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Der wöchentliche Point de Presse des BAG. (Video: Youtube)
Schweiz

BAG zählt Schwangere neu zur Risikogruppe

In den letzten Tagen und Wochen ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in der Schweiz konstant hoch. Ab 14 Uhr informiert das BAG zur aktuellen Lage.
Ende der Medienkonferenz

Die Medienkonferenz der Behörden des Bundes ist zu Ende. Wir danken Ihnen fürs Mitschauen und Mitlesen und wünschen noch einen schönen Tag.

Gerechte Verteilung des Impfstoffs eine «Illusion»

Patrick Mathys vom BAG antwortet auf die Frage eines Journalisten, dass es definitiv einen Wettstreit um den zukünftigen Impfstoff gebe. Eine gerechte Verteilung des Wirkstoffs sei wohl eine «Illusion». Es werden nicht von Beginn weg genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, wie Mathys weiter prognostiziert.

Swiss-Covid-App: «Wir sind noch nicht zufrieden»

Stand heute hätten etwa 25 Prozent der Bevölkerung die SwissCovid-App heruntergeladen, sagt Sang-Il Kim, Leiter Abteilung Digitale Transformation beim BAG. 2,5 Millionen Downloads – «wird sind noch nicht damit zufrieden damit. Wir wollen die Wirksamkeitsmessung verbessern», so Kim.

Mehr zur aktuellen Nutzung der SwissCovid-App lesen Sie hier.

Quarantäne unbedingt einhalten – Lohnfortzahlungs-Garantie von zehn Tagen

«Wenn Sie betroffen sind: Bitte beachten Sie die Quarantäne und halten Sie diese ein. Wenn man unverschuldet in Quarantäne gesteckt wird, gibt es eine Lohnfortzahlungs-Garantie von zehn Tagen», sagt der Vizedirektor des Bundesamts für Justiz, Michael Schöll.

Schwangere Frauen gehören ab sofort zur Risikogruppe

BAG-Mathys teilt an der Medienkonferenz weiter mit, dass schwangere Frauen neu in die Risikogruppe aufgenommen wurden. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs sei für schwangere Frauen im Vergleich zu Frauen desselben Alters, die nicht schwanger sind, erhöht. Der Schritt sei «als Vorsichtsmassnahme» zu sehen, betont Mathys.

Mehr dazu hier.

Mobilität in der Schweiz fast wieder auf Normalniveau

Mathys stellt das Vollzugsmonitoring vor, das man regelmässig publiziere: «Ziel dieses Berichtes ist es, eine Übersicht über den Verlauf der Pandemie zu erhalten und zu sehen, welchen Erfolg die Massnahmen am Schluss haben.» Der jetzige Bericht bezieht sich auf den Zeitraum vom 4. bis 29. Juli.

Die wichtigsten Erkenntnisse laut Mathys: «Die Mobilität nimmt weiter zu. Wir sind wieder auf einem Niveau vergleichbar mit der Zeit vor dem Ausbruch der Pandemie». Die Bevölkerung bewegt sich also wieder so wie im Januar und Februar.

Weltweite Lage nimmt Kantone in die Pflicht

Die Kantone sind gefordert, aufmerksam zu sein, wie Mathys an der Medienkonferenz erklärt. Weltweit wurden bislang mehr als 18 Millionen Fälle verzeichnet. 700‘000 Menschen sind gestorben – allein 150‘000 Todesopfer haben die USA zu verzeichnen. Die Pandemiewelle wächst momentan an.

Beginn der Medienkonferenz – BAG-Mathys: Lage weiterhin angespannt

Patrick Mathys vom BAG erläutert zu Beginn der Medienkonferenz die aktuelle Lage in der Schweiz: «Diese Woche wurden uns glücklicherweise weniger als 200 neue Fälle pro Tag gemeldet». Das seien etwas weniger als letzte Woche. Am Dienstag seien rund 8000 Tests durchgeführt worden. Die Positivitätsrate am Gesamtvolumen der Tests liegt bei 2,2 Prozent – letzte Woche waren es 3,5 Prozent gewesen.

Die Anzahl nahe an 200 Fällen pro Tag zeigen, dass man weiter vorsichtig sein und sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten müsse. Die Lage sei weiterhin angespannt.

45 Patienten befinden sich laut dem BAG momentan auf Intensivstation, 32 von ihnen werden aktuell beatmet. Insgesamt seien 4300 Personen hospitalisiert.

Auch in den letzten Tagen hat das BAG täglich jeweils mehr als 100 Neuansteckungen kommuniziert. Zudem müssen viele Reise-Heimkehrer in Quarantäne. Im wöchentlichen Point de Presse stellen sich Experten des BAG den Fragen der Journalisten. Heute sind das:

Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, BAG/EDI  und Sang-Il Kim, Leiter Abteilung Digitale Transformation, BAG.

Telebasel überträgt die Pressekonferenz ab 14 Uhr live im TV und online.

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