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Basel

Valentin Stocker: «Die Tabelle lügt am Ende nicht»

Rotblau wird am Ende der Saison nur Dritter in der Liga. Das steht nach dem Remis in Thun fest. Die Enttäuschung ist gross bei den Baslern.

Der FC Basel beendet die Saison auf dem dritten Rang. Das steht ein Spieltag vor Schluss nach dem torlosen Remis beim FC Thun fest. Rotblau muss sich in der Liga hinter St. Gallen und dem Meister aus Bern einreihen. Gemäss den Ambitionen der Basler ist das eine Enttäuschung.

Zu viele Punkte vergeben

«Wir haben den Anspruch weiter vorne zu sein», meint FCB-Verteidiger Silvan Widmer. «Wir hatten schlicht zu viele Aufs und Abs. Wir haben zu viele Punkte gegen kleinere Mannschaften liegen gelassen», so Widmer. Man habe die grössere Qualität des Basler Kaders in zu wenigen Spielen in Punkte ummünzen können.

«Die Tabelle lügt am Ende nicht», meint FCB-Kapitän Valentin Stocker. «Wir haben es diese Saison nicht geschafft vorne ein Wörtchen mitzureden», so der FCB-Spieler weiter und reflektiert: Man sei gut in die Saison gestartet. Man habe dann aber in den Winter hinein es verpasst, die nötigen Punkte einzufahren. «Wir haben in gewissen Situationen auch nicht die Punkte geholt, die wir hätten holen sollen», erinnert sich der FCB-Kapitän und verweist auf das letzte Spiel vor der Winterpause in Luzern, wo man die Chance verpasste, als Tabellenführer in die Winterpause zu gehen.

YB war der Favorit

FCB-Trainer Marcel Koller nimmt die Tabellensituation nüchtern zur Kenntnis und verschickt gleichzeitig Gratulationen an den neuen und alten Meister aus Bern. «Wir haben anfangs Saison gesagt, dass wir solange wie möglich im Titelrennen dabei sein wollen. YB war der Favorit und hat das konsequent durchgezogen», so Koller.

Im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren müssen die Basler den zweiten Rang dieses Mal abtreten an den FC St. Gallen. Für die Leistung der Espen hat Marcel Koller nur Lob übrig: «Sie haben eine überragende Runde gespielt», so der FCB-Trainer. Das Minimalziel sei aber aus Basler Sicht trotzdem erreicht worden. Man hat sich für das europäische Geschäft qualifiziert.

3 Kommentare

  1. Über alle Fehler des Vostandes wird nun diskutiert! Solange sich die Verantwortlichen aber weiterhin
    Diskussionsresistent zeigen, wird sich nie und nimmer etwas ändern.
    Ebenfalls sollte auch einmal über das Benehmen der Spieler auf dem Spielfeld diskutiert werden. Wenn
    man die übermässigen Bestrafungen mit gelben, rot/gelben und roten Karten betrachtet, steht hier
    die Frage im Raum, wie es mit der Disziplin in diesem Verein steht. Fehlt es hier an der nötigen Intelligenz
    oder an einem gewissen Anstand.
    Der FCB schliesst nun auf dem dritten Platz ab. Die Frage sei aber erlaubt: Hat dieser FCB diesen Platz mit
    diesen zum Teil hochnäsigen und durchschnittlichem Spielermaterial und dieser schlechten Vereinsleitung
    überhaupt verdient. Ich sage klar NEIN.Report

  2. Tolle Leistung – Gratulation
    🔴😳🔵
    Der FCB leistet sich den grössten Stab der Liga. Die Kosten des Basler Personalapparats entsprechen dem Sechsfachen der Summe des FC Thun.

    Ich sehe aber KEINE sechsfache Leistung ❗Report

  3. Das sportliche Ziel war das eine, aber im Umfeld der Vereinsleitung ist der sportliche Abstieg zu suchen. Wo ist das viele Geld geblieben. Warum ging man mit dem besonnen und charakter starken Trainer so unmenschlich um (entlassen, Büro räumen, wieder anstellen, Vertragsverhandlungen)? Wer kümmerte sich um die Fans. Der FCB liegt am Boden und gehört von fähigen, kompetenten Leuten wieder aufgerichtet. Aber nicht von Leuten die mit dem Verein ihr geschäftliches Portfolio mit den Ressourcen des FCB bereichern wollen.Report

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