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Der Telebasel Glam Beitrag vom 17. August 2020.
Basel

Fabe: «Es herrscht ein grosser Egoismus in der Gesellschaft»

In der Glam-Rubrik «Was macht zurzeit ...?» befragt Telebasel Schweizer Promis zu ihrem Alltag. Heute antwortet Rapper Fabe.

Der Basler Mundart-Rapper Fabe ist seit Jahren in der Basler Musikszene bekannt und meldet sich jetzt mit einer Videobotschaft vom Lago di Lugano zurück. Bereits im Jahre 2011 veröffentlichte er mit dem Musiker Julez Kaluza den Song «Unser Paradies», welcher zu einem Sommerhit wurde. Für das Musikvideo konnte das Duo sogar den damaligen FCB-Torhüter Yann Sommer und Verteidiger Markus Steinhöfer mit an Bord nehmen.

(Quelle: Youtube, Julian Koechlin)

Seine letzte EP veröffentlichte Kevin Messerli, wie er mit richtigem Namen heisst, im Jahre 2016. «F.A.B.E.» lautet der Name der Platte und zählt insgesamt sechs Songs. Danach wurde es eher ruhig um den jungen Basler, doch in diesem Jahr meldete er sich zurück. Seine neuste Single, zusammen mit DJ NXK, lautet «Irgendwie» und wurde im März veröffentlicht.

(Quelle: Youtube, Fabe Basel)

In der Videobotschaft für Telebasel verrät er seine neusten Musikpläne und erzählt, dass er nach seiner längeren, vierjährigen Pause wieder an einer neuen EP arbeitet – musikalisch sei von ihm wieder mehr zu erwarten: «Ich habe mittlerweile die Hälfte der Songs meiner EP im Kasten», erzählt er. Geplant ist, dass die neuen Songs im Januar 2021 veröffentlicht werden, abhängig davon, wie sich die aktuelle Situation entwickeln wird. «Ich möchte die CD erst releasen, wenn ich eine geile Plattentaufe machen kann», sagt Fabe. Das sei für einen Musiker immer das Schönste, wenn er live mit dem Publikum interagieren kann und spürt, wie die Platte ankommt.

Es kommt aufs Wesentliche an

Zurzeit hat Messerli zwei Wochen Ferien und verbringt den Sommer mit seiner Freundin im Tessin. Nicht nur das schöne Wetter, sondern auch die Entspannung der Corona-Situation stimmt ihn glücklich: «Ich habe am meisten Freude daran, dass sich die ganze Situation ein bisschen entspannt. Dass man ein wenigstens das Gefühl hat, dass wir auf dem Weg zurück zur Normalität sind».

Zu kämpfen habe er aber mit dem Gefühl, «dass ein grosser Egoismus in der Gesellschaft herrscht». Das Ziehen an einem gemeinsamen Strang würde das Leben seiner Meinung nach deutlich vereinfachen und die gespaltenen Meinungen zu den laufenden Massnahmen würden dabei nicht helfen. Doch, «die Corona-Krise hat dem einen oder anderen gelernt und gezeigt, dass man sich aufs Wesentliche fokussieren und mit relativ wenig zufrieden sein kann», findet Messerli.

Auch sonst bleibt der Rapper positiv und hat für die kommenden Monate tolle Projekte, wie seine neue EP, geplant: «Ich hoffe auch Ihr habt Pläne für die Zukunft und das ihr vor allem gesund bleibt. Das ist auch mein Vorsatz für mein weiteres Leben».

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