Die Telebasel-Community äussert sich zur Hahnenburger-Diskussion. (Bild: Keystone/Montage: Telebasel)
Basel

Von «Wasser ist kostbar» bis «geht’s noch?»

Soll, darf oder muss Hahnenwasser im Restaurant etwas kosten? Das sagt die Telebasel-Community.

Telebasel berichtete über eine Twitter-Userin, die sich ärgerte, weil sie im Zolli-Restaurant 1.50 Franken pro Glas Hahnenwasser bezahlen musste. Sowohl auf Twitter als auch in der Telebasel-Community auf Facebook löste das viele Diskussionen aus. Die Meinungen reichen von «Geht’s noch?» bis «Wasser ist kostbar».

«Glas muss gewaschen werden»

Eine Userin argumentiert, dass Wasser zuhause auch nicht gratis sei:

Bea und Rene finden den Preis im Zolli-Restaurant genau richtig. Denn schliesslich müsse das Glas auch wieder gewaschen und auch das Personal müsse entlohnt werden.

Michèle betont, dass Wasser kostbar ist, es davon abgesehen ja aber auch um die anderen Kosten gehe, die beim Wunsch nach Hahnenburger entstehen:

Zoo zu teuer?

Andy und Renata finden, dass die Preise im Zolli sowieso zu hoch seien:

Dora und Angelo teilen nicht nur den Nachnamen, sondern auch die Interpunktion und die Meinung. Für Hahnenwasser bezahlen zu müssen, gehe gar nicht, finden sie:

 

Einige Facebook-User finden, dass wenn der Gast sonst noch etwas konsumiere, sollte das Gals Hahnenwasser gratis dazu sein:

Rolf meint, in den USA gehöre es dazu, Leitungswasser umsonst anzubieten, in der Schweiz koste aber alles etwas, wahrscheinlich auch bald die Luft zum Atmen.

Und auch in Norwegen erhalte man in Restaurants kostenlos Wasser, sagt Beatrice.

Auch im Artikel selbst sind sich die Telebasel-User nicht ganz einig:

2 Kommentare

  1. Wasser soll gratis sein ein Beispiel wenn ein Obdachloser in einen Restaurant geht und der Obdachloser Hunger hat ist das Restaurant verpflichtet im eine warme Suppe und ein Stück brot und ein Glass Wasser zu geben um sonst nach Obligationenrecht. Was soll das TheaterReport

  2. Es gibt zu viele Leute, die von Restaurant und Bedienung nichts verstehen. Die rechnen immer nur die Materialpreise „was es im Laden kostet“ und beklagen sich hinterher. Drum hat sich eine „Halskrausengastronomie“ entwickelt, bei der die Leute die Getränke (auch Kaffee to go) und die Schnäpse beim „Ausländer“ Laden an der Ecke kaufen und „selber saufen“ – neben den Gästen. Zu beobachten am Rhein, Büvetten, etc. Die Hinterlassenschaften sind dann auch auf den Fenstersimsen im Quartier! 😉Report

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