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Telebasel «Plätzli gsuecht» vom 27. August 2020.
Basel

Fünf Hundewelpen aus dem Abfall gerettet

Ein Wurf junger Hunde wurde aus dem Abfall gerettet. Jetzt suchen die fünf Welpen ein neues Zuhause. «Plätzli gsuecht» stellt die Kleinen vor.

Ein Wurf von fünf frisch geborenen Welpen wurde in einem Abfall gefunden und ins Tierheim an der Birs gebracht. Die Geschwister waren zu dem Zeitpunkt nur ein paar Tage alt. Sie hatten die Nabelschnur noch dran und ihre Augen und Ohren waren noch geschlossen. Die Hunde waren auf einmal Waisen.

Nach hartem Start ins Leben geht es wieder aufwärts

Die Mitarbeitenden des Tierheims pflegten die sehr jungen Hunde, fütterten sie alle anderthalb bis zwei Stunden, massierten den Bauch bis der Kot und Urin Absatz passierte. Mittlerweile sind die fünf Welpen grösser und in einem Alter in dem sie vermittlungsfähig sind. Da nichts über die Eltern bekannt ist, weiss das Tierheim auch nicht, welche Hunderassen sich da vermischt haben. Wer keinen Hund vom Tierheim haben will, sondern einen Welpen von einer Zucht kaufen will, sollte aber einige wichtige Dinge beachten. Wo einem beim Welpenkauf rote Alarmlampen angehen sollten, das erfahren Sie von Jana Spranger, Leiterin des Tierheim an der Birs, in der aktuellen Folge «Plätzli gsuecht».

Nicht nur fünf Hundewelpen suchen ein Zuhause, sondern auch folgende Tiere suchen ein neues Zuhause:

Cepheus und Carina

Cepheus (m), seine Schwester Carina (w) und ihre drei Geschwister sind acht Wochen alt und wurden aus einem Abfall gerettet. Es wäre schön, wenn die jungen Hunde ein liebevolles Zuhause fänden.

Asterix und Aleisha

Asterix und Aleisha sind anfangs sehr unsicher, weshalb sie bei neuen Personen auf Abstand gehen. Mit etwas Geduld und Zeit wird sich der neue Hundebesitzer aber schnell in die Herzen der beiden schleichen. Bei der täglichen Fütterung ist Asterix meist der Schnellere, Aleisha geht dabei mehr auf Abstand. Im Freigang ist es wiederrum ganz anders, denn dort übernimmt Aleisha die Führung und möchte ständig Neues entdecken. Die zwei kleinen Fellnasen werden nur zusammen vermittelt. In Ihrem neuen Zuhause sollten keine Katzen, keine anderen Hunde oder Kinder auf sie warten.

Ladina

Die junge Katzendame Ladina ist acht Wochen alt. Durch den frühen Kontakt mit den Tierpflegern ist sie sehr aufgeschlossen und verspielt. Sie liebt es, sich zu verstecken, dann auf eine Person zuzuspringen, um im nächsten Moment wieder wegzulaufen. Mit ihrem lustigen Schnurren klingt sie fast wie ein Pokémon und saust damit durch den ganzen Raum. Sie kann aber auch einmal stillhalten, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. Gerne wird sie als Freigängerin zu einer anderen Katze vermittelt, da sie noch extrem verspielt ist und auch den Kontakt zu anderen Katzen sucht.

Amazone, Avery und Artemis

Die drei Geschwister Amazone, Avery und Artemis kamen im Mai 2020 zur Welt. Amazone, das einzige Weibchen der Gruppe, ist ein neugieriges und aufgewecktes Kätzchen. Sie ist immer die Erste, die an der Tür steht und die Tierpfleger begrüsst. Avery ist der Verschmusteste der drei Geschwister. Er klettert auch gerne auf Menschen herum und freut sich über Aufmerksamkeiten. Sein Bruder Artemis ist der Aktivere und jagt gerne Federn, Bällen und allem anderen nach. Alle drei sind sehr sozial und freundlich gegenüber anderen Katzen. Da sie draussen geboren wurden, werden die Jungtiere in verkehrsarme Gegenden, wo sie Freigang haben, vermittelt – auch gerne zu Kindern.

Loki und Corinna

Die beiden Kaninchen Loki und Corinna haben sich im Tierheim kennengelernt und seitdem sind die beiden unzertrennlich. Da Loki seinen Artgenossen verloren hat, ist er im Tierheim abgegeben worden. Bei Corinna war es so, dass sie sich in ihrem alten Zuhause nicht wohl gefühlt hat und daher die ganze Zeit versuchte, auszubüxen. Sie kann sehr hoch springen, daher braucht sie ein Zuhause, aus dem sie nicht ausbrechen kann. Deshalb suchen wir für die beiden zusammen ein Plätzchen mit genügend Auslauf. Das Tierheim ist davon überzeugt, dass die beiden sehr schnell handzahm werden und zu tollen Mitbewohnern werden können. Eine Aussenhaltung würde sich für Loki und Corinna sehr gut eignen, damit sie herumspringen und Löcher buddeln können.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs:

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach 4020 Basel

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