Das Bundeslager der Pfadibewegung findet nur alle 14 Jahre statt. Wegen der Corona-Krise wird es nun verschoben. (Bild: Keystone)
Schweiz

Corona-Pandemie lässt Pfadi-Bundeslager 2021 ins Wasser fallen

Das Bundeslager der Pfadibewegung wird kommendes Jahr wegen des Coronavirus nicht stattfinden, es wird ins Jahr 2022 verschoben.

Die Unsicherheiten in der Planung seien wegen des Coronavirus zu gross, schreibt die Pfadibewegung Schweiz in einer Mitteilung.

Reguläre Sommerlage sollen im kommenden Jahr jedoch stattfinden, wie es in der Mitteilung vom Samstag weiter heisst. Das Bundeslager (Bula) wäre mit 35’000 Teilnehmenden einer der grössten Anlässe gewesen, welcher 2021 in der Schweiz stattgefunden hätte.

Das Bundeslager findet alle 14 Jahre statt. Das letzte Bula hiess «Contura» und wurde im Sommer 2008 im Gebiet der Linthebene durchgeführt. Davor hatten im Entlebuch (1994) und im Greyerzerland (1980) Bula stattgefunden. Dasjenige im Greyerzerland war das erste gemeinsame Lager der damals noch getrennten Verbände der männlichen und weiblichen Pfadi.

Das erste Bula überhaupt fand 1925 in Ostermundigen BE statt und stand wie einige weitere danach nur männlichen Pfadi offen. Das erste Bula der Pfadfinderinnen wurde 1949 im Gotthardgebiet abgehalten.

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