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Grenzfälle – Basel 1933–1945 (Video: Historisches Museum Basel)
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Grenzfälle Basel 1933–1945

Im Mai 2020 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 75. Mal. Zu dem Anlass präsentiert das Historische Museum Basel eine Sonderausstellung.

Im Mai 2020 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 75. Mal. Zu diesem Anlass präsentiert das Historische Museum Basel eine Sonderausstellung über Basel in der Zeit des Nationalsozialismus.

Die nationalsozialistische Herrschaft in Deutschland und der Zweite Weltkrieg prägten das Leben in der Grenzregion Basel von 1933 bis 1945 massgeblich. Die Ausstellung fragt nach den grenzüberschreitenden Beziehungen und thematisiert das Verhältnis von Baslerinnen und Baslern, Schweizer Behörden sowie lokalen Unternehmen und Institutionen zum Nationalsozialismus und zum NS-Staat. Der Blick richtet sich auf die Flüchtlinge und die Flüchtlingspolitik, das politische Klima, die wirtschaftliche Vernetzung, die Herausforderungen für die jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, die sogenannte Geistige Landesverteidigung und den Alltag während des Kriegs. Die Ausstellung greift persönliche Schicksale auf, rückt geografische, menschliche, rechtliche und moralische Grenzfälle ins Zentrum und regt zum Nachdenken über den Umgang mit der Vergangenheit an.

Zur Ausstellung erscheint im Christoph Merian Verlag eine Begleitpublikation, die sich an eine breite Leserschaft richtet. Das Buch bietet in mehreren Themenartikeln und Kurzbeiträgen Einblicke in den aktuellen Wissensstand über die Situation Basels zur Zeit des Nationalsozialismus.

Die Ausstellung ist dreisprachig (Deutsch, Französisch, Englisch), rollstuhlgängig und mittels eGuide zugänglich.

Grenzfälle – Basel 1933–1945

21. August 2020 bis 28. März 2021

Historisches Museum Basel – Barfüsserkirche

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