(Archivbild: Keystone)
International

Versöhnliches Saisonende für Xhaka und Arsenal

Für Arsenal mit Granit Xhaka hat eine verkorkste Saison ein versöhnliches Ende genommen. Die Gunners gewannen den englischen Cupfinal gegen Chelsea 2:1.

Der Gabuner Aubameyang entschied mit einer herrlichen Einzelleistung in der 67. Minute das Londoner Derby, das für Arsenal alles andere als gut begonnen hatte. Chelsea war in der Startphase das klar bessere Team und ging nach fünf Minuten durch Christian Pulisic – auch er wie Aubameyang einst beim BVB unter Vertrag – verdient in Führung. Noch vor Ablauf der ersten halben Stunde glich Aubameyang für Arsenal vom Penaltypunkt aus, nachdem er von Chelseas Captain Cesar Azpilicueta zurückgehalten worden war.

Arsenal baute mit dem 14. Cupsieg, dem vierten in den letzten sieben Jahren, seinen Rekord aus und rettete damit eine über weite Strecken enttäuschende Saison. Die Premier League hatte Arsenal nur im 8. Rang abgeschlossen und damit das internationale Geschäft verpasst. Dank dem Sieg gegen Chelsea spielen die „Gunners“ nun zumindest in der Europa League.

Eine grosse Genugtuung ist der Triumph auch für Granit Xhaka. Der Schweizer Internationale war im Oktober in der Partie gegen Crystal Palace von den Fans zum Buhmann erklärt und als Folge davon von Trainer Unai Emery als Captain abgesetzt worden. Das Tuch zwischen den beiden war zerschnitten, Xhaka stand kurz vor einem Wechsel in die Bundesliga, ehe der neue Coach Mikel Arteta Xhaka zum Bleiben bewegen konnte.

Xhakas Durchhaltewille wurde belohnt. In den letzten Wochen gehörte der 27-jährige Basler zu den Besten in Arsenals Team – und auch im Final hatte der Mittelfeldspieler entscheidenden Einfluss. Chelseas Mateo Kovacic wurde in der 73. Minute des Feldes verwiesen, nachdem er zweimal nach Fouls an Xhaka verwarnt worden war.

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