Das Kantonale Sportanlagen-Konzept Kasak hat sich in der Vergangenheit bereits bewährt, nun soll das Konzept weiterhin beibehalten werden. (Symbolbild: Keystone)
Baselland

Baselbieter Regierung will 19,2 Millionen in Sportanlagen stecken

Die Baselbieter Regierung unterbreitet dem Landrat ein weiteres Konzept für regionale Sportanlagen. Dafür wurden 19,2 Millionen Franken beantragt.

Die Baselbieter Regierung unterbreitet dem Landrat ein weiteres Kantonales Sportanlagen-Konzept (Kasak). Dieses sieht für die 2021 bis 2028 eine Rahmenausgabe von 19,2 Millionen Franken vor.

Für Beiträge an regionale Sportanlagenprojekte sollen damit wie schon in früheren Jahren jährlich 2,4 Millionen Franken zur Verfügung stehen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Kleinere Projekte sollen wie bisher mit Mitteln des Swisslos Sportfonds unterstützt werden.

Kasak hat sich bewährt

Die erste Kasak-Vorlage im Kanton Baselland datiert vom Jahr 2000. Eine zweite wurde 2005 vom Landrat gutgeheissen. Eine dritte Vorlage fiel 2012 den Sparmassnahmen des Kantons zum Opfer. Nun will die Regierung Kasak als «bewährtes Planungs- und Koordinationsinstrument» im Gesetz über die Sportförderung verankern.

26 sanierungsbedürftige Anlagen

Nach Angaben der Regierung sind in Baselland derzeit 26 Sportanlagen von regionaler oder kantonaler Bedeutung sanierungsbedürftig. Dazu braucht es auch neue Anlagen. Das Investitionsvolumen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Sport-Infrastruktur wird für die nächsten Jahre auf 277 Millionen Franken geschätzt.

In den letzten 20 Jahren steuerte der Kanton Baselland gemäss dem Communiqué 30 Millionen Franken aus den Kasak-Krediten und dem Swisslos-Sportfonds an 49 Sportanlagen bei. Das gesamte Bauvolumen belief sich auf über 141 Millionen Franken.

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