Nicht nur die Lufthansa bekam die Auswirkungen der Coronakrise zu spüren. (Symbolbild: Keystone)
International

Nach Lufthansa – 14 weitere Firmen brauchen Kapitalspritze

Die Bundesregierung diskutiert den Einstieg in weitere deutsche Konzerne. Denn bereits über ein Dutzend Unternehmen baten um Unterstützung des Staates.

Die deutsche Regierung prüft nach der Lufthansa-Gruppe den Einstieg in weitere deutsche Konzerne. «14 Unternehmen haben bereits ausdrücklich Bedarf an einer Rekapitalisierung angezeigt.»

So heisst es in einer Antwort von Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nussbaum auf eine Anfrage der Grünen-Politikerin Katharina Dröge, über die das «Handelsblatt» am Montagabend berichtete. Bei den meisten Firmen stehe die Prüfung aber erst am Anfang, hiess es weiter.

Insgesamt habe die deutsche Regierung aufgrund der Coronavirus-Pandemie von «knapp 60 Unternehmen Interessenbekundungen» für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erhalten. In diesem Geldtopf der deutschen Regierung sind 100 Milliarden Euro für direkte Unternehmensbeteiligungen reserviert.

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