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Das bürgerliche Quartett (Bild: Keystone).
Basel

Den grossen Wurf präsentieren die Bürgerlichen nicht

Am 25. Oktober wählt Basel-Stadt den Regierungsrat. Die Bürgerlichen haben sich in Postion gebracht.

Das bürgerliche Viererticket von CVP, FDP und LDP hat den Wahlkampf gestartet. Die drei bisherigen Regierungsräte Conradin Cramer (LDP), Baschi Dürr (FDP), Lukas Engelberger (CVP) sowie die neu antretende Kandidatin Stephanie Eymann (LDP) haben ihre Vision für Basel vorgestellt.

Wie würde ein Basel unter der Regie der bürgerlichen Mehrheit aussehen? «Wir werden uns darauf konzertieren, gut aus der wirtschaftlichen Krise herauszukommen», sagt Engelberger. Man solle und werde bei einer Wahl keine Risiken eingehen. Gerade dies würden aber laut Engelberger links wie rechts eingehen, etwa mit der Begrenzungsinitiative. Basel steht laut dem Vorsteher des Gesundheitsdepartement gut da, aber es gelte den Standort Basel stetig weiterentwickeln. Ob Engelberger von seinem Amt als Präsident der Gesundheitsdirektoren profitieren kann, werde sich zeigen.

Basel soll weiter erfolgreich sein

«Wir wollen die Erfolgsgeschichte von Basel weiterschreiben», sagt Cramer. Die letzten Jahre seien gut gewesen – dank einer Politik der Verlässlichkeit. Das bürgerliche Team möchte sich diesen Wahlkampf als Mitte zwischen den Extremen positionieren. Der Vorsteher des Erziehungsdepartement sagt: «Die neuen rot-grünen Kandidaten sind radikaler, und bewegen sich weg von den moderaten Positionen ihrer Vorgängern.»

Sicherheitsdirektor Baschi Dürr fügt an: «In so einer Notlage zu experimentieren ist der falsche Weg.» Gratisangebote auszubauen, oder aber den Bruch mit dem wichtigsten Wirtschaftspartner zu provozieren sei keine Option. Schwerpunkte der bürgerlichen Truppe sind nebst dem erhalten der wirtschaftlichen Lage etwa die Digitalisierung, die man vorantreiben wolle und das Umkrempeln des Präsidialdepartements.

Dafür wurde Stephanie Eymann aufgestellt. Unter anderem soll die Struktur bei den Museen klarer werden, sowie die Zusammenarbeit zwischen den Departementen gestärkt werden. Ob das Quartett mit der Positionierung als beständig und in mittig Erfolg hat, zeigt sich Ende Oktober.

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