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Diagnose Sendung vom 04. August 2020.
Basel

Diagnose: Botox bei Blasenstörung

Botox kennen viele Menschen aus der Schönheitschirurgie. Das Nervengift wird aber auch bei Patienten mit einer Reizblase eingesetzt.

Vielen Menschen ist es nicht bekannt, dass Botox auch ausserhalb der Schönheitschirurgie eingesetzt wird. Botox ist eines der gefährlichsten Nervengifte der Welt. In der Neuro-Urologie und der Urogynäkologie werde Botox schon seit fast 20 Jahren regulär benutzt, so Frau Dr. med. Sandra Möhr von der Klinik für Neurorehabilitation und Paraplegiologie in Basel (REHAB).

Die Medizin greift bei Patienten mit einer Reizblase (ständiger Harndrang) immer mehr darauf zurück. Botox wird in den Blasenmuskel gespritzt und sorgt so dafür, dass sich die Blasenmuskulatur entspannt und die Harnblase mehr Urin über eine längere Zeit speichern kann. So wird der ständige Harndrang gedrosselt und der Urin bleibt in der Blase.

Wie solche Botox-Injektionen angewendet werden und wie Patienten mit einer Reizblase leben, erfahren Sie in der aktuellen Folge von «Diagnose».

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