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Der Telebasel Sport Beitrag vom 12. August 2020.
International

Valentin Stocker: «Für uns war nicht viel zu holen»

Der FC Basel scheidet diskussionslos gegen Schachtar Donezk im Viertelfinal der Europa League aus. Die Stimmen zu Spiel.

Die Träume des FC Basel auf den ultimativen Coup in der Europa League sind verpufft. Diskussionslos scheiden die Basler gegen ein starkes Schachtar Donezk aus und müssen nach den Viertelfinals bereits wieder die Heimreise antreten.

Schachtar Donezk überzeugt

Die Ukrainer waren an diesem Abend in der Arena auf Schalke schlicht und einfach das bessere Team. Das muss auch FCB-Kapitän Valentin Stocker neidlos anerkennen: «Das war eine abgeklärte Leistung von Schachtar. Die frühe Führung hat ihnen in die Karten gespielt. Für uns war nicht viel zu holen».

Bereits im Vorfeld der Partie war klar: Es bräuchte eine exzeptionelle Leistung des FCB, um gegen die Ukrainer zu bestehen. Die Basler waren allerdings ein Schatten ihrer bisherigen Auftritte in Europa. Kamen nie an ihre Leistung in den der vorhergehenden Partien heran. Kassierten gegen Schachtar Donezk so viele Gegentore wie in der ganzen Kampagne insgesamt.

Stolz auf die Kampagne

«Wir wussten, dass es schwierig wird. Wir hätten einen super Tag benötigt. Der Gegner hatte seinerseits einen guten Tag. Und wenn du deine Chancen nicht nutzt, wird es schwierig», so Valentin Stocker nach der letzten Partie auf europäischer Ebene. Das Ausscheiden soll aber nicht über die insgesamt tolle Leistungen in der Europa League hinwegtäuschen: «Ich bin stolz auf das Team und die Kampagne», so der FCB-Captain.

Nun hat Rotblau zwei Wochen Zeit, um sich auf den Cup-Halbfinal gegen Winterthur vorzubereiten. Nötige Zeit um die Batterien wieder aufzuladen, nach extrem strengen Monaten. «Mit den schweren Beinen wird es langsam schwierig. Wir werden uns gut erholen, um bereit zu sein», so Valentin Stocker. Der Cup ist national die letzte Möglichkeit, einen Titel zu holen. Es gilt abzuwarten, ob Rotblau dort zu einem versöhnlichen Ende gelangt.

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