Bald soll der Abschluss des Kaufvertrages unter Dach und Fach sein, so BAG-Direktor Pascal Strupler. (Bild: Keystone)
Schweiz

Schweiz kurz vor Abschluss eines Impfstoff-Kaufvertrages

Die Schweiz steht kurz vor dem Abschluss eines Kaufvertrages für einen Coronavirus-Impfstoff, und zwar mit dem US-amerikanischen Unternehmen Moderna.

Pascal Strupler, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), sprach am Dienstagabend von «nur ein paar Stunden».

Moderna werde wohl als erste Firma einen Impfstoff gegen das Coronavirus herstellen. «Und mit diesem Vertrag werden wir ihn sehr schnell bekommen», sagte Strupler in der Sendung «Club» von Schweizer Fernsehen SRF vom Dienstagabend.

Wenn der Zugang zu einem Impfstoff gesichert sei, sei es auch denkbar, dass die Schweiz bei Impfstoff-Tests mitmache, wurde Strupler auf der SRF-Homepage vorab zitiert. Über den Preis, den die Schweiz Moderna für den Impfstoff vertraglich zugesichert hat, wollte Strupler keine Auskunft geben.

1 Kommentar

  1. Moderna ist sehr gur für die Kommunikation und deswegen oft erwähnt, ist aber sicher nicht so fortgeschritten wie die Engländer von Oxford/AstraZeneca. Die aktuellen Ergebnisse von Moderna beruhen auf 45 Patienten, die von den Oxford-Forschern auf 1000. Eine weitere Test-Phase ist in England in Gang mit über 10000 Leuten, die Resultate sind in September zu erwarten. Die 2. Phase bei Moderna besteht aus nur 600 Leuten. Janssen (mit einer Filiale in Bern) entwickelt auch einen vielversprechenden klassischen Impfstoff. Prof. Bachmann von der Uni Bern hat auch einen Impstoff in Entwicklung. Die Schweiz sollte nicht auf einen einzigen Hersteller setzen.Report

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