn wurde vergangenen Mittwoch positiv auf das Coronavirus getestet. Am Abend zuvor hatten die beiden zusammen gegessen, wie Brélaz im Interview ausführte.

Österreich will Ski-Gebiete im Winter offenhalten

Trotz der Corona-Krise will Österreich die Skigebiete im kommenden Winter offenhalten. Dies betonte Kanzler Sebastian Kurz am Dienstag bei einem Besuch in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana

Österreich will Ski-Gebiete im Winter offenhalten. Ein Après-Ski in der gewohnter Form wird es aber nicht geben. (Symbolbild: Keystone)

«Wir müssen in allen Bereichen unseres Lebens versuchen, ein so normales Leben wie möglich zu führen», sagte Kurz. «Wintertourismus und Skifahren wird möglich sein.» Mit Blick auf die Skisaison verwies Kurz darauf, dass der Tourismus ein grosser Wirtschaftsfaktor in Österreich sei. Es gehe um sehr viele Arbeitsplätze.

Ein Konzept werde derzeit ausgearbeitet, sagte Kurz. Details nannte er nicht. Zugleich betonte er, dass es Après-Ski in der gewohnten Form nicht geben werde. Bei Partys im Skiort Ischgl hatten sich viele Touristen aus aller Welt mit dem Virus angesteckt.

Aargauer Parlament: Millionen für Kitas wegen Corona-Pandemie

Die im Kanton Aargau privat betriebenen Kinderkrippen haben wegen der Coronakrise zwischen März und Juni Einnahmenausfälle von 6 bis 14,5 Millionen Franken erlitten. Für die Entschädigung der Ausfälle bewilligte der Grosse Rat am Dienstag einen Nachtragskredit Kredit von 8,3 Millionen Franken.

Der Aargauer Grosse Rat tagt wegen der Corona-Pandemie einmal mehr in einem Saal in Spreitenbach statt im Grossratssaal in Aarau. (Keystone)

Der Entscheid fiel mit 75 zu 35 Stimmen bei 10 Enthaltungen. Alle Fraktionen ausser die SVP-Fraktion unterstützten den Nachtragskredit. Eine FDP-Sprecherin bemängelte, dass der Bund einfach eine Entschädigung vorgebe. Eine kantonale Lösung wäre jedoch viel schwieriger gewesen. Man anerkenne die Notlage der Krippen. Mehr dazu hier.

Mehrheit der Arbeitgeber will Homeoffice mehr fördern

Die Pandemie hat bei den Arbeitgeber ein Umdenken ausgelöst. Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber wolle Angestellte mehr zu Hause arbeiten lassen. Zu diesem Schluss kommt das von Manpower am Dienstag veröffentlichte Arbeitsmarktbarometer. In der Schweiz wurden dazu rund 450 Arbeitgeber befragt.

Demnach plant mehr als die Hälfte der Befragten (57%) ihren Angestellten vermehrt die Möglichkeit zu bieten, einen Teil ihrer Arbeit von Zuhause aus zu erledigen. Die Bereitschaft Homeoffice zu ermöglichen, sei damit in der Schweiz deutlich höher als in anderen Ländern (39%). Mehr dazu hier.

Easyjet fährt Flugangebot zurück

Der britische Billigflieger Easyjet fährt wegen der neuen Reisewarnungen und Quarantäneregeln für wichtige Ferienländer sein Flugangebot zurück. Im laufenden Quartal bis Ende September werde das Unternehmen etwas weniger als die angekündigten 40 Prozent seiner Kapazität anbieten.

Easyjet reagiert auf die veränderte Lage in der Reisebranche und fährt ihr Angebot zurück. (Keystone)

Die neuen Beschränkungen verunsicherten die Kunden weiter, teilte Easyjet am Dienstag in Luton bei London mit. Die Nachfrage nach Flugtickets dürfte daher noch schwächer ausfallen als bisher angenommen.

So warnen die britischen und deutschen Behörden wegen gestiegener Infektionszahlen vor Reisen nach Spanien einschliesslich der Balearen und der Kanarischen Inseln. Am Montag entschied die Regierung in London zudem, dass Rückkehrer von sieben griechischen Inseln nach ihrer Ankunft 14 Tage in Quarantäne gehen müssen.

Campingplätze werden überrannt – Saison verlängert

Der grösste Campingplatz-Betreiber der Schweiz meldet Rekordwerte für die aktuelle Saison. Die Übernachtungszahlen konnten gegenüber dem Rekordjahr 2019 «noch einmal im zweistelligen Prozenbereich steigern», heisst es in einer Mitteilung des Touring Club Schweiz. Insgesamt verzeichneten die Betreieber 112’493 Logiernächten im Juni 2020, was eine Zunahme von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Camping war bei den Schweizern eine beliebte Ferienbeschäftigung: Auf dem Campingplatz Aaregg am Brienzersee herrschte während den Sommerferien Hochbetrieb. (Keystone)

Auch die Aussichten für die Monate September und Oktober seien sehr erfreulich: Die Online-Buchungen für die beiden Monate liegen rund 120% über dem Vorjahr. Beim TCS hat man bereits auf die gesteigerte Nachfrage reagiert und verlängert die Saison um zwei Wochen.

Homeoffice gefordert

Ab Donnerstag gilt in Zürich an Schaltern, in Hallen und Museen eine Maskenpflicht. Andreas Cerny, Infektiologe am Moncucco-Spital, geht das nicht genug weit, wie «20 Minuten» am Dienstag berichtet. Andere grössere Städt in der Schweiz müssten nachziehen.

«Wo immer möglich sollten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter ins Homeoffice schicken», sagt der Epidemiologe Andreas Cerny. (Bild: Keystone)

«Es ist schon zu spät, um einen weiteren Anstieg zu verhindern. Man hätte die erweiterte Maskenpflicht bereits einführen müssen, als die Fallzahlen bei 100 und 200 täglich lagen», so Cerny gegenüber dem Online-Portal.

Der Epidemiologe macht sich auch für das Arbeiten von Zuhause aus stark: «Wo immer möglich sollten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter ins Homeoffice schicken.» Die meisten Corona-Ansteckungen fänden laut Daten des Kantons Zürich im eigenen Haushalt statt und am zweit häufigsten am Arbeitsplatz.

1'499 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben innerhalb eines Tages 1’499 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mindestens 252’298 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Bis Dienstagmorgen hatten etwa 226’500 Menschen die Infektion überstanden.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt bei 9’329. Seit dem Vortag wurden vier weitere Todesfälle gemeldet.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Montag bei 1,12 (Vortag: 1,10). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Neuer Rekordwert an Neuinfektionen in Israel

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel hat einen neuen Höchstwert erreicht. Das Gesundheitsministerium teilte am Dienstag mit, am Vortag seien 3’392 neue Fälle registriert worden. Das ist der höchste Ein-Tages-Wert in dem Land seit Ausbruch der Pandemie. Der bisherige Rekord stammte vom 2. September mit 3’173 neuen Corona-Fällen. Mit 463 Fällen ist nun auch die Zahl der Schwerkranken so hoch wie nie zuvor.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel hat einen neuen Höchstwert erreicht. (Bild: Keytone)

Politische Streitigkeiten behindern in Israel den effektiven Kampf gegen das Coronavirus. Statt ursprünglich vorgesehener Lockdowns in 40 Ortschaften mit besonders hohen Infektionszahlen sollen dort von Dienstagabend an lediglich nächtliche Ausgangssperren verhängt werden. Diese sollen von 19:00 Uhr bis 5:00 Uhr morgens (Ortszeit) gelten.

Schweizer Haushalte ächzen unter den Krankenkassenprämien

Die Kurzarbeit in zahlreichen Unternehmen und die steigende Arbeitslosigkeit schmälern das Einkommen vieler Schweizer Haushalte spürbar. Das schlägt auf die ohnehin schon hohe Belastung der Haushalte durch die Krankenkassenprämien durch.

Die Kurzarbeit in zahlreichen Unternehmen und die steigende Arbeitslosigkeit schmälern das Einkommen vieler Schweizer Haushalte spürbar. (Bild: Keystone)

Weil viele Haushalte wegen der Corona-Pandemie weniger Geld haben, führt bereits eine Erhöhung der Krankenkassenprämien um 1 Prozent im nächsten Jahr zu einer massiven Mehrbelastung, wie der Online-Vergleichsdienst Comparis am Dienstag bekanntgab.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Früherer «Temptations»-Sänger Bruce Williamson gestorben

Er prägte viele Jahre den Sound der US-Band «The Temptations» – nun ist der R’n’B-Sänger Bruce Williamson gestorben. Er erlag mit 49 Jahren in einem Krankenhaus in Las Vegas den Folgen einer Covid-19-Erkrankung, wie sein Sprecherteam am Montag der US-Zeitschrift «USA Today» mitteilte. Der Sohn des Sängers, Bruce Alan Williamson Jr., drückte am Montag auf Facebook seine Trauer aus. JWir werden uns wiedersehen», schrieb er in dem Eintrag.

Der gebürtige Kalifornier Williamson, der seine Karriere als Sänger in einer Kirche startete, war erst 2006 zu der legendären Soul-Band gestossen. Bis 2015 stand er mit der Gruppe auf der Bühne.

In den 1960er und 1970er Jahren hatten die Temptations und deren Label Motown mit Hits wie «My Girl», «I Can’t Get Next to You» und «Papa Was A Rollin› Stone» ihre grössten Erfolge. 1989 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Temptations – «Papa Was A Rollin› Stone»:

(Video: Youtube)
Wiener Staatsoper eröffnet - Mit «Brava» trotz Corona

Mit viel Applaus und «Brava»-Rufen hat die Wiener Staatsoper am Montagabend vor mehr als 1’000 Besuchern ihre Saison eröffnet. Vor allem die litauische Sopranistin Asmik Grigorian löste mit ihrer Darbietung als Giacomo Puccinis «Madama Butterfly» in der ersten Premiere unter dem neuen Opernchef Bogdan Roscic Begeisterungswellen aus – das Publikum applaudierte wohl auch dem Revival des Opernlebens in der österreichischen Hauptstadt selbst nach sechs Monaten Corona-Krise.

Die Staatsoper hatte mit rund 1’100 Besuchern am Montagabend gerechnet, normalerweise verfügt das Haus über gut 1’700 Sitzplätze. (Archivbild: Keystone)

Hatte die Staatsoper im Vorfeld noch geraten, mit Blick auf Virusübertragung im Raum auf «Buhs» und «Bravos» zu verzichten, setzte sich das Publikum schon zu Beginn des zweiten Akts darüber hinweg, als Grigorian mit der Arie «Un bel dì vedremo» spontane Entzückung auslöste.

Wegen des Mindestabstands blieben viele Sitzplätze leer, voll wirkte das Haus dennoch. Die Staatsoper hatte mit rund 1’100 Besuchern am Montagabend gerechnet, normalerweise verfügt das Haus über gut 1’700 Sitzplätze und mehr als 550 Stehplätze. Auf den nur mit personalisierten Tickets buchbaren Sitzplätzen durfte die sonst im Haus obligatorische Maske abgenommen werden – was der Grossteil des Publikums auch machte.

Mehr als 500'000 Corona-Infektionen in Spanien

Die Zahl der Corona-Infektionen in Spanien hat die Marke von 500’000 überschritten und liegt damit höher als in jedem anderen westeuropäischen Land.

Bei Tests, die innerhalb der vergangenen 24 Stunden durchgeführt worden seien, seien 2’440 Neuinfektionen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Montag mit. Seit dem Beginn der Pandemie hätten sich damit insgesamt 525’549 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Am Freitag war die Zahl noch mit knapp unter einer halben Million Fälle angegeben worden. Mit Covid-19 gestorben sind laut den Behördenangaben kapp 28’500 Menschen.

Auf Madrid entfiel erneut ein grosser Teil der Neuinfektionen: 670, also etwa ein Viertel.  (Bild: Keystone)

Sorgen bereitet vor allem die Situation in der Region Madrid. Auf die Hauptstadt entfiel zuletzt erneut der Löwenanteil der Neuinfektionen: 670, also etwa ein Viertel. Dahinter folgen das Baskenland mit 475 und Aragón mit 224 neuen Fällen. In Katalonien, noch vor wenigen Wochen das spanische «Epizentrum» der Neuausbrüche, hat sich die Lage inzwischen weiter verbessert. Für die Autonome Gemeinschaft im Nordosten des Landes wurden am Montag nur 87 Neuinfektionen gemeldet.

Mehr als 100 Österreicher bekommen Scheck von Trump

Von US-Präsident Donald Trump unterzeichnete Schecks zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind nun bei etlichen Österreichern gelandet. Mehr als 100 solcher Schecks über jeweils 1’200 Dollar sind nach Angaben des ORF inzwischen bei Banken eingelöst worden. Zu den Empfängern zählt auch ein Rentner aus Linz in Oberösterreich, der einst für kurze Zeit in den USA gearbeitet hatte. Er habe zuerst an einen schlechten Scherz geglaubt, schilderte der Mann in der ORF-Nachrichtensendung «ZiB2» am Montagabend. Die Bank habe die Echtheit des Schecks aber überprüft, und wenig später habe er das Geld auf dem Konto gehabt.

Von Donald Trump unterzeichnete Schecks zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind nun bei etlichen Österreichern gelandet. (Bild: Keystone)

Grund des Geldsegens könnte eine Datenpanne bei den amerikanischen Behörden sein. Die US-Regierung hatte Schecks an zahllose Menschen geschickt, gedacht als Hilfe in der Coronavirus-Krise. US-Bürger mit einem Jahresgehalt von bis zu 75’000 Dollar erhielten Schecks von 1’200 Dollar, berufstätige Paare mit einem Gehalt bis 150’000 Dollar entsprechend 2’400 Dollar. Irrtümlich gingen auch Zahlungen an mehr als eine Million Tote.

Japans Wirtschaft bricht stärker ein als erwartet

Japans Wirtschaft muss infolge der Corona-Krise einen Rekordeinbruch hinnehmen. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal dieses Jahres stärker als erwartet gesunken.

Von April bis Juni schrumpfte die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt auf Jahresbasis um 28,1 Prozent, wie Regierungsdaten am Dienstag zeigten. Zunächst hatten die Statistiker einen Rückgang um 27,8 Prozent ermittelt. Japans Wirtschaft war bereits in den beiden Vorquartalen geschrumpft und steckt damit in einer Rezession.

Der Rückgang der wirtschaftlichen Leistung im zweiten Quartal ist der stärkste, den das Land seit 1980, dem Beginn der Aufzeichnung vergleichbarer Daten, verzeichnet hat. Vor allem der schwache Konsum hinterliess tiefe Spuren in den BIP-Zahlen.

Im laufenden Quartal rechnen Ökonomen zwar wieder mit einem Aufschwung, doch trübt die Sorge über eine neue Infektionswelle im Land die Erholungsaussichten. Experten nehmen an, dass es noch Jahre dauern wird, bis sich Japan vollständig von den Auswirkungen der globalen Pandemie erholt.

Mehr als 500’000 Corona-Infektionen in Spanien

Die Zahl der Corona-Infektionen in Spanien hat die Marke von 500’000 überschritten und liegt damit höher als in jedem anderen europäischen Land. Bei Tests, die innerhalb der vergangenen 24 Stunden durchgeführt worden seien, seien 2’440 Neuinfektionen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Montag mit.

Seit dem Beginn der Pandemie hätten sich damit insgesamt 525’549 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Am Freitag war die Zahl noch mit knapp unter einer halben Million Fälle angegeben worden. Mit Covid-19 gestorben sind laut den Behördenangaben knapp 28’500 Menschen.

Sorgen bereitet vor allem die Situation in der Region Madrid. Auf die Hauptstadt entfiel zuletzt erneut der Löwenanteil der Neuinfektionen: 670, also etwa ein Viertel. Dahinter folgen das Baskenland mit 475 und Aragón mit 224 neuen Fällen.

In Katalonien, noch vor wenigen Wochen das spanische «Epizentrum» der Neuausbrüche, hat sich die Lage inzwischen weiter verbessert. Für die Autonome Gemeinschaft im Nordosten des Landes wurden am Montag nur 87 Neuinfektionen gemeldet.

Trump warnt Demokraten vor Stimmungsmache gegen Corona-Impfung

Warnt Demokraten vor Stimmungsmache gegen Corona-Impfung: US-Präsident Donald Trump. (Bild: Keystone)

US-Präsident Donald Trump hat den Demokraten vorgeworfen, sich aus politischen Gründen gegen eine baldige Corona-Impfung auszusprechen. Die Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, Kamala Harris, lege «sorglose Anti-Impf-Rhetorik» an den Tag, kritisierte Trump am Montag bei einer Pressekonferenz vor dem Weissen Haus. Die Demokraten wollten eine Impfung wegen der Wahl am 3. November als etwas Negatives darstellen, behauptete Trump weiter. Ihnen missfalle, dass der Impfstoff in «Rekordzeit» entwickelt werde. Er könne vielleicht sogar noch vor der Wahl verfügbar sein, sagte Trump.

Kamala Harris hatte in einem am Sonntag, 6. September 2020, ausgestrahlten Interview mit dem Sender CNN vor einer Einmischung der Regierung bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff gewarnt. Unter Trump würden unabhängige wissenschaftliche Experten «mundtot gemacht», sagte die Senatorin. Trumps Versprechen bezüglich des Impfstoffs könne nicht vertraut werden, weil er sich zwei Monate vor der Wahl verzweifelt nach einem Erfolg sehne, warnte sie. «Ich würde seinen Aussagen nicht vertrauen. Ich würde den Aussagen von Gesundheitsexperten und Wissenschaftlern vertrauen, aber nicht Donald Trump», sagte Harris in dem Gespräch.

Italien verlängert Anti-Corona-Massnahmen für weiteren Monat

Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Italien wie Maskenpflicht und Abstandsregeln bleiben für einen weiteren Monat in Kraft. Ministerpräsident Giuseppe Conte unterzeichnete am Montagabend nach Regierungsangaben das entsprechende Dekret. Die Vorschriften gelten in dem Mittelmeerland nun bis zum 7. Oktober.

Demnach gibt es in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln weiter die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Menschen sollen einen Abstand von mindestens einem Meter halten. Grössere Ansammlungen sind weiter verboten, Stadien und Diskotheken bleiben geschlossen.

Auch die Beschränkungen für Einreisende aus Kroatien, Griechenland, Spanien und Malta gelten weiterhin. Sie müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Vereinfacht wird dagegen die Situation für internationale Paare, bei denen einer der Partner in einem Land lebt, aus dem die Einreise nach Italien bislang nicht ohne Weiteres möglich ist. Sie dürfen nun mit einer entsprechenden Erklärung einreisen.

Corona-Leugner attackieren Daniel Koch

Am Montagabend, 7. September 2020, war Daniel Koch im Zürcher Grossmünster zu einem Gespräch geladen. Dort war geplant, dass «Mr. Corona» über Gott und die Welt spricht, wie «Blick» berichtet. Die Diskussion wurde von Pfarrer Christoph Sigrist geführt.

Als beim Gespräch die Corona-Pandemie zum Thema wurde, mischten sich Corona-Leugner mit lauten Zwischenrufen ein. Dabei sollen sie immer wieder ein Buch aus Deutschland in die Luft gehalten haben. Dieses soll die Pandemie als «Fehlalarm» bezeichnen.

Wurde laut einem Bericht von «Blick» von Corona-Leugnern angepöbelt: Daniel Koch. (Bild: Keystone)

Nach dem Gespräch stand einer der Verschwörungstheoretiker auf und beschimpfte Koch als Lügner. Die anderen Skeptiker liefen auf «Mr. Corona» zu und konfrontierten den früheren Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten des Bundesamts für Gesundheit mit Vorwürfen. Laut dem Bericht habe Daniel Koch zu Beginn noch versucht, in seiner nüchternen Art Antwort zu geben. Die Corona-Leugner liessen ihn aber kaum zu Wort kommen, wurden aggressiv und hätten Koch heftige Vorwürfe gemacht.

Nach wenigen Minuten brach Daniel Koch das Gespräch ab und verliess das Grossmünster durch einen Hintereingang.

Interpol: Kindesmissbrauch während Corona-Pandemie seltener gemeldet

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie wurden nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol Fälle des Kindesmissbrauchs weniger häufig gemeldet. Die Mitgliedsstaaten hätten angegeben, dass für Opfer von Missbrauch infolge der Pandemie der Zugang zu medizinischer und anderer Unterstützung sowie zur Meldung von Straftaten schwerer wurde, wie Interpol am Montag berichtete. Es gebe zudem Bedenken, dass einige Verstösse nach einer erheblichen Verzögerung möglicherweise nie gemeldet würden, so die Organisation. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Druck Strengreligiöser in Israel: Nächtliche Sperren statt Lockdown

In Israel sind nach massivem Druck ultraorthodoxer Kreise geplante Corona-Beschränkungen in Ortschaften mit hohen Infektionszahlen abgeschwächt worden. Statt eines Lockdowns rund um die Uhr soll in 40 betroffenen Orten von 19.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens (Ortszeit) eine Ausgangssperre herrschen. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu verkündete allerdings am Montagabend eine Verschiebung der Massnahme um 24 Stunden. Sie soll nun voraussichtlich am Dienstagabend in Kraft treten.

Nach israelischen Medienberichten wurden die Beschränkungen abgeschwächt, nachdem die Bürgermeister vier strengreligiöser Ortschaften Netanjahu einen wütenden Brief geschickt hatten. Darin drohten sie ihm den Angaben zufolge damit, ihre Unterstützung zu entziehen. Die strengreligiösen Parteien in Israels Parlament gelten als enge Verbündete Netanjahus und sind bei Wahlen oft Zünglein an der Waage.

Mbappé positiv auf das Coronavirus getestet

Kylian Mbappé lieferte einen positiven Test auf das Coronavirus ab. Der Stürmer von Paris Saint-Germain verpasst somit am Dienstagabend die Nations-League-Partie gegen Kroatien.

 

Leidet am Coronavirus: Kylian Mbappé. (Bild: Keystone)

Der 22-jährige Franzose ist unter anderen nach Neymar, Marquinhos oder Di Maria der siebte PSG-Spieler, der positiv getestet wurde. Am Samstag erzielte Mbappé den Siegestreffer der Franzosen im Nations-League-Spiel in Schweden.

Swiss Ice Hockey mit roten Zahlen

Die Jahresrechnung von Swiss Ice Hockey für das Geschäftsjahr 2019/20 schliesst mit einem Minus von 143’909 Franken. Gemäss der Medienmitteilung liegt der Grund für den Verlust in der Coronavirus-Krise. Alles zum Thema finden Sie hier.

Swiss Ice Hockey leidet unter Corona: Die Pandemie stürzt den Verband in die roten Zahlen. (Bild: Keystone)

French Open reduziert Zuschauerzahl weiter

Das in den Herbst verschobene French Open reduziert die zugelassene Zuschauerzahl weiter. Die Anlage im Westen von Paris soll täglich maximal 11’5000 Zuschauer, aufgeteilt in drei Sektoren, empfangen können. Im ursprünglichen Corona-Konzept waren bis zu 20’000 Fans pro Tag vorgesehen. Tickets gibt es nur für die drei Hauptplätze (je 5000 für die beiden grössten, 1500 für den dritten), das freie Herumgehen zu anderen Courts wird nicht möglich sein.

Beim Grand-Slam-Turnier, das in diesem Jahr vom 27. September bis 11. Oktober geplant ist, gibt es ausserdem ein striktes Hygienekonzept für die Spieler. Dieses sieht vor, dass sämtliche Spielerinnen und Spieler in zwei Hotels in der Nähe des Stade Roland-Garros logieren müssen. «Ohne Ausnahme», wie Turnierdirektor Guy Forget betont.

Schweizer Parlamentarier politisieren in Plexiglas-Aquarien

Für die National- und Ständeräte hat die Herbstsession begonnen – in Plexiglas-Aquarien. So sollen die Räte gesund und entscheidungsfähig bleiben.

«Ja, es sind neue Vorzeichen, die uns in diese Session begleiten», sagte Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) am Montagnachmittag bei der Eröffnung der Session im Ständerat. «Alle wollten nach den Erfahrungen in der Bernexpo zurück ins Bundeshaus. Leider ist der Coronavirus nicht verschwunden – im Gegenteil.»

Alle müssten ihr Bestes tun, dass sich niemand anstecke und dass der Rat entscheidungsfähig bleibe. «In unserem demokratischen System ist diese Session eine Notwendigkeit.» Nationalratspräsidentin Isabelle Moret (FDP/VD) erinnerte daran, dass auch im Parlament mit dieser neuen Normalität des Coronavirus richtig umgegangen werden müsse. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Bund soll Arbeitslosenversicherung finanziell unterstützen können

Die Ausweitung der Kurzarbeitsentschädigung in der Corona-Krise treibt die Kosten für die Arbeitslosenversicherung (ALV) in die Höhe. Das Parlament bewilligte dafür im Juni 14,2 Milliarden Franken. Am Montag hat der Nationalrat die gesetzliche Grundlage für die Zusatzfinanzierung gutgeheissen.

Der Entscheid fiel einstimmig. Der ausserordentliche Bundesbeitrag soll verhindern, dass der Ausgleichsfonds der ALV Ende 2020 die Schuldenobergrenze von 8 Milliarden Franken erreicht. Dadurch würde die Schuldenbremse ausgelöst, was eine Erhöhung der Lohnbeiträge um bis zu 0,3 Prozentpunkte ab 2021 zur Folge hätte. Es herrscht breite Einigkeit darüber, dass das die wirtschaftliche Krise noch vertiefen würde.

Die Zusatzfinanzierung ist schon beschlossen, sie steht der ALV aber erst zur Verfügung, wenn es dafür eine gesetzliche Grundlage gibt. Mit der nun vom Nationalrat genehmigten Vorlage wird auch gleich die rechtliche Grundlage geschaffen, damit der Bund die Arbeitslosenversicherung nötigenfalls auch 2021 ausserordentlich unterstützen könnte.

07.09.2020 17:06

Die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen in Bayern bleibt, wie «NTV» berichtet. Ein Gymnasiast hatte mit einem Eilantrag die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des Unterrichts kippen wollen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München lehnte ab. Diese Massnahme diene dem legitimen Zweck, die Weiterverbreitung des Coronavirus unter den Schülern und Lehrern zumindest zu reduzieren und hierdurch die Virusausbreitung in der Bevölkerung insgesamt einzudämmen, so die Begründung des Gerichts. Das Gericht bezeichnete die Maskenpflicht als angemessen und verwies darauf, dass Betroffene im Einzelfall aus pädagogischen und medizinischen Gründen aber davon befreit werden könnten.

Astrazeneca-Impfstoff kommt höchstwahrscheinlich Anfang 2021

Laut dem britischen Gesundheitsminister Matt Hancock wird den Briten «am wahrscheinlichsten» in den ersten Monaten von 2021 ein Covid-19-Impfstoff zur Verfügung stehen. Hancock sagte dem nationalen Nachrichtensender LBC, dass bereits mit der Produktion  von 30 Millionen Dosen gestartet worden sei.

Auch in Grossbritannien wird fieberhaft nach einem Impfstoff gesucht. 2021 soll er auf den Markt kommen. (Bild: Keystone)

Der Impfstoff wird gemeinsam von Astrazeneca und der Universität Oxford entwickelt, wie «NTV» berichtet.«Wir haben mit Astrazeneca bereits einen Vertrag über 30 Millionen Dosen abgeschlossen. Tatsächlich beginnen sie bereits vor der Zulassung mit der Herstellung dieser Dosen, so dass wir, sollte die Zulassung erteilt werden – und es ist immer noch nicht sicher, aber es sieht gut aus – sollte diese Zulassung erteilt werden, dann sind wir bereit für die Markteinführung», sagte Hancock LBC.

Corona-Infektionen steigen im Iran seit dem Schulbeginn

Die meisten Neuinfektionen seit zehn Tagen verzeichnete der Iran am Montag. Insgesamt 2152 Ansteckungen wurden notiert. Damit sind im Land insgesamt 388’810 Fälle bestätigt.

Der Anstieg kommt nur wenige Tage nach dem Start ins neue Schuljahr am letzten Samstag, wie «NTV» berichtet. Im Vorfeld hatten Gesundheitsexperten und zahlreiche Eltern Bedenken geäussert, das die Ausbreitung des Coronavirus wieder ansteigt. Iran ist eines der am schwersten betroffenen Länder der Pandemie in der Region.

Zehn bestätigte Corona-Fälle im Migrantencamp Moria auf Lesbos
 

Im überfüllten Migrantenlager Moria auf Lesbos wurden zehn Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Menschen, die im überfüllten Migrantenlager von Moria auf der griechischen Insel Lesbos positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, ist auf zehn gestiegen.

Nach einem ersten Fall vergangene Woche seien im Lager bisher 1000 Tests gemacht worden, berichtete das Staatsfernsehen (ERT) am Montag unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde. Die Ergebnisse weiterer 1000 Tests stünden noch aus, so dass die Zahl der Infizierten sich noch erhöhen könne.

Eingeschleppt haben soll das Virus vergangene Woche ein 40 Jahre alter Mann aus Somalia, dem bereits im Juli Asyl gewährt worden war. Er sei von Lesbos aus nach Athen gereist, habe dort aber keine Arbeit gefunden und sei dann nach Moria zurückgekehrt, teilte das Migrationsministerium mit. Das Lager ist deshalb seit vergangenem Donnerstag für 14 Tage unter Quarantäne gestellt worden. In Moria leben derzeit rund 12 600 Flüchtlinge und Migranten bei einer Kapazität von gerade mal 2800 Plätzen.

Keine Beschlüsse nach Treffen von Gesundheitsdirektoren und Berset

Bundesrat Alain Berset hat sich am Montag mit den kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren im Rahmen des regelmässigen Austausches getroffen. Nach dem rund zweistündigen Treffen im Bernerhof wurden keine konkreten inhaltlichen Beschlüsse kommuniziert.

 

Bundesrat Alain Berset (rechts) und Gesundheitsdirektoren-Präsident Lukas Engelberger trafen sich am Montag mit den anderen Gesundheitsdirektoren in Bern. (Bild: Keystone)

Berset und GDK-Präsident Lukas Engelberger informierten aufgrund des grossen Interesses nach dem Treffen kurz über den Austausch. Die Frage nach der Dauer einer Quarantäne wegen des Coronavirus sei bei dem Treffen unter anderem diskutiert worden, erklärte Engelberger gegenüber Keystone-SDA. Aktuell seien in der Schweiz rund 12’000 Personen in Quarantäne. Es seien noch keine Entscheide zur Dauer der Quarantäne gefallen, sagte Engelberger. Allfällige Entscheide müssten wissenschaftlich fundiert sein. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Dänemark besorgt über Corona-Entwicklung: Verschiebt private Feste

Um die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu bremsen, hat die dänische Regierung am Montag in 17 Gemeinden im Grossraum Kopenhagen und in Odense die Versammlungsgrenze wieder gesenkt. Statt 100 dürfen ab sofort nur noch 50 Personen an Veranstaltungen teilnehmen.

Da vor allem junge Menschen in Dänemark sich an Feiern anstecken, empfehlen die Behörden nun alle privaten Feste abzusagen. (Symbolbild: Keystone)

«In den letzen 24 Stunden wurden 230 neue Fälle von Covid-19 gemeldet», sagte Gesundheitsminister Magnus Heunicke bei einer Pressekonferenz. In 21 Gemeinden sei jetzt die Grenze von 20 Infizierten pro 100’000 Einwohner überschritten. Seit dem Frühjahr sei die Zahl nicht so gestiegen. Besonders besorgniserregend sei die Lage in Kopenhagen und Odense. Die neu Infizierten seien überwiegend junge Leute zwischen 20 und 29 Jahren, fügte Kopenhagens Oberbürgermeister hinzu. In den betroffenen Gemeinden müssen die Restaurants und Kneipen fortan um Mitternacht schliessen. Es wird empfohlen, alle privaten Feste abzusagen.

«Dramatische» Situation für Reisebusse

Die Schweizer Reisebusbranche kämpft um ihre Existenz. Je länger die Einschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie dauern, desto kritischer wird die Lage. Die Unternehmen gerieten unverschuldet in diese Situation und könnten sie auch nicht ändern, schreibt ihr Verband.

Der Umsatz sei im Vergleich mit dem Vorjahr um 90 Prozent eingebrochen, teilte der Schweizerische Nutzfahrzeugverband (Astag) am Montag mit. Die Flotten seien grösstenteils stillgelegt. Der Astag, der mit der Fachgruppe Car Tourisme Suisse auch die private Reisebusbranche vertritt, beurteilt die Situation als dramatisch. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Frankreich kommt seinen Museen zu Hilfe

Frankreich unterstützt seine grossen Museen, Denkmäler und Kathedralen in der Corona-Pandemie mit 614 Millionen Euro Direkthilfe. Davon solle mehr als die Hälfte den international bekannten Museen wie dem Louvre, Versailles, dem Orsay-Museum und dem Centre Pompidou zugute kommen, bestätigte das Kulturministerium am Montag.

Der Direktor des Louvre hat vor Wochen schon wegen der Corona-Krise den Einnahmeverlust auf über 40 Millionen Euro beziffert. (Archivbild: Key)

Wie die französische Kulturministerin Roselyne Bachelot erklärte, will man diesen grossen öffentlichen Einrichtungen, die den internationalen Einfluss Frankreichs unterstützen, ermöglichen, den Rückgang der Besucherzahlen zu überwinden.

Laut Angaben des Ministeriums verzeichnen diese Museen, die staatlich sind, einen Besucherrückgang von 40 bis 80 Prozent.

Ständerat debattiert über Hilfe für öffentlichen Verkehr

Die Unterstützung des öffentlichen Verkehrs in der Corona-Krise ist am Montag Thema im Ständerat. Zur Debatte steht, ob nebst dem Güterverkehr und dem regionalen Personenverkehr auch der Ortsverkehr Geld vom Bund erhalten soll. Eine Mehrheit der Ständeratskommission möchte dies so halten.

Der Bund soll gemäss dem Antrag der Mehrheit ein Drittel der Covid-bedingten Ausfälle des Ortsverkehrs übernehmen. (Symbolbild: Key)

Während des Lockdowns im Frühjahr brachen die Passagierzahlen in Zügen, Bussen und Trams ein. Die Menschen waren gehalten, im Homeoffice zu arbeiten und auf unnötige Fahrten zu verzichten. Die Fahrpläne waren vorübergehend ausgedünnt.

Corona-Impfstoffstudien in Deutschland gestartet

Das Biotechunternehmen Biontech testet seinen potenziellen Coronavirus-Impfstoff nun auch in Deutschland. Vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut erhielten die Mainzer Firma und ihr Partner Pfizer grünes Licht für den deutschen Teil ihrer grossen Phase-2/3-Wirksamkeitsstudie, die bereits im Juli startete.

In dieser Studie wird die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten BNT162b2 an bis zu 30’000 Probanden in rund 120 Studienzentren weltweit getestet. Bislang nahmen an der Untersuchung bereits über 25’000 Menschen teil.

Sollten die klinischen Studien erfolgreich verlaufen, wollen Biontech und Pfizer schon im Oktober die Zulassung des Impfstoffes beantragen. (Symbolbild: Key)
Freiburger Wirtschaft will mit Massnahmen Wirtschaft ankurbeln

Der Freiburger Staatsrat hat am Montag 25 Massnahmen vorgestellt, mit denen er die Wirtschaft in Zeiten der Coronakrise ankurbeln will. Das Paket ist rund 50 Millionen Franken schwer. Dazu kommen Steuersenkungen von rund 60 Millionen Franken.

Der Grosse Rat wird das Paket im Oktober behandeln, wie die Freiburger Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Der Massnahmenplan hat drei Stossrichtungen. So sollen besonders stark von der Krise betroffene Branchen direkt durch sofortige Investitionen durch den Staat gestärkt werden. Auch in Forschung und Entwicklung will Freiburg Mittel investieren, damit der Kanton wettbewerbsfähig bleibt. Dazu kommt die Unterstützung von Personen, um ihre berufliche und persönliche Situation zu verbessern.

BAG meldet 191 Neuansteckungen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit am Montag 191 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Zwei Erkrankte mussten neu ins Spital eingewiesen werden. Ausserdem gab es einen weiteren Todesfall. Mehr dazu hier.

Studie zu Langzeitfolgen bei Corona-Patienten

Ein Team der Universitätsklinik in Innsbruck hat in einer Studie mit 86 Corona-Patienten festgestellt, dass ein Grossteil der durch die Krankheit ausgelösten Lungenveränderungen reversibel ist. 55 Prozent der hospitalisierten Covid-19-Patienten würden aber auch noch sechs Wochen nach der Krankenhausentlassung körperliche Beeinträchtigungen zeigen.

Im Rahmen der Studie seien erstmals die Langzeitfolgen von Covid-19 an stationär versorgten Patienten untersucht worden, teilte die Medizinische Universität Innsbruck am Montag mit.

In die Studie eingeschlossen waren 86 Patienten – 70 Prozent davon Männer – zwischen 50 und 70 Jahren. Die Probanden waren im Schnitt übergewichtig bis adipös, 44 Prozent waren vormals Raucher und ein wesentlicher Teil litt unter Vorerkrankungen.

Zwei Spieler von Manchester-City positiv getestet

Mit dem Algerier Riyad Mahrez und dem Franzosen Aymeric Laporte wurden zwei Spieler von Manchester City positiv auf Covid-19 getestet. Beide haben sich in Selbstisolation begeben, zeigen aber keine Symptome, wie der Premier-League-Verein mitteilte.

Riyad Mahrez ist einer der beiden positiv getesteten Spieler von Manchester-City. (Archivbild: Keystone)

Die Meisterschaft beginnt für Manchester City gegen Wolverhampton erst am 21. September, gut eine Woche später als für die meisten Konkurrenten. Das für die 1. Runde geplante Spiel gegen Aston Villa an diesem Wochenende wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, um dem Team von Pep Guardiola nach dem Finalturnier der Champions League mehr Vorbereitungszeit zu geben.

Caritas fordert Milliarden-Hilfspaket gegen Hunger im Ausland

Das Schweizer Hilfswerk Caritas hat vom Bund ein Corona-Hilfspaket im Umfang von einer Milliarde Franken zur Bekämpfung von Hunger im Ausland gefordert. Der Hunger auf der Welt breite sich weiter aus, und die Corona-Krise verschlimmere die Situation zusätzlich, schrieb Caritas Schweiz.

Laut Caritas nimmt die Zahl der hungernden Menschen weltweit seit 2014 wieder zu. (Symbolbild: Key)

Die einzelnen Staaten verfügten nicht über die Mittel, um die humanitäre Krise allein zu bewältigen, teilte Caritas am Montag mit. «Die Schweiz darf nicht wegschauen.» Der Bundesrat habe wegen der Corona-Krise im Inland ein Paket von 30 Milliarden Franken realisiert. Er habe damit bewiesen, dass er den aktuellen Herausforderungen mutig entgegentreten wolle.

Zivilschützer unterstützen Altersheim in Bulle (FR)

Zivilschützer unterstützen im Kanton Freiburg seit Montagmorgen ein Altersheim, in dem zahlreiche Coronafälle aufgetreten sind. Nach neusten Angaben sind im Heim «Maison bourgeoisiale» in Bulle acht von 47 Bewohnern sowie elf Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Da gleichzeitig sieben weitere Mitarbeitende aus anderen Gründen abwesend sind, fehlt in den nächsten Tagen rund ein Drittel des Personalbestandes. Aus diesem Grund bewilligte die Sicherheits- und Justizdirektion den Zivilschutz-Einsatz im Heim, wie sie am Montag mitteilte.

Stadt Zürich verschärft Maskenpflicht

Die Stadt Zürich hat entschieden, ab Donnerstag in öffentlich zugänglichen Bereichen der Stadtverwaltung und in den städtischen Museen eine Maskenpflicht einzuführen. In den Volks- und Sonderschulen gilt ab sofort eine Maskenpflicht für Erwachsene. Mehr dazu hier.

Während des Unterrichts gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern. (Symbolbild: Key)
Tourismusbranche in Bali leidet

Die für die indonesische Insel Bali so wichtige Tourismusbranche liegt wegen des Coronavirus am Boden. Dabei hängt mehr als die Hälfte von Balis Wirtschaft davon ab, und die meisten Balinesen arbeiten entweder direkt oder indirekt im Reisesektor.

Der Vize-Gouverneur Cok Ace rechnete schon im Frühsommer vor, dass Bali durch die Pandemie jeden Monat 9,7 Billionen indonesische Rupien verliert – mehr als 550 Millionen Euro. Eine enorme Zahl für ein so kleines Eiland.

Auch wenn das Virus der Insel selbst eine Atempause von den Massen verschafft, leiden die Menschen unter Jobverlust und Geldnot. Nun haben sich viele Bewohner vermehrt der Landwirtschaft zugewandt, eine Entwicklung, die vom Gouverneur Wayan Koster gefördert wird. Er sieht in der balinesischen Agrarwirtschaft grosses Potenzial.

Vermehrt Covid-Tests bei Kindern

Hinsichtlich der steigenden Corona-Fallzahlen testen Genfer Ärzte nun vermehrt auch Kinder unter 12 Jahren. Bereits bei leichten Symptomen sollen Kinder, ebenso wie Erwachsene, einem Corona-Test unterzogen werden. Dies sagte Isabella Eckerle, Leiterin des Zentrums für Viruserkrankungen an der Universität Genf, zur «NZZ am Sonntag». Eckerle befürwortet ausserdem eine Maskenpflicht für Primarschüler, also bei Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren.

Alessandro Diana, Kinderarzt und Infektiologe an der Clinique des Grangettes in Genf, ist ähnlicher Meinung. Er fordert einheitliche Regelungen: Das heisst, alle Altersgruppen sollen sich künftig gleichermassen testen lassen. Damit könne die Pandemie besser unter Kontrolle gebracht und Ansteckungsorte besser zurückverfolgt werden, berichtet «20 Minuten».

Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes hält aber fest, dass Kinder in diesem Alter «keine Haupttreiber der Pandemie» seien. Und Beweise dafür, dass Kinder Erwachsene mit Covid-19 anstecken, gäbe es wenige. Seit Beginn der Pandemie zählt das Bundesamt für Gesundheit 434 bestätigte Fälle bei Kindern zwischen 0 und 9 Jahren, was einem Prozent der bestätigten Fälle insgesamt ausmacht.

Herbstsession im Bundeshaus beginnt unter speziellen Arbeitsbedingungen

Das Parlament kehrt ins Bundeshaus zurück: Heute Montag beginnt in Bern die Herbstession von National- und Ständerat. Sie wird von Plexiglas geprägt. Trotz dieser speziellen Arbeitsbedingungen müssen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier mehr Geschäfte bewältigen als üblich, Schwerpunkt bleibt dabei die Corona-Krise.

Bei der Bewältigung der Krise ist das Parlament gefordert. Beide Räte diskutieren schon in der ersten Sessionswoche über das Covid-19-Gesetz, mit dem das Notrecht soweit nötig in einem ordentlichen Gesetz verankert wird.

Ebenfalls auf der Traktandenliste stehen neue Corona-Kredite über 770 Millionen Franken für Corona-Tests, die Bahninfrastruktur oder Skyguide. Auch die Unterstützung für Fussball- und Hockeyklubs wird dabei zur Sprache kommen. Weitere 700 Millionen Franken sind für den öffentlichen Verkehr vorgesehen. Das Arbeitslosengesetz muss ebenfalls geändert werden, um die Finanzierung der ALV sicherzustellen.

Arbeiter installierten für die Herbstsession Plexiglasscheiben im Nationalratssaal in Bern. (Archivbild: Keystone)
Corona-Rebellen lancieren Volksinitiative

Die Corona-Rebellen nutzen die aktuelle Covid-19-Krise, um gegen den Staat vorzugehen. Ziel sei es, die Verfassung komplett zu revidieren, das Grundeinkommen einzuführen und Steuern abzuschaffen, berichtet der Zeitungsverbund «CH Media».

Die lancierte Initiative ist radikal: Käme es zur Umsetzung dieser Initiative, müsste das Parlament zurücktreten und Neuwahlen vorgezogen werden, auch der Bundesrat würde neu gewählt werden müssen. Ausserdem würde die Nationalbank der Bevölkerung geschenkt.

Hinter der Initiative zur Totalrevision der Bundesverfassung steckt eine Gruppe um den Waadtländer Ökonomen François de Siebenthal. Unbehagen äussern die Coronarebellen auch gegenüber der Swiss-Covid-App und dem Covid-Gesetz und die Corona-Schutzmassnahmen. Mit der Totalrevision wollen die Initianten die Viruskrise nutzen, um die Schweiz grundlegend zu verändern. Mitinitiators de Siebenthal äussert scharfe Kritik gegenüber der Regierung: «Der Bundesrat hat in der Corona-Krise einen Staatsstreich gemacht. Wie schon im Zweiten Weltkrieg müssen wir nun unsere Freiheiten zurückgewinnen.»

Corona-Rebellen und -Skeptiker werden zum Thema in der Schweiz. Sie versuchen sich als politische Kraft zu formieren und zu etablieren. Selbst namhafte Staatsrechtler warnen inzwischen, dass sich die Regierung im Namen der Krise zu viele Vollmachten auch in die Zeit nach dem Notrecht retten wolle.

Helikopter der Polizei vertreiben Corona-Ignoranten

Auf Mallorca wurden die Corona-Richtlinien erneut verschärft, nun darf sich nachts niemand mehr am Strand aufhalten. Ab 21:00 Uhr abends müssen die Strände menschenleer sein, erst um 07:00 Uhr öffnen sie wieder. Doch diese neue Regelung wurde nicht durchgehend eingehalten, weshalb die Polizei mittels Helikoptern eingriff, wie Nau.ch berichtet.

Corona-Ignoranten wurden auf das Nicht-Einhalten der neuen Regelung aufmerksam gemacht. Helikopter der Polizei flogen dazu im Tiefflug über den Strand, was in den sozialen Medien für Aufruhr sorgte. Via Lautsprecher wurden die nächtlichen Strandgänger dazu aufgefordert, den Ort sofort zu räumen.

Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen hat die Regionalregierung der Balearen Ende August wieder starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens angeordnet. Dazu gehört eben auch die nächtliche Schliessung von Stränden. Auch Parks bleiben in diesem Zeitraum geschlossen.

Deutschland plant Trauer-Veranstaltung für Corona-Opfer

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unterstützt den Vorschlag eines Staatsakts für die Todesopfer der Corona-Pandemie in Deutschland.

Er könne es grundsätzlich nur richtig finden, dass Deutschland miteinander als Nation, als Gesellschaft das Gedenken an die Corona-Opfer begehe, sagte Spahn am Sonntag im Internetprogramm «Bild live». Der Staatsakt sollte nach seiner Ansicht zudem jenen gewidmet werden, für welche die Corona-Krise «hart war im Alltag».

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kündigte am vergangenen Wochenende in einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland an, er werde mit Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht über eine offizielle Trauer-Veranstaltung für die Corona-Toten sprechen.

Berlusconi spricht gut auf Therapie an

Der an Covid-19 erkrankte italienische Ex-Premier Silvio Berlusconi spricht nach Angaben seines Arztes «optimal»  auf die Behandlung im Krankenhaus an. Die Entwicklung des 83 Jahre alten, mehrfachen Regierungschefs gebe wie am Vortag Anlass zu vorsichtigem Optimismus, sagte Professor Alberto Zangrillo am Sonntag vor Journalisten in Mailand. Trotzdem sei man in einer «fragilen Phase». Er verwies auf das hohe Alter Berlusconis, das als Risikofaktor gilt. Die Therapie brauche ihre Zeit, sagte Zangrillo.

Der behandelnde Arzt Alberto Zangrillo (Foto: Key)
444 Neuinfektionen gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit am Sonntag innerhalb eines Tages 444 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Fünf Erkrankte mussten neu hospitalisiert werden. Ausserdem gab es einen weiteren Todesfall. Mehr dazu hier.

Italien verlängert Bündel von Anti-Corona-Massnahmen

Die italienische Regierung verlängert laut Medienberichten die zentralen Coronaschutz-Massnahmen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln. Viele bisherige Vorschriften galten offiziell nur bis Montag. Wie die Zeitung «Corriere della Sera» am Sonntag schrieb, verlängert Ministerpräsident Giuseppe Conte die Vorschriften zur Bekämpfung der Virus-Pandemie in einem neuen Dekret bis 30. September.

In Italien war die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus am Freitag mit über 1’700 Fällen auf den bis dahin höchsten Wert seit Anfang Mai gestiegen. (Keystone)

Demnach gilt in Italien in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Busse dürfen künftig bis zu 80 Prozent besetzt sein. Menschen sollen überall einen Abstand von mindestens einem Meter halten. Grössere Ansammlungen sind weiter verboten.

Melbourne verlängert Massnahmen bis Ende September

In Melbourne ist die Zahl der Neuinfektionen nicht genug start zurückgegangen. Daher verlängern die australischen Behörden die strikten Ausgangsbeschränkungen in der zweitgrössten Stadt des Landes erneut. Eine weitere Infektionswelle soll somit verhindert werden, sagte der Regierungschef des Bundesstaats Victoria, Daniel Andrews.

Die zweitgrösste Stadt in Australien kämpft weiter gegen das Coronavirus an und verlängert die strengen Massnahmen bis Ende Septemeber. (Symbolbild: Keystone)

Noch bis 28. September bleibt somit der Lockdown in Kraft. Australien verzeichnete bisher 26’000 nachweisliche Infizierte und etwa 750 Todesfälle bei einer Bevölkerung von 25 Millionen Einwohnern.

In Frankreich bleiben die Fallzahlen hoch

8’550 Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus meldete das französische Gesundheitsministerium am Samstag. Am Vortag waren es noch 8’975 Fälle. Damit liegt die Fallzahl an nachweislich am Coronavirus erkrankten Personen bei 317’706. Nach zwölf weiteren Todesfällen liegt die Zahl bei 30’698.

In Frankreich bleibt die Corona-Situation angespannt. (Keystone)
Risikogruppe: Widmer-Schlumpf wehrt sich für Senioren

Alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, die den Stiftungsrat von Pro Senectute Schweiz präsidiert, wehrt sich in einem Interview mit dem «SonntagsBlick» dagegen, dass Senioren in der Corona-Pandemie allein aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe erklärt werden. Von den 1,6 Millionen Seniorinnen und Senioren in der Schweiz gehe kein Risiko aus.

Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Präsidentin von Pro Senectute Schweiz, an einer Medienkonferenz zu Generationensolidarität in Zeiten des Coronavirus. (Keystone)

Sie müssten vielmehr durch das Verhalten der Mitmenschen besonders vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden. Die Senioren seien heute länger gesund und nähmen aktiv am gesellschaftlichen Leben teil. Pro Senectute setze alles daran, in der Öffentlichkeit und bei den Behörden ein Umdenken bei der Altersgrenze zu bewirken.

Corona-Impfstoff wird weniger als 10 Euro pro Dosis kosten

Der künftige Corona-Impfstoff der Pharmakonzerne Sanofi und GSK soll weniger als 10 Euro pro Impfdosis kosten. Da Staaten bereit seien, die finanziellen Risiken der Impfstoff-Hersteller mitzutragen, sei es möglich, die Preise so niedrig wie möglich zu halten, sagte der Präsident von Sanofi in Frankreich, Olivier Bogillot, am Samstag dem Sender France Inter. Sanofi arbeitet bei der Corona-Impfstoff-Entwicklung mit dem britischen Unternehmen GSK zusammen.

Genfer Virologin fordert Test und Maskenpflicht für Kinder

Die Genfer Virologin Isabella Eckerle fordert mehr Tests und eine Maskenpflicht bei Kindern. Die Annahme, dass Kinder in der Corona-Pandemie keine Risikogruppe seien, stimme nicht.

Bereits in der Primarschule sollte daher eine Maskenpflicht für Kinder gelten. Sie müsste aber mit andere Massnahmen wie kleinere Klassen, einem Mix aus Präsenz- und digitalem Unterricht sowie einer guten Belüftung verbunden werden. (Symbolbild: Keystone)

Kinder seien gleich oft auf Corona zu testen wie die ganze Bevölkerung, sagte Eckerle in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Wenn Kinder nicht getestet würden, werde man Ausbrüche in Schulen wie jüngst im Aargau und in Genf allenfalls zu spät bemerken.

Da Kinder nur mild erkrankten, könne ein Infektionsgeschehen lange lodern, bevor ein Lehrer erkranke. Dann werde die Schulleitung sich vielleicht genötigt fühlen, die Schulen wieder zu schliessen. Das sollte unbedingt vermieden werden. Mehr dazu hier.

Deutsche Ärztin fälschte Masken-Zeugnisse

Viele Menschen wehren sich, eine Hygienemasken zu tragen: Weil sie Schutzmasken für nutzlos oder die Tragepflicht für übertrieben halten. So besorgten sich beispielsweise Mitglieder der Telegram-Gruppe «Corona-Rebellen» Zeugnisse bei einer deutschen Ärztin. Diese verschickte sie  fünf Euro – auch in die Schweiz – ohne vorher gesundheitliche Abklärungen getroffen zu haben, wie «20 Minuten» berichtet.

Nun droht der Ärztin eine Strafe, wie im Chat der Telegram-Gruppe zu lesen sei: «Unsere Ärztin M.J., von welcher viele von euch Atteste bezüglich Maskenbefreiung erhalten haben, benötigt Hilfe», hiesst es da. «Aufgrund einer Mitteilung der Betriebsärztekammer wurde gegen eine Ärztin, welche ihre Praxis in unserem Zuständigkeitsbereich hat, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet», bestätigt die zuständige Staatsanwaltschaft. Der Ärztin drohen nun eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe – diese kann bis zu zwei Jahre lang dauern.

Tausende demonstrieren in Zagreb gegen Corona-Massnahmen

Rund 3000 Menschen haben am Samstag in der Innenstadt von Zagreb in Kroatien gegen die Corona-Politik der kroatischen Regierung demonstriert. Sie führten Transparente mit Aufschriften wie «Freiheit ist unsere Macht» und «Eltern und Kinder sind unzufrieden» mit sich, berichtete das Internet-Portal «index.hr».

Mehrere Tausend Menschen demonstrierten am Samstag in Zagreb gegen die Corona-Massnahmen. (Foto: Keystone)

Kaum jemand trug Masken, Abstandsregeln wurden nicht eingehalten, hiess es dort. Die Redner forderten die Rücknahme von Massnahmen, mit deren Hilfe die Regierung die Corona-Pandemie eindämmen will. Die Polizei schritt nicht ein.

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Initiative «Rechte und Freiheiten». Unter den Rednern und prominenten Teilnehmern waren vor allem Politiker und Publizisten vom rechten Rand des politischen Spektrums sowie Impfgegner und Verschwörungstheoretiker, die vor dem Ausbau des neuen 5G-Mobilfunknetzes warnen.

Über 300 Menschen demonstrieren in Uri gegen Corona-Massnahmen

350 Gegner der Corona-Massnahmen demonstrierten am Samstag am Telldenkmal in Altdorf. (Bild: Keystone)

Hunderte Menschen haben in Uri am Samstag gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie demonstriert. Laut Polizei nahmen rund 350 Personen an der bewilligten Kundgebung teil. Wegen der Missachtung von Schutzmassnahmen will die Polizei Anzeige einreichen.

Die Demonstranten marschierten am Nachmittag vom Bahnhof in Flüelen zum Telldenkmal in Altdorf. Sie wehrten sich insbesondere gegen die unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln geltende Maskentragpflicht. Auf Transparenten kritisierten sie die Behördenmassnahmen teils als «unverhältnismässig» und forderten mehr Selbstverantwortung. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Corona-Wirrwarr um Länderspiel in Tschechien

Tschechien wird eine Ersatzmannschaft für das Heimspiel in der Nations League am Montag gegen Schottland nominieren. Die ursprünglich vorgesehenen Spieler dürfen wegen zweier Corona-Fälle im Betreuerteam nicht antreten. Noch am Samstagmittag war die Absage des Spiels befürchtet worden.

Am Nachmittag gab der tschechische Fussballverband jedoch zunächst über Twitter eine erste Entwarnung und konkretisierte dann auf seiner Internetseite: «Nach Gesprächen mit der UEFA wurde entschieden, dass das Spiel am Montag gegen Schottland zum ursprünglich geplanten Termin stattfinden kann. Der tschechische Fussballverband steht nun in enger Kommunikation mit den Klubs, um zu klären, welche Spieler für das Nationalteam antreten können.»

Französischer Impfstoff kostet weniger als zehn Euro

Der Pharmakonzern Sanofi soll seinen Corona-Impfstoff nach Angaben des Chefs des Unternehmens in Frankreich für unter zehn Euro auf den Markt bringen, das berichtet «NTV». «Der Preis steht noch nicht endgültig fest… Wir prüfen die Produktionskosten für die kommenden Monate… Wir werden unter zehn Euro liegen», sagte Olivier Bogillot dem Radiosender France Inter.

 

Wie viel wird der Corona-Impfstoff kosten? Beim Pharmakonzern Sanofi soll der Preis unter zehn Euro liegen, wie Frankreich-Chef Olivier Bogilot mitteilt. (Bild: Keystone)

Über den Rivalen AstraZeneca, der seinen Impfstoff für voraussichtlich etwa 2,50 Euro in Europa anbieten wird, sagt Bogillot, der Unterschied erkläre sich womöglich damit, dass Sanofi komplett «eigene Ressourcen, eigene Wissenschaftler und eigene Forschungszentren» nutze. «AstraZeneca lagert einen Teil seiner Produktion aus.»

Corona-Fall am Swiss Economic Forum
Corona-Fall am Swiss Economic Forum. An einem der ersten grossen Anlässe in der Schweiz seit Ausbruch der Corona-Pandemie wurde ein Gast positiv auf das Virus getestet. (Symbolbild: Keystone)

Rund 900 Unternehmer, Führungskräfte und Politiker besuchten das diesjährige «Swiss Economic Forum» in der vergangenen Woche. Dieses fand nicht in Interlaken statt, sondern in Montreux statt. Jetzt wurden die Teilnehmenden über einen Corona-Fall informiert, wie die Zeitungen von «CH Media» berichten. Alle erhielten eine SMS in der es hiess: «Guten Tag. Hiermit informieren wir Sie über einen bestätigten COVID-19 Fall eines SEF.2020- Teilnehmenden aus Sektor Grün.»

Das Swiss Economic Forum war einer der ersten Grossanlässe seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Schweiz. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Grasshoppers vermelden Coronavirus-Infektion

Ein Spieler der Grasshoppers ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Klub in einer Mitteilung bekannt gab, hätten sich sämtliche Spieler sowie der Trainerstab und Staff am Freitag einem Corona-Test unterzogen, der bei einer Person angeschlagen habe. Der entsprechende Spieler weise keinerlei Symptome auf und befinde sich nun in häuslicher Isolation, liess der Klub aus der Challenge League weiter verlauten.

(Screenshot: Grasshoppers)
Iran beginnt Schuljahr mit strengen Corona-Regeln

Trotz der Corona-Krise und hoher Fallzahlen hat am Samstag im Iran das neue Schuljahr begonnen. Allerdings wurden laut Bildungsministerium nicht alle Schulen wiedereröffnet. Zur Schule dürfen die Kinder nur in den Städten, die nicht als rote Zone und damit stark coronagefährdet eingestuft sind. Dort gibt es den Unterricht weiterhin nur online.

(Bild: Keystone)

Die Hauptstadt Teheran gilt als gelbe Zone, das heisst, die Millionenmetropole ist zwar gefährdet, aber nicht stark. Deshalb sollen Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken oder lieber den Online-Unterricht wahrnehmen lassen. Viele Eltern in Teheran haben wegen der immer noch hohen Fallzahlen ihre Kinder nicht zur Schule gehen lassen.

Weniger Todesopfer in Schweden – Rate niedriger als in den USA

Während die die halbe Welt im Frühjahr wegen des Virus mit Lockdowns dichtmachte, ging das Leben in Schweden fast ganz normal weiter. Die Nordeuropäer verfolgten einen liberalen Kurs und setzten auf Eigenverantworung, womit sie – gemessen an der Anzahl der Todesopfer im Vergleich zu anderen Ländern – auf dem falschen Weg schienen. Lange Zeit führte das Land die Liste mit den meisten Covid-Todesopfern an. Jetzt scheint sich das Blatt gewendet zu haben: Schwedens Todesrate ist gesunken und mittlerweile niedriger als jene, der USA.

Stark umstritten: Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell. (Bild: Keystone)

Über die Gründe sind sich Experten und Politiker nicht einig.

Rom appelliert an Demonstranten: Corona-Fakten akzeptieren

Kurz vor einer Demonstration gegen die staatliche Corona-Politik hat Italiens Regierung die Teilnehmer aufgerufen, die Fakten der Pandemie zu respektieren. In Rom war für den frühen Abend ein Protest verschiedener Gruppen gegen Maskenpflicht, Impfungen und Abstandsregeln angekündigt.

«Wir wollen mit einer laufenden Pandemie fertig werden. Heute gibt es in Rom eine Demonstration von Menschen, die glauben, dass sie nicht existiert. Ihnen antworten wir mit Zahlen», sagte Regierungschef Giuseppe Conte nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa am Samstag auf einer anderen Veranstaltung in der italienischen Hauptstadt.

Giuseppe Conte. (Bild: Keystone)

Aussenminister Luigi Di Maio wandte sich ebenfalls an die Gegner von strikten Anti-Corona-Massnahmen. «Ich fordere die Corona-Leugner auf, zumindest Respekt zu zeigen für die Familien der Toten», sagte er in einer Rede in Foggia in Apulien.

An dem Protest wollten unter anderem Impfgegner, ultrarechte Politiker und Eltern teilnehmen, die von einer «Gesundheits-Diktatur» sprachen. Ein ursprünglich geplanter Demonstrationstermin am Vormittag sei so nicht umgesetzt worden, hiess es.

Spahn: Herbst- und Weihnachtsurlaub in Deutschland verbringen

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie eindringlich aufgerufen, Herbstferien und Weihnachtsurlaub in Deutschland zu verbringen. Lesen Sie hier mehr dazu.

(Bild: Keystone)
Rekordzahlen in Slowakei und Tschechien

Die Slowakei meldet am Samstag mit 226 Neuinfektionen einen neuen Rekord. Der hohe Tageswert seit Ausbruch der Pandemie entspricht in etwa auch der Lage in den Nachbarländern.

Tschechien zählte am Samstag 798 neue Fälle und erzielte damit ebenfalls einen neuen Höchstwert. Die Behörden in Ungarn erfassten 510 neue Ansteckungen.

(Bild: Keystone)
Bayern ändert Teststrategie trotz Pannen nicht

Bayern erlitt am Freitag eine grössere Panne bei seinen Testzentren. Etwa 10.000 Menschen mussten länger als die versprochenen zwei Tage auf ihr Ergebnis warten. Trotzdem will das Bundesland an seiner bisherigen Teststrategie festhalten. Das berichtet «ntv». «Es geht nicht um irgendwelche sinnlosen Massentestungen», sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml. Menschen mit Symptomen sollten mit Priorität getestet werden. Aber auch der mit einem «leichten Kratzen im Hals», der seine Großmutter besuchen und sie nicht anstecken wolle, solle die Chance haben, sich kostenlos testen zu lassen. «Das ist ein Angebot an die Bevölkerung.»

Melanie Huml. (Bild: Keystone)

Die Probleme bei den Testzentren an Flughäfen in Bayern seien zudem mittlerweile gelöst.

Corona-Infektion: Berlusconi erholt sich im Krankenhaus

Italiens ehemaliger Premierminister Silvio Berlusconi hat nach Medienberichten bei seiner Corona-Therapie «eine ruhige Nacht» im Krankenhaus in Mailand verbracht. Der 83 Jahre alte Unternehmer und konservative Politiker liegt seit der Nacht zu Freitag wegen Lungenproblemen im San-Raffaele-Hospital in der lombardischen Hauptstadt. «Alles verläuft normal, und Berlusconi hat kein Fieber», zitierte die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag Angaben aus Berlusconis Partei Forza Italia.

Berlusconis Arzt informiert die Medien am 4. September 2020 über den Gesundheitszustand des ehemaligen Premiers. (Bild: Keystone)

Sein persönlicher Arzt Alberto Zangrillo hatte den Zustand des Medienunternehmers am Freitag als zufriedenstellend bezeichnet. Er erläuterte, dass der Patient nicht intubiert werde und nicht auf der Intensivstation liege. Der Oppositionspolitiker und Forza-Chef hatte seine Corona-Infektion am 2. September publik gemacht. Danach zog er sich zunächst auf seinen Wohnsitz in Arcore in der Lombardei zurück, bevor sich seine Lage verschlechtert hatte.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel