Basel-Stadt liegt über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt bei den Coronavirus-Ansteckungszahlen. (Bild: Keystone)
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Basel-Stadt mit überdurchschnittlich hohen Ansteckungszahlen

Basel-Stadt liegt über dem Schweizer Schnitt: Die Corona-Fallstatistik des Kantons wies am Samstag zehn neue infizierte Kantonseinwohnerinnen und -einwohner.

Die Corona-Fallstatistik des Kantons Basel-Stadt wies am Samstag zehn neue infizierte Kantonseinwohnerinnen und -einwohner. Damit steigt die Kurve weiterhin stark an, was vom Gesundheitsdepartement mit Sorge beobachtet wird, wie die Verantwortlichen am Freitag bekanntgaben.

Mit den neu registrierten Betroffenen stieg die Gesamtzahl der bislang registrierten Infizierten auf 1179 an, wie aus der Statistik hervorgeht. Die Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Quarantäne nahm um 32 auf 440 ab. Todesfälle gab es keine neuen zu vermelden.

Der Kanton Basel-Stadt liegt mit dem aktuell anhaltenden Anstieg der Infektionen auf die Bevölkerungszahl umgerechnet über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt, wie Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger bereits am Freitag gesagt hatte. Das sei auch der Grund, warum der Stadtkanton ab Montag die Maskenpflicht auf Ladengeschäfte und beschränkt auch auf die Mittelschulen und Gastrobetriebe ausweiten werde.

2 Kommentare

  1. In der Weiler Zeitung vom Samstag stand zu lesen, dass der Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger und der Kantonsarzt Thomas Steffen beunruhigt sind über die ansteigenden Fallzahlen in Basel-Stadt.
    Frage: wie kann man dann im November das „Save the Tattoo“ in der St. Jakobshalle zulassen, das eine Woche lang jeden Abend von einer riesigen Anzahl an Menschen besucht werden soll. Sicherheitsabstände können hier wohl kaum eingehalten werden. Wird womöglich ein Mund-Nasenschutz für die Dauer von mehreren Stunden angeordnet, wobei die gängigen Masken keinen ausreichenden Schutz bieten. Gerade in der kommenden Herbst/Winterzeit ist ein Anstieg von Infektionen zu erwarten, so die Prognose der Fachleute. Eine Veranstaltung dieser Grössenordnung stellt ein erhebliches Risiko dar für Alle, die daran teilnehmen. „Save the Tattoo“ darf keinesfalls über der Gesundheit von Menschen stehen und muss aus diesem Grund abgesagt werden. Es bleibt zu hoffen, dass hier eine befriedigende Lösung für alle Tattoo-Freunde gefunden wird.Report

  2. Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektoren-Konferenz (GDK), ist ein «Höseler». Er könnte in Basel strenge Richtlinien festlegen, macht er aber nicht und bewilligt ein überfülltes Casino, ein chaotisches „Im Fluss“ und sogar ein Saufgelage am Weihnachtsmarkt.
    Devot biedert er sich der Wirtschaft an, bewilligt gedankenlos, nur um wieder gewählt zu werden!
    Weint sich aber danach in den Armen von Alain aus und bittet, dass er strengere Richtlinien beschliesst so kann Herr Engelberger diese dann devot ausführen.

    Solch schwache Menschen wie Lukas Engelberger werden wir bei den Wahlen durch starke links/grüne Regierungsräte ersetzen!Report

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