Rund die Hälfte der Einsprachen ist mittlerweile behandelt, so Boris Zürcher vom Seco. (Bild: Keystone)
Schweiz

Bund machte 900 Einsprachen gegen Bewilligungen von Kurzarbeit

Der Bund hat in fast 900 Fällen Einsprache gegen Bewilligungen von Kurzarbeit erhoben, die die Kantone im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie erteilt haben.

Das gab Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), am Freitag vor den Bundeshausmedien bekannt.

Knapp die Hälfte dieser Einsprachen, nämlich 420, wurden bisher behandelt. Dabei wurden 201 Einsprachen durch die Kantone gutgeheissen, und die Bewilligungen wurden abgelehnt. In 43 Fällen zogen die Gesuchssteller die Anträge zurück und in 12 Fällen lehnten die kantonalen Behörden die Gesuche ab. In 121 Fällen hielten die Kantone an ihrer Bewilligungserteilung fest.

In diesen Fällen spielt das ordentliche Verfahren und die Fälle gehen vor das kantonale Versicherungsgericht. Bei bleibenden Differenzen können die Fälle bis vor Bundesgericht weitergezogen werden.

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