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Der Telebasel Glam-Beitrag vom 5. August 2020.
Basel

Mit Adela im Kroatien-Urlaub

Was muss man momentan beim Verreisen beachten und wie sieht die jetzige Situation im Ausland aus? Adela spricht über ihren Kroatien-Urlaub.

Ich war seit ungefähr drei Jahren nicht mehr in Kroatien. Früher haben wir unsere Sommerferien als Familie immer dort verbracht. Danach wollte ich einige andere Orte abklappern, die weiter weg liegen und habe daher das schöne Land an der Adria lange nicht mehr bereist.

Dies wollte ich dieses Jahr ändern und habe daher vor dem Lockdown und bevor das Coronavirus überhaupt aktuell war, Anfang Jahr meine Flugtickets gebucht. Natürlich wurde mein Flug dann kurz vor der Abreise storniert. Darauf war ich bereits vorbereitet und habe gesagt, dass ich mit dem Bus nach Pula, das ist eine Stadt in Istrien, fahren werde. Gesagt, getan.

Vor der Abreise

Bevor das Abenteuer Busfahrt und Kroatien aber losgehen konnte, habe ich mir mindestens fünf Mal täglich die BAG-Risikoländer-Liste angesehen, weil ich wissen wollte, ob Kroatien dort aufgelistet war. Denn eine zehntägige Quarantäne hätte ich mir aus unterschiedlichen Gründen nicht leisten können.

Natürlich ging ich ein Risiko ein, weil ich nicht wusste, ob Kroatien während meines Aufenthaltes dort auf die Liste gekommen wäre, das nahm ich aber in Kauf. Ich habe nämlich meinen Vater zu lange nicht gesehen und sehr vermisst. Ich stand in täglichem Kontakt zu ihm, er gab mir immer wieder Bescheid, wie die momentane Situation in Kroatien aussieht und wie viele Fallzahlen sie dort haben. So haben wir beide die Corona-Kurve mit Adleraugen beobachtet.

Elfstündige Busfahrt

Fast einen halben Tag lang dauerte die Busreise nach Pula. Zu Beginn habe ich mich informiert, wie die Schutzmassnahmen aussehen und was es zu beachten gilt. Es wurde mir versichert, dass vor dem Besteigen des Busses das Fieber gemessen wird und Schutzmaskenpflicht herrsche. Dem war aber nicht so. Ich habe mich daher schon ziemlich unwohl gefühlt und meinen Platz gründlich desinfiziert und versucht, den Abstand zu halten – so gut es nun mal ging.

Endlich angekommen

Am selben Tag bin ich noch an meinen Lieblingsstrand gegangen, der nicht wirklich ein Strand ist, sondern eher ein Betonboden. Die Situation vor Ort in Kroatien war anders als sonst. Es gab viel weniger Touristen, weniger Leute am Strand, gewisse Beach Bars und Restaurants hatten diese Saison geschlossen. Da war also nichts mit Party-Urlaub. Mir kam das ehrlich gesagt ganz gelegen, weil ich mich sowieso richtig erholen und die Zeit mit meinem Vater geniessen wollte.

Und für alle, die jetzt noch in den Urlaub gehen: Beobachtet die Kurve des Einreiselandes, schaut Euch die aktualisierte BAG-Risikoländer-Liste an, nehmt genug Schutzmasken und Desinfektionsmittel mit und geniesst Eure Ferien!

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