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Der Telebasel News Beitrag vom 14. August 2020.
Basel

Grenzwert bangt um Zukunft

Vor einem Jahr brannte es an der Rheingasse. Die Bar Grenzwert musste zügeln. Doch wie es weitergeht, steht noch immer in den Sternen.

Am frühen Morgen des 16. August, nach einem ausgelassenen Abend, wurde das Feuer entdeckt. Der Dachstock des «Schwarzen Bären» hatte Feuer gefangen. Das Haus wird zerstört. Im Erdgeschoss befand sich die Bar Grenzwert.

Das Team von Cécile Grieder, der Besitzerin des Grenzwertes, hatte Glück im Unglück. Innert kurzer Zeit fand man eine «Exil»-Lokalität – und es entstand das «Grenzwert im Exil».  Doch wie ist die Lage, ein Jahr nach dem Brand?

Unklare Zukunft

Grieder: «Vorläufig können wir hier an der Ochensgasse bleiben.» Doch in spätestens zwei Jahren endet die Zwischennutzung. Vermieter ist Immobilien Basel-Stadt, die eine Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Lokals durchführen. Ob man am Ende der Nutzung zurück an die Rheingasse kann, ist unklar.

Aktuell würden Gespräche mit dem Vermieter an der Rheingasse geführt. Doch dass man wieder an den alten Standort zurück kann, ist alles andere als sicher. Aus diesem Grund wurde eine Unterschriftensammlung ins Leben gerufen. Die soll zeigen, dass der Grenzwert starken Rückhalt geniesse.

Doch Grieder sagt, man würde auch an der Ochsengasse bleiben. Wenn es dann gehen würde. «Die Hoffnung stirbt zuletzt», so die Wirtin.

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