Die Ermittler suchen rund um den Tatort nach Spuren. (Bild: Keystone)
International

Tödliche Schüsse auf Zwölfjährige in Schweden – waren Gangster in Schusswesten das eigentliche Ziel?

Am Sonntag wurde eine Zwölfjährige in Schweden an einer Tankstelle erschossen. Erste Ermittlungen laufen, eine Festnahme gab es aber bisher keine.

Nach den tödlichen Schüssen auf ein zwölfjähriges Mädchen in Schweden suchen die Ermittler mit Hochdruck nach den Tätern.

Man habe bereits am Sonntag mehrere Personen vernommen, aber bislang noch niemanden festgenommen, sagte der stellvertretende Chef der Stockholmer Polizei, Palle Nilsson, am Montag im Fernsehsender SVT.

Die Polizei fahnde unter anderem nach einem weissen Kastenwagen, der mit der nächtlichen Tat nahe einer Tankstelle in der Gemeinde Botkyrka bei Stockholm in Zusammenhang stehen soll.

Manchmal werden Kinder in die Kriminalität hineingezogen

Das Mädchen war bisherigen Polizeierkenntnissen zufolge in der Nacht zum Sonntag vor der Tankstelle von einer Kugel getroffen worden und später ihren Schussverletzungen erlegen. Ob sie dabei das Ziel der Tat gewesen war, wollte Nilsson nicht kommentieren. Nach Informationen der Zeitung «Expressen» sollen die Schüsse zwei kriminellen Männern in Schutzwesten gegolten haben, die sich am Tatort befunden haben.

Der Polizei sind im Raum Stockholm knapp 30 gewalttätige Personen mit Verbindungen zu kriminellen Netzwerken bekannt, die derartig schwere Straftaten verüben. «Diese Personen stehen hinter dem Grossteil von Erpressungen, Raub, Drogenverkäufen, Sprengungen, Schüssen und Mordfällen in der Region», sagte er. Manchmal komme es vor, dass auch Kinder in die Kriminalität hineingezogen würden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel