Bis nächsten Mittwoch gibt es vielerorts Temperaturen über 30 Grad. In gewissen Teilen Europa klettert das Thermometer gar über 40 Grad. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Bund weitet Hitzewarnung erneut aus

Der Sommer in der Schweiz ist zurück. Bis nächsten Mittwoch steigen die Temperaturen auf jeweils über 30 Grad.
Biasca wieder heissester Ort

Hitzewarnung gilt jetzt auch für die Regionen Genf und Jura

Der Bund hat seine Hitzewarnung am Sonntag erneut ausgeweitet. Neben der Südschweiz und der Nordwestschweiz galt sie neu auch für die Regionen Genf und Jura. Meteoschweiz warnte vor einer Hitzewelle mit Temperaturen zwischen 31 und 35 Grad bis am Mittwoch.

Die relative Luftfeuchtigkeit komme zwischen 40 und 50 Prozent zu liegen, teilte Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, mit. Es galt am Sonntag die Gefahrenstufe drei von vier. Die Warnung wurde bis Mittwoch erlassen.

Für gesunde Menschen stellen Hitzetage in unseren Breitengraden kein gravierendes Gesundheitsrisiko dar. Kleinkinder und Betagte, die besonders unter den hohen Temperaturen leiden, sollten körperliche Anstrengungen jedoch vermeiden, sich von der Hitze fernhalten und den Körper kühlen sowie viel trinken und nur leicht essen.

Hitzewelle geht weiter - Tag 3

Am Sonntag steigen die Temperaturen wieder über 30 Grad. Der Wetterdienst «MeteoNews» empfiehlt zur Abkühlung ein Bad einem der grösseren Mittellandseen.

Aber auch in Basel lässt sich gut kühlen Kopf bewahren. Der Rhein ist zurzeit nur leicht wärmer als 21 Grad. Da lässt sich für einen Moment die Hitze problemlos vergessen.

Von Kopenhagen bis Rom – Europa schwitzt

Hoch «Detlef» heizt an diesem Wochenende Mitteleuropa ein – mancherorts mit Temperaturen über 40 Grad. Von Norden bis Süden wird geschwitzt.

In Italien sind sich die Menschen hohe Temperaturen gewohnt. Momentan kommen aber auch die Einheimischen in der Hauptstadt Rom ziemlich ins Schwitzen. (Bild: Keystone)

Am Samstag legte das Hoch «Detlef» an einigen Orten das Leben lahm. Manche Hauptstadtbewohner waren aber auch schon bestens an die Lage angepasst. Die grosse Übersicht gibt es hier.

Ab 14 Uhr schon 30 Grad – Region Basel brutzelte heute besonders

Am heissesten wurde es am Samstag mit 33,6 Grad in Biasca TI. In der Region Basel, stellenweise auch im zentralen Mittelland und im Tessin, wurde die 30-Grad-Marke bereits um 14 Uhr geknackt, wie der private Wetterdienst Meteonews auf Twitter mitteilte.

Die höchsten Temperaturen wurden laut Meteoschweiz, dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, am Samstag in Biasca TI (33,6 Grad), Magadino TI (33,0 Grad), Basel (32,8 Grad), Locarno TI (32,7 Grad), Sitten VS (32,5 Grad) und Delsberg JU (32,1 Grad) gemessen.

In Genf zeigte das Quecksilber 31,7 Grad. Im Kanton Aargau wurde es in Würenlingen 31,6 Grad heiss. Knapp 30 Grad wurden in Zürich (29,8 Grad), Luzern (29,6 Grad) und Chur GR (29,2 Grad) gemessen.

Bund gibt Hitzewarnung raus - Gefahrenstufe 3

Der Bund hat seine Hitzewarnung am Samstag auf die Nordwestschweiz ausgeweitet. Neben Teilen des Tessins warnt Meteoschweiz auch an der Nordgrenze zu Deutschland in den Regionen Basel und Aargau vor einer markanten Hitzewelle.

In den Niederungen der Alpensüdseite und der Nordwestschweiz wird zwischen Samstag und Mittwoch eine Hitzewelle erwartet, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie mitteilte. Die Tageshöchsttemperatur steigt dabei auf 31 bis 35 Grad – dies bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 50 Prozent.

Es galt am Samstag die Gefahrenstufe drei von vier. Die Warnung wurde bis Dienstag erlassen. Am Freitag wurden schweizweit Temperaturen zwischen 29 und 31 Grad gemessen. In Biasca TI kletterte das Quecksilber auf 31,6 Grad. Der Höhepunkt der Hitzewelle wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Tag zwei der Hitzewelle – Bis 35 Grad in der Region

«Tag Nr. 2 der Hitzewelle», twittert «SRF Meteo» am Samstagmorgen. Der Wetterdienst verspricht einen weiteren Tag mit Temperaturen über 30 Grad. In der Region Basel könne es stellenweise gar bis 35 Grad heiss werden.

Dass die Hitzewelle schweizweit erst so richtig in Fahrt kommt, belegt «MeteoNews» mit einer Grafik. «Nachdem gestern die 30-Grad-Marke nur stellenweise erreicht wurde, gibt es heute verbreiteter 30 Grad und mehr», heisst es.

Noch bis Mittwoch soll das Wetter hochsommerlich bleiben. Ab Dienstag erwartet «SRF Meteo» etwas feuchtere Luft. Die Folge: Vermehrte Quellwolken und lokale Regenschauer. Die Temperaturen bleiben jedoch vielerorts deutlich über der 30-Gradmarke.

Noch unsicher, was Sie dieses Wochenende unternehmen wollen? Hier finden Sie Inspiration. Und: So helfen Sie Ihren Vierbeinern und Ihren Pflanzen durch die heissen Tage.

Bund warnt vor Hitze im Tessin ab Samstag

Der Bund erlässt eine Hitzewarnung für die Alpensüdseite für Samstag. In den übrigen Regionen ist noch keine Warnung nötig, weil es hier derzeit eher zu trocken ist, wie es am Freitag bei MeteoSchweiz auf Anfrage hiess.

Die Hitzewarnung für den Kanton Tessin gilt, weil der Hitzeindex, der die Temperaturen und die relative Feuchtigkeit in Beziehung zueinander setzt, drei Tage in Folge über 90 steigt (Hitzewarnung Stufe 3).

Ob Hitzewarnungen für Teile der Deutschschweiz, das Wallis oder die Westschweiz ausgesprochen werden, wird MeteoSchweiz nach eigenen Angaben am Samstag entschieden.

Am Freitag ist schweizweit mit Temperaturen zwischen 29 und 31 Grad zu rechnen. Am Samstag und Sonntag dürften die Temperaturen auf um die 32 Grad steigen. Im Süden ist mit Temperaturen um 33 Grad zu rechnen. In der Region Basel und in Genf könnte das Quecksilber auf von 34 Grad steigen.

Die nächste Hitzewelle ist das

Ab Freitag heisst es kühlen Kopf bewahren – der Sommer kommt so richtig zurück. Mit Temperaturen über 30 Grad wird es die kommenden Tage denn auch heiss bleiben. «Tag Nr. 1 der Hitzewelle», twittert «SRF Meteo». Wer es gerne kühler mag, müsse hoch hinauf, heisst es weiter. Erst auf 2000 Metern werden heute erfrischende 18 Grad erwartet.

In den nächsten Tagen verspricht das Wetter nochmals viel Sonnenschein. Bis voraussichtlich nächsten Mittwoch dürften die Temperaturen in der Schweiz jeweils die 30-Grad-Marke knacken.

Aussichten bis nächsten Mittwoch. (Bild: Screenshot SRF Meteo)
UV-Strahlung nimmt zu

Das sonnige Wetter bringt viel UV mit sich. Meteonews.ch erwartet dieser Tage Werte von 7 bis 8 auf der 11er-Skala. Das bedeutet hohe bis sehr hohe Gefährdung durch UV. Die Mittagsstunden sollten besser im Haus oder zumindest im Schatten verbracht werden.

Bei direkter Sonneneinstrahlung ist eine Kopfbedeckung zu empfehlen. Experten empfehlen zudem Sonnenbrillen mit seitlichem Schutz, also gewölbten Gläsern oder breiten Bügeln, die die Zeichen UV 400, 100 Prozent UV-Schutz oder CE tragen. Ausserdem sollte auf eine Sonnencrème mit hohem Lichtschutzfaktor geachtet werden, die 30 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen wird. Es sollte schon mindestens Lichtschutzfaktor 15 sein, für Kinder und empfindliche Menschen empfiehlt sich der Faktor 50+.

UV-Strahlung kann Schäden am Auge wie Bindehautentzündungen und Sonnenbrand auf der Haut verursachen. Langfristig trägt sie zur vorzeitigen Alterung der Haut bei.

UV-Strahlung ist aber auch das Hauptrisiko für Hautkrebs. Das Bundesamt für Statistik (BFS) geht von jährlich knapp 2’500 Melanom-Neuerkrankungen in der Schweiz aus. Neben den UV-Strahlen beeinflusst vor allem das Erbgut, ob jemand erkrankt.

Ab Freitag überrollt eine Hitzewelle die Schweiz

Von Freitag bis mindestens Mitte der kommenden Woche erreichen die Temperaturen im Flachland und in den tiefergelegenen Alpentälern verbreitet 30 Grad und mehr, es gibt somit die erste richtige Hitzewelle des diesjährigen Sommers.

Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, überrollt nach einigen kühleren Tagen ab Freitag eine Hitzewelle die Schweiz. Definitionsgemäss spricht man dann von einer Hitzewelle, wenn es mindestens fünf Tage hintereinander 30 Grad und mehr gibt. Dies ist ab Freitag vielerorts im Flachland und in den tiefergelegenen Alpentälern der Fall.

Auch in Basel wird es demnächst anhaltend heiss. (Bild: Keystone)
Ab Mittwoch wärmere Temperaturen

Gemäss Meteo Schweiz steigen ab Mittwoch die Temperaturen wieder. Am Mittwoch soll das Thermometer in Basel 25 Grad erreichen, am Donnerstag 29 und am Freitag wird es wohl 32 Grad heiss.

Rhein erreicht Hochwassermarke 1

Laut einer Medienmitteilung der Schweizerischen Rheinhäfen hat der Rhein die Hochwassermarke 1 erreicht.


(Bild: Screenshot/BAFU)
Sintflutartige Regenfälle in der Ostschweiz

Vom Montag bis Dienstag haben sintflutartige Regenfälle besonders die Ostschweiz heimgesucht. Am meisten Regen fiel innert 24 Stunden mit 90 Litern pro Quadratmeter in Urnäsch AR. Die Stadt St. Gallen kam auf 63 Liter.

Die Regenfälle zogen sich vor allem entlang der zentralen und östlichen Voralpen vom Muotathal über das Toggenburg bis zum Alpstein. Dort fiel zwischen 60 und 90 Liter Regen pro Quadratmeter. An den nördlichen Voralpen massen die Meteorologen 30 bis 50 Liter Regen.

Eggenried SG erreichte 80 Liter in 24 Stunden. In Luzern waren es 42,5 Liter. Im Würzenbachquartier überschwemmte das Hochwasser am Montagabend Strassen und unterbrach so den städtischen Busverkehr.

Ausläufer des starken Niederschlags gab es bis ins Mittelland, wie Urs Graf, Meteorologe bei Meteoschweiz, am Dienstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. So mass die Station Buchs-Aarau einen Stundenrekord von 46 Litern.

In Beromünster LU fiel in einer Stunde 29 Liter pro Quadratmeter. Sonst gab es Stundensummen von 10 bis 20 Liter, was kleinere Bäche durchaus zum Überlaufen bringen kann. Gegen Westen nahmen die Niederschläge ab.

Thur könnte Flutwellen bringen

Über die Alert-Swiss-App warnen die Thurgauer Behörden derzeit vor der Thur. Der Fluss führe Hochwasser. Man solle das betroffene Gebiet sofort verlassen. Es heisst: «Flutwellen könnten Sie überraschen und Ufer einbrechen.»

Eine Entspannung ist in den nächsten Stunden noch nicht in Sicht:

Intensive Regenphase hält noch bis Dienstagmorgen an

SRF Meteo teilt via Twitter mit, dass die Regenphase noch bis am frühen Dienstagmorgen anhält. Am Nachmittag sind die Zentral- sowie die Ostschweiz von weiteren Niederschlägen betroffen.

Schneefallgrenze sinkt unter 2500 Meter

Wie Meteo News via Twitter mitteilt ist die Schneefallgrenze unter 2500 Meter gesunken.

Strasse in Luzern steht unter Wasser

In der Zentralschweiz regnet es derart grosse Mengen, dass eine Strasse in Luzern überschwemmt wurde. Im Würzenbach-Quartier in der Nähe des Verkehrshauses steht ein Streckenabschnitt unter Wasser. Busse und der übrige Strassenverkehr müssen deshalb umgeleitet werden. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Betriebsschluss.

Dauerregen bis Dienstagabend

MeteoNews warnt vor Dauerregen bis Dienstagabend. Dadurch könne es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. In der Region Basel wird deutlich weniger Regen erwartet als an anderen Orten.

Murgang geht auf Grimselpassstrasse nieder

An der Handegg am Grimselpass im Berner Oberland hat am Sonntagabend ein Murgang die Passstrasse verschüttet. Die Strasse bleibt vorderhand geschlossen, bis das Wetter einen Rekognoszierungsflug zulässt.

Nach heftigen Regenfällen gingen mehrere Tausend Kubikmeter Geröll aus dem Einzugsgebiet Breitwaldflie/Fadegg ab. Rund 250 Kubikmeter überdeckten die Grimselpassstrasse, wie Christian Hulliger vom Strasseninspektorat Oberland Ost auf Anfrage sagte. Verletzt wurde niemand. Die Strasse konnte im Verlauf des Montagvormittags geräumt werden.

Die Passstrasse bleibt aber vorderhand für den Durchgangsverkehr gesperrt, da laut Hulliger weitere Murgänge zu befürchten sind. Im Einzugsgebiet oben liegen noch rund 5’000 Kubikmeter Material. Erst nach einem Rekognoszierungsflug könnten die Geologen einschätzen, ob weitere Murgänge drohen.

Erdrutsche im Wallis verschütten Nebenstrassen

Im Unterwallis kam es aufgrund des starken Gewitters zu Erdrutschen. Mehrere Strassen wurden verschüttet.

Mehr dazu hier.

Nach heftigem Gewitter folgen weitere Regentage

In der Nacht von Samstag auf Sonntag tobten heftige Gewitter der Gefahrenstufe 3 und 4. Am Sonntag bleibt das Wetter bewölkt mit leichten bis heftigeren Niederschlägen.

Auch am Montag und Dienstag bleibt es regnerisch. Am Mittwoch steigen die Temperaturen wieder auf 26 Grad und zum Wochenende hin werden es wieder Temperaturen von über 30 Grad.


(Screenshot: Meteoblue)
Gewitter ab Samstagabend

In der Region Basel werden ab Samstagabend, 1. August, heftige Gewitter erwartet. MeteoSchweiz gibt eine Gefahrenwarnung der Stufen 3 (erhebliche Gefahr möglich) und 4 (grosse Gefahr) heraus. Die Gewitter können mit Sturmböen, Starkregen und hoher Blitzaktivität einhergehen.

(Screenshot: MeteoSchweiz)

Die Gewitter dauern laut MeteoSchweiz bis Sonntag (18 Uhr) an.

Hitze und Gewitter zum 1. August

Nachdem am Freitag mit 40 Grad in Basel der heisseste Tag des Jahres verzeichnet wurde, bleibt es am Samstag zum Bundesfeiertag heiss. Mit bis zu 35 Grad sind die Temperaturen jedoch leicht tiefer.

Wie SRF Meteo auf Twitter mitteilt, wird es dazu schwül. Zudem werden Gewitter erwartet. Dies am Nachmittag und am Abend. Der genaue Ablauf sei dabei noch unsicher. Es dürfte aber auch die Nordwestschweiz treffen.

Stellenweise 40 Grad gemessen

Gemäss den Daten von Meteoblue wurde es in Basel am Freitag stellenweise bis zu 40 Grad heiss. Gemessen wurde der Rekordweg in den Kleinbasler Schorenmatten. Meteoblue beobachtet das Mikroklima in Städten. Dabei handelt es sich aber nicht um offizielle Messzahlen.

Mikroklimatische Auswertungen zeigen die Hotspots der Stadt. (Screenshot: Meteoblue)
In Basel wurden 36,5 Grad gemessen

Der bisher heisseste Tag des Jahres brachte in der der Region Temperaturen über 36 Grad. Bei der Messtation Basel/Binningen wurden am späten Freitagnachmittag 36,5 Grad gemessen, wie der Meteodienst MeteoNews bekannt gab. Auch in Beznau wurde die 36-Gradmarke geknackt.

Ob dies bereits die Tageshöchstwerte sind, lässt der Wetterdienst noch offen. «Bis gegen 18 Uhr sind verbreitet noch leicht höhere Temperaturen möglich», heisst es weiter.

Am Montag wird sich die Hitze aber bereits wieder verabschieden. «Am Montag um 20 Grad», twittert SRF Meteo. Gegen Ende der nächsten Woche könne es jedoch bereits wieder heiss werden.

Glacé für die Nashörner im Zolli Basel

Die Nashörner im Zoo Basel dürfen sich über eine kühle Leckerei freuen. Sie bekommen einmal in der Woche Glacé. Diese enthält Möhren, Randen, Fenchel und Birnen. Neben der Schlemmerei kühlen sich Nashörnerauch gerne im Wasser ab.

(Video: Keystone/Silva Schnurrenberger)
Über 35 Grad: bisher heissester Tag des Jahres

Die Temperaturen in der Schweiz haben am Freitag einen neuen Jahreshöchstwert erreicht. In Basel wurden am frühen Nachmittag 35,5 Grad gemessen, wie der Wetterdienst SRF Meteo mitteilte.

Die Temperaturen dürften demnach bis am frühen Abend weiter steigen auf 36 oder lokal gar 37 Grad. Auch am Samstag werden Temperaturen von über 36 Grad erwartet.

Der Bund hatte bereits am Mittwoch vor einer Hitzewelle mit Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad gewarnt. Betroffen sind demnach bis am Samstagabend die Alpensüdseite, das zentrale Wallis und die Region Genf. Für gewisse Menschen könne die Hitze ein Gesundheitsrisiko darstellen, hiess es.

Absolute Hitzerekorde dürfte es dennoch nicht geben. Die gemessene nationale Höchsttemperatur lag bei 41,5 Grad im August 2003 in Grono im Misox GR, der Höchstwert auf der Alpennordseite lag bei 39,7 Grad im Juli 2015 am Flughafen Genf. Letztes Jahr wurden am 24. Juli in Sitten 38,0 Grad gemessen. Das war Jahresrekord.

Trinkwasser wird in Teilen des Baselbiets knapp

«In der Schweiz verfügen wir über den Luxus, dass es fast überall Wasser von sehr hoher Qualität zu sehr günstigen Preisen gibt», sagt Dominic Utinger vom Amt für Umweltschutz und Energie gegenüber der «Baz». «Da kommen viele nicht mehr auf die Idee, sparsam damit umzugehen.»

Genau dies wird aber momentan von den Gemeinden Ormalingen, Läufelfingen, Buckten, Känerkinden und Lausen von ihren Einwohnerinnen und Einwohnern gefordert.

Die Grundwasserstände befänden sich auf einem Tiefstand. Es sei zwar normal, dass die Gewässer im Sommer sinken, jedoch meint Dominic Utinger: «Wir sind aber schon mit tiefen Ständen in den Frühling gegangen». Denn normalerweise füllten sich die Gewässer durch Niederschläge im Herbst und Winter wieder auf. Das Problem dieses Sommers hat seinen Ursprung also in den beiden Wintern zuvor.

Bis zu 37 Grad erwartet

Es wird heiss am heutigen Freitag. Besonders in der Region Basel werden hohe Temperaturen von bis zu 37 Grad Celsius erwartet. Es soll der vorerst heisseste Tag in diesem Jahr werden. Am Samstag sollen die Temperaturen wieder leicht sinken.

Vor der grossen Hitze gab es im Südosten der Schweiz nochmals heftige Gewitter. Insgesamt 6’000 Blitze wurden laut Wetterdienst Meteonews im Bündnerland und im Tessin gemessen. Auch am heutigen Freitag kann es neben viel Sonnenschein zu einzelnen Gewittern kommen, dies vornehmlich in den Bergen.

Für den südlichen Teil der Schweiz hat Meteoschweiz am Mittwoch eine Hitzewarnung herausgegeben. Für die Deutschschweiz wurde aber keine gemacht, weil am Donnerstag die Luft zu trocken war. Abgeraten wird allerdings vor körperlicher Anstrengung im Freien und dringend aufgefordert wird zur Aufnahme von genügend Flüssigkeit.

Hohe Temperaturen könnten Auswirkungen auf die Gesundheit haben, und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, warnt Meteoschweiz weiter.

Zur Risikogruppe zählen demnach vor allem ältere Menschen, (chronisch) kranke Personen, Schwangere sowie Kleinkinder. Sie bräuchten spezielle Aufmerksamkeit und, falls erforderlich, auch Betreuung.

Ideen, wo Sie sich heute im Wasser Abkühlen können, finden Sie hier. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informiert zudem in einem Podcast, wie Sie sich schützen können:

Biasca knackt die 35 Grad-Marke

Trockenster Juli in Basel seit Messbeginn

In den ersten zwei Monatsdritteln dauerten die längsten sonnigen Perioden auf der Alpennordseite nur gerade drei Tage. Trotz wechselhafter Witterung mit mehreren Kaltfronten und Gewitterlagen fiel in einigen Gebieten der Schweiz ausgesprochen wenig Regen.

Bis am 28. Juli erhielten Teile der Alpensüdseite und des Engadins nur 20 bis 30 Prozent der normalen Julimenge.Ohne weitere Niederschläge in den letzten Julitagen ist dies in Basel der niederschlagsärmste Juli seit Messbeginn 1864, teilte Meteo Schweiz mit.

Letzes Lüften vor der Hitzewelle

Es wird heiss in den kommenden Tagen. Erste Vorzeichen der Hitzewelle gab es bereits in der Nacht auf Donnerstag: Im Tessin gab es eine Tropennacht, wie Meteonews berichtet. Auch in der Region Basel und im restlichen Norden des Landes kann es in den kommenden Tagen zu Tropennächten kommen – besonders am Samstag. Bis zu diesem Tag soll es drei Hitzetage geben.

Auch in Vevey wurde eine Tropennacht verzeichnet. In der restlichen Schweiz lohnt es sich am Donnerstagmorgen, nochmals richtig zu lüften, wie die Wetterdienste mitteilen.

In Basel und vielen anderen Orten werden bis zu 33 Grad Celsius erwartet. Das Wetter bleibt dabei sonnig, wie SRF Meteo ankündigt. Während es in den Alpen und im Süden zu Platzregen und Gewittern kommen kann, bleibt es in der Nordwestschweiz voraussichtlich trocken.

Jetzt wird es richtig heiss

Der Bund warnt vor einer Hitzewelle in der Schweiz mit Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad. Betroffen sind demnach bis am Samstagabend die Alpensüdseite, das zentrale Wallis und die Region Genf. Für gewisse Menschen könnte die Hitze ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Für die Deutschschweiz wird keine Hitzewarnung ausgegeben, weil am Donnerstag die Luft zu trocken ist, wie Meteoschweiz am Mittwoch mitteilte. Abgeraten wird allerdings vor körperlicher Anstrengung im Freien und dringend aufgefordert wird zur Aufnahme von genügend Flüssigkeit.

Weil Ferienzeit sei, halten sich viele Menschen in den beliebten Regionen Tessin, Wallis oder am Genfersee auf, schreibt Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, auf seiner Website. Gerade am Nationalfeiertag am Samstag würden sich etliche Personen in der ganzen Schweiz im Freien aufhalten.

Hohe Temperaturen könnten Auswirkungen auf die Gesundheit haben, und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, warnt Meteoschweiz weiter. Zur Risikogruppe zählen demnach vor allem ältere Menschen, (chronisch) kranke Personen, Schwangere sowie Kleinkinder. Sie bräuchten spezielle Aufmerksamkeit und, falls erforderlich, auch Betreuung. (sda)

20'217 Blitze an einem Tag

Das Gewitter am Dienstag hatte es in sich: Der heftige Regen wurde insgesamt von 20’217 Blitzen begleitet, wie Meteonews mitteilt. Dabei waren nicht alle Regionen gleich start betroffen. Im westlichen Mittelland gab es nur wenig Gewitteraktivität, während im Kanton Graubünden über 2700 Blitze gemessen wurden.

In Dieten kam es derweil nach einem Blitzeinschlag in ein Wohnhaus zu einem Dachstockbrand. Es entstand hoher Sachschaden.

Etwas kühler am Mittwoch

Am Mittwoch bleibt es zwar heiss, aber ganz so warm wie am Vortag wird es nicht. In Basel werden Höchsttemperaturen von «nur» 28 Grad erwartet. Die Aussichten sind grösstenteils sonnig. Am Donnerstag wird es mit voraussichtlich bis zu 33 Grad Celsius wieder wärmer. Am Freitag könnte es laut Wetterberichten in der Region sogar 37 Grad heiss werden.

Bettmeralp VS: Frau wird von Trampolin getroffen

Eine Frau ist am Dienstagnachmittag auf der Bettmeralp im Wallis von einem Trampolin getroffen worden, das vom Wind verweht worden war. Sie wurde verletzt und musste mit der Regal ins Inselspital in Bern geflogen werden.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 16:00 Uhr in der Nähe der Bergstation der Bettmeralp-Bahnen, wie die Kantonspolizei Wallis am Abend mitteilte.

Das Trampolin, das sich auf einem Spielplatz befand, wurde durch einen starken Windstoss erfasst und kippte einen Abhang hinunter. Eine Frau, welche auf der darunterliegenden Strasse unterwegs war, wurde vom Trampolin getroffen. Sie wurde vor Ort medizinisch versorgt und wurde anschliessend mit einem Helikopter der Air Zermatt ins Inselspital nach Bern überflogen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

(Symbolbild: Pixabay)
Heftiger Sturm richtet grosse Schäden im Seilpark Engadin an

Über das Engadin im Kanton Graubünden fegte am Dienstag ein heftiger Sturm hinweg. Leser-Reporter auf dem Campingplatz Sur En berichten gegenüber «20 Minuten», dass Bäume entwurzelt wurden. Der daneben liegende Seilpark Engadin sei teilweise zerstört worden.

Der Chef des Campings Sur En, Wolfgang Bosshardt, sagt gegenüber «20 Minuten», dass der Sturm etwa ein Drittel des Seilparks «umgelegt» habe. Mehrere Bäume seien zudem in Mitleidenschaft gezogen worden. Von Verletzten ist bislang nichts bekannt.

Über den Campinplatz Sur En und den Seilpark Engadin im Kanton Graubünden fegte ein heftiger Sturm hinweg. (Bild: Google Maps)
Gewitter ziehen über die Schweiz

Am Dienstagvormittag sind bereits erste Gewitter über die Schweiz gezogen. Die Unwetter fegen nun über den Aargau in Richtung Zürich, wie MeteoNews berichtet. Der Gewitterschwerpunkt bewege sich nun zunehmend in die Alpen, heisst es weiter. «Meteocentrale Schweiz» spricht derweil von der Gefahrenstufe rot.

Am frühen Nachmittag sind Regenschauer über die Region gezogen. In Diegten schlug gar ein Blitz in einem Hausdach ein, welches in der Folge Feuer fing. Das berichtete «Blick». Die Löscharbeiten an dem Zweifamilienhaus seien in Gang. Wie die Baselbieter Polizei gegenüber dem Medium bestätigt, wurde niemand verletzt.

Für den Mittwoch ist wieder Sonne und Temperaturen bis zu 28 Grad gemeldet. Ende Woche klettert das Thermometer gar auf bis zu 37 Grad, meldet SRF Meteo.

(Grafik: SRF Meteo)
Erwachen bei tropischen Temperaturen in der Schweiz

An vielen Orten in der Schweiz ist das Thermometer in der Nacht nicht unter 20 Grad gesunken. Selbst in höheren Lagen gab es eine so genannte Tropennacht, wie der Wetterdienst Meteonews am Dienstagmorgen meldete.

Am wärmsten war es rund um den Genfersee; 23,4 Grad wurden in Genf gemessen und 23,0 Grad in Vevey VD. Aber nur knapp darunter blieb die rund 300 Meter höher gelegene Stadt St. Gallen mit 22,9 Grad.



Mehr als 20 Grad mass der Wetterdienst aber auch auf der Lägern bei Baden AG auf 868 Meter über Meer, in Salvan VS auf 990 Metern und selbst auf dem 1132 Meter hohen Hörnli im Zürcher Oberland. Nur knapp über der 20-Grad-Schwelle blieb Lugano mit 20,1 Grad.

Die Meteorologen von Meteonews erwarteten nach dem heissen Montag einen ebenfalls heissen Dienstag. Allerdings prognostizieren sie für den Nachmittag vor allem in den Alpen und im Süden Gewitter. Für das Flachland bestehe «ein gewisses Restrisiko» für Gewitter.

Meteoschweiz warnte fast landesweit für den Dienstagnachmittag und den Abend vor erheblicher Gefahr durch Gewitter. Lediglich das Nordtessin, das Engadin und die Bündner Südtäler blieben ausgeklammert. Für das Tessin erliess Meteoschweiz eine Hitzewarnung ab Dienstag und bis zum kommenden Samstagabend.

Heissester Tag des Jahres verzeichnet

Die Schweiz hat am Montag den bislang heissesten Tag des Jahres erlebt. Im Flachland stieg die Anzeige des Thermometers vielerorts auf über 30 Grad. Basel-Binnigen verzeichnete beispielsweise einen Höchstwert von 32,7 Grad Celsius. In Genf wurden sogar 34,4 Grad registriert.

So heiss war es bisher in diesem Jahr noch nie, teilt SRF Meteo auf Anfrage von Keystone-SDA mit. Aussergewöhnlich sei das jedoch nicht, da die Temperaturen Ende Juli oder anfangs August im Jahresverlauf am höchsten seien. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Diese Woche wird heiss – Dienstag bis zu 34 Grad

In den kommenden Tagen erwarten die Meteorologen im Flachland Temperaturen um die 30 Grad mit Dienstag, als möglicherweise heissesten Tag des Jahres. Lokal könnte das Thermometer sogar heute schon auf 33 Grad steigen.



Am Mittwoch gibt es dann eine Abkühlung mit einigen Schauern und Gewittern. Die Temperaturen sinken leicht; dennoch bleibt es warm und schwül.

(Screenshot: meteoschweiz.admin.ch)



Heftige Gewitter in der Westschweiz: Kantone Bern, Freiburg, Wallis

Über die Kantone Bern, Freiburg und Wallis sowie teilweise die Innerschweiz sind am Mittwochabend des 22. Juli heftige Gewitter niedergegangen. Die Walliser Kantonspolizei etwa musste mehrmals ausrücken wegen überschwemmter Keller und Steinschlag.

Meteoschweiz (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie) hatte für mehrere Regionen die Gefahrenstufe 3 erklärt. Das Gewitter trieb sein Unwesen etwa zwischen 19.00 Uhr und 20.30 Uhr. Genauso schnell wie der Himmel zuvor eingetrübt war, zeigte sich danach wieder die Sonne.

Bislang kein Hitzesommer in der Schweiz

Der Hitzesommer in der Schweiz lässt weiter auf sich warten: Der diesjährige Sommer liegt sowohl bei den Hitzetagen als auch bei der Jahreshöchsttemperatur bis Mitte Saison laut Meteorologen hinter der Referenz.

Der Temperaturhöchstwert der ersten Sommerhälfte liegt bei 32,9 Grad am 24. Juni in Sitten VS, wie der Wetterdienst SRF Meteo am Dienstag mitteilte. So tief sei Mitte Sommer die Jahreshöchsttemperatur seit 2007 nicht mehr gewesen. In Bern, Chur, Luzern und St. Gallen habe es in diesem Jahr bis jetzt noch keinen einzigen Hitzetag von 30 Grad gegeben.

(Symbolbild: Keystone)

Für Hitzefans besteht laut SRF Meteo aber weiter Hoffnung. Auch wenn die Hitzewerte unter der Referenz lägen, seien die Abweichungen zur Norm dennoch nicht so stark wie gefühlt. 2018 sei als wärmstes Jahr überhaupt und anderseits als grosses Dürrejahr in Erinnerung. Trotz viel Sonnenschein habe damals die Bise in der ersten Sommerhälfte die ganz grosse Hitze verhindert. Erst in der zweiten Sommerhälfte sei es dann noch richtig heiss geworden.

Zur Wochenmitte wird es vorerst aber wieder grau und nass. Der Sommer meldet sich frühestens am kommenden Wochenende zurück. Richtige «Bullenhitze» sei aber in absehbarer Zeit in keinem der Wettermodelle zu finden, heisst es in der Mitteilung.

Schwere Gewitter ziehen über die Schweiz und bringen auch Hagel

Die Musik spielte zunächst in den Alpen und im Süden, wie es Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie am Freitag auf seiner Website formulierte. Die ersten Schauer entwickelten sich kurz nach dem Mittag im westlichen Berner Oberland, kurze Zeit später entluden sich vom östlichen Berner Oberland bis zum Gotthardgebiet Gewitter.

Daraufhin bildete sich eine kräftige Böen- und Gewitterlinie, die sich vom Monte-Rosa-Gebiet über den Nufenenpass bis ins Urner- und Glarnerland erstreckte. Damit verbunden waren kräftige Regengüsse, Hagel und Sturmböen. Der Kanton Neuenburg gab am Abend eine Sturmwarnung der Stufe Rot ab.

In den östlichen Alpen wurden auf den Gipfeln Böen von zum Teil um die 100 Kilometern pro Stunde gemessen, aber auch in den Alpentälern 40 bis 80 Kilometern pro Stunde mit Höchstwerten in Göschenen von 83 oder in Davos von 107 Kilometern pro Stunde. Die Gewitterlinie zog dann unter Abschwächung allmählich ostwärts ab.

Allerdings seien am Abend und in der Nacht weitere Schauer und Gewitter zu erwarten, schreibt Meteoschweiz.

Gewitter und Kaltfront in der Nacht auf Samstag

Ex-Tropensturm Edouard zieht momentan über Deutschland hinweg ostwärts, die dazugehörige Kaltfront erreicht die Schweiz in der Nacht zum Samstag. Die Winde im Südrand des Sturms sorgen tagsüber für ein frischeres Klima, schreibt MeteoNews in einer Mitteilung. Am Nachmittag sollen sich in den Alpen erste lokale Gewitterzellen bilden. Durch die west-südwestliche Höhenströmung beschränken sich der Platzregen und die Gewitter zunächst auf die Alpen. Erst am Abends steigt auch im Jura und dem Flachland das Gewitterrisiko mehr und mehr an. In der Nordwestschweiz soll es am längsten trocken bleiben. Ein Restrisiko auf Regen besteht jedoch immer.

Erhebliche Niederschlagsmenge

In der Nacht erreicht die Schweiz eine weitere Kaltfront mit kräftigem Regen. Sie zieht über das Flachland und legt sich bis zum Samstagmorgen an die Voralpen. In der Zentral- und Ostschweiz sollen sich bis Samstagmittag erhebliche Niederschlagsmengen ergeben. MeteoNews rechnet verbreitet mit 25 bis 40 Litern pro Quadratmeter.

Erster Hitzetag in Basel

Das Wetter schlägt momentan reichlich Kapriolen. Über die heutige dürften sich aber so einige Sonnenanbeter freuen: In der Schweiz gibt es nämlich einen Hitzetag. In Basel kletterte das Thermometer gar über 30 Grad. Da hilft nur noch ein Sprung in den Rhein, um sich abzukühlen oder Eis an der Rheinpromenade?





(Bild: Keystone)

Auf den Hitzespass folgt dann aber bald die Ernüchterung. Zwar wird es auch am Freitag noch sonnig und schwülwarm von 27 bis 31 Grad, aber bald schon werden die Quellwolken grösser und im Laufe des Tages entstehen zunächst im Jura sowie in den Voralpen erste Schauer oder Gewitter.

Zum Abend werden aus dem Südwesten vermehrt Schauer und zum Teil unwetterartige Gewitter erwartet. Vielerorts fällt Regen und der Samstag wird mit 19 bis 24 Grad kühler.

Extreme Wetternacht in der Schweiz

Die Schweiz hat eine extreme Nacht hinter sich gebracht. Sanken die Temperaturen nördlich der Alpen teils bis in den Minusbreich, erlebte der Süden eine Tropennacht.

«Sehr frischer Dienstagmorgen» schreibt Meteonews in einem Tweet. In Hallau SH gab es gerade einmal 5,9 Grad – in Bodennähe nur 1,7 Grad. In La Brévine im Kanton Neuenburg wurde mit –0,7­­­ Grad gar Frost registriert – in Bodennähe waren es eisige -2,6 Grad.



Im Süden hingegen gab es eine Tropennacht. In Lugano wurde eine Tiefsttemperatur von 21 Grad gemessen. Grund dafür sei der Nordwind gewesen.

Ein Rekord ist dieser extreme Unterschied aber nicht. In Zürich wurde am 18. Juli 1970 eine nächtliche Temperatur von 3,1 Grad registriert; in La Brévine war die tiefste Temperatur im Juli –4,5 Grad.

Wer die kühlen Grade nicht mag, dürfte es erfreuen, dass die Werte nach dem kalten Morgen wieder ansteigen werden. So sagt MeteoNews Sonnenschein und nur wenig Wolken voraus. Gegen Ende Woche werden bis zu 30 Grad erwartet.



Passend zum Sommerbeginn: Für Basel ist ein Sommertag gemeldet

Passend zum astrologischen Sommerbeginn wird in der Schweiz bereits die erste Tropennacht vermeldet. In Lugano war es die ganze Nacht hindurch über 20 Grad warm. Im Südkanton geht es am Sonntag weiterhin heiss zu und her: Lokal wird dort heute nämlich die 30-Grad-Marke geknackt und somit der erste Hitzetag des Jahres erreicht.

Aber auch in der restlichen Schweiz geht es Sonntag mit sonnigem und sommerlichen Wetter weiter. In Basel und der Region sind Höchstwerte von rund 25 Grad vorausgesagt. Somit könnte die Temperatur-Marke für einen Sommertag geknackt werden.

In der kommenden Woche steigen die Temperaturen noch weiter an. Für Mittwoch bis Freitag kommen die Basler ins Schwitzen: An diesen Tagen klettert das Thermometer voraussichtlich auf über 30 Grad.

(Grafik: SRF Meteo)
Der Sommer meldet sich zurück

Nach starken Regenfällen und etwas tieferen Temperaturen wird es bereits am Donnerstag wieder freundlicher mit Höchstwerten um 20 Grad werden.

Zeitweise zeigt sich die Sonne, es kann aber noch zu Regenschauern kommen, wie SRF Meteo berichtet. Am Donnerstag und Freitag ist es wieder freundlicher. Zu erwarten ist ein Gemisch aus Sonne und Wolken mit maximal 23 Grad. Freitags kann es auch zu Regenschauern kommen.

Auch am Wochenende wird es trotz einiger Wolken sonnig, bei Höchstwerten von rund 23 Grad in Basel.

(Grafik: Screeenshot SRF Meteo)

Anfangs nächste Woche wird es dann sommerlich: Am Montag steigt das Thermometer in der Region auf bis zu 27 Grad – und am Dienstag könnte gar die 30-Grad-Marke geknackt werden. Die Wetterprognosen versprechen dann ein Anhalten des Badewetters für den Rest der Woche.

In Thun gab es zu viel Regen

Am heutigen Mittwoch brauche es noch den Regenschirm und die Regenjacke, schreibt SRF Meteo auf Twitter. «Dahinter trocknet es ab und in der zweiten Tageshälfte gibt es aus Westen bereits wieder Sonnenschein», heisst es weiter. Dazu gibt es bis zu 19 Grad.

Nach den starken Regenfällen in der Nacht auf Mittwoch hat ein Bach im Dorf Gunten am Thunersee die Hauptstrasse Interlaken-Thun überschwemmt. Laut der TCS-Verkehrsinformation bleibt sie noch bis zum Nachmittag gesperrt.

Eindrückliche Bilder eines SRF Meteo-Augenzeugen zeigen, das Ausmass der Wassermassen. Ein Bach westlich des Dorfzentrums die Seestrasse ist überflutet. Im Wasser stehen zwei offensichtlich stecken gebliebene Autos. Mehr zu den Überschwemmungen hier.

In den nächsten Tagen soll das Wetter wieder vermehrt freundlicher werden. Sonnenschein und Wolken wechseln sich ab, schreibt der Meteodienst. Zwar seien lokal einige Regenschauer oder Gewitter noch möglich, die Temperatur-Höchstwerte nähern sich mit bis zu 23 Grad am Freitag sommerlichen Werten wieder an.

Kühler Juni

Nach den heftigen Gewittern in der Nacht aus Sonntag bleibt es kühl und grau. Der Sonntag bringt wenig Aufhellungen. Laut SRF Meteo kann es zudem wieder regnen.

Sturmtief mit heftigen Gewittern hat die Schweiz überquert

Heftige Gewitter haben sich am Samstag vor allem in der Westschweiz entladen. Sie waren von starken Regenfällen und Hagel begleitet. Die Sturmzellen hätten sich in sehr kurzer Zeit gebildet, schreibt Meteonews in einer Mitteilung von Samstagabend.

Ein Sturmtief schaufelte feuchte und instabile Luft in einer Südströmung Richtung Schweiz. Erste Gewitter zogen zunächst über das Gebiet des Genfersees. Sie brachten in der Westschweiz ergiebige Niederschläge, die lokal knapp 30 Millimeter pro Quadratmeter erreichten. Danach verlagerte sich die Front in Richtung Ostschweiz.

Die Unwetter waren teilweise von starken Böen begleitet. Die Windgeschwindigkeiten erreichten fast 100 Kilometer pro Stunde. Am stärksten blies der Wind in der Westschweiz. So wurden in Aigle VD 83 km/h, in Le Bouveret VS 81 km/h und in Sitten 79 km/h gemessen.

Für Samstag kündigen sich heftige Gewitter an

Gestern hui heute pfui. So die Kurzzusammenfassung der Wetterlage. Nachdem sich das Wetter am Freitag nochmals sommerlich warm präsentierte, kippt es spätestens am Samstagnachmittag komplett in die andere Richtung. Meteorologen warnen gar vor heftigem Gewitter: «Heute besteht Unwetterpotential» twittert SRF Meteo und liefert gleich ein passende Bild dazu:

«Nach recht sonnigem Start tagsüber aus Südwesten aufkommende, teils kräftige Gewitter», twittert auch MeteoNews und warnt vor der «Gefahr durch Blitzschlag, Sturmböen und Starkregen!» Vor allem in der Zentral- und Ostschweiz sei mit grossen Regenmengen zu rechnen. Als Folge könnten Bäche über die Ufer treten.

Die Temperaturen erreichen in der Region Höchstwerte von 23 Grad. Für die nächsten Tagen rechnen die Wetterdienste mit ähnlichen Temperaturen um die 20 Grad. Dazu muss immer wieder mit Regen gerechnet werden.

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Der Freitag wird heiss... bevor es am Wochenende wieder regnet

Die vergangenen Tage waren kühl, grau und regenerisch, und so soll es auch am Wochenende weitergehen. Ein Lichtblick gibt es jedoch am Freitag.



(Grafik: SRF)

Wer dann unterwegs ist, sollte unbedingt Sonnenschutz einpacken, denn die Wolken verschwinden und die Temperaturen erreichen einen Höchststand von 27 Grad.

Da kündigt sich doch ein schöner und warmer Ausklang der Arbeitswoche an, vielleicht am Rhein oder im Park? Aber Obacht: Unbedingt weiter die Abstandsregeln beachten.

Prognose Freitag. (Grafik: SRF)
(Video: Telebasel)

Am Samstag sinken die Temperaturen wieder und die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf 77 Prozent:

Prognose Samstag. (Grafik: SRF)

Der Sonntag dürfte dann wohl ins Wasser fallen:

Prognose Sonntag. (Grafik: SRF)
Starke Niederschläge führen im Tessin teilweise zu Überflutungen

Im Tessin haben starke Niederschläge zu Überflutungen geführt. Dazu kam es zuerst im Sopraceneri, dann auch im südlichen Teil des Kantons. Die Feuerwehr musste mehrmals ausrücken. Das Flüsschen Cassarate, das auch durch Lugano fliesst, erreichte die Gefahrenstufe 3 mit einem maximalen Abfluss von mehr als 80 Kubikmetern pro Sekunden.

Lokal kamen nach Angaben von Meteonews innerhalb von 24 Stunden über 160 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Zeitgleich sorgte in Nord- und Mittelbünden die Niederschlagsabkühlung für Schneeflocken bis gegen 1200 Meter.

(Bild: Keystone)
Das Wochenende wird grau und nass

Am heutigen Samstag, 6. Juni, treten weitere Lockerungen der Corona-Schutzmassnahmen in Kraft. Nun dürfen wir endlich wieder in Badi, Zoo und Co., da kommt uns das Wetter in die Quere. Denn das bleibt regnerisch und eher kühl, wie schon seit Mitte der Woche. Aber wie sagt man so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Also rein in Regenjacke, Regenstiefel und raus geht´s. Wie SRF Meteo twittert könnte es auch «teils etwas Sonne» geben.

Zu den eher kühlen 19 Grad gibt es am Samstag erneut viel Wind. Der Wetterdienst Meteonews rechnet mit Böenspitzen von bis zu 70 km/h.

Am Samstag liegen die Höchsttemperaturen in der ganzen Schweiz bei um die 20 Grad. Nachts sinkt das Thermometer dann auf 11 Grad. Dazu dürfte es wieder lokale Regenschauer oder Gewitter geben.

Wetteraussicht für Samstag (Bild: SRF)

Auch am Sonntag bleibt es grau und nass. Die Höchsttemperaturen liegen nur noch bei 18 Grad, nachts bei 12 Grad.

Wetteraussicht für Sonntag (Bild: SRF)
Ab Donnerstag wirds grau und nass

Bestes Kurzferienwetter konnten die Schweizer am Pfingswochenende geniessen. Ob in den Bergen beim Wandern oder im Wasser an Fluss und See.

Die letzten Tage konnten wir so einiges an Sonne tanken. Zwar klettern die Temperaturen auch am heutigen Mittwoch wieder auf gut 26 Grad, begleitet werden wir aber stets von dicken Wolken.

Nochmals #Sommerwetter 🍦: ziemlich sonnig und 24 bis 28 Grad warm. Am Nachmittag Quellwolken und einige Regengüsse und Gewitter ⛈️ – häufiger in den Bergen, seltener im Flachland. ^jz pic.twitter.com/F3bT2Pnl8B— SRF Meteo (@srfmeteo) June 3, 2020

In der Nacht kommt dann der grosse Temperatursturz, gemeinsam mit Regen und Gewittern. Am Donnerstag regnet es dann durchgehend bei Höchsttemperaturen von bis zu 19 Grad. Das Wochenende wird kühl und nass.

Grafik: Meteo Blue
Heute gibt es Badewetter

Am Dienstag nach dem Pfingstwochenende zeigt sich das Wetter nochmal von seiner besten Seite. «Heute scheint oft die Sonne», schreibt SRF-Meteo auf Twitter. Dazu sei mit Höchstwerten von bis zu 28 Grad zu rechnen – auch in der Region. Nass soll es lediglich lokal in den Bergen werden.

Wer kann, sollte bei diesen herrlichen Aussichten noch einen letzten Sprung ins kühle Nass wagen. Der Rhein hat gemäss dem Wetterdienst auch schon die 20-Grad-Marke erreicht. Bereits morgen Abend kippt das Wetter und lässt den Sommer für einen Moment pausieren. Einzelne lokale Gewitter künden das regnerische Wetter der nächsten Tagen an. Dazu sinken die Temperaturen klar unter 20 Grad.

Laut SRF Meteo soll der Rhein in Weil bereits die 20-Grad-Marke erreicht haben. (Bild: Screenshot srf.ch/meteo/badewetter)
Ein Sommertag zum Start in den meteorologischen Sommer

«Am heutigen Pfingstmontag gibt es passend zum Start in den meteorologischen Sommer Temperaturen von rund 25 Grad in den tiefen Lagen», schreibt der Wetterdienst MeteoNews auf Twitter. In der Region dürfte das Quecksilber gar auf 26 Grad steigen. Dazu gibt es viel Sonne. Erst gegen Abend können sich wenige Quellwolken bilden, schreibt SRF Meteo.

Einem Sprung ins kühle Nass dürfte also rein wettertechnisch nichts im Wege stehen. Denn auch der Rhein war am Montagmorgen mit knapp 18 Grad schon badetauglich:

Das sommerliche Wetter soll dann auch noch etwas anhalten. Erst auf Donnerstag kündet SRF Meteo wieder Regen an. «Dabei ziehen auch einzelne Gewitter vorüber», heisst es weiter. Mit dem Regen sinken dann auch die Temperaturen wieder unter die sommerliche 25-Grad-Marke. Für den Rest der Woche dürften sich die Temperaturen dann um die 20 Grad einpendeln.

Wetterumbruch am Donnerstag: Tiefere Temperaturen und Regen wird erwartet. (Bild: Screenshot SRF Meteo)
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Frühling 2020 war massiv zu trocken, zu warm und sehr sonnig

Nach dem wärmsten Winter seit Messbeginn hat sich auch der Frühling dieses Jahr in der Schweiz überdurchschnittlich warm gezeigt. Zudem schien die Sonne laut dem Wetterdienst Meteonews deutlich häufiger als im klimatischen Mittel. Vielerorts war es massiv zu trocken.

Auch häufige Bisenlagen prägten den diesjährigen Frühling, wie es in einer Mitteilung von Meteonews vom Sonntag heisst. Seit dem kühlen Mai 2019 habe es keinen einzigen Monat mehr geben, welcher im Vergleich zum klimatischen Mittel 1981 bis 2010 ein Temperaturdefizit aufgewiesen habe.

In allen drei Monaten des meteorologischen Frühlings machte die Sonne viele Überstunden, insbesondere im April: An etlichen Messstationen reichte es für den zweit- bis viertsonnigsten April seit Messbeginn. Mit einem Überschuss von teilweise mehr als 40 Prozent war es aber auch im März sehr sonnig, wie es weiter heisst.

Nach einem unbeständigen Start in den März folgte ab dem zweiten Märzdrittel eine aussergewöhnlich lange Trockenperiode. So fiel beispielsweise in Genf zwischen dem 12. März und 25. April kein einziger Regentropfen, so lange wie noch nie seit Messbeginn. Aber auch sonst gab es in dieser Zeitspanne – wenn überhaupt – nur sehr bescheidene Niederschlagsmengen.

Aufgrund von Trockenheit gab es diesen Frühling bereits Feuerverbote im Wald. (Bild: Keystone)

Auch über den gesamten Monat Mai gesehen war laut es Meteonews deutlich zu trocken. Vielerorts betrug das Niederschlagsdefizit zwischen 25 und 45 Prozent. Nur entlang der Voralpen konnte das Soll erreicht werden, im Süden gab es sogar einen Überschuss von gut 10 Prozent.

Was bisher geschah

Wie das Wetter im ersten halben Jahr von 2020 war, können Sie hier nachlesen.

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