Mit der Aktion in Liestal wollten die Jungfreisinnigen BL auf ihre Initiative aufmerksam machen. (Bild: Telebasel)
Baselland

Ein Glacé für den Rentenschutz

AHV-Renten schmelzen weg! Durch das Verteilen von Eiscreme wollten die Jungfreisinnigen am Samstag auf die Problematik bei der Altersvorsorge machen.

Was auf den ersten Blick nach einem Glacéplausch aussah, wurde begleitet von einem ernsten Thema. Im Liestaler Städtli sammelten die Jungfreisinnigen Baselland Unterschriften für ihre Renteninitiative.

Mit dabei war auch der Baselbieter Jungparteipräsident Lucio Sansano. «Für die Schweizer und Schweizerinnen ist die Altersvorsorge die grösste Sorge», so Sansano. «Das ist auch das, was wir heute im Gespräch mit den Leuten spüren.»

Rund 300 Glacés wurden am Samstag verteilt. Mit der Aktion erhofft sich die Jungpartei, einen Schritt bei ihrer Initiative vorwärts zu kommen. «Wir sind froh, dass der Bund uns nach dem Lockdown wieder Unterschriften sammeln lässt», laut Sansano werden die Jungfreisinnigen künftig wieder öfters für Unterschriften auf die Strasse gehen.

Das Problem Altersvorsorge

Im Jahr 2019 wurde rund eine Milliarde Franken mehr aus dem AHV-Topf bezogen, als reinkam. «Wenn das so weitergeht, geht die AHV sozusagen bankrott», erklärt Sansano.

Durch die Renteninitiative will man das Rentenalter für alle auf 66 Jahre erhöhen. Dazu käme eine Koppelung des Rentenalters auf die Lebenserwartung. «Wenn wir das so koppeln, werden wir das Rentenalter langfristig sichern», so der Präsident der Jungpartei.

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