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Der belgische Parkour-Läufer Jeremy Lorsingnol (34) springt mit einem Salto kopfüber in den Rhein bei der Schifflände. (Video: Jrmspeeders/Schweiz Tourismus)
Basel

Jetzt fliegt auch ein Belgier über die Schifflände

Parkour-Profi Toby Segar verblüffte vor einem Jahr die Szene mit einem Sprung über die Schifflände. Nun toppt ein Belgier den Salto. Achtung: Nicht nachmachen!

«Wir sind hier an dem verrückten Schifflände-Ort in Basel, wo Toby Segar diesen Salto ins Wasser machte. Jetzt will Jeremy Lorsingnol noch einen daraufsetzen.» Mit dieser Ankündigung startet ein Tiktok-Video, das in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus entstand. Was dann kommt, ist schlicht noch verrückter, als das bekannte Rocketman-Video des Briten.

Der belgische Traceur Jeremy Lorsingnol wagte den Sprung über die Schifflände bei einem Besuch in Basel. Der Unterschied: Der 34-Jährige schafft den Sprung ohne sich mit den Händen nochmals abzustossen. Zudem baut der Belgier noch einen Zusatz-Salto ein. «Ich hatte keine Angst, aber ich hatte viel Respekt», sagt Lorsignol gegenüber «20 Minuten».

Rocketman hat 23 Millionen Zuschauer

Der Original-Sprung von Toby Segar sammelte mittlerweile schon über 23 Millionen Views auf Youtube. Auch das Video des Belgiers geht bereits durch die Decke. Innert kürzester Zeit heimste der Stunt über 21’000 Likes ein – Tendenz steigend.

Rocketman – So flog Toby Segar über die Schifflände:

(Video: @storror/Instragram)

Nachahmer nur in der Szene

Kurz nachdem das Video des Briten viral ging, warnte die Basler Polizei davor, den Stunt nachzumachen. Diese Sorge teilt der Free-Runner Toby Segar allerdings nicht. Wer diesen Stunt nachmachen wolle, müsse sehr spezifische Fähigkeiten besitzen. «Ich bezweifle, dass jemand mit gesundem Menschenverstand überhaupt darüber nachdenken würde», sagt der Profi damals gegenüber Telebasel.

Toby Segar im Interview mit Telebasel am 21. August 2019:

(Video: Telebasel)

Trotzdem hätten vor dem Belgier auch der Italiener Rosario Barile wie auch der Franzose Louis Meynard den Sprung bereits geschafft – beide ebenfalls Profis, wie «20 Minuten» weiss.

Gegenüber der Zeitung mahnt Toby Segar nochmals: «Wenn etwas schief geht beim Sprung, sind die Konsequenzen sehr gravierend. Lasst euch nicht von der Sicherheit des Wassers täuschen, speziell wenn sechs Meter Beton involviert sind».

Wie eng es bei der Landung im Wasser werden kann, ist beim Stunt von Jeremy Lorsingnol gut zu erkennen. Flog Segar bei seinem Stunt noch locker über die Schifflände, fehlte beim Belgier nur wenig bis zum Aufprall mit dem harten Beton. Also bitte nicht nachmachen!

3 Kommentare

  1. „Schalts Liecht a du Pfiffe…..“
    Bring nit jede Saich im TV du Pfiffe….

    Schade, dass man sich versucht mit der einen oder anderen Atikion, betreffen Sicherheit und Solidarität am Bürger, in Szene zu setzen. Kaum aber kann man ein paar Sekunden gut vermarkten, bringt man im TV einen Stunt der nicht viel mit „Grips“ zu tun hat. Ganz viele junge Bürger sehen nur diese Bilder im Tele Basel und können sich kein Bild über die Gefahren für sich und Dritte machen, weil sie keine Ahnung haben. Schade dass dies gesendet werden musste. Ich hätte mir ein wenig mehr Vorbildfunktion erwartet.
    Ich wünsche Euch eine schöne Woche Ihr Pfiffe (Gruss an die Redaktion Tele Basel)Report

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