Das Verfahren gegen den Polizisten, der den tödlichen Schuss abgab, wurde eingestellt. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Verfahren gegen Polizisten bei tödlichem Einsatz in Bern eingestellt

Vor einem Jahr floh ein 36-jähriger Mann aus einer psychiatrischen Klinik. Nur Stunden später wurde er aus Notwehr in Bern von den Polizeibeamten erschossen.

Vor einem Jahr floh ein 36-jähriger Mann in Bern aus einer psychiatrischen Klinik. Nach einer grossflächigen Suchaktion wurde der Mann im Berner Schönbergquartier von den Polizeibeamten aus Notwehr erschossen. Daraufhin wurde ein Verfahren gegen den Polizisten, welcher die tödlichen Schüsse aus seiner Dienstwaffe abgegeben hatte, eingeleitet.

Doch das Verfahren wurde nun eingestellt und bleibt für den Beamten ohne juristischen Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft ist sich einig, dass es sich bei dem Vorfall um Notwehr gehandelt habe, wie die «Berner Zeitung» berichtet.

Auch der Vater des 36-Jährigen zeigt Verständnis. Sein Sohn habe die Armeewaffe des Vaters gestohlen und damit die Polizisten bedroht, die daraufhin den Mann erschossen.

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