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Seit März gab es keine Klimademonstrationen mehr, in Basel änderte sich das heute. (Video: Telebasel)
Basel

Mit Abstand und Masken gegen die Klimakrise

Am Freitag demonstrierten rund 500 Schülerinnen und Schüler für Klimagerechtigkeit. Sicherheitsvorkehrungen zu Covid-10 wurden penibel genau umgesetzt.

In Basel haben am Freitagnachmittag rund 500 Personen am ersten Klimastreik seit Ausbruch der Corona-Pandemie teilgenommen. Die zumeist jungen Demonstrantinnen und Demonstranten zogen friedlich – mit Schutzmasken – und laute Parolen skandierend vom Münsterplatz zum Messeplatz.

Auch auf den Sicherheitsabstand wurde geachtet. Mit Sektoren und Markierungen auf dem Boden des Münsterplatz wurden die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass der Sicherheitsabstand ständig eingehalten werden muss, auch wenn dies gesetzlich nicht vorgeschrieben wäre.

Dem Aufruf waren erneut vornehmlich Schülerinnen und Schüler gefolgt, die sich um 14:00 Uhr auf dem Münsterplatz versammelten. «Ich bin traurig und wütend, weil die Mächtigen der Welt nichts gegen die Klima-Krise unternehmen», sagte eine Aktivistin bei der Eröffnungsrede der Demonstration. Der Demonstrationszug vom Freitag soll die Basler dann auch dazu animieren, am 27. Oktober Grün zu wählen.

Friedliche Demo

Nach weiteren Auftaktreden, in denen sich Jugendliche unter anderem gegen den Bau des Hafenbeckens 3 in Basel ausgesprochen hatten, zogen die Demonstrantinnen und Demonstranten via Freie Strasse und Mittlere Brücke zum Claraplatz. Auf dem Messeplatz endete die bewilligte Demonstration.

Wie ein Polizeisprecher sagte, ging die Demonstration in Basel friedlich und ohne Probleme über die Bühne.

Die Kundgebungen am Freitagnachmittag waren neben Basel in den Städten und Ortschaften Bern, Freiburg, Zürich, Uster, Luzern, Lausanne, St. Gallen, Interlaken, Genf, Neuenburg, Delsberg, Schaffhausen, Altdorf, Olten, Biel und Winterthur geplant.

Was die Aktivistinnen und Aktivisten fordern und wie sie sich gegen Covid-19 geschützt haben, sehen Sie im Video.

4 Kommentare

  1. Tolle Aktion ein und guter Bericht darüber. Ich finde, auch die ältere Generation sollte die Klimakrise langsam ernst nehmen und etwas dagegen tun. Wer sich über Bettler in der Stadt aufregt, sollte bedenken, dass eine ungebremste Erderhitzung noch viel mehr Menschen in die Flucht treiben wird – auch zu uns!Report

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